Laufend Entdecken

Der österreichische Laufpodcast
LEP#086 – The Woechel strikes back

Es hat sich wieder viel getan und neben vieler positiver Signale, haben manche Läufe auch ein bitteres Ende. Kreative Läufe, Neuigkeiten rund um Events und das Läuferfacebook und eine Review von Flos Abenteuer am Schneeberg füllen diese Episode.

Die Stravagruppe – News

Als starke positive Signale, kann man auf alle Fälle, die kreative Nutzung der Zeit ohne Wettkämpfe sehen. In unserer Review des Stravaclubs ist uns der großartige Lauf eines Members aufgefallen, der eine schöne und logische Route gewählt hat, um von zuhause nach Hause zu laufen und dabei mal schnell mehr als 90 Kilometer absolviert hat. Ein schönes Ding mit einem herrlichen Ziel – ESSEN!

Ebenfalls in der Stravagruppe hat sich Daniel Zatobick mit einem Beitrag gemeldet. Er wird als Unterstützung der arg gebeutelten Labestationen aka. Wirten einen Spendenlauf machen, bei dem es eine Livetracking gibt und alle, die ihn hier zu Höchstleistungen antreiben wollen, pro Kilometer oder Runde einen Betrag beisteuern können. So wird vielleicht der eine oder andere Schankwart ein Tröpchen abbekommen. Mitmachen, mitfiebern, mitspenden.

Die aktuelle Stunde:

  • Marathons in allen Ländern der Welt – Nick Butter
    In 2 Jahren hat es der Läufer Nick Butter geschafft mehr als 200 Marathons in der ganzen Welt zu laufen. Neben der Laufleistung ist hier natürlich die Logistik und die Planung, sowie die Sicherheit eine ganz spezielle Herausforderungen. Er war auch zu Gast beim Rich Roll Podcast. Hört rein, wenn ihr nun angefixt seid.



Die Fakten zum Weltrekord:

  • 100 Meilen in 12:09:15 Stunden
  • 4:32 Minuten pro Kilometer
  • 126.000 Schritte
  • Durchschnittliche Herzfrequenz 144 Schläge pro Minute
  • 6.742 verbrannte Kalorien

Aktuelle Folge

Strava – Quo Vadis

Strava hat das Subscribermodell erneut überarbeitet und dabei einige Features, die bisher kostenlos waren in die Bezahlschiene gelegt. Die am meisten diskutierten sind:

  • Vollständige KOM-Liste
  • Routenplaner

Erklärung aller Änderungen hier: Youtube Video

Was ist eure Meinung dazu? Wie wird sich Strava entwickeln? Wie werdet ihr es künftig nutzen?

The Wöchel strikes back

Am 15.5 wurde der mittlerweile legendäre Wien-Schneeberg-Lauf von Flo und Sebastian in Angriff genommen. Anfänglich von Geordi am Rad begleitetet, ging es am Freitagabend los. Die große Stadt hinter sich lassend ging es in guten Tempo los in den Wienerwald. Rauf auf den Föhrenberg – rüber zum Sattelberg und runter nach Heiligenkreuz. Ab Mitternacht fing es dann an zu regnen und es regnete.
Die vorab eingeholten Wettererkundigungen sagten einen Schauer von 1-2 Stunden voraus, doch sollte es länger werden. Es hörte einfach nicht auf. Auch in Weissenbach an der Triesting regnete es noch und ein Nachtlauf bei Dauerregen ist wahrlich eine Freude. Doch ließen sich die beiden nicht unterkriegen und hofften auf einen schönen morgen mit einem herrlichen Anstieg auf den Schneeberg.

In den Morgenstunden sollte Micele als mobile Labestation (jaja, nicht Verpflegungspunkt) in Reichenthal auf die Beiden warten und die letzte Strecke war als Dreigespann geplant. Da es trotz der Wetterkapriolen richtig gut lief, musste ab Kilometer 40 gebremst werden, da 30 Minuten warten, bei diesen Bedingungen nicht das Optimum darstellen. Also ein wenig zurücknehmen und gemütlich Richtung Treffpunkt. Da kann ja nichts paaaaaaaua…. und schon war Flo umgeknickt. Der Knöchel hatte die Faxen dicke und machte seinem Unmut Luft. Anfänglich noch zart, wurde der Schmerz wohl nach einiger Zeit doch recht gut spürbar und wenn der Knöchel nicht mitmacht, wird es mit der Zielankunft nichts.

Bis zum Treffpunkt haben sich die Beiden gekämpft und es wurde beratschlagt, wie es weitergeht. Sebastian mit Micele weiter, Flo retour oder alle abbrechen oder ganz anders?

Das Wetter hat dann wohl die letztgültige Entscheidung mittels Plätscherabstimmung getroffen und so war der Lauf nach knapp 50 Kilometern vorbei und die Helden fuhren heimwärts.

Fazit aus der Geschicht – scherze mit dem Knöchel nicht.

Flo ist aber schon wieder am Weg der Besserung und diesmal wird die Pause wohl nur ein paar Tage dauern.

Nächstes Mal klappt es aber bestimmt!

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LEP#085 – Franz Preihs – Interview with a Madman

Es gibt Menschen, die suchen sich ein Hobby bzw. einen Sport und üben diesen aus. Manche sind dabei auch motiviert und erfolgreich. Und dann gibt es noch Menschen, die ihre Passion bis an die Grenze des Möglichen treiben. Und wenn sie an dieser Grenze sind, dann wollen sie unbedingt wissen, was denn dahinter noch ist.
Wir sind stolz, dass wir einen dieser Menschen in dieser Folge im Interview haben.
Franz Preihs, ein Ultrasportler der Sonderklasse, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und der im Tanz der Extreme das Goldstar Abzeichen mit einem lockeren Hüftschwung mitgenommen hat um danach ganz entspannt davon zu erzählen.

Cradle to the Grave

Vor etwa 40 Jahren (1978) geboren, wuchs Franz Preihs im muckeligen Mürztal auf und hat, wie es sich für einen Steirer gehört, direkt nach dem Kinderwagen die Ski für sich entdeckt. Für den WSV Veitsch in die Rennen gehend, brachte er es in seinen Jugendjahren bishin zum österreichischen Meister in der Kombination und im Slalom. Schon da zeigte sich, dass er wohl nicht ganz unsportlich ist und auch eine spezielle Art hat, mit Wettkampf umzugehen.
Von den Strukturen etwas eingeengt suchte er danach seinen Weg währen der Ausbildung und des Studiums abseits der Piste.
An einem schönen Frühlingssonntag spazierte er aus dem damaligen Büro im zweiten Wiener Gemeindebezirk und fand sich unverhofft mitten in einem Läufermeer, dass sich gerade durch die Stadt kämpfte. Er hatte genau das Wienmarathonwochenende erwischt. Von dem Treiben fasziniert, fuhr er zum Rathausplatz und beobachtete die Emotionen der einlaufenden Sportler.
Das hatte was.

Maximum Violence

Dieses Bild vor Augen fuhr er nach Hause und kontaktierte einen Bekannten, Jürgen Plechinger, der als österreichischer Spitzenläufer mit einer Marathonbestzeit von 2:25:14 wohl ein geeigneter Trainer war für die etwas verrückte Idee in nur ein paar Wochen von “ich schau mir einen Marathon an” zu “ich starte beim Veitscher Grenzstaffellauf” zu kommen. Prämisse beim Training war, dass Franz beim Training mitmachen durfte, aber Jürgen nicht auf ihn wartete. Also dabeibleiben oder schauen wie man heimkommt. “kann man machen :)”
Es hat sich ausgezahlt und der erste Grenzstaffellauf wurde erfolgreich gefinisht.
Ab da war es um ihn geschehen. Marathons, Ultramarathons, 24h-Stundenläufe, 48-Stundenläufe, x00-Kilometerläufe – alles wollte bezwungen werden.
Dem immensen Trainingsvolumen und der Intenstität geschuldet, meldeten sich irgendwann die Beine – hier ein Band, da eine Plantarfaszitis und letztendlich ein Ermüdungsbruch im Schienbein.

The Truth Hurts


Plötzlich hat da jemand den Notaus betätigt. Somit war zumindest vorerst Schluss mit der Lauferei. Zeit zum Aufgeben? Keine Spur.
Glücklicherweise war das gerade die Zeit von Wolfgang Fasching, der Langdistanzradfahrikone der letzten Jahrzehnte.
Bei einem Vortrag über das Race Across America, dass Fasching drei mal gewinnen konnte, lernte Franz ihn kennen. Mit dem Eindruck, dass dieser Wolfgang Fasching ein Topathlet ist, aber kein Ausserirdischer, reifte in Franz die Überlegung ob es den für einen Normalsterblichen wie Ihn (Anmerkung der Redaktion: NORMAL…bruhaha) auch möglich ist, dieses Rennen zu finishen, sattelte er auf das Fahrrad um.


Und es ging wieder los…
Race Across The Alps, Glocknerman, Le Raid Provence Extrem, XX Alps, Le Tour Ultime, Race Around Slovenia, Crocodile Trophy, Alpentour MTB Trophy, Salzkammergut Trophy Extreme, Race Around Austria, Furnace Creek 508, Race Across the West, No Country for Old Men und viele mehr.

Hell Awaits

2008 war es dann soweit – Der erste Start beim RAAM (Race across america). 5000 km und mehr als 50.000 Höhenmeter – kann man ja mal machen.
Und wie er konnte. Erster Versuch und direkt vierter Platz. In die Geschichtsbücher ging er zusätzlich noch ein, da er mehr als 3000 km mit einem gebrochenen Schlüsselbein absolviert hatte.
Da gab es wohl nicht nur einen shout at the devil.
Diesem unglaublichen Abenteuer sollten 2009,2013,2015 und 2018 noch 4 weitere folgen und man munkelt, dass da noch etwas kommt.

No End in Sight

Für diese Saison, hat sich Franz noch ein wenig Laufen verschrieben und möchte im Herbst zumindest noch einen kleinen 200er in New Mexico machen. Und wenn alles gut geht, dann sehen wir ihn auch bald wieder am Start des RAAM und wer weiss, vielleicht erfindet er sich noch ein weiteres Mal komplett neu.

Wer Franz unterstützen will (so ein RAAM kostet ja auch 20.000€ aufwärts pro Antreten) oder zumindest auch so schnittig aussehen will, kann das direkt hier tun: https://dowe-sportswear.com/shop/

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LEP#084 – Freaks im Trainingslager – Home of 100 Miles

Die aktuelle Stunde:

Freaks doing Freakstuff

Es gibt keine Zeit, die so abgedreht ist, als dass es nicht Menschen gibt, die freakige Ideen haben und diese auch umsetzen. So werden Remote- und Virtualruns durchgeführt und in der Liga der crazy Boys & Girls wird fleissig gearbeitet.

Gary Robbins – 100 Miles of Laufband

Gary Robbins, einer der besten Ultrarunner aus Kanada, bekannt auch Film und Fernsehen (Barkley Marathons, FKT Mount Rainier), hat sich vorgenommen, 100 Meilen in den eigenen 4 Wänden zu absolvieren. Auf der Todesfalle, auch Laufband genannt, hat er in 25 Stunden 53 Minuten die Distanz abgerissen. Wer sich nun denkt – geht schon…. ist ja nicht so tragisch… stellt das Laufband so ein, dass es 5300 HM sind. Er hat es also ganz nebenbei fast auf den Elbrus geschafft.

Ryan Sandes – 100 Miles Homerun

Ganz ohne Technik kam Ryan Sandes aus. Er hat sich auch ein wenig frische Luft gegönnt und ein paar Runden um das Haus gedreht. Nach nur 1455 Runden hatte er auch die 100 Meilen absolviert und konnte nach 26 Stunden und 27 Minuten in die wohlverdiente Dusche huschen. Auch er hat dabei 4500 HM, den Großteil davon über Stiegen erledigt. Ob er diesen Sommer viel im Garten ist, darf bezweifelt werden.

Father of Backyard Ultra

Der “Grandmaster of Pain” und Erfinder der Barkley Marathons, Lazarus Lake hat vor einigen Jahren in seinem Backyard einen Last Man Standing Wettkampf veranstaltet. Nunmehr wird jedes Jahr im Kreis gelaufen, bis nur noch ein Athlet/eine Athletin über ist.

Die Regeln sind einfach aber sehr effektiv:

  • Jede Stunde startet eine Runde von 6,7 km
  • Absolviere diese innerhalb einer Stunde
  • Finde dich kurz vor Ablauf der Stunde wieder am Start ein
  • Laufe wieder eine Runde von 6,7 km
  • Wiederhole dieses Prozedere solange, bis du komplett erschöpft bist.
  • Hoffe, dass du der letzte Überlebende warst

Es gibt nun ein schönes Video über das Projekt und den Erfinder.

Virtual Everesting on Zwift

Österreich, genauer die Steiermark, ist ein Nest der Wahnsinnigen auf Fahrrädern. Beginnend bei Wolfgang Fasching über Christoph Strasser bishin zu Franz Preihs finden sich eine Reihe an Extremsportlern, die offenbar ein ganz besonderes Wasser trinken.

Letzterer hat sich nun, nachdem er bereits Outdoor ein Everesting absolviert hat (8848 HM innerhalb einer Radfahrt), hat er es sich nun vorgenommen, dass er sich die Belohnung für dieses Projekt auch virtuell holt. Rauf auf den Hometrainer und Zwift anwerfen. Nach nur 8 1/2 Mal die Alpe de Zwift hochfahren hat er sich in den erlauchten Kreis der Zwifterester geradelt. Wir gratulieren herzlich.

Preihs Franz macht 9000 HM auf der Alpe de Zwift

Aktuelle Folge

Review – Corona Ketterechts Challenge

Ihr könnt Peter’s Abenteuer in diesem Artikel hier nachlesen.

LCC Wien Frühlingslauf

Der LCC hat seinen Adi Gruber Gedenklauf über 7,21 oder 42 km in Ermangelung einer gemeinsam zu laufenden Möglichkeit geschwind in einen Virtual Run umgebaut und so war es am 26.4.2020 Zeit sich an die Startlinie zu stellen. Peter hat seine bessere (und man munkelt auch hübschere) Hälfte begleitet und durfte so bei ihrem ersten Wettkampf live dabei sein. Dieser war gleichzeitig dann auch gleich ein ganz besonderer Lauf, da es eine Ergebnisliste und Platzierungen gibt, aber sie nur zu zweit über den Asphalt geschwebt sind.
Nach dem ersten Kilometer hat Peter die Mitteilung erhalten, dass sie zu schnell dran sind und hat bei sich gedacht “hihihi….von mir hat sie das nicht. Ich bin ja Mr. Defensivstarter”. Immer wieder auf die Uhr blickend und dabei für Unterhaltung sorgend war die Pace immer ähnlich und nie langsam. Ab Kilometer 5 zeichnete sich ab, dass es hier für Mona nach einer wirklich beachtliche Ergebniszeit aussieht und wenn nun nichts passiert, einige Personal Bests fallen würden. Auch die letzten beiden Kilometer wurden professionell abgehandelt und schwupps waren die beiden im Ziel. Mit einer Endzeit von 45:xx und einem 6:23 Schnitt war dann auch gleich eine Platzierung in der ersten Hälfte des Starterfeld zu vermelden.
Da werden wohl noch viele Wettkämpfe folgen….

What’s up with our training?

Wir wollen euch natürlich auch ganz kurz über uns und unser Training erzählen. Was tun wir in diesen besonderen Zeiten und wie gehen wir mit fehlenden Veranstaltungen um.


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LEP#083 – Virtual Wöchel dreht am Quaratänerad

Es gibt Wettkämpfe! Sie sind anders, aber es gibt Wettkämpfe. Die einen laufen daheim, die anderen querfeldein. Auf alle Fälle laufen sie allein.
Um sich dennoch zu messen, schiessen viele virtuelle Läufe aus dem Boden – von Hobbyläuferzart bis Ultraläuferhart. So kann nicht nur die Form getestet werden, sondern handfeste Ergebnisse an die Finisherwand gebracht werden. Andere nutzen die Zeit und flüchten sich in virtuelle Welten. Ob zu Fuss oder am Rad nach Watopia oder wer es in der realen Welt übertrieben hat mit einem Buch in der Hand wahlweise nach Couchistan oder Balkonien.

Die aktuelle Stunde:

Quarantine Backyard Ultra

Während sich viele Menschen bei 5-10-40km Challenges messen und hier tolle Leistungen zeigen, fragt man sich der eine oder andere vielleicht: “Was machen die Ultrarunner in so einer Situation?”. Sie laufen einen Backyardultra Remote: Artikel.Einige der Topstars der Szene haben sich ein Stelldicheindaheim geliefert und quer über den Globus verteilt, gab es einen Ultralauf über mehr als 2 Tage und Nächte. Am Ende gewann einer der Topfavoriten auf den Titel “Craziest Runner”: Mike Wardian. Wer noch nichts von ihm gehört hat, nutzt die jetzige Zeit und lest ein wenig über ihn. Ein verrückter Kerl.

  • Gewinner:  Mike Wardian – 62 Stunden und 422 KM
  • Schärfster Konkurrent: Radek Brunner
  • Andere bekannte Teilnehmerinnen: Maggie Guterl, Jamil Coury, Courtney Dauwalter

Wie man schön sieht, machen also die oberen 10.000 auch virtual Runs und sind dabei genauso irre, wie sie es auch bei allen anderen Läufen sind.

Virtual Runs

Für alle anderen gibt es diese Gelegenheiten aktuell auch in Hülle und Fülle. Es gibt Läufe mit Zeitnehmung und Läufe ohne Zeitnehmung. Es gibt Läufe, die zu einem bestimmten Zeitpunkt starten, auf einen bestimmten Tag beschränkt sind, die eine Laufserie abbilden oder ein spezielles Rennen darstellen. Es gibt auf alle Fälle keine Ausreden und darum seht euch ein wenig im Netz um und findet den für euch perfekten Lauf. Wir haben hier ein paar Links für euch:

Aktuelle Folge

Philipp Jordan #Fatboysrun

Flo hat die Zeit, die er nun aufgrund seines Wöchelabenteuers hatte, genutzt und sich dem Lesen hingegeben. Dabei ist ihm das Buch von Philipp Jordan, bekannt aus einer Vielzahl an Podcasts (FatboysRun, Happyday Podcast, Philipp Jordan Ungeschnitten, Celluleute, usw.), aus der Sprayerszene oder als Skater untergekommen. Dieses sehr kurzweilige Buch sei allen ans Herz gelegt.

Zwift – Österreichische E-Cycling Liga

Der österreichische Radverband hat es innerhalb von einigen Wochen geschafft, eine eigene E-Cycling-Liga aus dem Boden zu stampfen. In 5 Wochen werden 5 Rennen veranstaltet, an denen jeder teilnehmen kann. Alle Lizenz- oder Bikecardbesitzer kommen auch in das Resultat. Diese Möglichkeit, sich mit den Profis der österreichischen Radszene zu messen, ist einmalig und nach den ersten beiden Rennen können wir hier eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen.
Die Rennen sind gut besetzt und das Niveau ist tatsächlich sehr hoch. Wer vorne mitfahren will, sollte schon die 5 Watt / KG über die Renndistanz durchhalten können. Peter hat die ersten beiden Rennen ebenfalls beschritten und hatte dabei viel Spass. Wer ihn im Ergebnis sucht, sollte allerdings eher von hinten beginnen. Er freut sich schon, wenn er bei der U17 mitfahren kann.

Florian’s Knöchel: The Way to Wöchel and back

Florian hat in seinem Coronatrainingslager eine schöne Strecke “Grand Tour Wild West” absolviert, dabei aber ein wenig jugendlichen Leichtsinn walten lassen. So gab es leider zum Abschluss, anstelle locker leichtem Lächeln, ein angespanntes Gesicht mit einem geschwollenem Knöchel.
Dieser hat ihm eine Ruhewoche beschert, die neben der Regeneration auch dem Lesen sehr zuträglich war.
Mittlerweile hat er ausgelesen und ist wieder fleissig unterwegs. Wenn er seine Pferdchen ein wenig zügeln kann, dann wird er wohl mit einer Bombenform aus dem Trainingslager kommen.

Peter’s Corona Ketterechts Challenge

Peter hat sich diesen Frühling viele Events auf der Strasse vorgenommenm und wie vielen anderen, wurde ihm hier der Wettkampfasphalt unter den Füssen weggezogen.
Was nun? Linzmarathon stand an. Wienmarathon stand an.

Gar nicht laufen geht halt nicht. Also wurde in Anlehnung der altehrwürdigen Ketterechts-Challenge (Linzmarathon und Wienmarathon) direkt hintereinander zu absolvieren eine Corona Ketterechts Challenge ausgerufen, der er sich gestellt hat.
Also wurde am Tag des Linzmarathons ein Marathon gelaufen und am Tag des Wienmarathons soll die zweite Hälfte absolviert werden.
Linz mit 3:32 war ganz ordentlich, nur das Entspannen vor dem Lauf muss der Bub noch üben. Direkt davor an der E-Cycling-League teilzunehmen, ist vielleicht nicht das beste Tapering.

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LEP#082 – Pingus Pürzel auf Grundeis

In dieser Folge widmen sich Florian und Peter der Frage, wie man auch in einem kranken Körper einen gesunden Geist bewahren kann. Dazu haben sie als Anschauungsgast den Pingu aka. Geordi vors Mikrofon gebeten, der seit nunmehr einem halben Jahr die Laufschuhe in der Ecke geparkt hat und sich anderwertig Motivation verschaffen muss. Wie kommt ein Pingu mit einer Zwangspause zurecht?

Feedback

  • Richtigstellung! – Adrian vom Wechselzone hat sein “Run Every Street” schon vor unserem Podcast in seinem angekündigt. Das wollten wir natürlich nicht mit einer Ninjaaktion abluchsen.

Die Stravagruppe – News

  • Aus Gründen aktuellen Situation wollen wir hier keinen aktuellen Lauf posten, sondern auf die vielen Möglichkeiten verweisen, sich zuhause (zb rund um den Küchentisch wie Rainer Predl) fit zu halten.

Aktuelle Folge

Die Story of Geordi

Früh begonnen hat die sportliche Karriere mit Schifahren und Fussball. Bereits damals auf hohem Niveau wurde der Grundstein für spätere Ausdauersporteskapaden gelegt. Allerdings wartete bereits damals das Übel direkt um die Ecke. Wie die Bibelfesten unter euch wissen, hat das Böse, auch Triathlor der Verführer, viele Gesichter und lockte Geordi mit seinen Heilsversprechen ins Team der Verdammten. Pingu sei Dank, ist dieses Exemplar eher schwimmuntauglich und hat sich somit nur an Jedermanntriathlons mit kurzen Schwimmstrecken versucht. Dabei hat er die Listigkeit entdeckt und konnte sich geradeso ans rettende Ufer retten.

Wie kam es zum Laufen?

Zum Laufen kam er allerdings erst über die Arbeit in Österreich. Da sein Arbeitgeber damals wie heute, den Mitarbeitern das Startgeld für den VCM sponsort, gab es in der Kolleginnenschaft einige Exemplare, die sich die 42,195 km zumuteten und er wollte auch einer dieser Auserwählten sein und so wurde 2009 das erste zielgerichtete Marathontraining gestartet. Gesagt – getan und 2010 war der erste Marathon in unter 4 Stunden erledigt.

Auch in diesem Jahr wurde gleich nachgelegt und der fränkische Schweiz Marathon wurde absolviert. Weil das alles so gut ging, folgten im Jahr darauf wieder der VCM und der Wachaumarathon. Auch sollte es im zweiten Jahr weg von der Strasse und das erste Mal am Berg gehen. Was bietet sich hier besser an, als der Großglockner Berglauf. Diesen Lauf suchen sich ja einige Läufer aus und offenbar wird er wirklich von vielen unterschätzt (siehe auch Folge 39) . Auch Geordi hat hier versucht mit einem “eh lieben” Training in Wien und einer Umrechnung der Straßenpace auf Höhenmeter eine sinnvolle Geschwindigkeit zu finden.
Und auch er hat festgestellt, dass diese 13 km recht fordernd sind und es schon recht steil ist. So war das die bis dahin anstrengenste Veranstaltung, die er absolvierte. Dennoch tat das der Trailliebe keinen Abbruch.

Dazu kam mit dem ersten Marathon auch direkt die Dokumentation der Laufkarriere auf seinem Blog: vienna-running.eu . So begründet sich auch seine Laufblase in und um diesen Blog und Twitter.

Was konnte ihn bremsen?

Und alles gesund geschafft? Ja, er hat 10 Jahre bis auf ein Läuferknie hier und kleine Blessuren da am laufenden Band abgeliefert.
Und dann kam 2019. Neue Schuhe, neues Glück und zack hat sich der Körper an die Dämpfungsumstellung nicht so ganz gewöhnt. Da hat es dann angefangen zu zwicken und zu drücken und die Ferse hat bereits beim VCM ein wenig gezickt und trotz der Topzeit von 3:04 war das Gefühl nicht optimal. Statt eine Pause einzulegen, setze Geordi auf die Ultrataktik: “ignorieren und der Kopf trägt mich durch”. Deshalb hat er einfach genauso weitergemacht und eine Woche nach dem VCM folgte der 5/4 Linzmarathon, danach auch der UTMB ohne UTMB und eine Woche danach folgte der schönste Lauf des Burgenlands, dessen Mitorganisator er auch ist, der Blaufränkisch Ultra.
Danach war aber Schluss, oder? Mitnichten!

Im September musste er ja noch den Wörthersee Ultra mit Peter absolvieren und hat dabei bemerkt, dass es doch eher suboptimal läuft. (Siehe Folge 069). Trotzdem musste eine Woche danach der Schneeberg mit Flo bezwungen werden und wiederum eine Woche später ging es ins Alte AKH zum Krebsforschungslauf, bei dem er mit Basti einen Marathon meisterte.

Dann war aber Schluss! Irgendwann sagt auch die stärkste Ferse “Schluss mit lustig – wenn die Ferse redet, hat der Pingu Pause!”

Wie ging er damit um?

Nachdem er dann ohnehin nicht Laufen (manchmal nichtmal gehen) konnte, stieg er dann direkt ins Nachwuchstrainergeschäft im Fussball ein. Das und der Umstand, dass er auch beruflich recht viel auf den Beinen ist, haben den Heilungsprozess nun nicht so wirklich begünstigt.
Aber was nun? Nix tun? Geht nicht. Anstelle des alldezembrigen Marcothons ist dann der Zwiftoton getreten und Pinguine radeln dann halt. Wenn es sein muss auch 1000 km in einem Monat. Aber leicht war es nicht…..

Wie sieht es jetzt aus?

Momentan ist die Ferse ruhig und die Fitness wird durch intensives Zwiften aufrecht erhalten. Tour de zwift in einem Tag und die Tour of Watopia in einem Tag sprechen hier für sich.

Wohin geht die Reise?

Nach Ostern soll es wieder per pedes auf die Trails gehen und wir freuen uns schon wie ein Mops auf eine Nase. Die Motivation ist zu hören und zu spüren und alle Daumen sind gedrückt, dass der Herbst 2020 den Pingu stärker als je zuvor zurückbringt.

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LEP #081 – Shutdown oder Time for Stabi

Die Frühlingswettkampfsaison sieht für alle Läufer ähnlich aus – leer. Also heisst es gesund bleiben, Form erhalten und Jahresplanung anpassen. Und ehe man es sich nach diversen Maßnahmen und Begrenzungen versah, kamen die Stabienthusiasten aus ihren Paincaves gekrochen um mit “Plank dir einen”, “Livecast für Läuferstabi”, “Coreworkout für jeden Tag”, etc. für Alternativen zu sorgen. Und das ist gut.

Viel zu oft schauen Läufer nur auf ihre Kilometerumfänge, die Höhenmeter oder ihre Pace und laufen über kurz oder lang in die eine oder andere Verletzung. Dabei würde Coretraining natürlich eine gute Prophylaxe bieten.
Neben dieser Variante gibt es auch noch ander Aspekte, die für ein ausgewogenes Lauferlebnis wichtig sind. Flo und Peter haben hier für euch ein 360° Angebot ausprobiert, dass sich Körper und Geist widmet.

 Die Stravagruppe – News

  • 18. Frankfurter Halbmarathon
    • Bevor alle Sportveranstaltungen abgesagt wurden, hat hier ein befreundeter Podcastkollege eine wahnsinnig tolle Zeit (1:24:xx) wurde hier auf den Asphalt gebrannt:
      https://www.strava.com/activities/3165254477

      Dabei war er natürlich nicht alleine und wir möchten auch allen anderen Finishern (zum Beispiel einer jungen Dame, die ihre PB unter 1:45 gedrückt hat) herzlich gratulieren.

Die aktuelle Stunde:

  • Alles abgesagt
    Um die Gesundheit aller Athletinnen zu schützen, wurden aktuell beinahe alle Laufveranstaltungen abgesagt oder verschoben. Das funktioniert bei einigen Läufen (Stadtmarathons, Wings for Life Run, …) eher schwierig, da ganze Metropolen gesperrt werden müssen, bei anderen Läufen leichter. Und verschiedene Veranstalter gehen auch ganz unterschiedlich mit der Situation um. So hat das IATF eine sehr schöne Variante gewählt und neben dem Ursprungstermin (der im Moment natürlich immer unwahrscheinlicher wird) gleich einen Ersatztermin mit dem 24.-26.9 am Plan.
    Wir hoffen, dass viele Veranstalter ebenfalls Alternativen anbieten und freuen uns darauf, wenn es wieder losgeht.

Aktuelle Folge

Training rund ums Training mit Focus You

Florian und Peter haben von einem Teamkollegen ein Angebot erhalten, dass sie nicht ausschlagen konnten.
Luci, selbst ein Triathlet aus dem Team Vegan.at und Sportphysiotherapeut , hat gemeinsam mit einem Partner 2019 Focus You als Praxisgemeinschaft aus der Taufe gehoben und bietet alles rund um die Athletenbetreuung an.

Als neues Paket und Angebot wird es nun die 3 Faltigkeit der Laufbegleitung geben:
Physiotherapie – Mentalcoaching – Ernährungsberatung
3 Experten/Expertinnen geben einen Einblick in ihre jeweiligen Fachgebiete in einem jeweils einstündigen Coaching.

Physiotherapie

Physiotherapie ist für die meisten Sportler ein bekanntes und sehr hilfreiches Tool um nach einer Verletzung wieder fit zu werden. Es kann aber auch vorbeugend, mit speziellen Übungen sehr hilfreich sein. In dieser Stunde erfährt neben einigen, für alle Ausdauersportler, sinnvollen Übungen auch, wie es um den eigenen Körper steht. Mittels verschiedener Tests wird die Mobilität, die Kraft und Stabilität ausgelotet um daraufhin Tipps und Tricks zu erfahren, wie man gesund und fit bleibt.

Mentalcoaching

Das wohl am schwersten zu fassende, aber auch am meisten unterschätzte Thema ist das Mentalcoaching. Gerade bei Ausdauersportarten ist die Motivation zum Training und auch die Bewältigung von Krisen ein essentieller Bestandteil des Sportlerlebens.
In der ersten Stunde gibt es neben dem allgemeinen Kennenlernen bereits einige Tipps um positiv in den Tag zu starten, Übungen für Zwischendurch, Hinweise auf die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und einen Ausblick auf die Zusammenarbeit. Florian geht hier wunderbar auf die Themen des einzelnen ein und erklärt verständlich, wie der Kopf den Körper unterstützen kann.

Ernährungsberatung

Ernährungsberatung mit Holly Wilkinson BSc.
Holly bietet einerseits Leistungssportlern zielgerichtete Ernährungsberatung über einen fixen Zeitraum in Bezug auf Sporternährung und Leistungsoptimierung dank individueller Ernährungsanpassung.

Andererseits spezialisiert sie sich auf Gewichtsmanagement und kann gerade bei vegetarischer/veganer Ernährung (jedoch nicht ausschließlich) dank angewandtem Wissen und Erfahrung unterstützen. Sie vertritt einen “Anti-Diät” Ansatz und sorgt dafür, dass Ernährungsumstellungen mit alles anderem als mit Verzicht und Mühsamkeit assoziiert werden!

Sowohl Flo als auch Peter haben vorab Fragen und individuelle Themen geschickt und Holly ist wunderbar auf die Themen eingegangen, hat sich Zeit genommen und im Nachgang noch Rezepte geschickt. Natürlich kann eine Ernährungsberatung nicht in einem Termin abgehandelt werden, aber es ist ein toller Teaser um zu sehen, ob die Chemie stimmt, ob der Weg der richtige ist und ob man sich hier vertiefen möchte.

Wenn euch das Thema interessiert, hier die Kontaktdaten von Holly:
https://hollywilkinson.at/kontakt-holly-wilkinson-ernaehrungsberatung-wien/
Per Instagram: @hollywilkinsonofficial
Oder per E-Mail: Office@hollywilkinson.at


Wenn euch das Paket interessiert, schreibt an office@focusyou.at oder schickt uns eine Nachricht und wir leiten es weiter bzw. bringen euch mit Lucas zusammen.

 

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LEP#080 – Haarige tätowierte Brüste mit Frequenzstörung

Haarige tätowierte Brüste bringen nebst dem Betrachter auch Herzfrequenzgurte zum Schwitzen. Nicht weniger Schweiss fordern die Rekorde, die in den letzten Wochen aufgestellt wurden. Und wieviel Schweiss haben Florian und Peter in ihr Training und in die ersten Wettkämpfe investiert?

Die Stravagruppe – News

Auch dieses Mal haben wir uns einen speziellen Lauf aus dem Stravaclub gepickt. Einer unserer Clubmember arbeitet sich laufend durch Frankfurt und will hier jede Strasse entdecken. Versucht das doch mal in eurer Stadt.

  • Run every Street: Frankfurt
    • https://www.strava.com/activities/3133131540

Die aktuelle Stunde:

In den letzten Wochen hagelte es wieder einen Rekord nach dem anderen. So wurden unglaubliche Leistungen auf verschiedenen Strecken vollbracht.

Halbmarathonweltrekord – Damen:

Die Äthiopierin Ababel Yehaneh Brihane stellte an diesem Wochenende in den Vereinigten Arabischen Emiraten einen neuen Halbmarathon-Weltrekord auf. Die 28-Jährige verbesserte beim RAK Half Marathon den Weltrekord um 20 Sekunden auf 1:04:31 Stunden.

5 KM Strassenlaufweltrekord – Männer:

Joshua Cheptegai hat in Monaco einen neuen Straßenlaufweltrekord über 5 km aufgestellt. In unglaublichen 12:51 hat er die 5 km erstmals unter 13 Minuten absolviert.

Florian Neuschwander – 50k Laufband Weltrekord

Der Deutsche Läufer – Florian Neuschwander – hat den 50 Kilometer-Weltrekord gebrochen und ist somit mit einem Guinessbucheintrag verewigt. In 2:57:25 hat er eine Durchschnittspace von 3 Minuten 34 Sekunden auf das Band geknallt.

  https://tri-mag.de/szene/florian-neuschwander-bricht-50-kilometer-weltrekord-auf-dem-laufband/

Tokiomarathon abgesagt

Mit rund 40.000 Marathonläuferinnen und mehreren hunderttausend Bewerbungen zählt der Tokiomarathon zu einem der größten Marathonveranstaltungen der Welt. Der Veranstalter hat nun den diesjährigen Marathon aufgrund aktueller COVID-19 in Japan abgesagt.

Auch viele anderen Veranstaltungen wackelt im Moment. Bisher gab es aber nur eine aktuelle Absage mit dem Paris Halbmarathon. Bei diesem sind am Wettkampftag viele Läufer trotzdem mit Startnummer den Halbmarathon gelaufen.

Aktuelle Folge

22.2.2020 – Schottergrubenlauf – Neustift im Felde

Peter hat sich als Vertreter des Laufend Entdecken Podcasts mit Begleitung auf nach Neustift im Felde gemacht um dort die 6,8 km Strecke zu absolvieren.
Bei herrlichem Frühlingswetter und einem Wind, der den ganzen Lauf lang lebhaft geblasen hat, ging es zur Startnummernausgabe und der Abholung des wieder
prallvollen Startersackerls. Neben Getränken und diversen Kühl/Wärmegels gab es auch die Einladungen zu anderen Veranstaltungen.
Pünktlich um 14:30 hieß es “Konfettikanonen los” und die Läufer starteten auf die Strecke. Ganz vorne altbekannte und pfeilschnelle Läufer vom ULC Langenlois,
LC Kapelln und Grafenegg. Mitten unter ihnen, der für seinen zurückhaltenden Start bekannte, Peter. Direkt in der ca. 8 Mann starken Führungsgruppe
wurde der erste Kilometer gleich in 3:30 in den SChotter/Asphalt gebrannt. Mit ein wenig Windunterstützung hat auch Kilometer 2 nebst einem Hügel
eine 3:40 in der Zwischenzeit stehen.

Dann ging es ab über diverse Feldwege und die Führungsgruppe fing an sich zu verteilen. Ganz vorne die Speedies von Langenlois
und auf Rang 6 Peter mit einem Begleiter, den er dem Anfangstempo und dem Wind geschuldet bei ca. Halbzeit ziehen lassen musste. Die Spitze zwar immer
Sichtweite, war auf den Gegenwindgeraden – ja WIND!, viel Wind – kein Anschluss mehr zu finden und es war zwischenzeitlich ein Sololauf.


Hinter Peter war eine 5-6 Mann Gruppe, die langsam näher kam. Bei Kilometer 5-6 hatten 3 Läufer dieser Gruppe aufgeschlossen und Peter konnte sich kurzfristig
hinter einem Läufer aus Grafenegg, der mit 190+ ein wenig Windschatten bot, positionieren und ein wenig durchschnaufen.
Ein paar hundert Meter vor dem Ziel hat dieser aber noch genug Kraft gehabt um ein paar Meter zwischen die beiden zu legen und 100 Meter vor dem Ziel kam auch noch eine Attacke von hinten.


Mit letztem Einsatz konnte Peter nochmal kontern und im Zielsprint den 8ten Gesamtrang holen.

Winterlaufserie – Lauf 3 – VCM

Am Tag nach dem Schottergrubenlauf hat sich Peter direkt einen entspannten Halbmarathon gegönnt. Beim dritten Lauf der Winterlaufserie am Start, wollte er ganz entspannt 21km absolvieren. Ein wenig durch die ebenfalls antretenden Sebastian, Patrick und Philip wurde die Zielpace auf 4:40 – 4:45 gesetzt. Das sollte zwar etwas langsamer sein, wie Patricks und Philips Pace, die auf 10 bzw. 21 km auf Rekordjagd gingen, aber dennoch kein Bummellauf. Sebastian, noch immer mit seiner Hüfte kämpfend, schloss sich Peter an und los ging es.

Die ersten Kilometer wurden fröhlich plaudernd absolviert und es ließ sich gut an. Bei Kilometer 3 zeigte sich aber wiederum die Herausforderung dieses Tages. Da war er wieder – der Wind – der Furunkel des Wetters. Im Nachgang sollte sich zeigen, dass die vier Mal zu bewältigende Gerade in Gegenwindrichtung mehr als 10 Sekunden pro Kilometer langsamer war, als der Rest des Kurses. Zumindest war es für alle gleich und somit nicht unausgeglichen. Bei Kilometer 7 liefen Sebastian und Peter auf die schon einige Zeit vor ihnen laufende Nadine auf. Diese wollte ihre 10 km Bestzeit unterbieten, hatte aber auch sichtlich freude mit dem Umgebungshaartrockner. Da die Pace ähnlich war, beschlossen die beiden Herren, Nadine ein wenig Windschatten und viele aufmunternde Worte zu geben und sie vielleicht so zu ihrer Bestzeit zu tragen. Letztendlich war es, obwohl der letzte Kilometer in 4:14 erledigt war um ein paar Sekunden zu langsam. Lustig war es allemal.

Sebastian bog mit Nadine gemeinsam in das 10km Ziel ab und Peter hat sicher ein neues Grüppchen gesucht, dem er ohne viel Gehirnaktivität folgen konnte. Das klappte auch ganz gut, bis bei Kilometer 18 ein kleines Loch aufging und der Vortag ein wenig Tribut verlangte. Im Ziel waren 1:34:15 zu lesen und im Anbetracht des Trainingslochs war Peter hochzufrieden. Die Motivation war wieder da.

Laufband – Pace am Laufband vs. Stryd

Alle die sich bereits auf dem Laufband versucht haben und dabei ihren Strydsensor am Fuss hatten, haben den Unterschied zwischen den beiden Messungen vermutlich schon bemerkt. Diesem Umstand ist Flo auf den Grund gegangen und hat hier als Erklärung die Mechanik der Laufbänder ausgemacht. Wenn der Fuss auf das Laufband trifft, verlangsamt sich dieses um eine Nuance. Daraufhin beschleunigt das Band etwas und beim Abdruck nach hinten wird es zusätzlich angetrieben. Dieser ständige minimal Geschwindigkeitswechsel erklärt letztendlich die kleine Abweichung zu der Strydmessung. Ob dieser Unterschied im Amateur und Semiprofibereich einen Ausschlag gibt, möge jeder selbst beurteilen.

HRM Brustgurt vs.Handmessung (Brüste, Tattoos, Haare, etc.)

Immer wieder gibt es Probleme mit der Herzfrequenzmessung über die verschiedenen Methoden. Einerseits bringen Brustgurte den Vorteil, dass sie sehr genau messen, haben aber offensichtlich eine Vorliebe für glattrasierte Hühnerbrüste. Sowohl Frauen als auch stark brustbehaarte Männer kämpfen mit Aussetzern und können so keine durchgängige Messung durchführen. Alternativ gibt es natürlich die die Messung am Handgelenk, die wiederum etwas ungenauer ist und auch hier sind Haare oder Tätowierungen nicht hilfreich.
Wie ist das bei euch? Habt ihr die ultimative Lösung gefunden?

Flo: Marathonvorbereitung – die Entscheidung

Das bereits in den letzten Folgen besprochene Training von Flo und die damit einhergehenden Fortschritte oder in manchen Fällen auch Treppenabsätze, haben sich fortgesetzt. Trotz eisernen Willens und genauem Trainingplan, hat sich der Progress nicht wie gewünscht eingestellt. Unter diesem Umstand hat dann auch die Motivation gelitten und entgegen dem Spass auf den Trailrunden, wollte sich keine wahre Freude am Asphalt einstellen. Und so kam es, dass Flo sein Marathon-PB-Ziel in Linz ins Regal stellte und sich nun voll und ganz auf die Trailultras dieses Jahres konzentriert. Mit dem IATF im Mai und dem Mozart100 sind da ja auch zwei aussergewöhnliche und wunderschöne Ziele am Horizont. Und die wird er richtig fein rocken.

IATF – Innsbruck Alpine Trail Festival

Das bereits erwähnte Innsbruck Alpine Trail Festival wird das erste Highlight 2020 und die Reisegruppe ist nun auf 4 Personen angewachsen. 4? Ja. Peter hat sich nun ebenfalls auf der 108km Strecke gemeldet und will hier sein erstes 100+ Finish absolvieren.

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LEP#079 – Prepare and Repair

Bald geht es wieder los mit der Wettkampfsaison. Die Vorbereitungen laufen und nach dem einen oder anderen Wehwehchen schwingen sich Flo und Peter wieder auf das Training ein. Das wurde dann auch mit einem gemeinsamen Läufchen gefeiert.

Die Stravagruppen-News

Auch dieses Mal wollen wir einen speziellen Lauf vorstellen. Einer unserer Stravagruppenläufer war in Barcelona beim Halbmarathon am Start und hat um nur 2 Sekunden die Europanorm gerissen. Da stimmt die Form und das Jahr hat erst begonnen. Gratulation!

Die aktuelle Stunde:

  • Veronika Limberger hat auf der 102 km des Tarawera Ultramarathons eine grandiose Leistung hingelegt und den 11. Platz geholt.
    • Gewonnen haben die 102km Manuela Soccol bzw. Tom Evans.
    • Die 100 Meilen Distanz sicherten sich Vladimir Shatrov bzw. Ailsa Macdonald.
  • Das komplette REsultat gibt es hier
  • Barcelona Halbmarathon: Weltspitzebesetzung und mit dem Österreicher Timon Theurer  eine Spitzenplatzierung. Mit dabei auch Philipp Pflieger mit einer 1:02:52 und Christian Kreienbühl, der mit 1:05:49 auch nur 2 Sekunden hinter der Europanorm.
  • Andreas Vojta aus Wien ist erster österreichischer Balkanmeister über die 3000m in 7:54.78. 
  • Jokertrail – Daniel vom Laufen Liebe Erdnussbutter Podcast hat gemeinsam mit seinem Partner das Rennen gerockt.

Aktuelle Folge

400m für Überflieger

Die Wette über 400m in 2:38er Pace ist ausgerufen. Schickt uns Vorschläge für den Wetteinsatz. Schafft Peter die 400m in 63 Sekunden oder nicht?

  • Peter’s Knie: Nach dem Physiotherapietermin und noch etwas Ruhe wurde das Knie bei einem gemeinsamen Lauf mit Flo und Basti getestet und es hielt. Dennoch haben sich die zwei Verkühlungen/Infekte der letzten Wochen zeigen noch Nachwirkungen. Da keucht es sich noch ziemlich.
  • Florian’s Training nimmt wieder Fahrt auf und der Umfang erhöht sich. Die schnellen Läufe sind noch recht durchwachsen aber es geht stetig bergauf. 

Der gemeinsame Wiedereinstieg

Nach einem gemeinsamen Lauf darbend haben es Flo, Peter mit Navigationsmeister “Die Bergziege” geschafft wiedermal einen Sonntagmorgen zu verbringen. Gemütliche 23km waren angesagt und frei nach dem Motto: “wer es früher weiss, macht sich länger Sorgen” würde ansonsten auch nicht nachgefragt. 

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LEP#078 – Am Zahnfleisch auf dem Laufband des Todes

Neue Ideen, Neuigkeiten der Profis, neue Zähne, neue Heilungsmethoden und neue Bekanntschaften. All das findet ihr in der neuen Folge des Laufend Entdecken Podcasts.
Es können sich nicht nur Ereignisse überschlagen.

Die Stravagruppe – Laufend entdecken Podcast

Mit nun mehr als 150 Mitgliedern gibt es jeden Tag tolle Läufe in der Community. Damit diese nicht einfach in der Timeline verschwinden, möchten wir nun jede Folge einen Lauf der Folge vorstellen. Wir werden das vorerst anonym und ohne Verlinkung tun. Gebt uns hier Feedback, ob wir das so beibehalten sollen oder ihr es euch ein wenig angepasst wünscht.
Als ersten Lauf der Woche haben wir uns ein besonderes Schmankerl herausgesucht.
Wenn an einem Wochenende im Jänner blauen Himmel und 15 Grad hat, ist es doch nur würdig und recht, einen Indoorultra auf einer 142m Laufbahn zu machen.
Ganze 55 km wurden abgespult und wir möchten hier ganz herzlich gratulieren.

Die aktuelle Stunde:

Badwater Ultramarathon

Der heisseste Ultramarathon des Jahres, der Badwater Ultramarathon, hat wieder seine Registrierungstore geöffnet. Am 15.2. wird das Starterfeld für 2020 veröffentlicht. 2019 hat Christian Magadits, ein Ultraläufer aus Niederösterreich, dieses Abenteuer erlebt und konnte nach 32:31:44 das Ziel durchlaufen. Auch 2020 will er wieder teilnehmen und wir sind gespannt, ob seine Bewerbung erfolgreich ist.

Update: 09.03.2020 – He is in. Christian Magadits goes Badwater (again!)



Die 135 Meilen (217,26 Kilometer) lange Strecke führt von Badwater im Death Valley, 85 Meter unter dem Meeresspiegel, bis zum Whitney Portal auf 2.530 Metern Höhe am Mount Whitney in Kalifornien. Im Verlauf des Rennens müssen die Läufer einen kumulativen Höhenunterschied von über 4.000 Metern überwinden. Bei Temperaturen, um die 50 Grad und keinem Schatten, werden an Läuferinnen und Betreuerinnen extreme Anforderungen gestellt.

Allen Interessierten sei hier das Buch von Scott Ludwig ans Herz gelegt: A few degrees from Hell.
In diesem Buch wurden die Geschichten von verschiedenen Teilnehmerinnen des Badwater 2003 zusammengetragen und man erhält einen schönen Einblick, welche Leiden alle Läuferinnen erfahren und wo sich Vorbereitung und Wahrnehmung unterscheiden.
 

Ultratrail Worldtour

Die Ultratrail Worldtour macht nach ihrem diesjährigen Auftakt in Hongkong halt in Neuseeland beim Tarawera Ultratrail. Dieser Lauf über 102km und vergleichsweise überschaubaren 3000 hm garantiert richtig schnelle Zeiten.


Letztes Jahr haben hier Reece Edwards und Courtney Dauwalter der Konkurrenz gezeigt, wo der Maori die Kiwis pflückt. Wir sind gespannt, wie es dieses Jahr ausgeht.

Aktuelle Folge

Es ist 5 vor Abflug

Peter hat nach der doch positiven Rückmeldung des Physiotherapeuten wieder Mut geschöpft und wollte bei einem Hotelaufenhalt die 45 Minuten sparetime sinnvoll nutzen.
Also ab in den Fittnessraum und rauf aufs Laufband.
Geschwindigkeit eingestellt, kurz gecheckt, dass 30 Minuten gut klappen und losgelaufen. Da lag noch ein Sicherungsband herum, aber wenn man schon öfter gelaufen ist, braucht man diese Notausschlaufe ja nicht.
Es ging gut los und nach ein paar Minuten mit 5er Schnitt zum Aufwärmen ging es rauf auf 14km/h. Es soll ja ein wenig fordern aber auch nicht komplett auspowern.

An dieser Stelle sei erwähnt: Liebe Hersteller – mit Km/h Angaben helft ihr Läufer ungemein. Diese müssen dann immer während des Laufs versuchen, dass auf eine Pace umzurechnen. Tipptopp.

Es ging also gut dahin und sowohl Pace, als auch Puls waren in einem angenehmen Bereich. Dann wäre es ja mal Zeit, zu sehen, wielange Peter noch laufen kann. Gesagt, getan und ein kurzer Blick über die rechte Schulter sollte reichen um die dort angebracht Uhr zu befragen. Schnell rübergelinst und den Kopf gedreht und schon hat sich die Laufbahn um ein wenig nach links verzogen. Zwei Schritte später hat der linke Fuss anstelle des Laufbands die Umrandung getroffen und ist dementsprechend quasi stehen geblieben. Der rechte Fuss hingegen wurde weiterhin mit 14km/h nach hinten beschleunigt und die Geschwindgkeitsdifferenz brachte Peters Körper in eine nach vorne ausgeführte aber nach hinten beschleunigte Judorolle, mit Haltungsnoten eines schlittschuhlaufenden Ebers. Zweimal aufgesetzt und dann hinten vom Band geschossen fand er sich recht verdattert am Fittnessraumboden und guckte recht doof. Das Band war, da ja die Sicherung brav in der Schale lag, unbeeindruckt und drehte weiter. Aufgestanden und kurz überlegt, wie den der Aufstieg funktionieren kann, schwang sich Peter mit Festhalten an den Armstützen rauf und nach dem Motto “hat keiner gesehen, ist nix passiert” lief er weiter. 1-2 Minuten später spürte er jedoch am linken Knie und Schienbein ein bekannt warmes Gefühl und wusste, dass da wohl Flüssigkeit im Spiel ist.
Geistesgegenwärtig hat er aber nicht nach unten gesehen, denn die Konsequenz davon kannte er ja schon.

Nach dem Training offenbarte sich, dass die Abschürfungen zwar bluten, aber wohl nur oberflächlich sind und er redet sich seither ein, dass dieser Ausgleichsschmerz sicher gut für die Heilung des anderen Knies ist.

Fazit der Geschicht: Steppst du seitlich vom drehend Band, knallst du flux gegen die Wand.

ISPO – Trailrunnersdog und Orangemud

Ende Jänner fand die ISPO in München statt. Peter bemerkte auf seiner Münchenreise, dass es der letzte Tag der ISPO ist und er hat noch eine Stunde Zeit. Da er direkt in der Nähe war, hat er den bekannten Trailrunnersdog kontaktiert, da dieser jedes Jahr auf der ISPO für Orange Mud am Start ist. Drei Nachrichten später ging es auf zum Treffpunkt. Einmal nachgefragt, wie weit es denn vom West zum Osteingang ist, erhielt Peter die Auskunft des Sicherheitsmanns der Messe dass es mindestens 25 Minuten sind. Wohl dachte sich Peter, dass sich das mit zügigem Schritt wohl schneller ausgeht und ein Blick auf die Uhr zeigte, dass er ohnehin nur 12 Minuten Zeit hat, um nicht zu spät zu kommen. Genau 12 Minuten später konnte der Trailrunnersdog aka. Sascha begrüßt werden.
Wie es so auf Messen ist, ist zwei Stunden vor Ende der Show bereits der Abbau im Gange und so konnte bei einer Spaziergang durch zwei Hallen zwar noch einiges angeguckt werden, aber die Besucherzahl war bereits überschaubar.
Angekommen am Orange Mud Stand, begrüßte Peter direkt der Gründer und CEO Josh Sprague. Einige Sätze später wurde über Podcasten, sowohl Orange Mud als auch Sascha sind begeisterte Podcaster, als auch über Training via Zwift und Trailrunning geplaudert. Dabei stellte sich heraus, dass auch Josh ein begeisterter Anhänger der Superkompensationslehre ist und “the power of booze” auch bei dem einen oder anderen Wettkampf mit Freunden nutzt.
Die Zeit verging wie im Flug und kurz bevor Peter wieder los musste, konnte er auch noch die ganze Kollektion von Orange Mud ansehen. Dabei fielen ihm zwei Teile ganz besonders ins Auge.

Eine minimalistische Trinkweste mit diagonal vor der Brust angebrachter Trinkflask. Nur kurz getestet aber sieht sehr vielversprechend aus.

Restlos überzeugt haben Peter aber die multifunktionalen Ärmlinge mit jeweils 2 Fächern für Icepacks, Telefon, Riegel, etc., die sowohl wärmen als auch kühlen können.
Sobald diese in Österreich verfügbar sind, wird wohl Traildog besucht werden. Diese Teile sind ein Must-have.

Packlistenupdate

In Ergänzung zu der bisherigen Packliste für Ultras, ist hier auch noch eine Liste von Orange Mud. Was haltet ihr davon? Feedback und Ergänzungen sind sehr willkommen.

Ultrarace – Packliste von Orange Mud
Ultrarace – Packliste des Laufend Entdecken Podcasts
Ultrarace – Packliste des Trailrunning Magazins für den TAR

Flos Zahn


Während sich Peter um einen Knieausgleichsschmerz kümmerte, hat auch Flo sein Training durch Alternativschmerzen ergänzt. Zeitlich optimal, hat Florian sein Kiefer mit synthetischen Mitteln auffüllen lassen, damit an dieser Stelle bald
Implantate über die Berggipfel dieser Welt strahlen. Als Nebeneffekt dieser Operation durfte Florian allerdings einige Tage nicht laufen und hat so eine fremdverordnete Regenerationswoche eingelegt. Die einzementierte Form soll davon aber nicht beeinflusst werden und wir gehen davon aus, dass sich Florian nach wie vor mit Biss in die neue Saison startet.

European Outdoor Film Tour

Flo bildet sich auch abseits des Laufsports weiter und hat sich auf der European Outdoor Film Tour einige interessante Streifen angesehen und wir möchten sie hier drei davon empfehlen

Trailer

Adam Rolston ist mit seinem Caddie Ron Rutland fast 2000 km Golf spielend quer durch die Mongolei gegangen. Was sie dabei erlebt haben könnt ihr in “The Longest Hole” sehen.

Video

Abdul Karim Habyarimana liebt Skaten und versucht seine Leidenschaft mit seiner Gemeinschaft zu teilen.

Trailer

Eliott Schonfeld durchquert mit so wenig Material wie möglich über den Himalaja. Was man dabei so erlebt könnt ihr in “Le Minimaliste” sehen

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LEP#077 – Jahrespaket mit Gewichtsverlust

Das Jahr 2020 geht los und die Pläne dafür leiden unter plötzlichem Gewichtsverlust. Die Themen UTMB-Auslosung, Indoorradfahren als Alternativtraining und Umorientierung stehen in diesem Jänner am Plan.

Der LaufenLiebeErdnussbutter Podcast (unbedingt reinhören) hat uns in der 200sten Folge des Bevegt-Podcasts (auch hier dringende Hörempfehlung) als Empfehlung genannt, darüber freuen wir uns sehr.

Für unseren Shop gibt es nun auch eine zusätzliche, einfach zu merkende, Adresse für Swag: https://laufendentdecken-podcast.at/swag – Go for Gold

Die aktuelle Stunde:

  • Hongkong 100 
    • Traditionell beginnt die Ultratrail Worldseries und die 100km Saison mit dem HK100 im Jänner. Auch dieses Jahr wurden auf den 103km mit 5300HM wahnsinnige Leistungen vollbracht. Die Siegerzeit ist mit knapp über 10 Stunden pfeilschnell und das Feld knapp zusammen.
      Dominiert wurde es dieses Jahr von Chinesen, die die ersten 3 Plätze bei den Männern und den Sieg bei den Damen eingeheimst haben. In den Top 15 finden sich 12 Männer und 3 Frauen und  die Abstände sind minimal.

       

      Männer:
      1 – Peiquan You – 10:00:17 – China
      2 – Jing Liang – 10:33:39 – China
      3 – Guomin Deng – 10:38:24 – China

      Damen:
      1- Fuzhao Xiang – 11:28:21 – China
      2 – Veronika Vadovicova – 11:47:40 – Slowakei
      3 – Ragna Debats – 12:03:52 – Niederlande

Aktuelle Folge

UTMB 2020

Der UTMB 2020 findet ohne Florian und Peter statt, da beide nicht gezogen wurden. Leider hatte das Glückspaket überraschenden Gewichtsverlust und am Ende war die Kiste leer.

Dadurch ändert sich natürlich die Jahresplanung sehr stark, weil vor allem bei Florian, der ja die 171 KM absolvieren wollte, die komplette Planung auf diesen Höhepunkt abgestimmt war und nun ein Alternativprogramm her muss, dass bestenfalls auch noch die Punkte für den UTMB 2021 sichert.

Vienna Winter Trail

Leider hat sich Peters Knie mit Anfang Jänner in eine Trotzphase begeben (siehe unten) und der Vienna Wintertrail konnte nicht wie geplant mit Florian und Peter, als jauchzend und glucksend, durch die Wälder trampelndes Paar, stattfinden. Stattdessen war es eine Geschichte der ungünstigen Zufälle. Zuerst fiel Sebastians Laufpartner aus und er musste einen neuen Suchen. Da fand sich Patrick und das Team war wieder komplett. Ein paar Tage später hat Peters Knie die Entscheidung getroffen, dass auch das zweite Paar so nicht starten konnte und es wurde auch hier ein Ersatz gesucht, da Sebastian ja schon einen hatte….. Sabrina (Interview in Folge 073) sagte am Vorabend des Laufs spontan zu, doch da war des Florians Telefon schon nicht mehr in seinem Fokus. Als er es am Tag des Events bemerkte, war es bereits zu spät und von den 4 gemeldeten Läufern, hat es nur Sebastian an die Startlinie geschafft.

Dieser hat aber mit Patrick an seiner Seite eine Weltklasseperformance hingelegt und konnten einen Stockerlplatz erlaufen.

Peters Knie

Peters Körper folgt leider einem sonderbaren Jahresplan und erneut zickt ein Knielein herum. Seit Anfang des Jahres gibt es leider keine schmerzfreien Laufversuche und so muss nun weiter diagnostiziert und geheilt werden. Darum hat sich Peters Training auf den endlich einsatzfähigen Radtrainer verlagert.

Peter und der Radtrainer

Die Geschichte zwischen Peter und seinerm Radtrainer ist ein Kompendium der Missverständnisse. Nachdem Peter bereits einige Monate den Radtrainer von Sebastian und Thomas mitnutzen durfte, wollte er nun so ein Ding auch zuhause stehen haben. Nur welcher sollte es sein? Nach einiger Recherche und Gestöbere blieben der Wahoo Kickr und der Tacx Neo Smart auf der Short List. (In diesem Zusammenhang kann https://www.dcrainmaker.com/ wärmstens empfohlen werden. Hier werden alle Produkte auf Herz und Nieren getestet).

Der Staubsauger neben dem Bett

Der Gebrauchtmarkt ist seit dem Aufkommen von Zwift quasi leergefegt und so war Peter schon sehr glücklich, einen Wahoo Kickr in Wien um 800€ entdeckt zu haben. Ab zu der verkaufenden Dame und kurz getestet – PASST! Den nehmen wir.
Eingepackt, 25kg mit Strassenbahn und S-Bahn nach Hause gekarrt und ausgepackt. Zusammengebastelt und dann versucht das Rad zu installieren.
Ungefähr eine Stunde später – unter lautem Gefluche und Gestöhne – war auch das Ritzel geputzt, montiert und das Rad korrekt eingespannt.
Zwift starten, trainer kalibrieren und alles ist gut.
Losgestrampelt und das Ding wurde laut. Ab 20 km/h hörte sich das Teil beinahe wie ein Staubsauger an. Alles gecheckt, die Seriennummer nachgesehen und sieh an, sieh an…. es gab offenbar einen richtigen Sprung in der Lautstärke zwischen dem 2018 und 2019er Modell. So ging das natürlich nicht. Also alles auf Start – Trainer verkauft an jemanden, den das nicht stört und weitergesucht….

Wiggle dir einen

Plötzlich ein Angebot von Wiggle. Der Tacx Neo Smart um knappe 900 Euro. Das dieser leise ist, wusste Peter schon also los auf die Seite und klick dich froh.
Zapp-zapp-und ab zur Kassa.  “Danke für ihren Einkauf. Das Gerät ist in 10-12 Werktagen bei Ihnen” ) oder so ähnlich.
Dann hies es warten….

Als Ende März noch kein Trainer angekommen war und die Sendungsverfolgung nicht aussagekräfig war, gab es die erste Nachfrage an Wiggle.
Prompt kam eine Antwort und es wurden gleich die Spezialisten eingeschaltet!

Das Delivery Investigation Team

Dieses Expertenteam hat umgehend den Kurier kontaktiert und wollte sich gleich nachdem Sie eine Rückmeldung erhalten hätten, melden.

Und es passierte….nichts.
Also selbst sind die Männer und nach ein paar Minuten und ein Telefonat mit der Post später war klar: Das Paket wurde nie geliefert.
Fall abgeschlossen?

Nix da….es wird investigiert. Ohne Erfolg.
Also den Kurier von Wiggle kontaktiert und das sofort bereitgestellt Schadensprotokoll an Wiggle übermittelt. Der Schadensgrund war allerdings sehr amüsant.

Plötzlicher Gewichtsverlust

Es wurde ein “plötzlicher Gewichtsverlust” von 25kg auf einige Gramm festgestellt. Böse Zungen würden von einem Diebstahl oder Schwund sprechen aber ein Gewichtsverlust kommt im Ergebnis ja aufs Selbe.

Einige Mails später und bereits mit Begleitung des Vereins für Kosumenteninformation wurde am 16.April Wiggle endlich bestätigen können, dass das Gerät nicht geliefert wurde.
Für alle, die sich wundern….genau dieser Umstand wurde an Wiggle 14 Tage davor gemeldet,
Das Angebot war nun: erneuter Versand, Gutschein oder Rückerstattung.
Nachdem das Angebot ja grundsätzlich gut war und ein Diebstahl vorkommen kann – erneuter Versand.

Wiggle 2.0

18.4. die Versandbestätigung kommt – die Vorfreude steigt.

29.4. keine Lieferung – eine unveränderte Sendungsverfolgung seit 24.4.

8.5. weiterhin keine Änderung des Sendungsstatus.

Mail geht raus, eine Lösung muss her. Wiggle – macht hin, was ist los? Und es kam wieder ….. TADA! das Delivery Investigation Team. Dieses hat wiederum eine Woche investigiert und sich nicht gemeldet und somit wurde erneut ein durchaus erzürnter Mailverkehr geführt in dem der Status des Pakets geklärt werden konnte…. “LOST in Post”. Also wieder weg.

Rückabwigglung

Erneut das Angebot, den Trainer nochmals zu liefern oder Geld retour. Erneut der Hinweis, dass der Trainer noch immer (nach 4 Monaten) benötigt wird, aber eine erneute Bestellung nicht möglich ist, da das Gerät nicht mehr auf der Webseite ist.
Ca. 10 Emails später wurde zumindest das Geld retourniert – das Fazit: WTF! und ausserdem ist das Impressum nicht vorhanden. Von Peters Seite: Ganz klare Kaufempfehlung für jeden anderen Onlineshop!

Summertime

Es war also Juni und kein Trainer in Sicht. Da das Wetter schön und die Angebote rar waren, wurde weiter der Trainer von Sebastian und Thomas mitbenutzt. Doch der Herbst kommt bald, also wird weiterhin auf einen eigenen Trainer gespitzt…..

Suchst du was – brauchst du was?

HA! Ein Angebot eines Onlineshops in Linz um einen ähnlich günstigen Preis, wie die Verpackungen von Wiggle. Nur noch wenige vorhanden – schnell klicken und …moment “warum geht die Bezahlung nicht?”

Gleich anrufen…. “Hallo sie da, ich habe hier diesen Radtrainer gesehen auf der Webseite – wenige da, will haben, reservieren !”…
“Homma ned mehr”. Also war im Lager der Lagerstand ein anderer, als es auf der Webseite angegeben war……”Doo’oh”.

Also erneut auf die Pirsch und siehe da, einige Tage später ein Shop mit einem ähnlichem Angebot und genug auf Lager – Bestellung los.

Endlich die Lieferung

Er ist da! Thomas und Sebastian haben das Teil direkt ausgepackt und angeschlossen. Sieht gut aus. Die erste Testfahrt kann beginnen….. “Da schleift was…”

Fluchen – Googlen – ein Fehler im Antrieb. Den Versender kontaktiert und die Situation erklärt. Es gibt wohl einen gängigen Transport und Verpackungsfehler, der durch ein spezielles Werkzeug und etwas Reinigung behoben werden kann. Dadurch das uns bestätigt wurde, dass der Hersteller die Garantie weiterhin aufrecht erhält und das Werkzeug gratis übermittelt wird, kann an dieser Stelle nur danke gesagt werden und einige Tage später, nach einer Reinigungssession lief das Teil auch tatsächlich klaglos! HEUREKA!

Die Story ist vorbei? Noch nicht ganz….

The Pain goes on

Den Trainer nach Hause geschafft, aufgebaut und getestet – ES GEHT. Tja und dann versuchte Peters Freundin auch den Trainer zu benutzen. Doch da hat noch keiner geahnt, dass die Sattelstütze nicht soweit eingefahren werden kann, dass es passt. Also ab zum Fahrradhändler und gefragt, ob dass kürzbar ist…. Ist es nicht, da es sonst nicht weit genug ausgefahren werden kann.
Die Lösung –> Zwei Sättel mit zwei Sattelstützen.

und nun… ES ZWIFTET!

Florian’s Training

Nach der fabelhaften Saison 2019 hat sich Florian einen Urlaub gegönnt. Danach sollte es wieder losgehen und der Frühjahrsformaufbau voll starten. Doch wie jedes Mal hat dieser Kaltstart ein paar Anlaufschwierigkeiten. Die Ausdauer ist da, das Grundtempo passt gut, aber die Intervalle wollen nicht so knallen, wie sie sollen. Darum arbeitet Florian gerade daran, sich wieder in das Mindset des Tempos zu bekommen. Da werden wir noch eingehend berichten

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LEP#076 – Die golden Twenties kommen

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Die Stravagruppe – News

In unserer Strava Gruppe gibt es einen sehr netten Beitrag über die Notwendigkeit von Strava / Runalyze / etc. Wir haben diese Diskussion aufgeschnappt und im Podcast besprochen. Vielleicht seid ihr anderer Meinung oder verwendet gar andere Tools? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Aktuelle Folge

Die restliche Folge haben wir dem Ausblick auf das 1. Jahr im neuen Jahrzehnt gewidmet. Zuerst sind wir Peters Rennen und sonstige Ziele durchgegangen, dann haben wir uns Florian gewidmet.

Eine kleine Auswahl an Rennen bei denen ihr uns beide voraussichtlich sehen werdet

und noch viele mehr.

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LEP#075 – Virtual Run – Weihnachtsfun

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Für die beiden neuen Logos möchten wir uns ganz sakrisch bei Philip vom #happydaypodcast oder #fatboysrunpodcast.

Der 3. Virtual Run – Duell der Weihnachtshosen

Zwischen 16.12. und 22.12 war es wieder Zeit, dass immerwährende Duell der Hose in einer Weihnachtsedition auf die Strassen und Trails dieser Welt zu bekommen. Die diesmalige Ausgabe wartete, neben der bereits bekannten virtuellen Stravachallenge, mit einem waschechten Weihnachtsmarathon auf, bei dem die Teilnehmer einen wunderschönen Abschlusslauf gemeinsam geniessen konnten.

Die Woche des Virtualruns gestaltete sich wettertechnisch durchwachsen und so kam es zu diversen Wechseln. Einige Wendeknie haben die Woche als Langhosenstarter begonnen und sich zur Wochenmitte den etwas gestiegenen Temperaturen gebeugt. Plötzlich ließen sie ihre Knie durchblitzen.

—- FOTOS kommen hier noch 🙂 #——

Rückblick auf das Jahr 2019

Viele Rekorde und Höhen durchzogen das ganze Jahr 2019 und die wenigen suboptimalen Kleckse wurden durch grandiose, gemeinsame Abenteuer ausgebügelt. Ein rundum gelungenes und schönes Jahr.

Als Wunsch für 2020 steht bei uns ganz oben auf der Liste, dass alle gesund bleiben und Geordi nun flott gesund wird!

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LEP#074 – Wir zwei allein heut Nacht…beim Superkompensationsdinner

Durch Superkompensation gepusht und Durch Kokosfett-Olivenhanföl powered mit einer 100 Meilen Woche beim Virtual Run nach der Krone greifen.

Nach einigen Interviews, die uns in die Laufwelten unserer Mitmenschen geführt und die verschiedenen Läufertypen beleuchtet hat, ist es wieder Zeit, dass andere Themen besprochen und analysiert werden.

Der Virtual Run

Zwischen 16.12 und 22.12., mit dem krönenden Abschluss beim Communitytreff-Weihnachtsmarathon in Langenzersdorf findet der 3.Virtual Run statt.
Erneut kommt es zum “Clash of the Hosen” .
Wie bereits in den bisherigen Austragungen ist die Kniescheibe der Spaltpilz der ansonsten einigen Podcasthörerschaft. Wird sie Wind und Wetter ausgesetzt oder fest in die Läuferlaken gehüllt?

Es stand geschrieben:

Blitzen 2 Handbreit rund um das Knierund ganz und gar bloße,
sollst du starten für #Teamkurzehose.
Ist’ eingepackt vom Knöchel bis zum Schenkel, ob weit oder auch lose,
bringst du Ruhm und Ehr’ für #Teamlangehose.

(und irgendein Vandale hat mit Sprühfarbe ergänzt:
Baumelt es unverhüllt in deinem Schoße,
läufst du wohl für #teamohnehose)

Teilnahme:
Meldet euch fleissig in der Stravaveranstaltung zum Virtual Run an und macht mit.
Die Regeln findet ihr hier: Virtual Run


Ebenso freuen wir uns über Anmeldungen beim Weihnachtsmarathon. Hier bitte nicht auf die Meldung auf der offiziellen http://weihnachtsmarathon.at/ – Seite vergessen.
Wir freuen uns auf viele bekannte und auch neue Gesichter.

Die aktuelle Stunde:

100 Meilen Laufen mit dem richtigen Ölgemisch – Nutrition

In einem Standard Artikel über 100 Meilenläufer hat Florian einen immer wieder diskutierten Punkt aufgeschnappt. Dabei hat ein Ultraläufer und Lauftrainer, Gerhard Schiemer, dass gerade bei sehr langen Distanzen der Fettstoffwechsel sehr wichtig ist und er normalerweise mit einem Olivenöl-Hanföl-Kokosfett-Gemisch sehr gute Erfahrungen macht.
Um hier mehr Insights zu bekommen, hat Florian ihn angeschrieben und das Mischungsverhältnis dürfen wir hier veröffentlichen:
125ml Flasks – 50% Kokosfett, 25% Olivenöl, 25% Hanföl
Er schreibt aktuell auch an einem Buch, dass sie auch diesem Thema widmet. Hier sind wir schon sehr gespannt.
Wir werden hier auch ein wenig testen und wenn ihr auch Ideen oder Erfahrungen habt, würden wir uns hier über Feedback freuen.

Zusätzlich hat Florian die Key Takeaways von der International Society of Sports Nutrition Position Stand on Ultrarunning Nutrition zusammengefasst. Wer sich hier genauer einlesen möchte, dem seien die Quelle und die Zusammenfassungsteile Teil 1 und Teil 2 ans Herz gelegt.

26:38 auf der Strasse – 10km Straßenlauf Weltrekord

Anfang Dezember hat Joshua Cheptegei aus Uganda den bisherigen Weltrekord über 10km um 6 Sekunden verbessert. Die unglaubliche Zeit von 26 Minuten 38 Sekunden ist der krönende Abschluss einer grandiosen Saison.:

Barry Barkley gestorben

Der Namensgeber der Barkley Marathons, Barry Barkley, ist gestorben. Der Freund und langjährige Laufpartner von Mr. Barkley Gary “Lazerus Lake” Cantrell ist Anfang Dezember aus dem Leben geschieden.
Sein Neffe hat sich an die Community mit folgendem Schreiben gewandt: https://www.reddit.com/r/running/comments/e6rqfo/barry_barkleybarkley_marathons_has_passed_away/




Aktuelle Folge

Superkompensation

Ihr findet nun eine detailierte Seite zu dieser höchstwissenschaftlichen Trainingsmethode auf unserer eigenen Seite hier: https://laufendentdecken-podcast.at/superkompensation/
Wir freuen uns bereits auf euer Feedback, eure Testergebnisse und all die neuen Bestzeiten, die die Superkompensation ermöglicht. ‘CHEERS’.

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LEP#073 – Sabrina Lederle – 24/7 Running Queen

In dieser Interviewfolge dürfen wir eine der erfolgreichsten Ultraläuferinnen Österreichs bei uns begrüssen. Sabrina Lederle, österreichische Meisterin im 24h Lauf 2018, Teilnehmerin bei der 24h WM 2019 und Teamkollegin im Team Vegan.at schildert uns ihren sehr speziellen Start, ihre schönsten Erfolge, größten Herausforderungen, das aktuelle Laufjahr und ihre Zukunftspläne.

Wer ist Sabrina?

Sabrina Lederle ist eine der herausragensten Langdistanzläuferinnen in Österreich. Die 28-jährige Pädagogin läuft gerne lang, ausdauernd und bestenfalls rundenbasiert.

Was bisher geschah – The Past

Sabrina mochte Laufen nicht. Sabrina lief auch nicht.
Doch irgendwann hat sie sich zu einem Frauenlauf überreden lassen. Und um dafür zu trainieren hat sie sich im Keller auf das Laufband gestellt und ist einen Kilometer gelaufen. Und dann 2 und danach 3 Kilometer. Einer weissen Wand entgegen, nur von Musik begleitet, wurde hier schon das ganz besondere Talent sichtbar. Sabrina braucht keinen Wettkampf, Sabrina braucht keine abwechslungsreiche Strecke oder gar ein schönes Panorama.
Ein Keller, ein Laufband und eine Wand und das Glück ist vollkommen.
Deshalb war es bald so, dass sie auch 2 oder 3 Stunden auf dem Laufband stand.

Der Frauenlauf war dann nur noch das Sahnehäubchen. Da das ja so gut lief, hat sie sich gemeinsam mit ihrer Tante zu ihrem ersten Stundenlauf gemeldet.
Also hat sie sich einfach mal hingestellt und versucht, wie weit sie kommt. 73 Kilometer später war sie am Podest und der erste Ultra erledigt.

Beim nächsten 12h – Lauf (4 Wochen später!) waren dann schon 96 km und die #Ultralaufliebe war voll entflammt und der Weg zu einer der erfolgreichsten Ultraläuferinnen Österreichs war geebnet.

Was denkt sie sich dabei? Gedanken schweifen lassen – Leute beobachten.
Trails sind grundsätzlich in Ordnung, wenn sie gut laufbar sind. Die Liebe sind aber Strassenstundenläufe.

Highlights:

  • Österreichische Meisterin in Irdning im 24h Lauf mit 190,5 km
  • 12h Langenzersdorf – 117km

Taktik und Ernährung:

Sabrina versucht möglichst keine Pausen zu machen, da es ihrem Körper am besten tut.

Ernährungstechnisch verlässt sie sich nicht auf Gels, sondern arbeitet mit Chiasamen, Kokoswasser, Traubenzucker, Gemüsesuppe, Tee, etc.
Alles möglichst flüssig, da auch sie feste Nahrung nicht gut in sich rein bekommt.

Wie geht es 2019 – The Present

Als österreichische Meisterin im 24h – Lauf hat sich Sabrina für diesjährige WM im 24h Lauf in Albi qualifiziert.

Nach dem Wien Rundumadum 2018 ging es mit dem Trainingsaufbau los und gleich zum Start hat sich Sabrina lang gemacht und sich an der Hüfte verletzt. Das war ein Fullstop und es war weder an Laufen, noch an Radfahren oder ähnliches zu denken. Und so wurde es “Aquajogging”, Krafttraining und Stabi. Dieses Mentaltraining hat sie einige Monate betrieben und erst im Juni gab es eine Rückkehr auf die Strasse.
Der Sommer lief gut und im September gab es als Belohnung beim WUT den Vizestaatsmeisterinnentitel im Edurancetrail.

So sollte alles gut für die WM gehen. Also ab nach Albi…. Ziel ist die Startlinie.

24H WM Albi

Das österreichische Team, bestand aus 12 Personen und Sabrina hatte die Ehre die Fahne zu tragen.

Los ging es auf der 1500m langen Runde, die zum Teil über eine Laufbahn ging (auf der eine Webcam für den Webstream positioniert war). Bei 25 Grad wurde um 10:00 gestartet und bereits 1-2 Stunden später musste schon fleissig gekühlt werden.
Die ersten Stunden gingen spitze dahin und nach 140 km legt überraschend das Knie ein intensives Veto ein. Laufen war danach nicht mehr möglich. Da Sabrina ja eine mentale Superfrau ist, hat sie beschlossen, dass sie nicht aufgibt und ist die restliche Zeit gegangen.
So konnte sie nach 24 Stunden mit mehr als 166 Kilometern finishen und wurde 3te Österreicherin und bestätigte ein weiteres Mal, dass sie eine der erfolgreichsten Ultraläuferinnen Österreichs ist.

Nun heißt es rehabilitieren.

Wo führt die Reise hin – The Future

Die mittelfristige Ziele sind 200 km , Spartathlon und Race across Burgenland (238km).

Wie auch bisher wird Sabrina sich wieder zusammenflicken, gut trainieren und sicher stärker als je zuvor zurückkommen. Wir freuen uns bereits auf die kommenden Erfolge und Geschichten. Die 200 Kilometer sind sicherlich bald abgehakt.

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LEP#072 – UKW Ultrakathis Welt

Erneut haben Florian und Peter zum Interview gebeten. Dieses Mal erzählt Katharina Kimmel über ihren Weg zur mehrfache Marathon- und Ultramarathonfinisher, Laufmentorin und Florians Schwester. Sie unterhält sich mit den beiden über sich, ihren Werdegang, die aktuellen Herausforderungen und ihre Zukunft.

Langenzersdorfer Weihnachtsmarathon

Am 22.12. findet in direkter Umgebung von Wien ein Weihnachtsmarathon statt, bei dem hoffentlich viele der Hörerinnen des Podcasts im Rahmen des 3.Virtual Runs teilnehmen. Florian und Peter würden sich freuen, wenn das Jahr mir diesem Abschluss-Community-Event schön ausklingen könnte und sind schon gespannt, wie die Gesichter zu den Ohren aussehen.

Kathis Ultrawelt

Wer ist Katharina?

Kathi ist eine 31-jährige Sozialpädagogin, die Kindern in einer Volksschule den Nachmittag versüßt.

Wie und wann ist Sie zum Laufen gekommen?

Da Florian und auch der Vater der beiden passionierte Läufer sind, gab es hier schonmal gute Vorbedingungen.
Als dann auch noch Kimmel Senior zum 40sten Geburtstag den New York Marathon gelaufen ist war der Grundsteing gelegt. Er hat davon so sehr geschwärmt , dass Florian das auch machen musste. Flo wollte aber nicht bis 40 warten und hat sich diesen Traum zum 30sten Geburtstag erfüllt.
Als New York Fan wollte sie unbedingt dabei sein und als sie das Gefühl erlebt hat, war es um sie geschehen. Soviel Begeisterung und Freude haben Kathi überwältigt.
Genau zu diesem Zeitpunkt wusste sie, dass sie den Marathon auch laufen musste. Zwei Jahre bis zum 30sten Geburtstag – das geht sich aus.

Mit dieser Erfahrung als Startschuss ging es los.

Wie trainiert man für einen Marathon?
Wie hat es begonnen?

Katharina hat ganz für sich, mit einer Laufapp gestartet. Schön langsam angefangen und immer ein wenig gesteigert. So hat es mit 2 Minuten Laufen und 1 Minute gestartet und nach einigen Monaten war es ein Halbmarathon. 3 mal wöchentlich wurde gelaufen und analog zu ihrem Bruder zeichnet Kathi Disziplin und Konsequenz aus. Wenn die App sagt, dass nun gelaufen wird, dann wird das umgesetzt.
Die sinnvoll aufgebaute Struktur dieser App ist für einen langfristigen Erfolg gut geeignet. Im Gegensatz zu vielen anderen Laufanfängerinnen, hat Kathi nicht in einem Überschwang an Motivation tägliche All-Out-Läufe gemacht, sondern sich an die Vorgaben gehalten und siehe da, es hat funktioniert.

Nachdem Kathi nun auch geübter ist und in dem Thema Laufen tiefer drinnen steckt, fragt sie natürlich ihren erfahrenen Bruder, wenn sie Fragen zu Equipment, Läufen oder Ähnlichem hat.
So hat Florian bei der Auswahl der Uhr oder der Stöcke geholfen.
Wenn jemand ebenfalls Stöcke sucht, gibt es hier einen sehr hilfreichen Blogartikel von Jason Koop: https://trainright.com/ultimate-guide-to-using-poles-in-ultrarunning-part-1/

Warum hast du dich für einen Trainer entschieden?

Der Weg von der App zu einem Trainer ging relativ flott. Nach ca. 9 Monaten hat Kathi sich über das Team, sie ist auch Mitglied des Team Vegan.at, einen Trainer geschnappt. Nachdem dieser leider nach 1 1/2 Jahren gesundheitlich ausfiel, hat sie zu Christoph: http://www.mytriathlon.coach/ gewechselt und ist seitdem demselben Trainer anheim gefallen, wie ihr Bruder.

Back to New York

Die ersten zwei Jahre ihrer seit 2015 laufenden Karriere haben sich tatsächlich rein auf Asphalt abgespielt. Marathons in Wien (3x), Berlin und New York sollten in die Laufstatistik eingetragen werden.

Das Ziel New York war also erreicht. Von Long Island ausgehend ging es durch den großen Apfel. Das Gefühl, von allen angefeuert, jeden Meter durchgetragen zu werden, war unbeschreiblich.

Genauso hat sie es sich vorgestellt. Selbst in den Vororten stehen unablässig Menschen, die die Namen der Läuferinnen rufen bzw. die Weintrauben oder andere Leckereien reichen. Bei diesem Familienlauf sind auch 2 von 3 Läufern etwas eingegangen. Kathi war die Dritte im Bunde und hat das Ding bärenstark durchgezogen.
Am Ende des Laufs, im Central Park, lernte Kathi auch die Vorzüge von Flos Rückseite kennen. Sie konzentrierte sich dann ausschliesslich auf diese und er zeigte durch Handzeichen an, auf welcher Seite die nächste Läuferin zu überholen sei. In Folge 28 war dieser Lauf auch bereits Thema im Podcast inkl. Video.
Der “fast last k” war auch hier nicht so der Burner. Nach 4 Stunden 28 war der Traum vollzogen und Kathi war NYC-Marathon-Finisherin.

Beim Vienna Trailrun kam sie auf den Geschmack der asphaltfreien Zonen und plötzlich fanden sich immer mehr Trailläufe im Wettkampfkalender. Und wie konnte es anders sein, wollte da jemand plötzlich auch so ein Ultrading ausprobieren. Der Bruder hat ja berichtet, dass das so spaßig ist.

Going Ultra

Beim Wienerwaldultra 2018 feierte Kathi ihr Ultradebüt. Gemeinsam mit Sabrina Lederle hat sie die 55 KM bravourös gemeistert. Und es war tatsächlich lustig. Bis auf den Umstand, dass sie sich auf die Flo’sche Streckenbeschreibung verlassen hat. Laut seinen Ausführungen war der erste Anstieg der schlimmste und danach wellt es nur noch dahin. Sie liefen los, hatte viel Spass, aber da waren doch mehrere Anstiege. Als sie dann bei der letzten Labe ihren Papa getroffen haben, hat dieser noch erzählt, dass Flo gesagt hat, dass es nur noch einmal bergauf geht. Und es waren noch 3-4 Anstiege bei denen sie Florian doch das eine oder andere Mal verflucht haben.

Nachdem sie erfolgreiche Bezwingerin des Wienerwalds war, ging es dieses Jahr direkt weiter mit dem Ötscher-Ultramarathon.

Ötscher – Wie war das aus Kathis Sicht?

Im Unterschied zum Wienerwaldultra war der Ötscher der erste Lauf, den sie alleine gelaufen ist. Ziel war hier “ankommen”. Während dieses Laufs hat sich dann auch gezeigt, dass es mitunter zusätzliche Herausforderungen geben kann. Bei Kilometer 35, in den Ötschergräben, hat sie sich ordentlich verlaufen. Gemeinsam mit einem Läuferpärchen hat sie 4 Kilometer extra absolviert. Die Stelle, die sie hier nicht gesehen hat, war die einzige Markierung, die nicht ordentlich zu sehen war. Trotz deser Unwegsamkeit, hat sie diesen Tiefschlag gut überwunden und ist gemeinsam mit dem Paar zusammen ins Ziel gelaufen.

Danach ging es nach Salzburg zum Mozart 100, bei dem sie die 50 KM Strecke ebenfalls spitzenmäßig geschafft hat. Hier hat sie es auch noch Sub-10 geschafft. Der Kapuzinerberg und die letzten Kurven durch die Stadt immer mit dem Ziel vor Augen, ist sie den letzten Kilometer geflogen und konnte in 9:58:52 finishen.

WSUT 2019

Und dann kam der Wörthersee Ultra im September 2019. Bereits beim ersten Überblicken der Streckendaten (72km – 3000hm) und der Cutoffzeiten baute sich ein gewisser Stress auf. Das Wissen um die Möglichkeit, aus dem Rennen genommen zu werden hat eine gewisse Blockade aufgebaut. Es ging also ab nach Kärnten und ab zur längsten Distanz der noch jungen Karriere.
Christoph hat zwar eine gute Zeit vorgegeben, aber es ist in dem Umfeld, in dem sich Kathi befindet natürlich schwer, dass die anderen Läufer oftmals zackiger starten und mitunter auch erfahrener sind. Bei diesem Rennen war also schon ein wenig der Wurm drinnen. Es hat sich schon komisch angefühlt, da Kathi sich auf den Lauf gefreut hat (normalerweise will sie vor dem Start weg). Bei diesem Rennen fühlte sie sich direkt gehetzt und irgendwie kam sie nie so richtig ins Laufen gekommen. Nach ein paar Kilometern hatte sie schon keine Lust mehr und bei Kilometer 10 wollte sie bereits das erste Mal aussteigen. Man steigt aber immer erst bei der nächsten Labe aus. Ab Kilometer 12-13 ging sie dann und da war es dann klar – Labe bei KM 15 – Ende – Aus – Vorbei.

Und nun?

Bei diesem DNF hat Kathi auch beschlossen, dass die Saisonpause genau jetzt notwendig ist. Der bereits gemeldete und geplante Wien Rundumadum mit 80km wurde gecancelt und die Lust am Laufen musste erstmal zurückkommen. Wenn es keinen Spass mehr macht, dann läuft etwas falsch.

Ist das Laufjahr nun vorbei? Mitnichten! Der Trainer hat umdisponiert und nun heisst es Speedwork, da der Mödlinger Altstadtlauf unter 25 Minuten absolviert werden will.

Wie bekommst du Laufen in deinem Alltag unter?

Kathis komplettes Leben ist um Arbeit und Training aufgebaut. Bei dem 40 Stundenjob läuft sie oft in die Firma, arbeitet und geht danach noch ins Fitnessstudio. Eine gewisse dedication ist da schon rauszuhören.
Deshalb verwundert es auch nicht, dass das Thema Streakrunning auch bei Kathi vorbeigezogen ist. Sie hat nach einem Podcast, in einem Tief, gestreakt und hat 72 Tage lang durchgehalten. Für sie hatte das streaken aber einen bestimmten Zweck, nämlich sie aus dem damaligen Tief zu holen, und darum wurde es dann auch recht sorgenbefreit wieder beendet. Es war kein streaken, der Streak zuliebe.

Wo soll die Reise hingehen?

Der Wörthersee wird im Jahr 2020 wieder am Plan stehen und im September wird Kathi auch diesen gefinisht haben. Da freuen wir uns schon sehr darauf.

Laufen in deiner Hortgruppe / MädchenGruppe auf den Frauenlauf vorbereiten. Warum? Wie? Warum gerade junge Mädchen?

In der Nachmittagsbetreuung der Schule, in der Kathi arbeitet, hat sie mit einer Kollegin eine Laufgruppe gegründet, die zum Ziel hat, mit den Schülerinnen den Frauenlauf zu absolvieren. Da diese Veranstaltung ein großartiger Einstieg ist, ist das auch eine schöne Veranstaltung für den Nachwuchs. Für diesen gemeinsamen Abschluss der Ausbildung in der Volksschule haben sich bereits 15 Mädchen gemeldet. Mit diesen hat sie ein paar Testläufe gemacht und ist nun guter Dinge, dass sie den Frauenlauf gemeinsam rocken. Es wird auf alle Fälle ein Gemeinschaftslauf und kein “Wettkampf” innerhalb der Gruppe.


Dieser, großartige Ansatz, ist sehr unterstützenswert und wir freuen uns schon sehr auf die Zielfotos!

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LEP#071- Herbst der hundert Rekorde

Rekorde so weit das Auge reicht. In dieser Folge geht es um persönliche Rekorde, die Freuden des Unterstützens bei Rekorden und natürlich um die Weltrekorde, die der Herbst 2019 mit sich gebracht hat.

Die Stravagruppe

Virtual Run 3 – 16.12-22.12

Als Jahresausklang gibt es wieder eine neue Auflage unseres virtual Runs. Der Virtual Run 3 findet zwischen dem 16.12 und dem 22.12.2019 statt und erneut kämpfen die Teams #teamkurzehose und #teamlangehose um die Vorherrschaft am Spekulatiusteller. Wenn andere den Gürtel enger schnallen, knallen wir die Kalorien nur so raus und verlangen Nachschlag.
Alle Regeln, den Twitterfeed und News findet ihr auf unserer Virtual Run Seite: https://laufendentdecken-podcast.at/virtual-run/

Weihnachtsmarathon

Als ganz besonderes Zuckerl haben wir uns zum Abschluss des 3.Virtual Runs ein Communityevent überlegt. Beim diesjährigen Weihnachtsmarathon am 22.12.2019 in Langenzersdorf bei Wien werden Flo und Peter an den Start gehen und gemeinsam mit hoffentlich ganz vielen von Euch einen Lauf absolvieren. Es gibt Distanzen zwischen 241,2m bei den Wichtelläufen bis hin zu 42.195 Kilometern, wenn man den ganzen Weihnachtsmarathon machen mag.
Es gibt doch keine schönere Kombination, wie Laufen mit netten Menschen in der Vorweihnachtszeit und sich dabei die beste Ausrede für die Völlerei in den Folgetagen zurückzulegen: “Bin ja so weit gelaufen – hab ein Kaloriendefizit”.

Bitte nicht vergessen: Ihr müsst einfach auf http://www.weihnachtsmarathon.at/ klicken und euch mit dem Teamnamen “Laufendentdecken Podcast” anmelden und schon seid ihr dabei.

Wir haben auch hierfür eine Strava Veranstaltung ins Leben gerufen: Weihnachtsmarathon Veranstaltung


Es gibt zum Virtual Run und zum Weihnachtsmarathon ein Stravaevent. Meldet euch fleissig an und kontrolliert bitte, ob ihr noch angemeldet seid. Strava hatte hier technische Schwierigkeiten und bei einigen Events (natürlich auch diese Beiden) sind alle Teilnehmer gelöscht worden.

Die aktuelle Stunde:

Bigs Backyard Ultra

Jedes Jahr im Oktober wird in Tennessee die inoffizielle Weltmeisterschaft der Backyard Ultras ausgetragen. Die Regeln dieser Läufe sind denkbar einfach. Wir haben es bereits in der Folge 45 näher erläutert. Ebenso sei allen das nachhören der Folgen rund um die Barkley Marathons ans Herz gelegt.
Maggie Guterl gewinnt als erste Frau mit 60 Runden und einer Gesamtdistanz von 402,5 KM. Nachdem letztes Jahr Lazarus Lake noch Courtney Dauwalter mit den Worten “Es wird niemals eine Frau diesen Lauf gewinnen” getritzt hat, hat bereits ein Jahr später, die Damenschaft ein dickes “Aber wetten doch!” Statement abgegeben und spätestens jetzt sollte klar sein, dass im Ultrasport Chromosomenpaare nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Disziplin, Talent und Sturheit sind nur drei Eigenschaften, die alle einen größeren Einfluss auf den Ausgang eines Ultraevents haben.

Marathon Weltrekord

Am 13. Oktober 2019 lief Brigid Kosgei im Rahmen des Chicago-Marathons eine unglaubliche Zeit von 2:14:04. Damit verbesserte sie den 16 Jahre bestehenden Weltrekord von Paula Radcliffe um 1 Minute 24 Sekunden. Die 25 jährige Kenianierin hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Karriere hingelegt und ist davon überzeugt, dass der Weltrekord der Frauen bald unter 2:10:00 liegen wird.

Weltrekord über 42,195 Kilometer

Eilud Kipchoge hat im Rahmen des INEOS 159 Events den schnellsten Lauf eines Menschen über die Distanz von 42,195 km in 1:59:40 absolviert.
Als in Wien lebende Läufer mussten das ganze natürlich live begleitet werden und es war eine unfassbare Demonstration an läuferischer Perfektion. Wie ein Uhrwerk, mit einer Leichtigkeit, die unsereiner nur für 100m während eines läuferischen Balztanzes hinbekommt, hat Eilud Kipchoge und seine Mannschaft an Pacemakern, die allesamt eine Spitzenleistung gebracht haben, die 42 Kilometer abgespult. Er war so gut vorbereitet, dass er auf dem letzten Kilometer nochmal einen Temposteigerung von seinem “normalen” 2:50er Schnitt auf 2:40 hingelegt hat. Da hat er wohl Flo Neuschwander gut zugehört und einen #fastlastk hingelegt.

Ein famoser Laufstil und eine perfekte Formation bieten den Rahmen zu einem geschichtsträchtigen Lauf

Die schönsten Worte fand der Moderator nach dem Zielinterview: “Eilud sieht nach dieser Leistung aus, als ob er gerade beim Bäcker Frühstück holen war”.

Es werden immer wieder Stimmen laut bzw. kommen Meinungen in Umlauf, die da behaupten, dass das alles nicht soviel wert sei. Es ist ja kein echter Weltrekord, die Pacemaker haben ja getauscht, die Bahn war ja optimal vorbereitet etc.

Hier sei festgehalten, dass Eilud Kipchoge auch der offizielle Weltrekordhalter ist.
Es wäre zudem auch relativ einfach gewesen “offizielle” Bedingungen zu kreieren. Hierüber haben sie die beiden Fat Boys Run – Protagonisten in Folge 174 Gedanken gemacht. Allerdings wäre die Geschichte mit den Pacern nicht ganz so einfach, wie es sich Michael Arend vorgestellt hat, da diese nicht überrundet werden dürfen.

Kurzum war es kein offizieller Marathonweltrekord, aber Eilud Kipchoge ist der erste Mensch der die Distanz von 42.195 KM in unter 2 Stunden absolviert hat.

24h – Weltbestleistung

Bei der IAU 24h Weltmeisterschaft in Albi hat Camille Herron ihre eigene Bestmarke auf nunmehr 270,1 km geschraubt und die Damenwertung überlegen gewonnen. Damit ist sie in der Gesamtwertung auf Rang 6 gelandet und hat ein weiteres Mal ihre unglaubliche Konstitution unter Beweis gestellt. Den Sieg holte sich Aleksand Sorokin aus Litauen vor Tamás Bódis aus Ungarn. Die ungarische Mannschaft war dieses Jahr bärenstark unterwegs.



Aus dem Team Vegan.at ist Sabrina Lederle ins österreichische Team einberufen worden und konnte sich mit mehr als 160km in den Top 100 halten, obwohl dieses Jahr suboptimal verlaufen ist. Wir werden in den nächsten Wochen ein Special mit ihr machen und sie zu ihrem Werdegang, zur Faszination Ultrarunning und der Weltmeisterschaft befragen.

Dick Collins Firetrails

Franz Preihs hat beim diesjährigen Dick Collins Ultramarathon mitgemacht und über die 80 Kilometerdistanz als 14ter gefinisht. Damit war er bester Nicht-Amerikaner.

Es zeigt sich, dass er das er bei der ganzen Radlerei das Laufen noch nicht ganz verlernt hat. Wir sind gespannt, ob da nicht 2020 noch etwas kommt.

Aktuelle Folge

Wachau Halbmarathon

Beim diesjährigen Wachauhalbmarathon durfte Peter einen Freund, zu seiner neuen Bestzeit begleiten. Er wollte endlich die 1:40 unterbieten und so hat es sich gut getroffen, dass Peter gerade im Training war und Zeit hatte. Die Arbeitsaufteilung war Joe: Laufen, Peter: Rest.

Mit dieser rudimentären aber klaren Trennung der Aufgaben ging es los und das Zieltempo von 4:40 pro Kilometer konnte am Anfang natürlich mit Leichtigkeit gehalten werden. Hier war die Herausforderung eher die, nicht zu overpacen (würde Peter ja nie machen) und nicht alle Körner auf einmal rauszuknallen.

Nach den ersten Kilometern war der Schnitt bei ca. 4:30-4:35 und ein paar Sekunden Buffer waren aufgebaut. Neben dem permanenten Blick auf die Uhr und regelmäßigen Checks ob alles gut läuft war es Peters Hauptaufgabe bei den Labestellen die Getränke zu organisieren und keine Sekunden unnötig zu verschwenden.

Bei Kilometer 12 würde die Rückfrage nach dem Spirit mit einer Naja-Geste beantwortet. Also Gel aus der Hose fischen und geschwind an Joe weiterreichen. Zucker wird es richten. Danach ein paar Sekunden langsamer machen um den Puls zu beruhigen und ab Kilometer 15 kam der zweite Frühling. Die Pace war wieder im Plan und mit fliegenden Schuhen ging es Richtung Ziel.

Kurz vor dem Ende sollte es noch ein zweites Gel gehen um kein Risiko einzugehen. Nach 1:38:30 war das Ziel erreicht und die Mission mehr als erfolgreich abgeschlossen. Diese schöne Teamleistung ließ alle um die Wette strahlen.

Grazmarathon

Anfang Oktober war Peter wieder im Einsatz und auch diesmal war er in Pacermission unterwegs. Diese Woche wollte er Maria zu einem Sub-4 finish beim Grazmarathon begleiten.

Gemeinsam mit der Fanschar (mit 2 und 4 Beinen) wurden die Startnummerm geholt und der Abend vor dem Rennen verbracht. Bei diesem Zusammensitzen erfuhr Peter, dass es bei der Erklärung der Superkompensation einige Missverständnisse gibt/gab. So ist der zeitliche Ablauf und die genaue Formel noch erklärungsbedürftig. Das wird in den nächsten Folgen nachgeholt. Es soll hier ja kein gutes Ergebnis verhindert, sondern Bestleistungen gefördert werden.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Morgen zum Start und bei Kaiserwetter machten sich die beiden auf den Weg.

Bereits bei der Starteinteilung zeigte sich, dass der Grazmarathon eine feine Veranstaltung ist, die es im Gegensatz zu gewissen anderen Stadtmarathons es schaffen, die Halbmarathonläufer ein paar Minuten später abzulassen.

Nach ein paar Kilometern wurde klar, dass der 4-Stundenpacemaker um einige Sekunden pro Kilometer zu schnell war. So kam es, dass Peter bald eine Gruppe von ca. 6-8 Läuferinnen und Läufern um sich hatte, die sich dem Duo anschlossen. Bei der ersten Labestation wurde fleissig angefeuert und ähnlich wie in der Wachau war Peters Aufgabe: Pace kontrollieren, Getränke holen und die Motivation hoch halten.

So ging es genau nach Plan durch die Stadt. Dazwischen wurde getratscht, die Getränke und Bananen verteilt und nach 1:59 war der erste Halbmarathon absolviert. Der Pacer wart nicht gesehen und es wurde deutlich, dass dieser die erste Hälfte um einiges zu schnell durchgezogen hat.

Auch aus der Gruppe rund um Maria und Peter sind ein paar Läufer verschwunden, aber die Gruppe blieb auf Kurs. In der zweiten Hälfte ist das Feld merklich ausgedünnt, aber durch die Streckenführung, die sich im das Stadtzentrum windet, ist immer eine gute Stimmung entlang der Strecke.

Ab Kilometer 30 zeigten sich mehrere Dinge. Peter bemerkte, dass es zwar sehr löblich ist, wenn man für seine Gruppe die Versorgung sichert, es aber auch schlau wäre, wenn man selbst auch genug trinkt. Glücklicherweise konnte er aber rechtzeitig gegensteuern und es wurde zu keinem Problem.

Bei Maria machten sich langsam ein paar Ermüdungszeichen bemerkbar. Mit dem einen oder anderen Gel konnte das Tempo aber aufrecht erhalten werden. Als es das zweite Mal Richtung Andritz ging und der Kilometer 33 um die Ecke lugte, musste das Tempo leicht reduziert werden. Letzte Wende und nur mehr 7 Kilometer waren es bis ins Ziel. Der letzte aus der Gruppe verbliebene Mitläufer musste bei Kilometer 36/37 plötzlich mit Seitenstechen das Tempo rausnehmen. So waren Maria und Peter als Duo Richtung Ziel unterwegs. Peter hat alle Motivationskniffe ausgepackt und das “Zielbier” ließ Maria nochmal alle Energiereserven mobilisieren.

Durch die letzten Gassen ging es wieder ins Stadtzentrum und in einer großartigen 4:03 konnte Maria ihre persönliche Bestleistung deutlich verbessern. Beim nächsten Mal wird noch an der Superkompensation geschraubt und die 4 Stunden werden ein sprichwörtliches Lapperl werden.

Der Lauf hat Peter mindestens genauso viel Spaß gemacht wie die eigene Jagd nach einer neuen Bestzeit.

Tierschutzlauf

Am 6.Oktober fand der neunte Tierschutzlauf im Wiener Prater statt. Florian, Peter und deren Lieblingstriathlet Sebastian traten mit hohen Erwartungen an. Der von Florian und Peters Verein, Team Vegan, veranstaltete Wettkampf brachte neben einer Vielzahl von veganen und nicht-veganen Hobbysportlern auch den 3x-fachen österreichischen Staatsmeister Andreas Voija an den Start.

Nächstes Wochenende – nächster Wettkampf.

Sebastian war für die 5 Kilometer gemeldet und hat direkt vom Start weg eine sehr starke 3:25er Pace angeschlagen. Er konnte sein Tempo gut durchhalten und so gab es am Schluss neben einem schicken Foto mit elegantem Gesichtsausdruck auch eine Flasche Apfelsaft für den 3ten Platz.

Währendessen wollten Florian und Peter die jeweiligen Bestzeiten über 10 Kilometer verbessern. Florian wollte eine 38:xx erreichen und Peter eine 39:xx.

In gewohnter Manier ging es los. Florian fast in seinem Zielbereich, Peter um 20 Sekunden zu schnell. Das konnte ja nur gut werden. Und so ging es über die Hauptallee zur ersten 180 Grad Kehre. Der Schnitt bei 3:40 und der Puls schon gut hoch und Peter einige Meter vor Flo. Tippitoppi.

Nach 5 Kilometer waren die Beiden gleich auf und die Uhr zeigte 19:10 als Durchgangszeit. Florian war nun auf Betriebstemperatur und konnte sein Tempo beinahe unverändert durchziehen. Dem vielleicht doch etwas ambitionierten Anfangstempo geschuldet, musste Peter etwas abreissen lassen.

Das Tempo konnte er mit Krampf auf 4:10 halten und so mit 40:05 ins Ziel kommen. Knapp aber doch war das am Ziel vorbei.

Und Florian?

Auch er hat ein wenig Zeit eingebüßt und musste am Schluss arg kämpfen. Die Uhr war aber gnädig und so war es eine 38:59,5 und das Ziel punktgenau erreicht.

So kann jeder Trainer stolz sein!

Korneuburg Donaulauf

Und die Woche danach? Natürlich war auch hier ein Wettkampf. In Korneuburg fand erneut ein Halbmarathon statt. Da sich Stockerau zurückgezogen hat, würde aus dem 2 Städtelauf der Korneuburger Donaulauf. Sebastian und Peter dachten, daß Recht überschaubare Starterfeld betrachtend, “da könnt was gehen”. Die Zeiten der letzten Jahre waren machbar und so war eine Platzierung ganz vorne das Ziel.

Bei Toplaufwetter und mit grosse Motivation ging es ab an den Start. Sebastian, bisher schon eine Bestzeit von 1:27 stehen hatte, wollte die 1:24 angreifen. Peter, der im Frühjahr 1:32 schaffte, wollte endlich unter 1:30 kommen.

Startschuss und los ging es. Business as usual. Die Spitze schlug einen 4er Schnitt an und mittendrinnen sind Sebastian und Peter.
Für Sebastian waren 4:00 exakt die Zielpace, doch Peter wollte doch sub 1:30. Ob er da nicht vielleicht ein bisschen zu schnell war.
Nach 3-4 Kilometern hatte Peter einen klaren Moment, schaute auf seine Uhr und sah, dass er erstens um 10 Sekunden pro Kilometer zu schnell war und zweitens sein Puls um 10 Schläge zu weit oben war. Also Tempo drosseln und abreissen lassen.
Da zogen sie hin, die Verfolgergruppe inkl. Sebastian. Peter tappelte dann alleine Richtung Halbzeit, immer 2 Läufer im Abstand von ca. 50-100m im Rückspiegel sehend. Vorne war da nichts mehr zu holen. Kurz vor der Wende kamen ihm die beiden Führenden entgegen, die am Ende mit einer 1:16 bzw. einer 1:17 ins Ziel eilen würden. Die Verfolgergruppe hatte schon Respektabstand. Hier fand sich auch Sebastian, der ein wahnsinnig starkes Rennen lief und hinter den ersten 4 Läufern die Kehre nahm und seine kleine Gruppe hier stehenlassen konnte.
Peter kam dann auch als 8ter zur Wende, sah hier aber schon, dass einer seiner beiden Nächstgelegenen einen sehr fitten Eindruck machte und sich anschickte, schnell näher zu kommen. Und so war es dann auch. Bei Kilometer 15 wurde er eingeholt, blieb aber im Windschatten des Angreifers. Nach 200m winkte dieser rechts und bog ab. Das Schuhband war offen und in diesem Moment hatte Peter Mitleid. Mit einer so starken Leistung hat man kein offenes Schuhband verdient.


Der besagte Mitläufer hatte sein Problem aber schnell gefixt und konnte danach, wohl auch mit etwas Wut im Bauch, wieder auf die Jagd gehen. 1-2 Kilometer vor dem Ziel war es erneut soweit und er überholte Peter. Dieser blieb zwar bis zum Schluss dran, konnte aber im Zielsprint nicht mehr soviel drauflegen und so musste er sich um eine Sekunde geschlagen geben. Auch wenn es am Schluss nur der 9te Rang war, erfreute Peter die Zeit von 1:28:38 umso mehr. Er hatte sein Ziel weit unterboten und hatte Florian für die Folgewoche auch eine gute Motivation mitgegeben.

Sebastian hat zu dem Zeitpunkt bereits gut durchgeschnauft, da er bereits mit einer unglaublichen 1:22:xx ins Ziel gedüst ist. Platz 4 hieß es am Ende und Platz 3 in der AK. Da freute er sich doch gleich noch mehr über die nächste Flasche Apfelsaft.

LCC – Herbstmarathon

Florians A-Wettkampf im Herbst 2019 war überraschenderweise ein Straßenhalbmarathon. Der lcc-Herbstmarathon war das Objekt der Begierde und eine 1:27:xx sollte am Zettel stehen.

Peter hatte ja bereits in der Vorwoche sein Saisonziel mehr als erfüllt und konnte so ganz entspannt zum Start gehen. Kurz abgesprochen hieß es für Florian, 4:05 am Kilometer anschlagen und möglichst bis ins Ziel durchhalten.
Peter beschloss, Florian auf den ersten Kilometern ein Tempo zu machen und dann, je nachdem wie der Puls wäre, kürzer oder länger die Pace zu machen.
Gesagt, getan und ab ging es im strammen 4:05er Schnitt. Peter versuchte für Florian dann und wann die Strasse freizuschreien, da nicht am Wettkampf beteiligte Menschen immer wieder die gute Idee haben, durch ein laufendes Feld zu schreiten, ihr Fahrrad quer zu schieben oder sonstwie Dummfug zu machen.
Soweit konnten alle Hindernisse aus dem Weg geschafft werden und es ließ sich zeittechnisch gut an.
Als dann bei Kilometer 4 plötzlich die Liliputbahn das Läuferfeld querte und alle Anwesenden einen unvemuteten Ausfallschritt oder zwei oder drei machen mussten, war Florian und Peter bewusst, dass dieser Tag etwas sonderbar war.

Nach der ersten 7 Kilometerrunde war der Puls bei Peter viel zu hoch und so überantwortete er Florian an einen ähnlich schnell Laufenden und ließ sich ein wenig zurückfallen.

Danach zog Florian davon und war gut auf Kurs, richtung Sub 1:28. Peter brachte mit 2 Kilometern im 4:25er Bereich seinen Puls wieder unter Kontrolle und lief zu diesem Zeitpunkt recht einsam dahin.
Kurz vor Ende de zweiten Runde (ca. KM 12) war die Gruppe um den 3:00 Marathonmann da und haben Peter eingekesselt. Dieser hat er sich für ein paar Kilometer angeschlossen, konnte das Tempo aber auch um ein Euzerl nicht halten. Ähnlich erging es der drittplatzierten Frau, die gemeinsam mit Peter die letzten Kilometer absolvierte.



Flo konnte in der zweiten Runde das Tempo gut halten und hatte den graushirtigen Mann immer in Schlagdistanz. Im dritten Umlauf waren es nur wenige Sekunden, die er langsamer wurde und schon musste Florian die letzten Geraden alleine laufen.

Kurz vor Schluss hatte Flo nochmal eine inspirierende Begegnung mit einem Linienbus, der quer zu Laufrichtung auf der Allee stand. Nachdem Florian in seinem Vorleben bereits schmerzhafte Erfahrungen mit Buskontakten hatte, hat er hier versucht, durch verbale Kraftakte einen Zusammenstoss vermeiden zu können und tatsächlich kam er ohne Metallvollkontakt ins Ziel.

Am Ende hatte Flo eine 1:27:50 stehen und wir sind wahnsinnig stolz auf diese großartige Leistung. Peter folgte mit einer soliden 1:31:xx, konnte so seine Form bestätigen aber merkte die 8 Wochen Racing.

Die ebenfalls angetretenen Freunde der Beiden haben es auch richtig krachen lassen und sind mit persönlichen Bestzeiten ins Ziel gekommen.

Dieser Quasi-Saisonabschluss war auf alle Fälle würdig und recht und die ganzen anfeuernden Teamkolleginnen waren Gold wert.

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LEP#070 – Schluppencast

Der Schluppe

Schluppenchris läuft anders!

Im Twitteruniversum der deutschsprachigen Ultrarunner fällt man früher oder später über Christian, besser bekannt als Schluppenchris oder Schluppe. @schluppenchris

Doch warum? Wer ist dieser berühmte und berüchtigte Läufer? Sind die denn alle bekloppt?
Was macht ihn so bekannt? Warum sollten ihn noch mehr Menschen kennen?


Um diese und noch mehr Fragen zu beantworten, haben ihn Peter und Florian zum Interview geladen.

Wer ist Christian und warum Schluppenchris?

Vorneweg – Christian ist lustig. Und Christian ist kreativ. Fast scheint es so, als ob seine Ideen beim Laufen über Laufen ein kreatives Perpetuum Mobile sind. Je mehr er läuft, desto mehr Ideen hat er und desto mehr er davon umsetzt, desto mehr läuft er….

Wie bist du zum Laufen gekommen?
Diese Information ist wohl auf ewig in den Gedächtniswindungen verschollen. Christian weiss noch, dass es vor 1997 war, aber wann genau und warum hat es sich aus dem Kopf gelaufen.

Was hat sich über die Jahre verändert?
Nach 10 Jahren im eigenen Nahegebiet und ohne große Ambitionen war 2007 der erste Marathon fällig. Heute findet sich Chris das eine oder andere Mal in Ultrastartblöcken (siehe unten) und vorallem jeden Tag draussen, zum Laufen.

Er ist also Streaker, Ultraläufer, Laufchallengedesigner, Minimalschuhläufer und Querdenker.
Bei all der Verrücktheit, hat man aber nie den Eindruck, als ob es verkrampft wäre oder ein Kampf. Christian wird sehr natürlich und geradlinig und statt Top 3 mit Ellbogen meint man bereits beim ersten Interview / beim ersten Lesen seines Blogs zu wissen, dass es mit ihm ein Abenteuer ist.

Abenteuerlich sind auch einige seiner Einfälle. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die in einer Bierlaune die “ultimative” Idee haben, die dann nie Realität wird, setzt er vieles auch einfach um.

Verrückte Ideen

Der #Schlem

#SCHLEM (Schluppes Einfahrtmarathon)

Was ist der Schlem und wie kam es dazu?

Der SchlEM ist Schluppes Einfahrtmarathon. Dieser führt über eine Strecke von 182m und 231 Runden am ehemaligen Wohnort Christians. Die Ursprungsidee kam ihm in der Vorbereitung zum #METM, dem Mount Everest Treppenmarathon und 2017 tat er es….. er absolvierte die Strecke in seiner Einfahrt. Hierzu gibt es natürlich einen schönen Blogpost: https://schluppenchris.de/tag/schlem

Und weil er auf Twitter von #allesbekloppten umgeben ist, fanden die Idee so lustig, dass sie auch des Schluppes Einfahrt bevölkern wollten …. und so kam es dann 2018 zu einer Neuauflage: https://schluppenchris.de/der-schlem-2018

Natürlich musste hiernach der Erfinder noch einen drauflegen und den #SCHLEUM laufen (Schluppes Einfahrtultramarathon) 🙂

Gibt es eine Neuauflage oder etwa noch eine Steigerung?

Natürlich…. der Christian ist umgezogen und darum hat er 2019 den #SCHLUG25 (Schluppes Underground Garage 25k) gemacht. Unglaubliche 400 Runden hat er des Nächtens in einer/seiner Tiefgarage absolviert. Dabei hat er unter anderem eine mutmaßlich nüchterne, bekleidete Dame getroffen, die um 03:30 in der Nacht zu ihrem Auto gelaufen ist. Nach einer Weile Kofferaumgekrame hat sie ihre Beute, eine Flasche Cola, an sich genommen, hat Chris einen guten Morgen gewünscht und verschwand wieder.
Komische Dinge passieren, wenn man in der Nacht in der Tiefgarage laufen geht.
https://www.strava.com/activities/2784275560/overview

Das war alles? Aber sicherlich nicht……

#Runtzee

Was ist Runtzee?
Runtzee ist ein Laufspiel im Stil von Yahtzee kombiniert mit den Tagen eines Monats.
Kurzum, 31x Laufen gehen mit den Distanzen 1-31km. Das ergibt die Formel:

Die ganze Geschichte rund um und zum Runtzee gibt es natürlich bei Chris: https://schluppenchris.de/runtzee . Dort beschreibt er den ganzen Reifeprozess, die genauen Regeln, den Ablauf und den persönlichen Eindruck der ganzen Geschichte.

Der geneigte Leser sieht, dass da eine ganze Goldader der lustigen Ideen unter der harten Rinde des Schluppeschen Kopfs liegt, die erst Stück für Stück freigelegt wird.

Und als Förderband bzw. Brandbeschleuniger hat der Jung’ nun auch noch begonnen zu streaken.

Streak running

Neben den erwähnten und beschriebenen Ideen, ist Christian seit mehr als 500 Tagen im Streakrunning gefangen.

  • Wie ist er dazu gekommen?
    Kurz: ist passiert 🙂 ….
    Lang: In Vorbereitung auf einen Ultramarathon wollte er eigentlich nur eine Peakweek einlegen und hat dazu jeden Tag einen Lauf eingelegt. Ebenso in der Folgewoche und weil er dabei war, hat er sich überlegt, dass er das ja auch einen Monat machen könnte.
    Schwupps, war der durch und dann ging es klassisch weiter….50 Tage, ein Quartal, 100 Tage, 111 ist eine lustige Zahl, Svens Streak schlagen, schaff ich ein Jahr…. 🙂
  • Was sind die größten Herausforderungen?
    Es zur Routine werden zu lassen. Am Anfang ist es natürlich schwierig, die Gewohnheit zu etablieren und nicht locker zu lassen. Später ist es eine Selbstverständlichkeit, aber kein Selbstläufer.
    Ungeachtet dessen klingt es aus Christians Mund selbstverständlich, dass er mal die eine und dann noch eine und noch eine Woche gemacht hat und plötzlich eine schon beachtliche Streak hatte.
  • Gab es / gibt es schwere Momente?
    Natürlich! Wenn die Zeit knapp ist oder bevor ein großes Ziel erreicht wird (zum Beispiel das 1te Jahr).
  • Hat sich dadurch etwas geändert?
    Es gibt sehr unterschiedliche Streakertypen, die jeden Tag meditative 22km absolvieren oder aber auch ein klassisches Trainingsprogramm absolvieren und die Pausentage mit dem Minimum von 1 Meile auffüllen. Darum kann man hier keine allgemein gültigen Ableitungen treffen.
    Christians Regenerationszeit ist allerdings merklich besser geworden, weil die Beine es gewohnt werden, dass sie täglich gefordert werden. Zusätzlich hat sein Immunsystem einen Boost erhalten und er wird noch seltener krank.

Und dann macht der Kerl auch noch Wettkämpfe. Der letzte war the great Escape.

The great Escape

Zu einem seiner neuesten Abenteuer hat Chris auch einen schönen Artikel verfasst: https://schluppenchris.de/die-belgische-meile

Ein spezieller Lauf voller Überraschungen und einem herausfordernden Ende. Auch Chris kann zweifeln 🙂

Runpacking

Zu guter Letzt wollen wir euch auch noch zeigen, was Christian treibt, wenn er mal richtig Hand anlegt. Dann denkt er sich einen Runpackinganhänger aus, den er sich dann bauen lässt.
Warum?
1. Weil es geht.
2. Weil es ihm so erlaubt, längere Touren zu machen und das Dropbag immer dabeizuhaben.

Zum weiterlesen gibt es hier den äußerst lesenswerten Blog von Christian: https://schluppenchris.de/

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LEP#069 – Arktisches Geflügel gibt Fersengeld

Geordi tapselt mit Florian und Peter über den WSUT 2019 und den Schneebergtrail.
Erneut haben Florian und Peter einen Gast in der Folge. Unser Liebster Pinguin hat in den letzten Wochen sowohl mit Peter als auch mit Florian eine schöne Zeit verbracht und so soll darüber berichtet werden, wie das arktische Geflügel Fersengeld gibt.

WSUT 2019 – Wörthersee Ultratrail

Im südlichsten Bundesland fand Ende September der Wörthersee Ultratrail statt, der einen der Höhepunkte in Peters Rennplanung bildete. Das erste Mal weiter als 70km und das bestenfalls unter 9 Stunden. Damit auch nichts schiefgehen konnte, hat Geordi sich als Mitläufer, Supporter und Pacemaker ebenfalls auf in die “Seenswerte” Gegend gemacht.

Die Eckpunkte

Anreise und Racebriefing

Auch bei einer optimalen Superkompensation ist die Tradition des Preracebiers einzuhalten. Das verplichtende Racebriefing bietet hier meist den optimalen Rahmen. So auch in Pörtschach, wo Geordi und Peter, direkt nach der Startnummernausgabe und der Information, dass eine Stirnlampe vor 2 Tagen in die Pflichtausrüstung mitaufgenommen wurde, diese Hopfenkaltschale genossen. Bezüglich der Stirnlampe konnte mit den Verweis auf die kurze Vorankündigung mit dem Veranstalterteam vereinbart werden, dass bei gemeinsamen Start auch eine gemeinsame Lampe in Ordnung ist.

Nach Abschluss des Briefing fuhren die Beiden nach Villach ins schwiegerelterliche Quartier. Nach einem schönen Carboloading und einem kleinen Schlummertrunk ging es in die Federn.

Das Rennen

Um 4 Uhr morgens ertönt der liebliche Klang der Wecker und es werden die Laufklamotten auf den Leib geworfen und das Frühstück flott einverleibt. Mit ein wenig Kaffee und einem Müsli im Magen konnte es losgehen. Die Flasks gefühlt, eine getauscht, weil sie undicht ist und dann ab nach Pörtschach.

Start

In Pörtschach angekommen wurden die letzten Vorbereitungen getroffen und nach einem charmanten Pflichtausrüstungscheck ging es an die Startlinie.
Tatsächlich waren einige Fans um 6 Uhr morgens bereits beim Startgelände und feuerten die Meute 72er an.

Pünktlich ging es los und gut gelaunt ging es im vorderen Mittelfeld aus Pörtschach hinaus und hinauf auf die große Gloriette. Auf dem wurzeligen Trail war die Stirnlampe wirklich notwendig. Die Pinguinsche Lampe konnte Geordi und Peter aber sicher Richtung Forstsee bringen.

Erste 15km

Die Renneinteilung (ist ja nur ein Viertel- ein Halb- und ein Marathon) machte das Rennen etwas leichter fassbar. Die ersten Trails hinter sich gebracht und um den Forstsee herum ging es ab zur Römerschlucht.

An dieser Stelle gab es auch die einzige Möglichkeit, sich zu verlaufen. Die Strecke, mit mehr als 1500 Fähnchen, Schildern und einer Heerschar von Frewilligen war vorbildlich ausgeschildert, fiel wohl für ein paar Meter einer Meute an Harvestern zum Opfer, die einen weichen, breiten aber doch eigenwiligen Forstarbeitertrail legten.
Eine Gruppe an Läufern und Läuferinnen kamen Geordi und Peter entgegen, nachdem sie sich um etwa 50-100m verlaufen hatten.
Gemeinsam mit dieser Gruppe ging es in Richtung Saisersee, der dann beinahe ganz umrundet wurde. Auch hier wieder wunderschöne Landschaft, herrliche Ufertrails uns eine gute Stimmung unter den Athleten.

Die Geordische Ferse, die seit einigen Wochen bereits für Ungemach sorgte und so für die längste Taperingphase in der Pinguinschen Laufkarriere gesorgt hat, verhielt sich noch recht ruhig und es hatte den Anschein, als ob das hier gut werden könnte.

Raus aus dem Wald und runter nach Velden. Dort wartet die erste Verpflegungsstelle und der erste Viertelmarathon ist absolviert.
Bei dieser Labe herrscht ein recht reger Betrieb, da das Feld noch relativ eng beeinander liegt. Als direktes Feedback wurde den freundlichen Damen vom Verpflegungsstand mitgegeben, dass anstelle des aus geschmacklichen Gründen muntermachenden Energydrinks ein Kaffee hervorragende Dienste leisten würde.

Frisch aufgetankt und ein wenig an der Strandpromenade gebaggert, dann kann es weitergehen.

Aufstieg zum Pyramidenkogel

Nach der kurzweiligen Asphalteinlage auf der Strandpromenade, ging es bei nächster Gelegenheit wieder auf Trails und dem Wörtherseerundwanderweg folgend in Richtung Pyramidenkogel. Dieser ist auf dem Höhenprofil (und natürlich auch in Wirklichkeit) der höchste Punkt, sieht aber nach dem schwierigsten Anstieg aus. Angekommen am Fusse des Pyramidenkogels ging es einer laufbaren Forststrasse entlang bergauf. Entgegen der Erwartung, dass hier ein schwierigerer oder steilerer Anstieg kommt, zeigte sich diese Steigung als durchgängig angenehm und hatte keine giftigen Steige. Bei dem ganzen Anstieg waren GEordie und Peter von Patrizia und Stefan begleitet. Patrizia, noch mit den Transalpinerun-Beinen, zeigte sich gerade bergauf bärenstark. Geordie und sie plauderten sich den Berg hoch. Stefan und Peter schwiegen sich sehr unterhaltsam an.
Auf diesem Anstieg haben die Jungs auch das einzige Mal das Livetracking gecheckt und bemerkt, dass sie um Platz 30 liegen und Patrizia gar auf Rang 2 bei den Damen.


Das sieht ja ganz gut aus. Inzwischen meldete sich das Flosserl vom Pinguin spürbar. Bergauf war es noch gut aushaltbar, aber der Asphalt war nicht die beste Therapie. Es bahnte sich aber langsam etwas an.

Zu diesem Zeitpunkt denkt man aber natürlich noch nicht an später. Also aufi aufn Berg und Turm besteigen war angesagt.. Plattform 8 war das Ziel und an dieser Stelle soll angemerkt sein, dass es wirklich ein einmaliges Erlebnis wäre, wenn man die rutsche nehmen dürfte….PFFF!

Nach dem Turm und der Labe geht es vorbei am Start der Marathonis, die um 9 gestartet sind. Im Unterschied zu den ersten Austragungen 2013/2014 ging es auch nicht zurück zum Wörthersee Rundwanderweg retour, sondern zum Keutschacher See. Diese Downhills kamen Peter endlich ein wenig entgegen und er konnte flott aber kontrolliert Meter machen. Hier hat sich das Bein vom besten Supporter der Welt leider stärker eingebracht und vermeldet, dass Downhills eigentlich gar nicht so geil sind. Für ein wenig Auflockerung sorgten tierische Begenungen mit einer Herde, Horde, Rotte, Rudel Esel deren Blicke doch sehr eindeutig waren und ihr Unverständnis über diese Menschen zum Ausdruck brachte.
Beim Keutschacher See gab es auch eine Labe, die bereits mit Bier (mit und ohne Alkohol) aufwartete 😉 Genusslauf auf kärntnerisch.

Ein bisschen rauf, runter und rüber, über recht technische Wurzeltrails in Richtung Spintnikteiche und ab Richtung Klagenfurt. Diese Passage wäre 30km früher definitiv angenehmer und lustiger gewesen. Trotzdem konnte das Tempo einigermaßen gehalten werden und beim letzten Downhill Richtung Klagenfurt konnten die beiden auch auf einen, offensichtlich von der Straßenszene kommenden Läufer aufschliessen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Geordi bereits beide Kopfhörer im Ohr und das Hüftunterwerk bereitete ihm keine große Freude. Er ließ immer ein wenig abreissen und folge Peter im Abstand von 20-50m.

Da ist der Lindwurm drin

Nach 50km, bei der Stadtdurchquerung der Kärntner Landeshauptstadt, fand sich die nächste größere Raststation (Wenn es neben Salami, Käse und Obst auch Bier gibt, dann ist das mehr als eine Labe).
Dort trafen die beiden auch Stefan, der gemeinsam mit Patrizia gestartet war. Nachdem sie am Weg zu dieser Labe erfahren hatte, dass die drittplatzierte Frau nur wenige Minuten hinter ihr war, sah er ein blitzen in ihren Augen und wusste, er sollte sie wohl besser ziehen lassen. Gemeinsam mit Thorben, der auch beim Pyramidenkogel nur ein paar Minuten vor dem Duo war, machte sie sich auf den Weg und Stefan wollte gemütlich finishen.
Nach ein/zwei Minuten in dieser Labe und einer kurzen Sitzpause ging es frisch aufgetankt wieder los. Zuerst zum Start der Halbmarathon Läufer und Trailwalker und danach quer durch Parks Richtung Falkenberg.

Bereits ein paar Meter nach der Labe zeichnete sich ab, dass das Füßchen nicht mehr wollte. Nach einer kurzen Unterredung schicke Geordi Peter völlig selbstlos los um die letzten Kilometer zu absolvieren, während alleine in Agonie den letzten Halbmarathon in Angriff nahm.

Bergauf war er noch flott im Vorwärtsmarschieren, hatte aber im Flachen und vorallem in den Bergabpassagen hart zu kämpfen. Da wurden die Schritte schwer und dem Vorfußlauf geschuldet, machte bald die Wade zu. In weiterer Folge meldete sich das Knie, der Oberschenkel und die Hüfte und irgendwann war es ein Wandertag.

Bei der letzten Labe war es dann genug und das angebotene Bier dankend angenommen “weils schon wurscht is”. Derart gestärkt konnte unserer Lieblingspinguin auch die letzten 8 Kilometer inklusive des letzten Schnappers über die kleine Gloriette absolviert werden.

Trotz aller Strapazen ging sich noch 9:37 noch ein Zielsprung aus. Glück und am Ende war das Abenteuer für Geordi beendet.

Doch wie ging es Peter so ganz alleine?

Attackmode

Nach dem 44-46km Einbruch und der Labe bei Klagenfurt waren Peters Beine wie ausgewechselt. Durch den Park in Richtung Falkenberg wurden die ersten Marathonläufer eingeholt und in weiterer Ferne konnte er einen Ultraläufer an seinem blauen Nummernschild erkennen. Der war das nächste Ziel. Der Abstand konnte geschwind verringert werden und beim Anstieg zum Falkenberg war er bereits direkt hinten dran.
Das Wettkampfgen erwachte und im Kopf machte es Klick. Ab diesem Zeitpunkt war der Attackemodus eingeschaltet. Mit dem Plan B des grandiosen Scheiterns und Eigehens auf den letzten 20 Kilometern wollte Peter wissen, was denn noch in den Knochen und Muskeln steckte.

Somit wurde bergauf, sofern es nicht laufbar war, ein strammer Marschierschritt angelegt und der eingeholte Ultraläufer war bald nicht mehr zu sehen. Als nächstes erkannte er das grüne Dress seines Teamkollegen Thorben. Bald aufgeschlossen, unterhielten sich die beiden und Thorben erwähnte, dass er sich wohl in den letzten Wochen auch ein wenig den Fuss beleidigt hat. Bergauf war hiervon wenig zu spüren, aber beim ersten Downhill ließ es Peter gut laufen und obwohl Thorben normalerweise ein richtig fixer Downhiller ist, war er am Ende des Downhills plötzlich fort.

Push hard


Wieder alleine und angetrieben von den immer wieder auftauchenden und überholten Trailwalkern, Halbmarathon- und Marathonläufern hatte Peter immer kleine Zwischenziele vor Augen, die es zu erreichen gab.

In den nächsten Kilometern wurde jeder Berg attackiert und es stellte sich neben der Anstregung auch eine gewisse Euphorie ein. Zwischendurch konnten auch immer wieder Ultraläufer eingesammelt werden und vor dem vorletzten Anstieg sichtete Peter in einigen Metern Patrizia, die auch sehr flott unterwegs war. Einen kleinen Abstieg später waren die beiden gleichauf und nach einem kurzen Tratsch schickte auch diese ihn auf die Jagd.

Kurz vor dem Anstieg zum Pirkerkogel, bei einer Wasserstelle, hatten sich gerade 4 Ultraläufer gesammelt um sich aufzumagazinieren. Die Chance witternd zog Peter das Tempo an, blieb nur kurz an der Stelle stehen um nur eine Flasche zu füllen und schaffte es, noch vor den vieren die Labe zu verlassen. Wieder mit Adrenalin und Motivation gepusht hoch den Pirkerkogel. Auch hier konnte ein weiterer Ultraläufer eingesammelt werden und ein “Echt Jetzt” von einer Gruppe bergaufwandernder Marathonis, die er laufend überholte, puschte zusätzlich.

Aus 4 mach 8

Runter den Hügel und hin zur letzten Labe erreichnete Peter sich die Distanz mit “oh nur mehr 4 Kilometer”. Groß war die Überraschung, dass direkt bei der Einkehr auf der Strasse stand “noch 8 Kilometer”. Da musste ein “geh bitte” über die Lippen huschen. Doch für viel Gefluche blieb keine Zeit, denn kurz vor dieser Stelle, war ja ein weiterer Ultra überholt worden. Also schnell zwei Wassermelonenscheiben und eine Banane in den Mund und dabei die Wasserflaschen füllen und weiter gehts. Aufi aufn Hügl und runter auf einer Straßenpassage.

Schlussattacke – All out

Pörtschach in greifbarer Nähe wähnte sich Peter schon am Weg ins Ziel. Vor dem geistigen Auge war nun schon der Zieleinlauf und die positiven Emotionen hatten schon überhand. In der Senke angekommen stand noch ein Strekcenposten der im Vorbeilaufen rief “nur noch über die kleine Gloriette und dann ist es geschafft”. Bei dem antwortenden “Danke” blickte Peter über die Schulter und sah aus dem Augenwinkel, neben einer gerade überholten Trailwalkerin, einen Rucksack samt darin steckendem Mann, der ein blaues Nummernschild (72km) trug und offenbar einen Zielangriff ritt und flott näher kam.

Im Kopf blitze ein kurzes “Aber fix nicht!” auf und obwohl die kleine Gloriette nicht im Laufschritt möglich war, versuchte Peter mit den Händen auf den Oberschenkeln den schnellstmöglichen Schritt zu gehen und ab der Kuppe mit allem, was die Beine noch hergaben, den Hügel hinunterzustürmen und danach die Straßenpassage in Richtung Ziel im All-Out-Mode hinter sich zu bringen. Nach 8 Stunden und 39 Minuten überquerte er als 18ter das Ziel. Erst da drehte er sich um und war verwundert, dass der Verfolger nicht zu sehen war.

Eine Minute später war dieser im Ziel und beim Plausch erfuhr Peter, dass dieser sich anschleichen wollte. Als sein Angriff bemerkt wurde und er Peters Downhill gesehen hat, stellte er gleich wieder ab mit den Worten “das wär sich nie ausgegangen”.

Kurz nach Peter war auch Patrizia im Ziel und durfte sich über Platz 2 in der Damenwertung freuen. 20 Minuten danach bog auch Thorben um die Kurve und nach einem Zielbier ging es hinaus zum Zielbogen um Geordi über die Linie der Glückseligkeit zu begegnen.

Schneebergtrail

Frei nach dem Motto, gegen Laufverletzungen hilft wohl nur laufen, hat sich unser Lieblingspinguin nur 7 Tage nach dem doch recht durchwachsenen Wörthersee Ultra erneut die Laufschuhe angezogen und schickte sich an, mit Florian den Schneebergtrail zu absolvieren. Die Distanz von 32km ist mit 2400 HM garniert und das Wetter ist bei diesem Lauf immer eine besondere Herausforderung.

Die Fakten

Der Berg ruft

Frühmorgens am 28.9.2019 hat es Florian und Geordi aus den Laken geschüttelt und auf ging es zum Schneeberg. Nachdem die Woche davor von Schmerzen und dem Durchleben aller Altersstufen (man munkelt, dass der Sonntag im Pinguinheim eher einem Altersheim glich), hat sich nach einer Blitzgenesung der Tag schon schön angelassen. Leider ohne Peter, bei dem die Vernunft nach der Belastung am Wochendende davor gewonnen hat (wieso er tags darauf beim Wachauhalbmarathon gelaufen ist, zeigt, dass die vernünftigen Momente manchmal recht kurz sind) und ohne der Bergziege, die sich nicht von der Arbeit loseisen konnte. Verstärkung fanden die beiden aber mit Michele, der den Schneeberg auch wiedermal bezwingen wollte.

Team Defensiv

Gemütlich, aber nicht gemächlich gingen die beiden den Lauf an und testeten aus, wie sich die Glieder anfühlten. Mit einem zufriedenen “passt gut” war der Bodycheck abgeschlossen und so konnte der Anstieg kommen.

Stramme Marschierer

Bergauf hat Geordi einen sehr fixen Marschierschritt vorgelegt, sodass Florian das eine oder andere Mal einen kurzen Zwischenlaufschritt einlegen musste.

Glorreiches Ziel

Ohne große Verletzungen oder Blessuren flogen die beiden in der grandiosen Zeit von 4 Stunden und 57 Minuten ins Ziel. Entspannt heisst nicht immer langsam. Mit dieser Spitzenzeit könnten sich Florian und Geordi auch freuen wie zwei Schneeköniginnen.

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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LEP#068 – Interview Bluelandtrail

Aktuelle Folge

In der aktuellen Folge erfahrt ihr mittels Interview, dass Flo und Peter mit Johannes Riedelsheimer gemacht haben, alles über das Projekt Bluelandtrail.
Diese Trailveranstaltung hat am 12.10.2019 ihre Premiere und ist in Art und Organisation ein ganz spezieller Event. 

Der passionierte Outdoorsportler, Ultraläufer und Begründer des Bluelandtrails gibt einen tiefen und sehr schönen Einblick in die Organisation eines derartigen Events und auch in den Beruf eines engagierten Lehrers, der junge Menschen begeistern kann.

Wer ist Johannes Riedelsheimer?

Die Anfänge und die dunklen Zeiten

Johannes Riedelsheimer (40) ist seit Jahren ein passionierter Outdoorsportler, Bergsteiger Ultraläufer und Lehrer.
Direkt in der Ausbildung hat er die Leidenschaft Bergsteigen entdeckt und sich angelesen, dass es hierfür körperliche Fitness eine gute Voraussetzung wäre. So kam es recht flott zu ersten Marathonwettkämpfen und danach direkt zum Triathlon inkl. der Langdistanz um auch schön den ganzen Tag auszunützen.
Nachdem er 2010 auch direkt einen richtig schönen Höhepunkt im Triathlon erlebt hat, hat er sich nach neuen Herausforderungen umgesehen. Die Zeichen der Zeit haben auf Ultratrail gedeutet und die Liebe zum Laufen und die Liebe zum Berg ließen sich plötzlich herrlich miteinander verbinden.

Ultralauf und Erfolge

Direkt nach dem Schwenk auf Ultraläufe ging es zum Two Oceans Marathon. Dieser Lauf ist in Hannes Erinnerung einer der schönste, da er neben der unglaublichen Landschaft auch durch die wahnsinnige Lebensfreude und Leidenschaft der Bevölkerung beeindruckt. Nicht auf Bestzeit getrimmt, konnte Hannes den Lauf richtig geniessen und denkt gerne daran zurück.

Danach ging es richtig los und die DUV-Statistik von Hannes zeugt von gut gefüllten Saisonen und einiger Ultraerfahrung. Vom ZUT (Zugspitzultratrail), den TAR (Transalpine Run) über den Lavaredo bishin zum UTMB finden sich hier große Namen und schöne Erlebnisse.
Eine ganz spezielle Überraschung gelang beim Chiemgauer 100 km Lauf. Hier konnte Hannes mit einem zweiten Platz einen richtig großen Erfolg landen.
Nicht lange darauf sollte es gleich der UTMB sein und auch dieser wurde bezwungen. Nicht in der geplanten Sub30, aber dennoch in einer Spitzenzeit. Dieser Lauf hatbHannes aber auch gezeigt dass 100 Meilen und vorallem eine komplett durchlaufene Nacht nicht jedermann mag.
Danach gab es noch zwei 100 Meiler, die Hannes absolviert hat, aber er hat für sich festgestellt, dass 100 KM seine Distanz sind.

Lebkuchen und Allerlei

Der aussergewöhnliche Teamname, unter dem Hannes seine Läufe bestreitet, kommt vom Lebkuchengeschäft seines Schwiegervaters. Jedem, der in Nürnberg vorbeikommt, sei dieser Laden wärmstens empfohlen.

Pause?

2019 ist ein ganz besonderes Jahr. Zum 40sten Geburtstag sollte es kein Wettkampf sein, sondern ganz spezielle Abenteuer mit Freunden. Wir finden, dass das eine wunderschöne Idee ist.
Aber es ist ohnehin viel zu tun, den da gibt es ja noch den Bluelandtrail.

Bluelandtrail

Wie kam es zum Bluelandtrail

Die Idee kam Hannes bei der Brockenchallenge. Dieser Wohltätigkeitslauf, der viele Leute begeistert war die Initialzündung, andere Menschen zum Laufen zu bringen.

Wie begeistert man 15 Schüler für einen Traillauf?

Vor einem Jahr hat Hannes ein Schwerpunktseminar über 1 1/2 Jahr gestartet. Bei diesem können bis zu 15 Oberstufenschülerinnen teilnehmen. Die Idee kam so gut an, dass sich doppelt soviele Schülerinnen gemeldet. Ziel dieses Seminars unter dem Leitfach Mathematik ist die Organisation eines Events inkl. Bewerbung, Sponsoring, Kommunikation, Dokumentation und Durchführung desselben.

So entstand der Bluelandtrail (BLUT) in und um Murnau . Der ursprüngliche Streckenvorschlag wurde von den Schülerinnen direkt überstimmt und nun sind die Fakten wie folgt:

Start und Ziel : Murnau am Staffelsee (Nähe Garmisch-Partenkirchen)
Länge: 35,6 Km
Höhenmeter: 1740
Teilnehmerzahl: max. 100

Das Projekt ist relativ komplex und umfangreich, aber gerade deshalb sind die Beteiligten mit soviel Herzblut dabei.
Wichtig ist, dass am Ende des Laufs die Teilnehmerinnen keinen unterschied zu anderen Läufen merkt und es kein “Schülerprojekt” ist.

Bereits jetzt ist haben alle Beteiligten gelernt, wie schwierig manche Wege sind, welche Behörden man anschreiben muss, etc. Mithilfe der Gemeinde und der Sponsoren hat es aber bisher ganz gut geklappt.

Wie läuft das Wochenende ab?

Wie bei allen Veranstaltungen üblich, gibt es am ersten Tag Startnummernausgabe, Race Briefing und Pasta Party.
Am Lauftag selbst geht es zeitig los (7:30) und um 12:00 gibt es die Siegerehrung in Murnau.

Wie geht es weiter?

Obwohl der Lauf noch gar nicht durchgeführt ist, gibt es im kommenden bzw. laufenden Schuljahr bereits zwei Seminare, die direkt mit dem Bluelandtrail in Verbindung stehen. So wird nicht nur die Evaluierung und Verbesserung sichergestellt, sondern auch die weitere Einbindung der Jugend und des ganzen Orts in diese noch junge Pflanze des Trailsports.
Das ultimative Ziel von Hannes ist, dass er in 1-2 Jahren selbst mitlaufen kann. Dann ist der Lauf erwachsen geworden.

Fazit

Wir sind von der Idee des Bluelandtrails total begeistert und wollen allen Leserinnen und Hörerinnen empfehlen, sich doch spontan nach Murnau zu begeben und dort neben Kultur und Aussicht auch diesen Lauf zu geniessen. Das kann nur gut werden!

Es ist vollbracht:

Quellen
Sponsoo Artikel: https://www.sponsoo.at/p/johannes-riedelsheimer
Blueandtrail: https://www.bluelandtrail.de/%C3%BCber-uns/

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Der Beitrag LEP#068 – Interview Bluelandtrail erschien zuerst auf Laufendentdecken.

LEP#067 – Pumpgun Ronnie und der UTMB

Wenn es Richtung Herbst geht, ist es wieder Zeit für die Umrundung des Montblanc. Beim UTMB werden Jahr für Jahr aussergewöhnliche Leistungen gezeigt und in einer Qualität übertragen, die man als Benchmark für diesen Sport sehen kann. Gleichzeitig sieht man, am Beispiel von Pumpgun Ronnie, dass es bereits vor einigen Jahrzehnten ganz aussergewöhnliche Leistungen bei Bergmarathons gab. Auch der war “recht flott auf den Beinen”.

Feedback

Raceday.me

Frage von Nadine: Wie heisst die Tracking App? (raceday.me)
Wie funktioniert das und wer braucht was ?

Das Service nennt sich raceday.me und ist ein personalisiertes Livetracking für Athleten.
Der Athlet hat muss aktuell noch ein iOS-Gerät haben und dort die entsprechende App starten.
Alle Beobachter können über den Browserlink das Rennen, die vorausgesagte Ankunft und die Abweichung zum gesetzten Ziel beobachten.
Ein Demo der Anzeige für die Crew, Fans, etc. findet ihr hier: Demo
Interview mit Stefan Kracht bei Fatboysrun – Folge 147

Entwickelt wird es von Stefan Kracht, der hier ein absolut feines Ding aus dem Boden gestampft hat. Obwohl es ein Gratisservice ist, gibt es die Möglichkeit, das Projekt zu unterstützen: Mit jedem Supporter kann das Service weiter ausgebaut werden – Support.
Wenn sich genug Menschen finden, wird es auch eine Androidversion geben. Das wäre natürlich für viele Läufer großartig.

Die aktuelle Stunde:

100 Meilen Weltrekord

Zach Bitter hat in 11:19:18 den 100 Meilenweltrekord um 9 Minuten unterboten mit einer Durchschnittspace von 4:15 pro Kilometer.
Bei der Veranstaltung, Six days in the dome hat er diese unglaubliche Marke gesetzt.
Ganz nebenbei hat er auch den 12h – Rekord mitgenommen. Ganze 104.88 Meilen hat er auf einer Laufbahn absolviert. Neben der läuferischen und körperlichen Leistung ist gerade bei solchen Läufen der mentale Aspekt ein ganz außergewöhnlicher.

Pikes Peak Marathon

Dieser Wettkampf ist ein besonder geschichtsträchtiger und geht 21km auf den Pikes Peak, bevor es den gleichen Weg wieder zurück geht. Bisherige Gewinner sprechen einhellig davon, dass das Rennen auf der Berabpassage gewonnen wird und es schon viele Athletinnen gab, die sich auf der ersten Hälfte zu sehr verausgabt haben und dann noch eingesammelt wurden.

Kilian Jornet, ganz lässig, aus der zweiten Reihe gestartet, ist hier in 3 Stunden 27 Minuten ist er ins Ziel geflogen. Dabei hat er Weltklasseathleten, wie Egloff, Puppi und Bonnet um 10-45 Minuten distanziert. Trotzdem besteht der Streckenrekord von Matt Carpenter aus dem Jahr 1992 mit 3 Stunden 16 besteht weiterhin und wartet auf die nächsten Herausforderer.
Das ganze Ergebnis gibt es hier.

UTMB 2019 – Ultratrail du Mont Blanc

Bei dieser Trailwoche der Superlative sieht man nicht nur im Bezug auf die sportlichen Leistungen ganz aussergewöhnliches, sondern auch die Technik und Videoübertragung (Runcam, Bikecam, Checkpoints, etc.) ist top of the league. Die Eliteläufer werden per E-Bikes oder laufend um den ganzen Kurs verfolgt und neben einer Regie, die zwischen den einzelnen Läuferinnen, den Checkpoints, den Interviewpartnern ist ein Moderatorenteam beinahe nonstop auf Sendung.
Für die Breitenwirksamkeit, die Zuschauer und Fangemeinschaft ist das ganz, ganz großartig. Als Läuferin ist das ein zweischneidiges Schwert. Ruhe gibt es für die Elite bei solchen Rennen nicht mehr. Jede Unsicherheit, jeder Ausrutscher, jede Emotion. Alles ist permanent im Blick. Das ist im Rennen vermutlich nicht direkt spürbar, da sich die Topathleten ohnehin sehr stark auf sich fokussieren müssen, aber im Bezug auf ihre Aussenwirksamkeit, die Nachbetrachtung und dem, was sie von sich preisgeben möchten oder auch nicht, ist es ein ganz neue Herausforderung.

CCC – 111km Courmayour – Champex Lac – Chamonix

Beim CCC gab es, wie beim OCC ein sehr spannendes und knappes Rennen. Das zeigt bei einer Länge von 111Km, wie eng das Weltklassefeld beieinander ist.
Männerergbnis:
1. Luis Alberto Hernando Alzaga
2. Thibaut Garrivier – nur 10 Min dahinter
3. Ciri Cipa – nur 16 min Rückstand

Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch bei den Damen:

Frauenergebnis:
1. Ragna Debats (NL) – 12:10
2. Amanda Bashman (USA) – 17min Rückstand
3. Camille Bruyas (FRA) – 24min Rückstand

UTMB

Dieses Jahr gab es einen Start-Zielsieg von Pau Capbell in nur 20 Stunden 20 Minuten. Diese Zeit benötigte er für 171 km mit 10.000 HM. Das ist auf die ganze Distanz gerechnet ein durchaus sportlicher 7er Schnitt.
Sehr stark und ab der Mitte bereits auf Platz 2 – Xavier Thevenard. Er war bis zum Schluss wieder extrem gut drauf, konnte aber den Abstand nicht genug verringern.
Robert Hajnal, letztes Jahr 2ter, war ganz lange auf Rang 3 , sah bei La Fouly und Champex Lac noch sehr gut aus, stieg aber in Trient völlig überraschend aus.

Miao Yao – blitzstart, hat richtig Tempo gemacht. Sie war lange in Top20 Overall, brach leider im Bereich des Col Ferrets ein und musste Courtney Dauwalter ziehen lassen. Bei La Fouly stand “withdrawn”. Wir sind überzeugt, dass sie wiederkommt und top performt.

Die männlichen Amerikaner sind wieder super gestartet aber wieder nicht glücklich. In Kurzzusammenfassung könnte man es so sehen:

Zach Miller – Gut, gut, gut, magen au, wieder gut, Champex Lac raus.
Hayden Hawks – gut, schnell , gut, raus. Im Interview könnte er keinen bestimmten Grund nennen. Es war einfach ein falscher Tag.
Tim Tollefsen – früh raus mit Magenproblemen.

Auch bei den anderen gab es ein paar Favoriten, die nicht ins Ziel kamen:

Kati Lickteig – Am weg Richtung Courmayour den berg runtergekugelt – over and out

Eva Marie Sperger – war top unterwegs, lange in den Top 10 der Damen – aufgegeben bei Champex-Lac.

Matthias Krah – Bester Deutscher:
Top 20 – Hat heuer schon den 85er beim Innsbruck Trail Festival gewonnen.

Triathlondog – Hat länger gebraucht ins Rennen zu kommen, war dann top da, hat sich aber beim Downhill nach Courmayour die Beine so zerschossen, dass sie danach zu gemacht haben und er es nicht mehr geschafft hat, sie zum arbeiten zu bekommen – leider nach 100km in Arnouvaz – Ende der Geschichte

Florian Grasel – bis kurz nach Courmayour Top 20 und danach leider raus.
Zum Thema Mental Stuff hat Flo Grasel auch einen schönen Einblick gegeben:

#disappointed is a way too small word how I'm currently feeling
Sooo many people put so much energy into my #utmbtop10 project (my family, my friends, @boafitsystem@sunshinemoments - thank you at this point!!!)
and it currently feels like letting them down!
It went all so well from the beginning and could ran through the night from the 50th to the 18th place... Only had some minimal lunge problems but everything else felt like I could definitely make my dream come true.
In Courmayeur I heard that @geraldsanchofister dropped out because of illness and the whole way up to Bertone I thought about "what if my lunge problems also come from an illness". And to be honest I started to get afraid - I don't want to be in the news with the headline "Runner died @utmbmontblanc because of myocarditis"
The negative feelings took over my mind and all mental tricks didn't work... Suddenly I felt like shit, was dizzy and crashed and hurt my knee and then it was #overandout
If I'm really ill - I don't know... If I come back to finish my project - I don't know... I only know now that my wife told me at the start line "No matter what will happen - your kids love you!" and this will help me over the next hard self-doubt phase I may have to #dialedin with...

Als Hörtipp können wir euch die Mentaltricks / Mentalcoach Folgen von Fat boys Run empfehlen. Folge 167 , Folge 166.

Aktuelle Folge

Kainach – Nachtrag

Ganz vergessen wurde bei der Berichterstattung zum Kainach Bergmarathon der Streckenrekord durch Pumpgun-Ronnie. Diese Geschichte wurde 2009 unter dem Namen “Der Räuber” auch verfilmt. Diese einzigartige Anekdote macht diesen Lauf sehr speziell.

Vienna Trail Run

18. August 2019 
Der Light Trail mit rund 6.4 km und 290 Höhenmeter oder der Classic Trail mit 14.0 km und 590 Höhenmeter.
Sebastian und Flo sind gestartet und wollten beide richtig Gas geben. Das ergab im Ziel Sebastian 11ter im Gesamtranking in 1:11:58 und Flo auf Rang 57 in 1:23:02.
Während es bei Sebastian richtig rund lief und er die Pace und Gruppe halten konnte, hat Flo nach einem starken Start in Sub4 beim ersten Anstieg bemerkt, dass seine Beine an diesem Tag nicht wie üblich arbeiteten. Gerade die Anstiege wollten nicht so leicht von den Wadeln gehen, wie es für Flo üblich ist und so musste er Sebastian relativ früh ziehen lassen. Dieser wiederum konnte die Form der letzten Wochen und Monate richtig ausspielen und das Anfangstempo voll durchziehen. Die recht hohen Temperaturen trieben bei den meisten Athletinnen die Pulsraten in luftige Höhen und forderten bei vielen Tribut. Als Hochpulserprobter war hier Sebastian gut gewappnet und hatte zwar einen durchschnittlichen Puls von 178, konnte diesen wahnsinnig hohen Herzschlag aber durchhalten, Platz um Platz gut machen und schlussendlich eine Bombenzeit herauslaufen..
Flo erfing sich auf den Bergabpassagen ein wenig und hatte noch das C-Ziel “Schneller als letztes Jahr” vor Augen. Die aufgebaute Downhillsicherheit der letzten Monate konnte er im Bereich nach dem Hermannskogel und in den Serpentinen gut ausspielen, musste aber in der letzten Sektion nochmal einen Gang zurückschalten und nachdem klar war, dass es einfach nicht sein Tag ist, lief er gemütlich ins Ziel.

Fotos

Ergebnis 

2. Veltlinerlauf

Peter ist am 24.08.2019 beim 2.Veltlinerlauf in Neustift im Felde gestartet. Der ortsansässige Laufclub hat hier einen familiären Event im Rahmen des Feuerwehrfests aus dem Boden gestampft und der ganze Ort macht mit. Auch sind einige andere Laufclubs der Einladung gefolgt und so fand sich Peter unter einer Vielzahl von Athleten aus Horn, Langenlois, Turnau, Bruck, Klosterneuburg, Neustift, Wien etc.
Neben der gut organisierten Starterschar und dem netten Startgelände gab es bereits beim auch einen kleinen Negativpunkt: Es war heiß! Richtig heiß!
Der Start der 5km und 10km Läufe war für 1545 angesetzt und die Thermometer kochten bei 33 Grad im Schatten. Schon an dieser Stelle war die Idee “neue Bestzeit” eher im Bereich der Wunschträume anzusiedeln.
Trotzdem machte Peter sich nach Startunterlagenorganisation fertig für seinen Start. Ein aufmunterndes “Gib halt mal ein bissl Gas” gab es noch von der Freundin mit auf den Weg.
Dann konnte ja nix schiefgehen 🙂

Der Plan

Der Plan für den Lauf über 4 Runden á 2,5 km lautete:
1. Runde Platz finden und nicht zu flott angehen
2 und 3 Runde – Platz halten und Kräfte einteilen
4 Runde – Tempo steigern und am Schluss alles raushauen

Die Realität

Der Schützenverein ballerte die Meute ins Geschehen und Peter sortierte sich direkt in die erste Verfolgergruppe auf ca. Platz 10 ein. Vorneweg 3-4 Läufer, die entweder die 5km absolvierten oder sich die Podestplätze für den Tag ausmachten. Die Siegerzeiten auf 5km waren im Bereich der 17 Minuten, die Siegerzeit über 10km lag bei 34:xx. Hier gab es für Peter nix zu holen.


In einer 5er Gruppe stürmte er durch die erste Runde und die Pulsuhr gab natürlich Rückmeldung. Nach 2 Kilometern waren schon mehr als 175 Herzschläge notwendig, die Pace von 3:45-3:50 aufrechtzuhalten.
Die ersten Gedanken in Richtung “das wird eng” kamen auf, aber Peter wollte sich nicht aus der Verfolgergruppe droppen lassen. Also waren die ersten 2,5km nach 9:45 absolviert. In Runde zwei teilte sich die Verfolgergruppe zum ersten Mal und Peter konnte nur mit Mühe das Tempo der zweiten Gruppe halten.
In dieser Runde freuten sich die Athletinnen auch bereits sehr über die Bewohner des Ortes, die mit Gartenschläuchen für ein wenig Abkühlung sorgten. Es war spitze!

Der Tiefpunkt


Am Ende der ersten 5km war Sub40 ad acta gelegt, der Durchgang bei 20:06 und die Herzfrequenz ließen auch bereits böses für die kommenden 2 Runden erahnen und so wurde auch die dritte Runde die Schlimmste. Eine Pace von 4:30-4:45 mit Mühe haltend, zogen 2 weitere Athleten an Peter vorbei. Da hat sich wohl einer verzockt. Aber aufgeben ist auch keine Option, also Hinterbacken zusammenkneifen, noch einen Becher Wasser ins Gesicht und zumindest auf einem soliden Platz ins Ziel kommen. In der letzten Runde ging es wieder ein wenig besser und nach hinten war der Platz scheinbar auch abgesichert, also einigermaßen befreit in Richtung Ziel.

All Out


Wenn Peter aufgepasst hätte, hätte er einen heranspreschenden Konkurrenten bemerkt, der ihn 150m vor dem Ziel, direkt am Marktplatz mit einem lauten “HU!” zu einem spontanen Luftsprung animiert hat und zu einem Zielsprint zwang. Dieser wurde tatsächlich zu einem All-Out-Sprint mit einem Pulsschlag von 198 und einer Pace um die 2:20. Um 2 Zehntel konnte Peter sich zwar im Sprint durchsetzen, wurde aber hinter seinem Widersacher in der Ergebnisliste geführt, da dieser 4 Sekunden danach über das Startband lief.
Im Ergebnis gab es dann eine 43:06 und den 3ten Rang in der Altersklasse. Somit konnte Peter doch noch einen versöhnlichen Abschluss finden und freute sich über die Flasche Wein 🙂
Auch dieser Lauf ist einen Besuch wert! Schaut ihn euch an.



Das Ergebnis

Nachtrag: Die Zeitnehmung hat leider nicht optimal geklappt und Peter war eigentlich 13ter, wurde aber mit Bruttozeit gewertet, da sein Chip beim Start nicht erfasst wurde.

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LEP#066 – Des einen Freud, des anderen Leid

Nach dem Ausflug nach Frankreich, an den wunderschönen Montblanc, ging es in den Sommer. Der Trainingseinstieg erwies sich einerseits als nicht ganz einfach und andererseits warteten ja auch Wettkämpfe.

Die aktuelle Stunde

Grossglockner Ultratrail

Am letzten Wochenende im Juli hat auch 2019 der Großglockner Ultratrail stattgefunden, an dem Florian ja bereits teilgenommen hat (Siehe Folge 40 – Der GGUT und der Carbonraketenmann).  Der Lauf umfasst in der Maximaldistanz 110 KM und 6500 HM und verläuft von Kaprun nach Kals und über die Rudolfshütte und das Kapruner Thörl wieder retour nach Kaprun. Eine großartige Beschreibung hat Klaus Sobirey auf trailrunning.de geschrieben.
Neben der Langdistanz gibt es auch eine Staffel, einen 75km, einen 50km und einen 30km Trail, die allesamt ein Erlebnis sind.

Am Freitag 2200 geht es für die Langdistanz los und 2019 wurde der Lauf zusätzlich zum bereits bekannten und großartigen Livetracking von Datasport auch per Facebook – Livestream übertragen. Über 30 Stunden wurden hier die Eregnisse begleitet, Interviews vor, während und nach dem Lauf mit den Favoriten geführt und Fragen der Community beantwortet. Derartige Berichterstattung kennt man eigentlich nur vom UTMB.
Ganz toller Service – bitte weitermachen!

Der Rennverlauf

Vor dem Rennen war schon der Zweikampf Farbmacher / Grasel angekündigt worden beide freuten sich darüber möglichst lange gemeinsam laufen zu können. Direkt nach dem Start hat sich auch genau dieser Paarlauf abgezeichnet. Lieder musste aber Thomas Farbmacher frühzeitig auf den DNF-Pfad abbiegen und ab diesem Zeitpunkt musste Florian Grasel ein einsames Rennen führen. 
In beeindruckender Manier hat er sich hier durchgesetzt und konnte nach 14 Stunden und 40 Minuten seine Kinder wieder in die Arme schliessen. Mit mehr als einer Stunde Vorsprung war das eine Machtdemonstration. 
Auf Platz 2 lief Amadeus Wild ein und knapp hinter ihm folgte Eva Sperger, die in 16 Stunden und 3 Minuten ein großes Ausrufezeichen in Richtung UTMB gesetzt hat. Hier sind wir schon sehr gespannt.
Aus dem Team Vegan konnte Sophia Schnabl das Rennen als 6te Frau beenden und schaffte es als letzte Dame über die ganze Distanz. Patrick Klug wurde nach einem guten Lauf bis zur Rudolfshütte, auf dieser abgewunken, da eine Gewitterfront aufzog. 

Dieses Schicksal ereilte einen Großteil des Feldes und im Hinblick auf die Gefahr von Gewittern in den Bergen, ist eine entsprechende Entscheidung der Veranstalter zu unterstützen.

Das Rennergebnis findet sich hier.

Sierre Zinal

Im Schweizer Kanton Wallis fand die 46ste Ausgabe des Sierre Zinal statt.
Das schnellste Rennen der Golden Trails Series über 32km konnte, bereits zum 7ten Mal, Killian Jornet für sich entscheiden. Als Sahnehäubchen schaffte er gleich noch einen Streckenrekord, der nun bei 2:25:35 liegt.
Hinter ihm reihten sich der Sieger von 2016, Petro Mamu und Jim Walmsley ein. Bei den Damen konnte sich Maude Mathys mit einem neuen Streckenrekord von 2:49:20 durchsetzen.
Das Rennen wurde per Youtube-Livestream übertragen und es wurden neben den Kameras im Start/Zielbereich und den stationären Kameras bei den Labestationen auch Drohnen und Mountainbiker mit Kameras eingesetzt.
Gerade diese Kameraradler zeigten auf eine ganz beeindruckende Art, wie großartig die Bildstabilisatoren und die Gimbals mittlerweile sind. Die hinter den Athletinnen fahrenden Mountainbikerinnen vermittelten den Eindruck einer fixen Kamerafahrt.
Wie man das mit relativ überschaubarem Budget selbst hinbekommen kann, haben wir bereits vor zwei Folgen verlinkt, wollen es hier aber nochmals machen: Was läuft Podcast – Folge 19.

KAT100

Eine Premiere feierte heuer auch der KAT100 (Kitz Alps Trail). Zum ersten Mal wurde am 8.8 dieser 100 Meilen Lauf gestartet. Zusätzlich zu der 169km langen Distanz mit 9784 Höhenmetern gab es auch Unterdistanzen mit 87km, 58km, 23km und ein KidsRun.
Die Werte heben dieses Rennen in die Kategorie UTMB, wenngleich die Streckenschwierigkeit wohl noch über der des Referenzlaufs ist.
Werner Weissl hat sich dieser Herausforderung gestellt und konnte nach 39 Stunden und 58 Minuten als 14ter den Zielbogen durchschreiten. Insgesamt haben das nur 24 Teilnehmerinnen geschafft und somit betrug die Finisherquote 25%.
Die Siegerzeit lag über 28 Stunden und das Ergebnis spricht Bände.
Der Lauf an sich findet in einer beeindruckenden Landschaft statt, hat aber noch Verbesserungspotential bei den Labestationen und den Markierungen.
Wir freuen uns dennoch auf viele weitere Austragungen.

Phyrn-Priel Trophy

Eine Woche nach dem Kainacher Bergmarathon hat unser Lieblingstriathlet Sebastian eine weitere Reise in die Steiermark unternommen. Bei dem Speedtrail der Phyrn-Priel-Trophy über 19,7 KM und 1270 HM konnte er seine momentane Hochform unter Beweis stellen. Direkt nach dem Start heftete er sich an die Führenden und konnte zwar die Ersten nicht halten, aber sich direkt im Verfolgerfeld behaupten. Nach 2 Stunden und 9 Minuten konnte er Gesamt Platz 11 erkämpfen. Eine Topleistung, die noch Großes in Aussicht stellt.

Bigfoot200

Beim diesjährigen Bigfoot 200, einem 200 Meilen Rennen in der Nähe von Washington, nahm ein australischer Surfer teil, der beim diesjährigen Delirious W.E.S.T. in Australien der Air BnB Host von Candice Burt war und dort spontan auf die Idee kam, er läuft auch sowas. Unterstützt von Candice hatte er nun 7 Monate Vorbereitung. Und er hat das Ganze als 11ter gefinisht. Das ist sehr, sehr unglaublich.

Aktuelle Folge

Training und der Schmerz (Flo)

Nach dem UTMBohneUTMB hat sich Flot als nächstes Ziel einen richtig schnellen Halbmarathon gesetzt. Am 27.10 soll es beim Herbstmarathon soweit sein. Als Minimalzielt ist eine 1:30 vorgegeben, soll aber möglichst weit unterboten werden.
Das beeinflusst natürlich das Training erheblich und so stehen viele Intervalle und Tempodauerläufe am Programm. Viele davon auf der Strasse und flach. Bei den ersten Intervallen ist es auch so richtig schief gegangen. Machbare Vorgabe haben nicht geklappt, der mentale Unterbau war nicht optimal. Mit der bereits gewonnenen Erfahrung hat Flo direkt nach 1-2 Wochen umgeschwenkt und einen langen Lauf am Wochenende in den Wiener Haushügeln auf der U4U4-Strecke mit Geordi gemacht.
Dieser Lauf fürs Gemüt war dringend notwendig und brachte sowohl Spass also auch die Geschwindigkeit retour.
Nach diesem Ausbruch konnten die kommenden Intervalle und Trainingsziele gut erreicht werden und der Plan stimmt wieder.
Es hat sich erneut gezeigt, dass man manchmal den Plan durchbrechen muss um den Plan einzuhalten.

Kainach Bergmarathon

Ankunft

Am 4.8. war es soweit. Der dritte und abschliessende Lauf des Bergmarathoncups (Östcher, Veitsch, Kainach) fand in einem Dorf zwischen nichts und nirgends statt. Gemeinsam mit unserem Lieblingstriathleten ging es für Peter um 5 Uhr morgens in die südliche Steiermark. Nach dem üblichen Startunterlagen, ich muss nochmal für Flatterblasler und einem kleinen Snack ging es für die Beiden direkt in Richtung Startbereich. Dort trafen sie direkt Franz Preihs, der dieses Jahr eine Ausgleichssaison vom Radfahren und dem RAAM macht und stattdessen ein paar Bergmarathons und als Saisonhighlight den Dick Collins 100k am Zettel stehen hat.
Auch Niki Kulmer, dem Moderator des Tierschutzlaufs, und seine Staffel trafen wir direkt bevor es losging.

Helfgott – zefix

In der Startaufstellung stehend, den Kreditkartenförmigen Timingchip an der linken Hüfte angebracht (weil sonst funktioniert er nicht ordentlich – ein kultiges Teil!) warten alle gespannt auf den Startschuss. Der kommt aber nicht. Es kommt der Dorfpfarrer, der ein paar Worte spricht und den Lauf segnet. Dieses Ritual verwirrt einige Starter, inklusive Peter und Sebastian sichtlich.

Ab dafür

Dann geht es aber wirklich los. Durch den Startbogen durch, ein paar Gassen durch das Dorf und raus auf die Landesstrasse. Nach 2 Kilometern biegt der Tross ab und hoch geht es den ersten Pfad. Vorneweg die Topleute der österreichischen Meisterschaft und die schnellen Staffeln. Dahinter die ambitionierten Athletinnen und dann irgendwann Sebastian und Peter.

Defensiv mit einem Lokalhelden

Die Beine fühlten sich gut an und die ersten Kilometer nach oben hätten noch ein wenig schneller gehen können, aber die Rennstrategie war “Defensiv nach oben, 1-2 Kilometer am Plateau ausschütteln und dann Attacke”. Also tapselten die Beiden nach oben und versuchten den Puls immer gut unter Kontrolle zu halten.

Nach ungefähr 13 Kilometer ergab es sich, dass in einem Gespräch mit einem Mitläufer, dieser sich als ehemaliger Sieger dieses Laufs outete. Karl Scherz, früherer Mitorganisator des Laufs, hat dieses Rennen bereits in 3:30 absolviert. Nun, mit 57, läuft er nur mehr zum Spass an der Freud’ mit. In den nächsten Kilometern gab er wertvolle Tipps, wo man sich verbrennen kann und wo das Tempo schön angezogen werden kann.

Daneben durften Sebastian und Peter erfahren, wie die umliegenden Berge und Täler heissen, wo ein schöner Aussichtspunkt ist, wo die Markierung wirklich geht (viele Läufer machen einen ungewollten Umweg 🙂 ) und welche Anekdoten es zu diesem Traditionslauf gibt. Die Zeit verging wie im Flug und es war eine großartige Abwechslung. Beim Plaudern vergingen die Kilometer rasch, der Staffelwechsel wurde durchlaufen und der steilste Anstieg des Laufs wurde absolviert.

King of the Mountain

Am Plateau angekommen, haben Herz-Kreislauf und die Beinchen, trotz der zurückhaltenden Strategie, bereits Rückmeldung gegeben, waren aber im Vergleich zum Veitscher Breakdown frisch wie der Morgentau. Die nächsten ebenen Trailkilometer ließen erahnen, welche Geschwindigkeit der Lokalmatador früher hatte. Die zwei Jungspunde hatten kein Bedürfnis zu überholen und gemeinsam konnten bereits die ersten Mitstreiter, die den Anstieg viel flotter angegangen sind, eingesammelt werden. Es ging Richtung Mittelfeld und die Aufholjagd konnte beginnen.

Drop it like it’s hot

Bei den Herren der Bergwacht links und hoppa, da geht’s runter. Jawohl – Downhill -Geil!
Peter konnte sich nicht halten und da der Aufstieg so gut eingeteilt war, konnte hier die Luzi richtig abgehen. Fallen lassen und die Füsse geschwind setzen. Die nächsten paar Kilometer waren eine Wonne und die Konkurrenz wurde eingesammelt wie Schwammerl. Motivation pur.

Peter hat hier richtig aufs Tempo gedrückt und hatte im Hinterkopf, dass Sebastian ohnehin auf den flacheren Passagen ein richtig flotter Flitzer ist. Nach dem steilen Downhill hat es allerdings ein wenig gedauert, bis von hinten ein Hulk-Sebastian im Streckgalopp angeschossen kam und erwähnte, dass er im Verkehr steckengeblieben ist und nun ein bisserl ausser Atem sei. Aber #hueftjonix, weiter in dem Tempo.

Die Formel W gibt Gas

Bis Kilometer 32, der zweiten Staffelübergabe wurden weiter Leute eingesammelt und plötzlich fanden sich die beiden wieder in der Damengruppe, die sie beim ersten Anstieg ziehen lassen haben. Diese Gruppe hatte zwischenzeitlich mehr als 15 Minuten Vorsprung, aber der Mittelteil ist den Beiden sehr fein gelungen. Von diesen Athletinnen umgeben, ging es auf die letzten 12 Kilometer und hier konnten Sebastian und Peter sehen, wie hart an der Spitze gekämpft wird. Die Damen haben um die Topplätze (Rang 5-8) gekämpft und so wurden alle Steigungen durchgelaufen, eine Labestation für ein paar Sekunden Vorsprung ausgelassen (muss man bei KM 37 auch schaffen), kurze Attacken zur Ermüdung geritten – kurzum großes Kino.
Ab Kilometer 40 ging es dann auf Asphalt und dort kamen die Klasse und der Leichtathletikbackground der weiblichen Konkurrenz ans Tageslicht. Sie zogen wieder davon und Sebastian und Peter freuten sich schon aufs Ziel

A Krampf mit dem letzten Schnapperl

Und dann waren sie da, die begeisterten Fans und Dorfbewohner und feuerten alle an. Die Kräfte wurden nochmal gebündelt und der Zielsprecher bereits zu hören. Die Duschen und das Ziel in Sicht, kam die letzte Labe….. Moment… warum ist da eine Labe…. und die Strecke bog nochmal 90 Grad nach rechts einen Hügel rauf. Ein “echt jetzt” kam über die Lippen und da hat doch tatsächlich jemand noch eine 1,5 km Schleife mit einem Schnapperl eingebaut. Die Freude war riesig, aber aufgeben war auch keine Option. Also nochmal rauf und am Friedhof vorbei Richtung Ziel. Im Rückspiegel kam noch ein Läufer und es sollte kein Platz mehr eingebüßt werden. Doch 400m vor dem Ziel krampfte Sebastians Wade so sehr, dass er einige Gehschritte einlegen musste. Eine kurze Abstimmung und es war vereinbart, dass Peter um den Platz kämpft und Sebastian nachkommt.

Um ein paar Sekunden ging es sich dann auch aus und Peter hatte nach 4:58 gefinisht. Sebastian konnte mit 4:59 ebenfalls Sub5 bleiben und ein großartiges Rennen konnte als erfolgreich abgeschlossen werden.

Am Ende belegten die Beiden Plätze 11 und 12 in der AK (Gesamt 76/78) – Das Ergebnis gibt es hier.
Peter konnte nach dem verpatzten Veitschauftritt auch wieder Plätze in der Cupwertung gut machen und am Ende gab es Rang 11 im Bergmarathoncup.

Klare Empfehlung für diese 3 Bewerbe, die sicherlich nochmal besucht werden.

Links zu den Seiten (entscheidet selbst, welche die schlimmste Optik hat 😉 ):
Ötscher
Veitsch
Kainach

Check/Packliste

Die Packliste für Trailrunningevents, die nach dem 100 Meiler in Istrien begonnen wurde , haben wir nun durch die Liste des Trailrunning-Szene.at– Magazins ergänzt.
Ihr findet die Liste hier . Nutzt sie und ergänzt sie .

Tracknight

Auch dieses Jahr hat Mitte August ein ganz besonderer Event stattgefunden. Die Midsummer Tracknight. Bei dieser Leichtathletikveranstaltung dürfen neben den Einladungsevents alle interessierten und begeisterten Leichtathletinnen in verschiedenen Bewerben antreten. Neben Hoch- und Weitsprung, Hürdenlauf und Hammerwerfen gibt es natürlich auch die üblichen Laufdistanzen 100, 800, 1500 und 5000m. Hier ist die Besonderheit, dass es Topathleten gibt, die verschiedene Zeiten pacen und man sich so bei besten Bedingungen eine neue Personal Best erlaufen kann. Leider hatten wir dieses Jahr keine Zeit, aber für das nächste Mal ist der Kalender bereits vorbereitet.

Vienna trailrun:

Am 18.8. wird der Vienna Trailrun stattgefunden haben. Sebastian ist nach den letzten Erfolgen topmotiviert und im Attackmode. Er will die Top 20 angreifen. Flo will es nach dem Trainingshänger auch ordentlich krachen lassen. Eine Sub 1:15 will es werden.

Oh das so geklappt hat, könnt ihr in den Ergebnissen nachsehen und in der nächsten Folge hören.

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LEP#065 – Vengamom: Going to Santiago de Compostela

Dieses Mal präsentieren wir eine ganz besondere Folge. In dieser geht es weder um Florian noch um Peter. Es geht um dieses Mal um ein spezielles Abenteuer, dass viele Menschen auf der Lifebucketlist haben. Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela (in diesem Fall ausgehend von St. Jean Pied de Port).

Florians Mama hat sich diesem Abenteuer gestellt und berichtet in dieser Interviewfolge davon.

Aktuelle Folge

Der Samen wurde gesetzt

Der Ursprung dieses Abenteuers befindet sich bereits 30 Jahre zurück. Eine Arbeitskollegin hat Florians Mutter vor längerer Zeit immer wieder von ihrem Mann erzählt, der den Jakobsweg beschritten hat und während der Reise immer wieder Statusberichte nach Hause gesendet hat. Sie haben im Büro den Weg verfolgt und in diesem Moment entstand die Idee “Das will ich auch einmal machen”.
Allerdings war auch sehr schnell klar, dass sie das nicht alleine machen möchte. So gingen ein paar Jahre ins Land, aber der Wunsch blieb und immer wieder kam sie mit dem Jakobsweg in Form von Büchern oder Filmen in Berührung .
Eine Auswahl findet ihr hier:

Eine Mitstreiterin

Nicht ganz unsportlich, geht es jede Woche ins Fitnessstudio und jedes Jahr zum Schifahren. Bei dieser Reise fand sich spontan eine Freundin, die sich dieser Aufgabe stellen wollte.

Nachdem das wer geklärt war, könnte das wann auch fixiert werden und so fehlte ja nur noch Equipment und ein bisschen Training.

Die Vorbereitung

Internetrecherche – Listen – Outdoorstore – Listen – testen – Outdoorstore – Umpacken und wieder von vorne.

Wie bei jedem ersten Mal, war die Equipmentauswahl und Einschätzung, was wirklich gebraucht wird, sehr schwierig. Es gibt zig Anleitungen und Listen, Erfahrungsberichte und Tipps. Ein wichtiger Ratgeber war der Auslöser der Idee. Dieser wurde bei persönlichen Treffen befragt und konnte sehr nützliche Hilfestellungen geben. Zusätzlich hat das Outdoorfachgeschäft der Wahl, in diesem Fall Treksport , großartige Beratung geleistet. Mehrmalige Besuche, Umtausch diverser Gegenstände und Packversuche etc. folgt.
Auch wenn jeder seine ganz individuellen Wünsche, Ergänzungen und Vorlieben hat, ist eine Packliste als Grundlage und Leitlinie ganz praktisch.

Zusätzlich sollte man ja auch eine ausreichende Fitness haben. Grundlage bildete die doch vielseitige sportliche Betätigung mit Yoga, Fitnessstudio und üblicher Wanderei.
Auch hier gab es einen Plan. Dieser beinhaltete “irgendwann fang ich dann auch an wirklich weitere Strecken zu wandern”.
Tja…..also kurzum war die erste richtig lange Wanderung dann der Camino Francés.

Die Reise geht los

Bereits die Anreise zum Startort , St. Jean Pied de Port, ist recht komplex, stimmt aber schön auf die kommenden Wochen ein. Es stehe ja nun 800km und 5 Wochen Wanderung direkt an.

Nach der Ankunft und dem obligatorischen Besuch im Pilgerbüro zur Stempelrally wurde der Start am nächsten Tag vorbereitet. Einmal noch schlafen und dann….ab gehts.

7 Tage

Der Erste Tag umfasst 25km und führt über den Ibaneta-Pass nach Roncesvalles.
Bereits hier merkt man, dass der Weg auf Pilger und ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. In unregelmäßigen aber überschaubaren Abständen finden sich Menschen mit Bananenkisten, kalten Getränken, Riegeln, die die Pilger selbstlos unterstützen. Diese Unterstützung wird natürlich in Richtung Ziel immer teurer. Trotzdem ist es ein sehr beruhigender und schöner Support.
Nach dem ersten Tag war die Euphorie über das Geschaffte groß und es sollte auch die schwierigste Passage sein. Die Entscheidung für ein Hostel hat sich im Nachhinein als sehr positiv erwiesen, da diese Variante zwar ein wenig teurer ist, aber er Erholungsfaktor gegenüber einer Nacht in einem Schlafsaal durchaus höher ist.

Das abendliche Pilgerritual mit Pilgermahl und einer Flasche Rotwein lässt den Tag auch gleich nochmal schöner erscheinen.
Bei diesem Tropfen wird der Tag rekapituliert und die nächste Etappe betrachtet. Dabei haben die beiden Wandersdamen auch darüber gesprochen, dass es ja nur die ersten 7 Tage schlimm ist (hat der Flo gesagt!) und dann ist es eine Gewohnheit und läuft dahin.

Der Rhythmus, Aufstehen – Essen – Gehen – Jause – Gehen – Zimmer – Essen / Wein – Schlafen, pendelt sich bereits nach 2-3 Tagen ein. Der angekündigte 7 Tag war vielleicht nicht 100% treffsicher, aber tatsächlich stellte sich nach ungefähr einer Woche eine Routine ein, die den Alltag schön machen. Trotzdem, dass es eine bestimmte Gruppe ist, die gleichzeitig losgeht und ein ähnliches Tempo hat, geht man oft stundenlang alleine, sieht aber bekannte Gesichter beim Abendmahl oder anderen Gelegenheiten immer wieder. Allein dadurch ergibt sich ein schönes Zusammengehörigkeitsgefühl.

Same Same

Obschon es eine schöne Tätigkeit ist, kommt nach einer Zeit auch das, vielen Läufern/Ausdauersportlern geläufige “Warum mach ich diesen Schwachsinn”. Hier zeigt sich auch die mentale Einstellung. Es ist nicht wichtig, dass dieser Moment mit Freude und Begeisterung weggelächelt wird. Ein “was bleibt mir sonst über” oder ein “hüft jo nix” bringt dasselbe Ergebnis. Wichtig ist ja nur, dass der Weg weitergegangen wird.

“Bon Camino”

Die Weizenfelder und endlosen einsamen Wege im Mittelteil des Pilgerpfads bieten hier ein perfektes mentales Training.

Die letzten 100km

Und plötzlich steht er da, der 100km Stein. Euphorie! Es sind nur noch ein paar Tage, es ist bald das Ziel.
Ab diesem Zeitpunkt ändert sich aber ein wenig die Einstellung. Es ist nicht mehr das hier und jetzt und die nächste Etappe im Fokus. Es wird nun schon ein wenig auf das Ziel geschaut, die Markierungen zeigen nun auch die Restkilometer bis Santiago.

Leute, soviele Leute. Plötzlich, von einem Tag auf den anderen sind auch richtig viele Menschen unterwegs und wandern das letzte Stück nach Santiago.
Um dem ein wenig aus dem Weg zu gehen, wurde der Tagesstart nach vorne verlegt. Dieser Tipp, des Pilgerbruders Peter, hat wirklich funktioniert und es ist wieder ein wenig Ruhe eingekehrt.

Finale

Der Plan war, vom letzten Berg, auf dem die Kathedrale steht und bei der entsprechende Rituale gibt, die letzten 6 Kilometer bis Santiago ganz bewusst und langsam zu marschieren, alles revue passieren zu lassen und die Reise so zu beenden.
Leider wird gerade, da es 2020 ein Jakobusjahr gibt, die Kathedrale und das Begleitgedöns gerade renoviert und so war diese leider geschlossen. Und auch die Statuen waren fort. Dafür waren viele Menschen dort. Und alles ausgebucht.
Irgendwie nicht wie im Plan…..

Nadann wird halt weitergegangen, auf der Suche nach einer Herberge… Huch, ein Ortschild

Tja, einen Tag zu früh und völlig anders als geplant war das Ziel erreicht. Aber Plan B wurde schnell gefasst. Eine Unterkunft war gefunden und nach dem letzten Mal Pilgermenü und Wein ging es ins Bett. Am nächsten Tag wurden die letzten Kilometer per Taxi retour zur Kathedrale genommen und dann sollte es wie geplant auf die letzten Kilometer gehen.

Eine Gruppe Jugendliche beobachtend kam das Ende und nach den obligatorischen Wegen zur Pilgerurkunde und der Pilgerinformation wurde der Tag genossen.

Und nun?

Ein wenig angefixt von dieser Reise, wird das nicht die letzte gewesen sein.
Wir bedanken uns aus ganzenm Herzen für das tolle Interview und wir sind schon gespannt, welche Erlebnisse da noch kommen. Wir sind schon ganz gespannt.

“Bon Camino”

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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Peter: Twitter, Instagram

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LEP#064 – Grenzverschiebung – 18 ist das neue 36

Diese Folge dreht sich neben der Aufarbeitung der aktuellen Rennen der Schönen und Schnellen um den Veitscher Grenzstaffellauf 2019 und welche Läufe Florian und Peter in den nächsten Monaten geplant haben.
Es gab eine Grenzverschiebung und es wird die Formel für Peters Mauer des Schweigens angepasst.

Die aktuelle Stunde:

 Golden Trail Series

Marathon du Mont Blanc

Der Marathon du Mont Blanc findet zwischen 27.6 und 30.6 in Chamonix statt und ist das zweite Rennen der Golden Trail Series. Er geht völlig überraschend über 42 km, hat dem Berlinmarathon ein paar Höhenmeter, genauer 2780 HM voraus.
Das man dieses Teil trotzdem in 3:30 bezwingen kann, hat 2013 Kilian Jornet bewiesen. Allerdings muss sich auch der Damenrekord mit 4:03 nicht verstecken. Das sind aussergewöhnliche Zeiten, von phänomenalen Menschen.
Es vewundert also nicht, dass es dieses Jahr keine neuen Rekorde gibt. Die Siegerzeiten von 3:47:13 bzw. 4:34:44 sind aber wahrlich kein lockerer Longjog. Das sind Weltklasseleistung von Profiathleten.

Insofern ist auch das Ergebnis absolut respektabel.

Resultat Männer
1 – Davide MAGNINI – 03:47:13
2 – Nadir MAGUET – 03:54:26
3 – Bartlomiej PRZEDWOJEWSKI – 03:56:15
Resultat Frauen
1 – Ruth Charlotte CROFT – 04:34:44
2 – Silvia RAMPAZZO – 04:37:57
3 – Eli Anne DVERGSDAL – 04:38:30

Tour de Genf

Nachdem machte es sich Flo im Bus bequem und träumte dem kommenden Heimflug. Leider fuhr der Bus nicht am Flughafen sondern an einen sonderbaren Ort mitten in Genf und Flo musste, nur noch 90minuten vor dem Abflug von dort, ohne Französischkenntnisse oder Internetzugang auf dem geschwindesten Weg zum Terminal. Sodenn sprintete er in zum einzigen Bus, der Aeroporto am Schild hatte und heizte während der Fahrt dem Busfahrer telepathisch ordentlich ein, damit dieser den Gasfuß schön nahe am Bodenblech lässt.
Kurz vor knapp erreichte der Straßenkreuzer den Fliegerhorst. Rausgesturmt und ab zum Check-in hat er es noch knapp vor dem Cut off zum Gate geschafft.
Und dann hatte der Flug 20min Verspätung….

Dolomyths Skyrace

Am 21.7 ist der 3 Lauf der Golden Trail Series über die Bühne gegangen. Dieses relativ kurze Rennen über 22 km trägt mit seinen 1700 hm (also im Schnitt 7,7 % Steigung)) den Titel Skyrace durchaus zu recht.
Mit diesen Rahmendaten sind die Ergebnisse wiederum unglaublich.

Resultat Männer
1 – Davide MAGNINI – 02:00:28
2 – Nadir MAGUET – 02:02:54
3 – Elhousine ELAZZAOUI – 02:02:54
Resultat Frauen
1 – Judith WYDER – 02:18:51
2 – Ruth Charlotte CROFT – 02:21:56
3 – Maude MATHYS – 02:22:08

Die Streckenrekorde bei diesem Rennen liegen bei 02:00:11 Kilian Jornet und 02:18:51 Judith Wyder. Das heisst bei den Männern war Davide Magnini nur 17 Sekunden hinter dem Streckenrekord und bei den Damen wurde er dieses Jahr pulverisiert. Zur Einordnung der Leistung, wir reden hier von einem 5:27 min/km bzw. 6:16 min/km.

Lavaredo Ultra

Ebenso hat der Lavaredo Ultratrail in Italien, ausgehend und endend in Cortina Ende Juni stattgefunden. Diesem Lauf (im Jahr 2017) haben wir bereits in Folge 22 berichtet.
Die Eckdaten sind 120km und 5800 HM. Das Streckenprofil ist sehr fordernd aber die Landschaft atemberaubend.
Werner Weissl, vom Team Vegan war dieses Jahr dort vertreten und hat es auch in einer Spitzenzeit von 21:52:05 ins Ziel geschafft.
Auch hier sind Eliteläufer am Start gewesen und es hat sich einmal mehr gezeigt, dass Trailrunning und Laufen im allgemeinen in Asien extrem schnell ausbreitet und die Spitzenläufer nun zur Weltklasse aufgeschlossen haben.

Resultat Männer
1 – Tim TOLLEFSON – 12:18:47
2 – Jiasheng SHEN – 12:31:08
3 – Sam MCCUTCHEON – 12:47:22
Resultat Frauen
1 – Katrin GÖTZ – 14:59:52
2 – Audrey TANGUY – 15:24:10
3 – Francesca PRETTO – 15:34:28

WSER 2019 – Western States 100

Traditionell Ende Juni hat auch dieses Jahr der Western States Endurance Run über 100 Meilen die Aufmerksamkeit vieler Trailrunner auf sich gezogen. Mit einem hochkarätigen Feld und noch höheren Erwartungen wurde auf ultralive.net und auf Twitter dem Rennen entgegen und dem Rennverlauf entlang gefiebert.
Schafft Jim Walmsley eine Wiederholung seines Erfolgs von 2018?
Kann er die Zeit nochmal unterbieten?
Ist möglicherweise sogar die 14 Stunden Marke möglich?
Kann Ryan Sandes, ein anderer der Coconino Cowboys (der Laufgruppe aus Flagstaff, rund um Jim Walmsley) auftrumpfen?
Wird Courtney Dauwalter gewinnen?
Wie weit nach vorne schafft sie es im Gesamtergebnis?
Kann Camille Herron eingreifen und das Rennen für sich entscheiden?
Gelingt Lucy Bartholomew ein Überraschungssieg?

Es war also für viel Spannung gesorgt und es sollte sich tatsächlich zu einem phänomenalen Rennen entwickeln.
Es geht los, erster Anstieg und traditionell overpaced da jemand und gewinnt dann nicht das Rennen. So auch dieses Jahr und die beiden Führenden Hallvard Schjolberg und Gediminas Grinius landen am Schluss auf Rang 25 bzw. 6. Etwas dahinter lauern die Favoriten.
An der zweiten Labe nach 15 Meilen findet man Jim Walmsley auf Platz 1 mit einer Minute Vorsprung, dahinter das Feld recht eng und Courtney Dauwalter auf Gesamtrang 23 führt das Damenfeld an. Auch hier nur niedrige Minutenabstände. Camille Herron kommt allerdings nicht so richtig in ihren Tritt und ist auf Rang 15. Ebenso Lucy Bartholomew, die direkt dahinter auf Rang 16 liegt.
Bei Halbzeit hat sich das Feld schon etwas weiter auseinander gezogen und es apert heraus, wer einen richtig guten Tag hat und wo es nicht ganz so locker geht.
Vorne Jim Walmsley in einer Spitzenzeit, ein paar Minuten dahinter Jared Hazen und dann tut sich bereits ein Respektabstand auf. Noch deutlicher wird es bei den Damen, da hier Courtney Dauwalter bereits mehr als 30 Minuten Vorsprung hat und es danach aber recht eng zugeht. Auffällig ist, dass Camille Herron weiterhin nicht unter den Top 10 zu finden ist. Sie muss auch tatsächlich bei Meile 55.7 aufgeben und diesen Tag schnell vergessen.
Auch Meile 65.7 zeigt das selbe Bild. Walmsley, Hazen – Pause – Rest und auf Gesamtrang 16 die Führende Courtney Dauwalter mit 36 Minuten Abstand.


Meile78 bei den Männern hat sich mittlerweile Tom Evans auf Rang 3 gekämpft und Ryan Sandes auf Rang 8. Bei den Damen ist das Gap zwischen Dauwalter und Clare Gallagher allerdings auf 12 Minuten geschrumpft und auch Brittany Peterson und Kaci Lickteig sind nur wenige Minuten dahinter.
Und plötzlich bei Meile 79.8 – Gallagher vorne, Peterson zweite und Dauwalter DNF. Die Hüfte hat ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht und anstatt eines überragenden Siegs ist Reha angesagt. Der Weg ist also frei für die nun Führende.
Im Ziel liegt sie auf Gesamtrang 17 und in einer Zeit von 17:09:38 hat Clare Gallagher ein großartiges Rennen absolviert. Nur 11 Minuten hinter ihr kommt Brittany Peterson ins Ziel und Kaci Lickteig kann ihren 3ten Rang verteidigen.
Bei den Herren hat sich der hohe Favorit Jim Walmsley in 14:09:28 durchgesetzt und seine Streckenrekord aus dem Vorjahr nochmal erheblich nach unten gedrückt. Jared Hazen hat mit 14:26:46 ebenfalls ein unglaubliches Rennen hingelegt. Mit dieser Zeit wäre er 2018 noch vor Walmsley und mit Streckenrekord ins Ziel gekommen. Auf Rang 3 kann sich Tom Evans behaupten und ist somit gleichzeitig erster Europäer.

Erwähnt sei hier auch Markus Meinke, der als bester von fünf deutschen Läufern in 19:33:29 eine Topleistung abgeliefert hat.

Die Racecoverage von irunfar.com war auch dieses Jahr wieder aussergewöhnlich und kann nur als Vorzeigebeispiel für andere dienen.

Badwater Ultramarathon

Vor einigen Tagen ging auch der Badwater Ultramarathon über die Bühne. Dieser, als einer der härtesten Ultramarathons bekannte Wettkampf startet im Death Valley bei Temperaturen um die muckeligen 50 Grad Celsius und geht über 217km bis zum Tor des Mt. Whitmore.
Da das Rennen so sehr an die Grenzen der Athleten geht ist das Starterfeld auf 100 Teilnehmerinnen begrenzt. Wie bei einigen Läufen, die große Beliebheit haben, wird hier ein Verfahren zur Auswahl angewandt. Anders als bei Läufen, wie dem WSER100 und dem UTMB, die auf ein Losverfahren setzen oder bei Läufen wie dem Eiger Ultratrail, der nach dem First Come – First Serve die Startplätze füllt, wird hier mittels Bewerbung gearbeitet. Ähnlich dem Barkley Marathons werden hier die Teilnehmer manuell ausgewählt zu einem exquisiten Starterfeld geformt.
Das die Auswahl sinnvoll ist, zeigt die Finisherquote von 90%.
Dieses Jahr wurde auch ein Niederösterreicher, Christian Magadits, ausgewählt und trat die Reise auf diesem heissen Pflaster an. Bisher ist er eher durch seine Spitzenleistungen bei 6 Stundenläufen oder dem Race Across Burgenland aufgefallen, hat sich aber hervorragend geschlagen und mit Rang 18 in 32:31:44 groß aufgezeigt.


Gewonnen hat diesen Lauf der Japaner Ishikawa Yoshihiko, dessen Ultrasignup-Profil Bände spricht, in der Rekordzeit von 21:33:01. Mit einem Abstand von 3 Stunden, hat er hier eine Bombenzeit hingelegt. Diesen Rang 2 konnte sich die Polin Patrycja Bereznowska erkämpfen, die mit 24:13:24 ebenfalls einen Feuerstreifen in den Boden gebrannt hat.

Aktuelle Folge

Florian und Peter waren natürlich nicht nur am verfolgen der internationalen Szene und haben sich vor dem UTMB ohne UTMB selbst in ein Abenteuer gestürzt.

Grenzstaffellauf Veitsch

In der obersteirischen Ortschaft Veitsch, fand zum 33sten Mal der Veitscher Grenzstaffellauf statt. Als zweite Station des Bergmarathon 3er Cups ist er mit dem Ötscher Ultramarathon (siehe Folge 60) und dem Kainach Bergmarathon ein Klassiker in der österreichischen Ultralaufszene.
Länge und Höhenmeter des Laufs sind nicht ganz klar und so wird offiziell von 54km und 2060 gesprochen, verschiedene Uhren behaupten ca. 50-52km und 2000 hm. Auf alle Fälle ist der Lauf mit der steilsten Stelle genau in der Mitte eine herausfordernde Prüfung.


Gemeinsam mit Patrick aus dem Team Vegan haben sich Florian und Peter also auf den Weg gemacht und da das Rennen in die Woche des 2ten Virtual Runs gefallen ist, wollten natürlich alle ihre Teams würdig vertreten.

Los gehts

Gemeinsam mit Franz Preihs, legten die beiden los und wollten gemäß der anvisierten Zielzeit von 6 Stunden nicht mit Turbosocken aber auch nicht trödelnd den Berg nach oben dackeln.

Aufi auf die Alm

Nach dem ersten Kilometer durch die Ortschaft geht es direkt auf eine Forststrasse, die sich mit stetiger Steigung die ersten 6-7 Kilomter nach oben schlängelt und die ersten 500 Höhenmeter in die Beine der Läufer drückt. Mit flottem Tritt und sich unterhaltend geht es zu den ersten Laben und nach dem zweiten kleinen Anstieg ist der erste Wechsel der Staffelläufer und somit das Ende des ersten Drittels erreicht. Alles im grünen Bereich, ein wenig warm aber sonst sehr schön. Zeitlich sind Peter und Florian auf Kurs und so soll es weitergehen.

18 ist die neue 36

Aus der Labe raus und ab Richtung Rotsohlalm. Ein schöner Ausblick Richtung Turnau und auf die umliegenden Berge, weiterhin bergauf und plötzlich wird es ruhig neben Florian. Ein Blick auf die Uhr verrät, dass es erst KM 18 ist und so fragt er Peter ob denn alles gut ist. Die knappe Antwort “nicht wirklich” überrascht ihn, aber er kramt in der Tipp- und Motivationskiste.
“Nimm ein Gel”, “Hast Salz?”, “Nur mehr ein paar KM und wir sind oben”, “Lass uns ein bissl langsam machen, dann geht es sicher wieder”, “Wir sind ja noch nicht bei KM36”.
Offensichtlich ist die Mauer des Schweigens bei Peter ein komplexes Gebilde.
Die Formel ergibt sich neben der Distanz wohl auch aus Temperatur, Höhe, gelaufene Höhenmeter, dem Superkompensationseffekt und der Musikkonstanten. In den nächsten Wochen wird diese Formel weiter erforscht werden.

Alle Versuche nutzen nicht viel, denn bald ist er da.

Der Teufelssteig

Auf einer Strecke von drei Kilometern müssen die Athleten 500 Höhenmeter nach oben kraxeln und auf diesem Teilstück ist bei Peter der Ofen aus. Er keucht, er schnaubt, er flucht, doch flott ist er nicht. Flo versucht es weiterhin mit verschiedensten Mitteln um diesen Hügel endlich zu erklimmen, doch groß ist der Erfolg nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen die beiden beim Graf-Meranhaus an und obwohl Peter Flo das Angebot gemacht hat “Lauf du, ich geh hier mal sterben”, war es auch weiterhin ein Paarlauf, da dieser ein herzliches “Wir haben gesagt wir laufen das zu zweit, also machen wir das auch” retournierte.

Stecker raus – Affe tot

Bei der Labe am Graf Meran Haus musste eine Pause von einigen Minuten eingelegt werden, damit es danach wenigstens im Wandertempo weitergehen konnte. Den Großteil des Plateaus waren keine weiten Laufstrecken von Peter erwartbar und so konnte Florian die Aussicht geniessen, dies auch kundtun und sich ein wenig mit anderen Läufern unterhalten. Während dieser Zeit verfluchte Peter den Umstand, dass er keine Kopfhörer mithatte. Nicht weil er Florian nicht hören wollte, sondern weil ihm ein paar hilfreiche Musikstücke fehlten. Eine gehörige Portion Hass hätte hier schon ganz gut getan.

Einfädelter Dehnplatscher

Ab Kilometer 27 ging es wieder leicht bergab und sobald die beiden unter 1700 Metern Seehöhe waren, gab es Latschen, Bäume und Wurzeln. Eine dieser lustig über den Weg stehenden Wurzeln hat sich in die Beine von Peter verguckt und sich ergriffen um das Schuhband desselben geschlängelt. Da er die bewährte Salomonschnürung in seinen Latschen hatte, hat das Schuhband gehalten, was es verspricht und ist nicht gerissen, sondern hat den Schuh schön am Fuß fixiert. Da aber der Schuh und der Fuß nun recht unvermutet stehengeblieben sind und der restliche Körper der Trägheit folgend weiter nach vorne ging, sollte Florian zwei bis drei Sekunden später ein “Ahhh – Ohhh – AU” hinter sich hören. Verdreht, wie ein Übungsdübel eines jungen Handwerkers lag sein Laufpartner auf der Erde und murmelte etwas von “Ich glaub mein Unterschenkel ist jetzt einen halben Meter länger”. Dieser, nun gut gedehnte, Unterschenkel machte Peter initial die meisten Sorgen, da er ausser einem Schmerzenden Oberschenkel, er ist wohl auf einen Baum oder seinen Stock gefallen, keine weiteren Blessuren entdecken konnte.
Nachdem feststand, dass es wohl kein Bruch, Riss oder ähnlich Schlimmes passiert ist, entknotete Peter sich und es ging nach einer Schreckminute weiter.

Die Wende

Nach einigen Kilometern war klar, dass der Unterschenkel wohl nur gut überdehnt wurde aber die Schmerzen weg waren. Der Aufprall am Oberschenkel sollte sich noch das ganze Rennen bei den Anstiegen bemerkbar machen und es verhindern, dass diese gelaufen werden können.
Trotzallem waren die Beiden froh, dass es so glimpflich ausging und überraschenderweise hat dieser Aufprall wohl einen moralischen Reset heraufbeschworen.
Das Laufen wollte wieder ein wenig besser klappen und bei der zweiten Staffelübergabe bei Kilometer 34,5 war Peters Gesicht wieder etwas heller (wenngleich nicht freudestrahlend).

Wellenreiten

Entgegen dem ersten Gefühl beim betrachten der Karte, finden sich am dritten Abschnitt noch eine Reihe fieser Gegenanstiege, die nach 35+ Kilometern doch recht ordentlich weh tun. Da aber mit dem Oberschenkel ohnehin nicht an Laufen zu denken war, konnten diese noch gut bewältigt werden. Die Zielzeit schon lange abgeschrieben und nur noch auf finishen geeicht war die Stimmung ab Kilometer 40 auch gleich besser. Noch ein paar Waldtrail und schon ging es nach der vorletzten Labe runter.

Der Motiviationsschluck für den Zielsprint

Bei der letzten Labe angekommen, wurde zu den üblichen Leckereien auch ein Schluck aus der Motiviationsbierflasche gereicht und schon konnte der letzte Downhill in Richtung Ziel in einer 5er-Pace genommen werden.
Im Ort angekommen noch einen Kilometer durch die Gassen und nach 6 Stunden 38 Minuten konnten die Motoren im Ziel ausgeschalten werden.

Zusammenfassend war das Rennen für Florian und Peter sicher sehr verschieden und die Zeit sagt: “Grenzstaffellauf – Wir sehen uns wieder! Revanche”

Dank und Anerkennung

Andi und Gloria haben ihren Patreonbeitrag erhöht. Vielen Dank, wir sind sehr glücklich!

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Viel Spass beim Hören!

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LEP#063 – UTMB ohne UTMB

Ist der UTMB nicht Ende August? Ja, ist er… ist uns aber egal.

Die Reise beginnt

Pünktlich um 4 Uhr morgens klingen in Wien die Wecker.Auf, auf, der Berg ruft.Tag der Anreise zum Abenteuer – #UTMBohneUTMB – ist gekommen. Die letzten Kleinigkeiten in die Taschen gepackt und ab zum Flughafen. Pünktlich um 6 Uhr morgens treffen sich 3 der 4 Läufer am Check-In und machen sich mit einem Bauch voller Vorfreude am Weg nach Genf. Dort erwartet sie bereits, der Weatherman und Ideengeber, @die_Bergziege.


Doch, halt!
Wie kamen die Buben zu diesem Ort und worum geht es eigentlich?

And the Winner is…

Die Athleten und Freunde, Basti (@die_bergziege) , Geordi (@geordi2504) , Michele(@montemuggiowien) und Florian (@laufenentdecken) hatten sich im Jahr 2018 die Punkte für den UTMB 2019 erlaufen und sich direkt in die Lotterie desselben geworfen.
Der UTMB eines der bekanntesten Ultratrailrennen über 170 km mit mehr als 10000hm.
Ein Team wollten sie bilden und haben dies natürlich bei der Anmeldung auch angegeben. Somit konnten Sie nur gemeinsam gezogen oder nicht gezogen werden……. Dachten sie. Es trug sich zu, dass von den vier Läufern zwei einen positiven Bescheid und zwei eine Absage erhalten haben.

Profiorganisationen machen keine Fehler

Laut der Lotterieregeln des UTMB ist das zwar nicht möglich, aber augenscheinlich doch Realität. Mit diesem verwirrenden Ergebnis konfrontiert, wandten sie sich an die Veranstalter um eine gütliche Lösung zu finden.

Leider gab es hier seitens der Veranstalter kein sinnvolles Entgegenkommen. Die angebotenen Alternativen, dass die Beiden gezogenen Läufer als Einzelläufer starten könnnen oder sie ihre Lose für das kommende Jahr behalten, vermochten keine Begeisterungsstürme auszulösen. Diese Enttäuschung im Kopf, geisterte zum ersten Mal die Idee “dann Lauf ma den UTMBohneUTMB” in der Runde herum.

Die Geburt des #UtmbOhneUTMB

Über die nächsten Wochen und Monate reifte dieser Gedanke zu einer fixen Idee und wurde zu einem Gemeinschaftsprojekt der vier Freunde und irgendwann stand fest:
Anfang Juli wird der UTMB gelaufen – Punkt.

Das Wochenende 5.7 – 7.7. war auserkoren und die Planung ging los. Ausgehend von völliger Selbstversorgung planten die vier ein Fahrzeug nach der 80-120 km in La Fouly oder Champex – Lac abzustellen, um die Dropbags zu deponieren und so frische Kleidung, Vorräte etc. auffüllen zu können. Alle anderen Laben müssten durch die Refuges abgedeckt werden.
Alles durchgeplant, hat es sich ergeben, dass Peter dieses Wochenende Zeit hatte und zwar nicht in der Lage ist, 170km zu laufen, wohl aber, die vier Helden als Supportcrew zu unterstützen und da waren es also Fünf.

Gentlemen, get ready

Tja, und nun ist es soweit. Ein Tag Vorbereitung vor Ort, noch einmal schlafen und dann geht es los mit der 170 km langen Reise über 10000 HM auf einem der schönsten Weg rund um den höchsten Berg Europas.
Ausgehend von Chamonix in Frankreich führt die Route über Les Chapieux, Courmayeur, Champex-Lac und Trient um dieses bezaubernde Bergmassiv.


Nach der erfolgreichen Ankunft im Quartier, optimal im Herzen von Chamonix, mit wunderbarem Blick auf den großen weissen Berg, ging es direkt los zum Verpflegungskauf. Nach erfolgreicher Essensjagd hieß es nun Kräfte sparen.
Am Vorabend des großen Abenteuers wurden die frisch erworbenen Karten der Gegend mit eingezeichneter TMB-Route studiert, Labestationen nach Wichtigkeit und Erreichbarkeit bewertet und ein Zeitplan aufgestellt.



Das Wetter sollte bis Samstag Nachmittag/Abend trocken und warm bleiben und so wurde die Startzeit auf Freitag 5.7.2019 – 0600 festgelegt (Üblicherweise startet der UTMB um 1800). Die Marschtabelle war auf eine Zeit von 40 Stunden ausgelegt, also sollte der Zieleinlauf am Samstag um 2200 sein.
Eckpunkte waren fixiert und nachdem alle Athleten ihre Rucksäcke gepackt hatten und auch die Verpflegung für die Laben finalisiert wurde ging es ab auf die Matratzen um nochmal Energie zu tanken.

Start your Engines

Es war 0500 als die Wecker schepperten und Küchenchef Michele die Espressomaschine anwarf. Jeder kannte seinen Ablauf und in einer geschäftige Routine wurden die letzten Vorbereitungen getroffen.

Startschuss

Punkt 0600 sollte es losgehen. Ging es aber nicht. Da mussten noch Fotos geschossen und nochmal die letzten Ausrüstungsgegenstände gecheckt werden. Also 0604 – Startschuss.
Voller Vorfreude auf die nächsten Stunden liefen alle fünf Richtung Les Houches. Fünf deshalb, da die erste Labe direkt vor Les Houches war und Peter diese “mobile” dabei hatte.
Durch die Strassen von Chamonix ging es nach 1-2 Kilometern direkt auf die erste Forststrasse. Von frühaufgestandenen Damen und einer Gruppe Jugendlicher Camper angefeuert, wurden die erste leichten Wellen absolviert. Im schlauen Buch zum UTMB steht geschrieben, dass Läufer, die nicht die Top 10 anpeilen und bis Les Houches durchgelaufen sind, einen Fehler gemacht haben. Dieser Weisheit folgend versuchte sich das Team, trotz überschäumender Motivation, in Geduld und die Anstiege wurden großteils im zügigen Gehschritt absolviert.

Splitter / CP 1 – Les Houches

Nach 8 Kilometern hatte die Gruppe Les Houches erreicht und es hieß Abschied nehmen. Peter lief wieder zurück zur Unterkunft und machte sich mit dem Versorgungsmobil auf den Weg zur zweiten Labe.
Die vier Läufer hatten nun den ersten ernstzunehmenden Anstieg vor sich. Über den Col de Voza, einem recht steilen 1700er, begleitet von einer Horde stechender Fluginsekten, ging es nach St. Gervais-les-Bains. Am Weg dorthin erwiesen sich der GPX-Track auf den Uhren nicht immer als optimal und so gab es den einen oder anderen Umweg. Glücklicherweise hatte Geordi den Track auch in der Ortovox-App gespeichert, die hiermit sehr lobend erwähnt sei, und konnte durch die dort sehr gute Navigation inkl. umliegender Pfade und Wege gröbere Irrwege verhindern.

Brunchtime / CP 2 – St. Gervais-les-Bains

Gut in der Zeit und nur wenige Minuten, nachdem der Checkpoint fertig aufgebaut war, lief die johlend und kichernde Reisegruppe in St. Gervais ein. Während des Kurzberichts über die kleinen Umwege, die Flugtierchen und die ersten Eindrücke, wurden die Trinkflaschen aufgefüllt, Wassermelone und Obst genascht sowie die ersten Gels nachbestückt.
Bei dieser Gelegenheit fiel auf, dass der Iso-Vorrat und ein Gurt für die Stöcke in der Unterkunft vergessen wurde. Also musste das Versorgungsmobil nochmal retour.
Derweilen setze sich die Trailcrew wieder in Bewegung und ging auf die nächsten 10km nach Les Contamines. Zu dieser Zeit, mittlerweile war es bereits nach 1000 stieg auch langsam die Temperatur in Richtung erweiterter Kuscheligkeit.

Dinner is Served / CP 3 – Les Contamines

Während die laufende Mannschaft ohne Umwege Richtung Les Contamines unterwegs war, wollte das Navi den Versorgungsbus von einer mindestens 60m hohen Brücke stürzen. Trotz der Meinungsverschiedenheit ob der Existenz der Strasse, konnte in Les Contamines ein Mittagstisch bereit gemacht werden und frisches Baguette, Pfirsichen und Oliven sollten ein wenig Abwechslung zu den Gels und Cliffbars bieten. Pünktlich um 1130 erreichten alle die Labe und snackten sich durch das Angebot. Florian berichtete verwundert, dass @die_bergziege heute gar nicht so defensiv unterwegs war und schon mehrfach die Führungsarbeit übernommen hat.
Unterdessen wurden mittlerweile routiniert die Rucksäcke mit Gels, Riegeln und Getränken befüllt. Nebenbei wurde auch schon der Wasserkübel mit Schwämmen benutzt – war es doch schon gut warm. Nach ein paar Minuten waren alle Speicher wieder voll und der nächste, kurze Abschnitt konnte kommen.

Quickstop / CP 4 – La Balme Notre-Dame de la Gorge

Die Truppe folgte für die nächsten Kilometer einem Bachlauf in Richtung La Balme. Nicht zu heiss, etwas Schatten und das kühle Nass in unmittelbarer Nähe, lief es fantastisch. Nach 4-5 Kilometern bei Notre Dame de la Gorge angekommen, war allen direkt klar, dass die nächste Pause genau hier stattfinden würde, da der Weg zur eigentlichen Station nicht zugänglich war.
Diese Verkürzung war der Grund, weswegen Peter trotz flottem Labe-Verstauen und Vorratsaufstockung zu spät war. 1-2 Minuten nach den Läufern bog das schwarze Mobil erst um die Ecke. Die Fahrwege rund um dieses Bergmassiv sind erheblich länger, als die Fußwege.
Trotzdem wurde die Labe nicht ausgelassen. Zu erfahren war die Gruppe und wusste, dass jeder Verpflegungspause eine gute Pause war. Darum Getränke auffüllen, die ersten nahmen neben, je nach Ernährungsform, Käse, Salami oder Paradeiser, Datteln und Bananen auch bereits Suppe zu sich. Man munkelt, dass diese sehr gemundet hat.
Dem Plan folgend wurden die Grödel in die Rucksäcke gepackt, da es auf der nächsten Etappe erstmals über 2000m ging und es sehr wahrscheinlich war, dass am Col du Bonhomme oder beim darauffolgenden Abstieg Schneefelder die Route queren, die möglicherweise Leichtsteigeisen notwendig machen. Für diesen ordentlichen Anstieg und den Weg nach LEs Chapieux waren ca. 4 Stunden veranschlagt, sodass der südlichste Punkt der Umrundung gegen 1600 erreicht sein sollte.

South of Heaven / CP 5 – Les Chapieux

Während die Laufstrecke an dieser Stelle 15 km umfasst, die allerdings 1200 positive Höhenmeter beherbergen, ist die Versorgungsroute etwas ausladender. 90km und eine Fahrzeit von 2-3 Stunden standen am Navi. Den Bergstrassen folgend, durch diverse kleine Ortschaften, die allesamt vom Tourismus leben, entlang der Berghänge mit mehreren Tälern und anschliessenden Anstiegen, schlängelt sich das Asphaltband Richtung Les Chapieux. Mehrfach musste Peter stehenbleiben und das atemberaubende Panorama geniessen. Diese Pausen und ein wenig Verpflegungsaufstockung ergaben eine Ankunftszeit in Les Chapieux von 1530. Kofferaum auf, Labe aufbauen und ein schneller Kaffee….perfekt. Die vier Recken traben pünktlich wie ein Uhrwerk um 1557 in die Labe. Wieder gibt es Geschichten von einer offensiven und hochmotivierten Bergziege, die den Downhill runtergebrettert ist und sich davor am Refuge de la Croix du Bonhomme einen Radler gegönnt hat. Der Anstieg war aber recht anstrengend und vorallem Getränke zehrend. Alle Möglichkeiten der Wiederbefüllung mussten genutzt werden. Ebenso wurden bei allen Gelegenheiten die Buffs und Kappen in kaltem Wasser getränkt. Der von Geordi mitgebrachte mobile Wasserfilter war bereits zu diesem Zeitpunkt im Einsatz und leistete gute Dienste. Es war heiss!
Die üblichen Wiederbefüllungsmaßnahmen wurden getroffen und die Lampen für den nächsten Anstiege eingepackt. Es sollte ja nun über die zweiten hohen Berge gehen (Col de la Seigne und Co des Pyramides Calcaires). Noch ein paar Schlucke vom Radler und sie zuckelten Richtung Col de la Seigne, später auch Col der sengenden Hitze genannt.

Hot Stuff

Die folgenden Kilometer durchliefen und durchwanderte die Gruppe das sprichwörtliche Tal des Todes. Ohne Schatten, dafür aber eine, zwar nicht besonders steile, aber dafür nicht endenwollende Steigung hinauf zum Col de la Seigne. Nur abgelenkt durch die Sichtung mehrerer Wildtiere (ein Rudel Gemsen, ein freilaufender Bergbagger,…) und Gesprächen über Fußball ging es unaufhörlich Richtung italienischer Grenze. Basti, die Bergziege, litt auf diesem Anstieg sehr und er sehnte sich nach der Labe bei Lac Combal. Doch dazu musste er über die Berge drüber und auf der anderen Seite noch ein Stück hinunter. Zudem war diese wichtige, aber straßentechnisch exponierte Labe recht unsicher.
Michele, die Maschine zeigte keine Ermüdungserscheinungen, Florian hatte einen kurzen Durchhänger, war aber nach nunmehr mehr als 55km wieder gut drauf und auch Geordi war im Ultramodus.
Es nagte in Basti und er litt. Wie soll das weitergehen. Sie waren doch erst bei ungefähr einem Drittel der Strecke und seine Kräfte waren in den letzten Kilometern mit der Hitze verdampft. Wenn er doch schon bei 100km wäre, dann würde der Kopf den Rest erledigen. Aber hier und jetzt? So früh im Rennen? Den Col de Seigne überwindend und rund um den Col des Pyramides Calcaires reifte die Idee, bei der nächsten Labe abzubrechen. Als beim Abstieg, direkt nach den Gipfeln, die Grödel aufzuziehen waren, schoss zu allem Überfluss auch noch ein Krampf ins Bein. Unfähig sich selbst schnell die Grödel anzuziehen, packten die anderen der Gruppe an machten Basti bereit für das kommende Schneefeld. Angekommen beim Refugio Elisabetha versuchte er Peter zu erreichen um dessen Status zu erfahren.

Kette dran – du kommst da nicht rein

Dieser hatte eine erneut recht umfangreiche Fahrt am Plan. Wiederum 90km sollten es werden und erneut waren es Bergstrassen voller Serpentinen und Engstellen. Da die Ankunft um 2000 sein sollte, hiess es Gas geben. Es lief gut und nach einem weiteren Stopp in einem Supermarkt, um eine Ananas und andere Kleinigkeiten zu besorgen, ging es von Courmayeur in den Graben zur Labe Lac Combal. Vorbei an sonderbaren Gestalten, die offensichtlich spezielle Interessen haben und an diesem Tag ein Mittelalter oder Druiden-Festival feierten (oder ordentlich einen an der Waffeln hatten), ging es zügig den Berg hinauf. Plötzlich war eine Kette quer über die Strasse gespannt. Per Schloss gesichert und durch massive Steher war die Aussage an dieser Stelle “da geht es nicht weiter, mein Jung’ “. Ein Gegencheck mit der Karte verriet Peter, dass es noch 200hm und 3 km bis zum Labenpunkt vor ihm lagen. Mit einem geschätzten Gepäck von 10-15 kg und viel zu wenigen Tragetaschen war die Variante “hinlaufen” eine eher unschöne Aussicht. Am Wegesrand stand allerdings ein Schild der Cabane du Combal mit Telefonnummern. Geschwind gewählt ergab sich ein interessantes Gespräch. Die Dame am einen Ende der Leitung sprach und verstand nur Italienisch unnd rudimentär englisch.
Auf der anderen Seite stand Peter, der versucht mittels Englisch die Lage zu beschreiben. Nach 1-2 Minuten wurde das Telefon an einen Englischsprechenden weiter gegeben. Dieser beantwortete die Frage, ob es irgendeine Möglichkeit gibt kurzfristig den gesperrten Weg zu befahren, mit dem Hinweis, dass das nur die Polizei von Courmayeur kann und er leider nichts machen kann.
Mit dieser unschönen Antwort konfrontiert ging die Überlegung los, was denn an dieser Stelle des Kurses notwendig ist und definitiv mit muss, wurde der Rucksack begonnen zu packen.

Private Parts / CP 6 – Lac Combal

Plötzlich taucht ein Geländewagen auf der anderen Seite der Absperrung auf. Mit dem mehrmaligem Hinweis, dass er nicht da ist, Peter nicht gesehen hat, wo der Schlüssel liegt, dieses Gespräch niemals stattgefunden hat, Peter sich des Risikos bewusst sei und dass das Auto bei Entdeckung mitunter abgeschleppt werden kann verschwand er wieder. Nicht aber ohne der dringlichen Aufforderung, dass Peter, falls er diesen Privatweg nutzt, nicht über die Brücke fahren sollte, da diese sehr gefährlich und vorallem einsturzgefährdet sei.
Überschwenglich bedankt war Peter 5 Minuten später auf der Privatstrasse am Weg zum vereinbarten Treffpunkt. Um kurz vor 2000 war das Auto geparkt, die Labe aufgebaut und die Läufer könnten kommen. Negativ war nur, dass er kein Netz hatte. Immer wieder vergeblich in verschiedene Richtungen laufend, war er auf der Suche nach Netz um zu verkünden, dass die Labe, wie vereinbart, aufgebaut ist und sie freudig erwartet werden.

Nur 2,5 km entfernt, im Refugio Elisabetha, magazinierten sie die vier Läufer auf, da sie nicht wussten, ob es Peter geschafft hat und sie ebenfalls keinen Empfang hatten um nachzufragen.

In dieser Situation hat Basti den anderen drei Läufern eröffnet, dass er, beim Aufstieg beinahe einen Hitzschlag bekommend, beschlossen hat, dass er das nicht durchhält und bei der nächsten Labe das Unternehmen beendet.

Teamspirit

Dieser Offenbarung folgte eine fast einstündige Diskussion darüber ob die anderen weitermachen sollten oder nicht. Basti versucht sie davon zu überzeugen, dass sie zu dritt, mit Peters Hilfe, ganz normal weitermachen könnten und er dazwischen ins Hotel gebracht wird.
Die Anderen waren sich allerdings schnell einig, dass das Abenteuer zu viert gestartet wurde und auch zu viert zu Ende geht. Wo und wann auch immer das ist.

Irgendwann hatten es ein paar Nachrichten auch durch den Äther geschafft und es war klar, dass es nur ein Katzensprung bis Lac Combal war.

Um 2145 trafen die bis zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 70km und 4500hm in den Beinen habenden Freunde bei Peter ein und drückten ihre Uhren ab.

DNF – Den Nächsten Finishen wir

Der Nachgang

Nachdem noch ein paar Minuten versucht wurde, zu ergründen ob es nun tatsächlich beendet ist, stiegen alle ein und 45 Minuten später (der obszön teure Tunnel durch diesen Berg verkürzt die Fahrzeit ungemein) traf die Reisegruppe wieder im Mannschaftsquartier ein.
Es folgten ein paar Bier und ein Review der letzten 14 Stunden.

Fazit

Im Nachhinein betrachtet, in dem Wissen, dass es entgegen des Wetterberichts keine Gewitter gab, wäre ein Start am Abend vermutlich temperaturtechnisch besser gewesen.
Bei selben Voraussetzungen würden aber die Entscheidungen wieder exakt gleich getroffen werden. Gewitter in den Bergen ist unter allen Umständen zu vermeidendes Erlebnis.
Vielleicht hat die Bergziege vor lauter Freude zu sehr gepusht. Vielleicht war das Wetter und der Tag einfach nicht richtig.
Auf alle Fälle, war es für alle ein unvergesslicher und grandioser Tag in den Bergen und nach diesem Erlebnis ist festgeschrieben, dass weitere Reisen und autonome Unternehmungen folgen müssen.

Links

Hier noch einige Links und Eindrücke dieses großartigen Erlebnisses:

Eindrücke einer Tour:

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LEP#062.5 – Strava Virtual Run 2

Beim Strava Virtual Run 2 gibt sich die Gemeinschaft rund um den Laufend Entdecken Podcast erneut die Ehre. Der große Erfolg der ersten Auflage im Winter 2018 hat uns zu einer Sommerausgabe verleitet und wir sollten nicht enttäuscht werden.

Mehr als 50 Anmeldungen, aufregende Ankündigungen zu den Outfits, mitfiebernde Twitteranten und ein herausforderndes Wetter ließen auf eine grandiose Woche schließen.

Wir sollten aber nicht erahnen, wie herausragend die Beiträge waren.

Krasse Bilder / Krasse Leute / Krasse Krassheit

Neben den zu erwartend schönen Läufen für der beiden Lager,  wurden in der Kreativkategorie erfrischende und aufregende Beiträge abgeliefert.
Siegessicher hat Peter sich mit seinem Elefanten vor die Tür gewagt und dachte sich, “da werdens mit den Ohren schlagern”.
Doch so schnell war das Lied nicht zu Ende getrötet. Keine 8 Stunden später, beglückte Florian die Welt mit den Lauffotos im giftgrünen Mankini. Aber selbst diese beiden wirklich auf das Minimum reduzierten Outfits bildeten das Ende der Freizügigkeit.
lofi ließ es sich nicht nehmen, im #Teamohnehose durch Mallorca zu pflügen und seine Südseite freischwingend über die Trails zu peitschen.

Nur Nackt ist geil?

Nein!

Auf der anderen Seite der Skala, erreichten die Jury eine Röngtenhose von Bibi, Peter stellte sich mit seiner nochmal mit Geschwindigkeitslöchern aufgemotzten Carmouflageleggins an die STartlinie des Veitscher Grenzstaffellaufs und am letzten Abdruck gingen die bis dahin überschiessenden Temperaturen, die sich fleissig jenseits der 30 tummelten ein wenig zurück. Das nahm unser Geordi zum Anlass, sich in seinen Sweatsuit aka. Schihose zu werfen und eine Runde durch Wien zu drehen.

Diese Woche hat die Bandbreite der Möglichkeiten wirklich gezeigt und wir sind sehr glücklich, all diese Verrückten in der Community versammelt zu haben.

Die Topathleten

Neben Glanz und Glitter wurde aber der sportliche Aspekt nicht ausser acht gelassen und so erliefen sich die Athleten innerhalb einer Woche mehr als 2200 Km und 43000 HM.

Armin – Kurze Hose – 70.6 km Lauf und gesamt 5865 Höhenmeter
Christian – Lange Hose – 128.2 km
Ludwig – Kurze Hose – 3:21 / 5 km

Nach einem ausgeglichenen Start und einem knappen Rennen am ersten Tag, hat sich in den folgenden Tagen ein klarer Vorsprung für Teamkurzehose herauskristallisiert.
Durchschnittliche Tageshöchstwerte von mehr als 30 Grad Celsius haben die Starterzahl bishin zu einem Verhältnis von 4:1 verschoben.
Durch die gnadenlose Bekenntnis zu ihrem Team, konnten die Freunde des anschmiegsamen Wadenkleids trotzallem den Sieg der meisten Kilometer pro Teilnehmer und der meisten Höhenmeter pro Teilnehmer für sich entscheiden.

Die Gesamtwertung konnte mit klarem Abstand das Team Kurze Hose erlaufen. Hier half dem Team Lange Hose nichtmal die Mithilfe eines Olympioniken. Christian Kreienbühl hat sich zwar mit seinem Umfang von 128.2 km den Sieg in der Distanzwertug geholt, aber die zahlenmäßige Übermacht der Shortsportler war zu groß.

Gesamtkilometer:
Team Kurze Hose – 1700 km / 34000 HM
Team Lange Hose – 500 km / 9000 HM

In den nächsten Tagen werden die Gewinne an die Sieger versandt und wir hoffen, dass es wieder eine freudige Überraschung wird.

Liebe Teilnehmerinnen… Wir sind so stolz auf alle, die teilgenommen haben und freuen uns schon auf die nächste Ausgaben!


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LEP#062 – Eine Symphonie in zwei Akten

Freunde des Podcasts, heute ist ein ungewöhnlicher Freitag. Ihr werdet diese herrlichen, vom Peter liebevoll verfassten, Shownotes sicher jeden Freitag verschlingen und euer Hörerlebnis auf ein neues Level katapultieren. Dieses Mal muss ich euch, hoffentlich nicht so schlimm, enttäuschen. Aufgrund von Umständen (Arbeit), hat der eigentliche Verfasser dieser Texte keine Zeit und ihr müsst mit mir vorlieb nehmen. Ich hoffe ich kann diese Lücke füllen und euch genauso ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern wie er. Ich verspreche euch, dass wir ab nächstes Mal wieder zu gewohntem Modus zurückkehren werden.

Mozart 100

Als Vorbereitungsdoppel für den UTMB ohne UTMB hat sich Florian die 63k Variante des Mozart 100 herausgesucht.

Der Mozart 100 selbst ist ein feiner Lauf, der von Salzburg, über den Fuschlsee wieder zurück nach Salzburg führt. Dieses Jahr wurde er sogar in die Ultra Trail World Tour aufgenommen (wir haben in LEP#058 schon mal über die Tour gesprochen), was zur Folge hatte, dass so gut wie alle Straßenabschnitte aus der Streckenführung entfernt wurden. Ganz lässt es sich natürlich nicht vermeiden, aber dort wo es möglich ist, wurde es getan. Für die Trailläufer unter uns sind das sicher gute Nachrichten.

Wie wir bereits in LEP#061 besprochen haben standen die 7:30h – für Florian – im Raum. Wir arbeiten in dieser Folge die Ereignisse auf und führen euch durch das Rennen. Von den ersten 31k in denen Florian, wie ein junger Gott (Vielleicht lob ich mich hier zu viel? Ach, das passt schon), geflogen ist, bis zu den Schwierigkeiten des 2. Abschnitts.

Darüber hinaus berichten wir noch von Florian’s Schwester und ihrem phänomenalen Abschneiden. Und wie wir das auch schon aus den letzten Folgen gewohnt sind, werden wir am Schluss analysieren, was Florian hier gelernt hat und ins nächste Rennen (Veitsch) mitnimmt.

19. Internationale Ruppersthaler Weintraubenlauf

Natürlich ist der Peter auch in diesen 2 Wochen nicht untätig gewesen, sondern hat seine 10k Bestzeit – mal so – nach unten geschraubt. Wo könnte man das besser machen, als beim über Österreich hinaus bekannten 19. Internationalen Ruppersthaler Weintraubenlauf. Klar, oder?

Wir besprechen auch hier den Rennverlauf und wieviel sich Peter nun im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat. Für die exakte neue Bestzeit müsst ihr die Folge schon selbst hören. Ich weiß, ich weiß – ich bin schon ein bisschen gemeiner als der Peter. Upsi.

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LEP#061 – Eine Empfehlung für den Wienmarathon

Der nächste Virtual Run findet in der Woche 24.6- 30.6 statt. Die genauen Informationen zu diesem Event findet ihr auf der Eventseite und auf Strava. Nehmt fleissig teil – viele Leut – viel Gaudi!

Das es in diesem Podcast eine Empfehlung für den Wienmarathon gibt, hätte wohl niemand für möglich gehalten und einige werden es auf die Hitze schieben. Trotzdem kann man diesem Lauf auch seine guten Seiten abgewinnen. 

Fragen

Wir haben im Vorlauf dieser Folge eine Frage erhalten, die für viele Läuferinnen vor Ihrem ersten Marathon eine sehr wichtige ist.
Wo soll ich meinen ersten Marathon laufen?
Neben der Distanz zum Heimatort und der mehr oder weniger stressigen Umgebung/ Zeit rund um den Lauf sind auch Möglichkeit des Heimschlafens, Freunde und Familie wichtige Faktoren. Daneben spielen natürlich Untergrund, Landschaft, Höhenmeter und natürlich die Organisation eine Rolle.
Kurzum ist diese Frage doch recht komplex und kann nicht aus Sicht von Dritten leichtfertig beantwortet werden. Aber natürlich gibt es Indikatoren und Ratschläge.
Aus der Sicht von Flo und Peter eignen sich für Wiener Läuferinnen im Frühjahr folgende Läufe sehr gut.

Strasse:

Wien – Nahe, Möglichkeit zuhause zu schlafen, schnelle und unkomplizierte Anreise, Menschen die man mag oder mit denen man verwandt ist, die Möglichkeit, die Strecke vorzulaufen und so Sicherheit zu haben

Linz – Gut erreichbar, schöne Strecke, gute Labestellen

Salzburg – flacher Kurs, schöne Strecke

Kärnten – entlang des Wassers kann es hier um 1-2 Grad kühler sein und so Vorteile bringen. In Verbindung mit einem Entspannungswochenende sicher fein.

Trail:

Mozart 100 – Top Organisation, sehr schöne Strecke, kein Zeitdruck

Innsbruck Trail Running Festival – sehr schönes Streckenprofil, keine Zwangspace, gute Organisation

Die aktuelle Stunde

Hardrock gecancelt

Etwas überraschend wurde in den letzten Tagen der Hardrock 100 für 2019 gecancelt. In diesem Zusammenhang sieht man, dass es die Organisatoren sich bei derartigen Veranstaltungen nicht leicht machen und auch finanzielle Risiken eingehen, wenn sie einen Lauf ausrichten bzw. absagen.
In diesem Fall behalten alle Starter die Plätze für das Folgejahr und es wird für 2020 keine zusätzlichen Startplätze geben. Die Veranstalter wollen den Hardrock 100 nicht auf einer komplett anderen Route stattfinden lassen, damit das Rennen auch immer der Hardrock bleibt.
Die Entscheidung ist sicherlich hart aber nachvollziehbar und aus sportlicher Sicht sicher richtig.

Zegama – Golden Trail Series

Der Zegama Marathon (42,195km / 2736 hm) ist der erste Lauf der Golden Trail Serie und bei seinem 10 Antreten hat Kilian Jornet das neunte Mal gewonnen. Für den Spanier ist dieser Lauf und der Sieg dabei eine liebgewonnene Tradition.
Die beiden anderen am Stockerl stehenden haben mitunter zusammengearbeitet um an dem sprintenden Spanier dranzubleiben mussten sich aber am Ende doch dem kraxelnden Katalanen beugen.

Resultat Männer
1- Kilian Jornet (Sub 4- 3:52:47)
2 – Bartlomiej Przedwojewski
3 – Tibaut Baronian
Resultat Frauen
1 – Eli Anne Dvergsdal
2 – Elisa Desco
3 – Amandine Ferrato

Hochwechseltrail

Anfang Juni hat zum ersten Mal der Hochwechseltrail stattgefunden. Auf 44 km durch das steirische Wechselgebiet konnten sich die Teilnehmerinnen neben der schönen Landschaft auch an den zahlreichen und reichlich ausgestatteten Pausen- und Jausenstationen laben.
Klare Empfehlung – Teilnehmer berichten von tollem Lauf, guter Organisation, Spitzenlabestellen und schönen Pokalen.
Zusätzlich gibt es bei diesem Lauf auch noch gratis Teilnehmerfotos. Ein Feature, dass schon lange nicht mehr selbstverständlich ist.
Daumen nach oben, nächstes Jahr ist der Lauf definitiv auf der Shortlist

Ergebnisse und Fotos

Florian’s Lernstunde

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LEP#060 – Defensive Vierer Pace

Eine Viererpace passiert schneller als man denkt,
wenn der Bauch und nicht das Hirn die Beine lenkt
Später kanbbert man dafür noch lange daran,
wenn er kommt, der Hammermann.

Dank und Anerkennung

Andreas – Vielen Dank. Seid wie Andreas! – Der virtuelle Klingelbeutel

Aktuelle Folge

Ötscher Ultratrail 

Peter ist am Samstag, den 25.5. beim Ötscher Ultratrail über 50km mit 1850hm gestartet. Nach dem WUT, die längentechnisch bisher größte Herausforderung.
Dieser traditionsreiche Lauf, bereits in der 23. Auflage, begeistert eine große Zahl an Athletinnen, sich der Ein oder Zweitagesherausforderun (50+20km) zu stellen.
Gemeinsam mit dem Veitscher Grenzstaffellauf und dem Bergmarathon Kainach bildet der 50km Lauf den Bergmarathon 3er Cup.

Die letzten Wochen waren wettertechnisch sehr unbeständig und so war die Ausrüstungswahl für diesen Lauf recht herausfordernd. Mit etwas Extragepäck im Topcase hat sich Peter aufgemacht zu einer schönen langen Lauf in Niederösterreich.

Raceday

Im Start/ Zielgelände angekommen war die Freude groß, als er direkt ein bekanntes Gesicht, Florians Schwester Kathi und ihre Crew, entdeckt hat. Kathi hatte auch noch einen Tipp des Trainers im Gepäck, dass das Rennen erst in den Ötschergräben richtig beginnt. Die Renntaktik muss also “Defensiv starten und hinten raus halten” sein. Das klang für Peter logisch, schlau und er nahm sich genau das vor.
Die Kleidungsentscheidung war nun auch endgültig gefallen und es wurde, wie konnte es anders sein – die lange Hose. Dazu wurde kess ein kurzes Tshirt mit Ärmlingen kombiniert.
Einen Kaffee und ein Schwätzchen später, war es schon Zeit für das Racebriefing. Da das Wetter in den letzten Tagen vor dem Wettkampf schön, warm und trocken war, wurde die Originalstrecke gelaufen.



Am Start hat Peter auch Hans Stockinger, ein bekannter Läufer, getroffen, der sich nach Peters Wunschzeit erkundigte. Die geplanten 6-6 1/2 Stunden genannte, hatte er direkt den Rat, “geh es ned zu flott an, da bin ich schonmal arg eingegangen” parat.
Nachdem Peter keine 1000 Tode durchleben wollte, war die bereits genannte Renntaktik klar und musste nur noch exekutiert werden.

Startschuss

Los ging es in Lackenhof die ersten 2-3 Kilometer über eine Asphaltstrasse, leicht ansteigend zum eingrooven und die Beine locker bekommen und sich im hinteren Drittel des Feldes nicht übernehmen. Danach direkt auf eine Forststrasse, es rollt. Defensiv angehen, nicht übereilen.

Defen…was?

Super Wetter. Beine gehen gut. schöner Flow.
Mal flott auf die Uhr linsen, was der Puls und der Schnitt sagen.
Heidewitzka – das ist ja mal ein gut defensiver Viererschnitt.
Ab in die erste Schlucht. Herrlich am Wasser entlang ging es direkt zur zweiten Labe. Noch immer mit leichtem Gefälle, Chillis in den Schuhen und einem Grinser wie eine Wassermeloneenscheibe werden die ersten Zweifel an dieser Taktik weggegrinst.
Nach der zweiten Labe, nunmehr mitten im Feld wurden die Stöcke das erste Mal ausgepackt und der erste Wasserfall erklommen.

Kurz innegehalten und die Szenerie betrachet, ging es direkt weiter zu Labe 4 in Puchenstuben.
Nachdem kräftig beim Buffet zugelangt wurde, konnte es weitergehen.

Gruppentherapie

Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Feld schon gut verteilt und im Bereich von Peter waren in etwa 8-10 Läuferinnen, die alle ein ähnliches Tempo angeschlagen haben. Bereits seit Kilometer 15 war immer in unmittelbarer Nähe der Tschechische “Trailtrain”, eine Läuferin und ein Läufer, die die Anstiege mittels Stockverbindung bewältigten. Laetetia Pibis, eine wohlbekannte und bärenstarke Linzer Athletin ( 2. GGUT, 2.MIUt, 2.ZUT…. Interview) und ihre nicht minder fitte Laufpartnerin Maria Wohlschlager, die bereits 2012 den 3ten Rang erlief und zumeist die W50 dominiert. Auch Heinz Schadulek, Gewinner des Ultralaufcups 2014 und Patricia Olivier, die auch bereits am Lindkogel ein paar Minuten vor Peter ins Ziel gehuscht ist, vor waren in unmittelbarer Nähe.
Bestens gelaunt ging es weiter zum zweithöchsten Punkt des Tracks. Am Weg dorthin kam Peter mit Clarissa Friedrichkeit ins Gespräch. Da sich ihr Tempo gut ergänzte, haben wurde ab hier gemeinsam gelaufen.
Die Kuppe bei Gössing erreicht war es Zeit für Labe 5 und den längsten Downhill des Laufs.
Es rollte, es lief, es war großartig – kurzum 5er Schnitt geht immer.
Labe 6, der Wechselpunkt der Staffel bei Kilometer 30 kam und die Wasservorräte mussten wieder aufgefüllt werden.
Die Helferinnen an den Laben waren großartig. Mit viel Witz und geschickten Griffen, wurden die Flasks gefüllt, das Essen gereicht und ein paar motivierende Worte mit auf den Weg gegeben.
Viel Zeit blieb Peter aber ohnehin nicht, es ging ja schon weiter – zum schönsten Teil des Rennens – den Ötschergräben.
Bevor die mit Wanderern gesäumten Singeltrails genossen werden konnten, hieß es, wie auch nach den Laben davor, bücken und Gelpackungen und Becher aufheben, die weiter vorne liegende Läuferinnen weggeworfen haben.

Wegwerfwut – der Gelpackungsgrant

Jeder hat auf seinen Läufen, in Wettkämpfen oder beim Wandern schonmal etwas verloren. Ob es ein Kopfhörer war, ein Taschentuch oder Gel, das unbemerkt aus der Laufweste gefallen ist oder sonstige Mitbringsel, die mit auf die Trails gebracht wurden.
Das kann passieren.
Wenn allerdings 4 Laben hintereinander, 200-500m danach Plastikbecher und Gelpackungen im Wald liegen, dann mögen die dafür verantwortlichen Läufer und Läuferinnen bitte bei Stadtstrassenmarathons bleiben, bei denen es üblich ist, dass Tausende Becher weggeworfen werden und danach die Stadtreinigung durchfährt.
In der Natur, die wir beim Laufen alle sehr geniessen und erleben dürfen ist es nicht zuviel verlangt, dass man seinen Scheiss entweder bei der Labestation stehen lässt, da es bei 97% des Feldes nicht um den Sieg geht oder es einfach bis zur nächsten Labestation mitnimmt. Eine Gelpackung oder ein Becher sind durchaus tragbar.
Eine derartige Ignoranz und Rücksichtlosigkeit sollte gerade in diesem Sport nicht zur Schau gestellt werden.


Auf dieses Thema wollen wir aber ohnehin einer anderen Folge näher eingehen. #cleanyourtrails .

Entschuldigung bitte…

Hinein in die Ötschergräben, entlang des Ötscherbachs wurde weiter geplaudert und mit strammen Schritt die leichten Steigungen bewältigt. Peters Waden haben zu diesem Zeitpunkt schon Feedback gegeben, welches ihn kurz an den Beginn und die Downhillballerei denken lies.
Wer konnte das schon ahnen.
So ein Samstag mit Sonnenschein im Mai bringen Wandershorden in Bewegung. Alle paar Meter hieß es “Entschuldigung bitte”, “Obacht” und “Dürfen wir durch”. Der überwiegende Teil der Wanderinnen machte bereitwillig und flott Platz, sodass es zu keinen unnötigen Stopps kam.
Beim Ötscherhias vorbei, vor dem Mirafall durch und ab Richtung Jägerherz. Peter, als Neuling, kannte die Strecke ja noch nicht und so verliess er sich ganz darauf, dass er entweder die zum Teil spärlich angebrachten Flatterbänder sah oder aber ein Läufer bzw. eine Läuferin in der Nähe wusste wohin es weiterging.

Am Scheideweg


Kurz vor Kilometer 37 lief die Gruppe auf zwei Wanderer auf, die sie aufgrund einer Engstelle kurz bremsten. Diesem Umstand geschuldet sahen sie sich um und bemerkten, dass hinter dem gerade umlaufenen Felsen, ein schmaler steiler Pfad nach rechts führte, auf dem sich ein Flatterband befand. Der offensichtlichere, schön ausgebaute Weg linkerhand über eine Brücke war also der Falsche.

Später erfuhr Peter, dass eine doch beachtliche Zahl der Läufer und Läuferinnen genau diese Stelle übersehen haben und zum Teil mehrere Kilometer in die falsche Richtung liefen.
So auch Kathi, Flos Schwester, die bis zu diesem Zeitpunkt auf hervorragendem 7 Stunden Kurs lag, hier aber mehr als eine Stunde verlor und nicht nur eine Extrameile gemacht hat.

Glücklicherweise hatte also die Gruppe die richtige Abzweigung genommen.

The Sound of Silence

Also rechts rum und hoch den Pfad, der eher einem Gamssteig glich und Peter sehr schroff an seine Wall of Silence heranführt. Die ganze Luft wurde zur Atmung benötigt.
Mit den Stöcken nunmehr im Dauereinsatz und Motivationsmantras im Kopf war auch diese Steigung irgendwann geschafft und nach ein paar Metern durchschnaufen, wurde der Laufschritt wieder ausgepackt.

Labe 8 von 10 in Sicht, knapp 40 Kilometer absolviert, die Beine schon etwas schwer und die Energieversorgung schwierig. Der Labemeister, der die Auszeichnung “motivierenster Mitarbeiter” definitiv verdient hat, verteilte Salztablette, Obst, füllt die Getränkevorräte und gibt Zuspruch. Danke dafür.
Noch nichtmal ordentlich runtergeschluckt, scheucht die in den Laben immer in Windeseile fertige Clarissa, Peter wieder auf die Strecke, da sie aus dem Augenwinkel den Tschechischen Trailtrain sah und ihr kompetitiver Teil Oberwasser hatte.
Nadann, über Forststrassen ein paar Kilometer in das Tal hineinarbeiten, die vorletzte Labe als nächstes Etappenziel. Am Weg dorthin wurde das Duo von Christina Khinast, der amtierenden Vizestadtmeisterin des Linzmarathons – 3:17:51, mit leichtfüssigen Schritten überholt.
Die Zeiten dieser Kilometer zeigten deutlich, dass der Anstieg beim Jägerherz richtig zugeschlagen hat. Mit Kilometerzeiten zwischen 7 und 7 1/2 Minuten fühlte es sich auf der leicht abschüssigen Strecke sehr zäh an. Die Gewissheit vor Augen, dass der steilste Teil noch kommt, wurde ein wenig auf Sparflamme gekocht.

Die Schwarzblauen kriegen uns nie

Die vorletzte Labe erreicht, nochmal Energie getankt und sich Mut für die letzten 5 Kilometer zugesprochen, gingen die beiden noch immer gemeinsam Laufenden nur ein paar Meter vor den in schwarzblau gekleideten tschechischen Raidlight-Athleten wieder auf die Strecke und hin zum Anstieg, der sie zum Riffelsattel führen sollte.
3 Läufer vor Ihnen, 2 hinter Ihnen, ackerten sich die Zwei Serpentine für Serpentine durch den Wald. Das Gespräch sehr einsilbig, Luft Mangelware, die Hände entweder auf den Oberschenkeln oder fest um die Stöcke geschlungen arbeiteten sie sich den Berg hinauf. Trotz des nicht mehr überwältigenden Tempos wurden die Läufer davor eingesammelt und jeder Überholvorgang brachte ein wenig Energie zurück.
Ab 1000 Meter Seehöhe fanden sich vereinzelt Schneerosen und natürlich auch mehr oder weniger große Schneeflächen. Diese sollten bis zum Sattel merklich zunehmen und am letzten Anstieg nur mehr einen schmalen Streifen freilassen, den die Athletinnen hochliefenkrochen.

Es geht abwärts

Die letzten Tische mit Essen, das letzte Iso vor dem Ziel. Es war erreicht und wurde schnellstmöglich Richtung Magen bugsiert. Wie bei den letzten Stopps musste Peter danach wieder etwas Boden gut machen, da er nunmal etwas langsamer isst.
Mit der Gewissheit im Kopf, dass es nun nur noch bergab geht, machte ihm das keine großen Sorgen und ein paar hundert Meter später war die alte Ordnung wiederhergestellt.
Wieder zwei Läufer überholt, wieder etwas Luft übrig, kehrte auf den letzten Kilometern sogar das Gespräch wieder. Neben den üblichen Anfeuerungen mischte sich auch immer mehr Freude über das bald Geschaffte in die Worte.
Noch ein letzter Läufer, der eingesackt wurde und schon ging es über die letzte Schipiste hinunter zum Ziel.
Freudestrahlend wurde die Medaille nach 50km und 6 Stunden 12 Minuten übernommen.

Finish

Flüssigkeit und Kuchen brachten die Lebensgeister schnell zurück und die kommenden Athletinnen wurden beim Zieleinlauf angefeuert.

Im Ziel konnte sich Peter auch mit Flos Mutter unterhalten, die ihm von dem Navigationsproblem vor dem Jägerherz berichtete.
Da sie mit https://raceday.me/ unterwegs war, einer Trackingapp für IOS konnten ihre Begleiterinnen immer sehen, wie und wo sie unterwegs ist. Für Begleiterinnen und Daheimgebliebene eine großartige Möglichkeit mit ihren Athletinnen mitzufiebern.
Mit dem Willen einer wahren Ultraläuferin wurde aber auch dieser Rückschlag verdaut und Kathi bezwang ihren zweiten Ultra in 8:46 und wurde 7te in der W30.

Einen Eindruck vom Lauf erhaltet ihr auch hier – Peters Lauf als Relive

Das Ergebnis

Resultat Frauen
1- Veronika Limberger – 04:57:43
2 – Nora Nemeth – 05:38:35
3 – Verena Paus – 05:39:55

Resultat Männer
1 – Oldrich Janecek – 04:18:26
2 – Andreas Milleder – 04:33:05
3 – Helmut Pesau – 04:35:28

Am nächsten Tag folgte noch ein 20km Berglauf, der gemeinsam mit dem 50km Marathon den Ultra ergab. Auch hier fanden sich die üblichen Verdächtigen auf den vordesten Plätzen.

Zusammengefasst war es ein wunderschöner Lauf, der neben wunderbarer Landschaft und großartigen Eindrücken auch die Wettkampftrigger ansteuerte.

Um es mit Ebay zu sagen: Top – gerne wieder (vielleicht mit ein paar Markierungen mehr).

Wien – Schneeberg

In der Nacht von 24.5 auf 25.5.2019 starteten die_bergziege, geordi, Mikele und Florian ihr Abenteuer, Wien – Schneeberg. Ausgehend vom 23.Bezirk in Wien, sollte über eine Vielzahl an Trails die Nacht genutzt werden um sich dem Schneeberg zu nähern und in den Morgenstunden, einen wunderschönen Berg zu erklimmen.

So sollte die Erzählung beginnen. Tut sie aber nicht. Diversen Bazillen geschuldet waren am 24.5 nur Geordi und Florian am Start. Dazu das bereits erwähnte unbeständige Wetter der zurückliegenden Wochen, dass den Schneeberg unter ebendiesem begrub, führten zu einer Alternativplanung, die es dennoch in sich hatte.

Weitwanderweg 444

444 – The number of the Trail

Die Gruppe ist zwar auf 2 Personen geschrumpft, aber einen Freitag Abend kann man nicht ungenutzt lassen. Darum haben sich Flo und Geordi kurzentschlossen zu einer Alternativroute entschlossen und sind um 20:30 am 24.5 in Mödling auf den Weitwanderweg 444 in Richtung Cobenzl abgebogen. Flo hat diesen 52km langen Weg mit 2000hm vor einigen Jahren bereits getestet und so sollte es dann auch mit dem romantischen Laufdate losgehen.
Los ging es direkt mit dem längsten Anstieg auf den Anninger, der neben dem Anningerlauf, auch das restliche Jahr viele Mountainbiker, Läufer und Wanderer anzieht.
Danach ging es direkt hinunter nach Gaaden. Die ersten Trails haben die Schuhe und Waden der Beiden schön umgefärbt.
Obwohl Florian den Weg noch ganz gut im Kopf hatte, war es hilfreich, dass Geordi den Track auf der Uhr mithatte. Dieser Umstand hat wohl den einen oder anderen Extrameter erspart.
Wenn zwei lustige Gesellen mit Stirnlampe durch die Nacht traben, kommt es bei Begegnungen mit Heurigenhalodris, die wohl auch noch einen Orientierungslauf nach Hause am Programm haben, zu verduzten Gesichtern und manch flottem Spruch.
Weiter durch die Nacht ging es Richtung und durch Purkersdorf. In WUT-Erinnerungen (siehe Folge 44) schwelgend zogen die beiden feixend durch die Metropole des Ostens.

Hyperreality – Bam Oida

Danach ging es Richtung Sophienalpe, dass an diesem Abend eine spezielle Veranstaltung ausrichtete. Ein Clubbing namens Hyperreality – mitten in der Nacht – mitten im Nix. Um kurz vor 3 Uhr morgens war das wohl der größte Clash of Cultures dieser Nacht.

Danach nur noch rollend durch den Wienerwald. Allerdings war die Uhrzeit, so gegen 4 Uhr morgens, für Flo recht schwierig. In solchen Momenten ist Geordi mit exzessiven Erzählungen Gold wert und hat das Motivationsloch mit Worten ausgefüllt.

Ab dem Cobenzl, auf den letzten Kilometern, war das Motivationsloch überwunden und das Zielbier am Dönerstand in Heiligenstadt schmeckte auch um halb 5 morgens vorzüglich.

Trail oder Tracks – so ein Freitag bietet für jeden das Richtige.
Hier nochmal der Lauf auf Strava mit verschiedenen Eindrücken.

Frauenlauf

26.5.2019 war der Tag des österreichischen Frauenlaufs . Dieser findet, wie ein großer Teil der Laufveranstaltungen in Wien, im Wiener Prater statt. Es gibt dort beinahe keine befahrenen Strassen, es ist mit dem Praterstadion eine gute Infrastruktur gegeben ist und die Streckenführung kommt ohne Höhenmeter aus. Kurzum – ein optimaler Spielplatz für Läuferinnen. So auch an diesem Sonntag, der mehr als 33.000 Läuferinnen an die Startlinie zog.
Toporgansiert wurden die Bewerbe über 5 bzw. 10 km über die Bühne gebracht.

In allen Leistungsklassen erliefen sich die Starterinnen Spitzenzeiten. Kathi, die am Vortag noch den Ötscherultramarathon gelaufen ist, war ebenso am Start, wie Flos bessere Hälfte, Irene und eine Vielzahl an Läuferinnen aus dem Team Vegan.

Angefeuert von tausenden Zuschauerinnen konnte Caroline Makandi Gitonga nach 15:48 den Elitebewerb für sich entscheiden. Ebenso beeindruckend ist Cornela Mosers Zeit über 10km, die sie nach 36:28 absolvierte. Das ganze Ergebnis findet sich hier.

Irene durchquerte nach nur 33 Minuten und 39 Sekunden das Ziel und hat somit ihre alte Bestzeit geradezu pulverisiert. Willkommen in der Sub7-Liga.
Kathi war noch ein wenig flotter und beendete ihr Laufwochendende in 33:09.
Team Vegan war mit ganzen 13 Starterinnen angetreten und mischten in allen Altersklassen mit. Ganz vorne dabei war, wie nicht anders zu erwarten, Maria Hinnerth, die die 5km in 18:24 absolvierte und 23ste wurde.

Die weibliche Seite des Team Vegan hat neben den tollen Einzelleistungen auch die Teamwertung gewonnen. Maria Hinnerth, Nadine Schmitz, Christiane Grötzl, Lena Witzany und Anja Altenburger haben den Fleischeslustfanatikern gezeigt wo das Gemüselaberl hängt.

Gratulation an alle Teilnehmerinnen! Das habt ihr fein gemacht.

UTMB ohne UTMB

Da es ja leider mit dem gemeinschaftlichen Start beim UTMB 2019 zu starten leider aufgrund der suboptimalen Organisation nicht geklappt hat, soll es unabhängig vom offiziellen Lauf eine Selbstversorgervariante geben. Unter dem Arbeitstitel UTMB ohne UTMB wollen Flo, Geordi, Mikele und Basti im Juli diesen 100 Meiler bezwingen. Hierzu wird es auf alle Fälle noch eine spezielle Sendung geben um alle am Laufenden zu halten.

Gute Tat – 5 Stern Salat

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay

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LEP#059 – Vier Bier für einen Vornamen

Stravagruppen – News

Bereits 38 laufwütige Hosen werden sich im Juni im Rahmen des 2. Strava Virtual Runs um Ruhm und Ehre matchen.
#teamlangehose vs. #teamkurzehose kämpfen um die sommerliche Vorherrschaft. Wer sich noch nicht eingeschrieben hat kann das hier tun: 2. Virtual Run
Alle Infos findet ihr hier Infos – Regeln

Wenn ihr noch Ideen, Feedback oder Vorschläge habt, lasst sie uns wissen.

Die aktuelle Stunde

Transvulcania 2019

Am Wochenende des 12.5 hat erneut der Transvulcania stattgefunden. Dieser Lauf ist nicht in der UTWT, jedoch ob seiner Schönheit sehr zu empfehlen. Eine ausführliche Beschreibung und Eindrucksvermittlung hat uns Flo in Folge19 dargeboten. Alleine diese Ausführungen sollten jeden zu einer Reise verleiten. In knapp über 15 Stunden wurden hier Geschichten geschrieben und Freundschaften geschmiedet.
Auf der 73 km langen Strecke mit 4415 positiven Höhenmetern führt über die Insel Palma und zeichnet sich neben einer tollen Landschaft auch durch mitfeiernde Menschen entlang der Strecke aus.
Die schnellsten Athleten und Athletinnen fliegen über diesen Kurs in 7 bzw. 8 Stunden. Klingende Namen, wie  Kilian Jornet, Ida Nillson, Emilie Forsberg, Zach Miller, Timothy Olson, Dakota Jones und viele mehr finden sich hier in den Resultatlisten. Kurzum, ein schöner und auch top besetzter Ultra.

Auch in diesem Jahr waren die Zeiten grandios und das Siegerpodest sieht wie folgt aus und wir gratulieren ganz herzlich:

      • Resultat Männer
      • Resultat Frauen
        • 1 – Ragna Debats
          2 – Anne-Lise Rousset Seguret
          3 – Megan Kimmel

Die vollständige Resultatliste haben wir hier verlinkt.
Ein Interview mit dem Gewinner findet sich auch auf iRunFar: Interview 

Zusätzlich war Thibaut als Mitglied des Hoka Teams auch beim Project Carbon X am Start. 

Hoka – Project Carbon X

Ähnlich dem Nike – Breaking 2 – Versuch, hat auch Hoka One One eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die mittels eines Weltrekordversuchs, ein Produkt promoten sollte.
Ob diese Verquickung eine dem Sport zuträgliche ist, mag jeder selbst beurteilen, aber es hat zumindest einer Reihen an Läufern ein quasi optimales Umfeld geboten, die Grenzen des aktuell möglichen auszuloten.
Der Einladungslauf – Project Carbon X – war nur für eine Auswahl an Hoka Athleten zugänglich und fand am 5.5.2019 in Sacramento statt.
Das sehr exklusive Starterfeld war einzig und alleine darauf ausgerichtet, die Weltrekorde auf 50 Meilen, 100 KM und 10x10KM zu brechen.
Jim Walmsley wollte hierbei die neue 100 KM Marke setzen und im vorbeilaufen die 50 Meilen ebenfalls pulverisieren. Das Event wurde auch um seine Person gepushed, da er hier der Topfavorit war.
Los ging es und die ersten 40 Meilen wurden in einer Pace unter 6 Minuten pro Meile absolviert (also gemütlichen 3:40 pro Kilometer). Bis dahin, berichtet Jim, ging es ihm hervorragend und alles schien glatt zu laufen. Ab KM 40 begann aber der langsame Verfall und die Zeiten wurden kontinuierlich langsamer. Mit – gefühlt – letzter Kraft, wuchtete er sich über die 50 Meilen Marke und stellte eine neue Recordmarke für 50 Meilen auf – 4:50:08 ! Diese gilt es nun zu schlagen, für alle, die nach einer Herausforderung für den Herbst suchen.
Sich bereits vom 100k Weltrekrd verabschiedet, musste Jim Walmsley dennoch das Rennen beenden, da Rekorde innerhalb eines Rennens nur gewertet werden, wenn das Rennen an sich beendet wird.
Also musste er sich anschicken, das Ding ins Ziel zu kriegen. Nach 6:55:24 war es dann auch geschafft und Jim Walmsley konnte als Vierter das 100K – Rennen beenden.

Gewonnen hat Hideaki Yamauchi, der das Rennen gleichmäßig und eisern durchgezogen hat. In fabulösen 6:19:54 hat er die Strecke gemeistert. Dabei hat er zwar den Weltrekord um 10 Minuten versäumt, eine Durchschnittspace von 6 Minuten 07 Sekunden pro Meile würden sich aber viele Läufer und Läuferinnen als 10 KM Pace wünschen.
Bei den Damen hat Sabrina Little als einzige gefinisht, aber dass in einer beeindruckenden Zeit von 7:49:29 getan.
Zum Abschluss sei auch die 10x10km Staffel erwähnt, die in 5:45:51 ins Ziel gekommen ist. Hier war das Rennen auch sehr eng, da die 2te Staffel nur 30 Sekunden dahinter lag.

Artikel bei Letsrun
Splitzeiten
Artikel bei Runnersworld
Recap von Hoka

Aktuelle Folge

IATF – Innsbruck Alpine Trailrun Festival 2019

Anfang Mai fand in Tirol das IATF– Innsbruck Alpine Trail Festival statt. Das für Anfang Mai ungewöhnlich kalte Wetter hat den Veranstalter dazu veranlasst, Schneeketten für die Schuhe in die Ausrüstung aufzunehmen.

Auch aus dem Laufendentdeckenuniversum waren einige Starter in Tirol und stellten sich der Herausforderung.
Neben dem #teamultrakitty – Mitgliedern Geordi und Basti, waren auch “der Stuttgarter”, Entenbaer, Sophia Schnabl, der Schnaufcast-Flo und Patrick Klug auf der K85 und Florians Schwester Katharina auf der K42 Strecke unterwegs.
Von Geordi gibt es auch einen schönen Blogbeitrag zum IATF, der dieses Rennen sehr schön aus der Sicht eines Teilnehmers schildert.

Wir möchten allen Teilnehmern und Finishern sehr herzlich gratulieren, die hier einen überraschend schönen Tag und ein feines Rennen genossen haben.

Resultat Männer K85
1- Hallvard Schjolberg
2 – Jimmy Pellegrini
3 – Benjamin Bublak
Resultat Frauen K85
1 – Kirra Balmanno Kirra
2 – Sophia Schnabl
3 – Denise Zimmermann

Einen anderen schönen Laufbericht gibt es auch hier noch zu lesen.

WHEW – Infernal durch Wuppertal

WHEW (LLE) – Die Jungs von Laufen Liebe Erdnussbutter haben ihr Frühjahrsziel, den WHEW in Angriff genommen und in bombastischer Weise abgeliefert.
Ludwig ist als Gesamtvierter ins Ziel gerast. Nach nur 8 Stunden und 14 Minuten waren seine 100 km Geschichte. Auch der Abstand von nur knapp 15 Minuten auf den Sieger spricht Bände. Eine granatenstarke Leistung.
Nicht minder pompös hat es Daniel krachen lassen. Ein wenig gebremst durch seine Radbegleitung und dauernden Signierstunden bei den Hundertschaften an Fans, marschierte er dennoch in 9 Stunden 39, umringt von Fans, als 15terins Ziel.
Bei einer Gesamtfinisherzahl von 170 Teilnehmerinnen, könnte man hier von einem durchschlagenden Erfolg sprechen.

Ludwig hat zu seinem WHEW-Erlebnis auch einen bemerkenswerten Blogeintrag geschrieben: Jetzt lesen

Und für alle, die noch viel mehr über dieses Rennen lesen/hören/spüren möchte: LaufenLiebeErdnussbutter berichtet

Die Resultatliste als gesamtes findet man hier: Ergebnis WHEW

Superkompensation – for science

Vor dem Wings for Life Run wurden in bewährter Tradition weitere Erkenntnisse im Bereich der Superkompensation erforscht. Um einen neuen Aspekt in die Forschung einzubringen und das Event auch gebührend zu würdigen, wurde dieses Mal Erdäpfelcarboloading mit einer Energiespeicherfüllung verbunden. Nach der perfekten Vodka-Redbull-Partymischung konnte am Rennwochenende nichts schiefgehen.
In weiteren Studien müssen noch der genaue Grad des Pre-Race-Reizes und der Kombination mit Koffein erforscht werden. Hierzu bedarf es einer Testgruppe und natürlich einer Kontrollgruppe, ein objektives Testgerät (Spenden gerne willkommen) und natürlich aufopferungsvolles Training.
Der Laufend Entdecken Podcast hält euch auf dem Laufenden.

Wings for Life Run 2019

Der Wings for Life Worldrun ist ein Lauf mit einer speziellen Abfolge. Rund um den Globus starten gleichzeitig verschiedene organisierte Läufe, sowie zahllose App-Runs. Nach 30Minuten beginnt ein CatcherCar, die sich bewegende Ziellinie, mit 14km/h die Verfolgung aufzunehmen. Alle 30 Minuten erhöht sich die Geschwindigkeit des Autos . Sobald eine Läuferin von dem Catchercar überholt wird, ist das Rennen für diese Teilnehmerin zu Ende.
Die besten Läuferinnen/Rollstuhlfahrerinnen haben in den letzten Jahren Distanzen jenseits der 80km geleistet.


Das Rennwochenende des Wings for Life Run begann feucht fröhlich und in diesem Stil solte es weitergehen. Das Wetter sollte am Sonntag laut den örtlichen Wetterdiensten ab 12 Uhr dem Regen Einhalt gebieten und den Läufern einen trockenen Nachmittag bescheren.

Mit diesen Informationen im Gepäck, freute sich Peter schon auf beinahe optimale Bedingungen ( trocken, 10-12 Grad, wenig Wind). Das A-Ziel von 32 km könnte klappen.
Gemeinsam mit Mona ging es Richtung Startgelände. Dort gab es ein Stelldichein mit Franz Preihs und Michaela , sowie Peter, Karin Sebastian. Mit unterschiedlichen Zielen zwischen 10 und 32 km ging es bei, man ahnte es schon, Regen, ab in die entsprechenden Startblöcke.

Die Startblockvergabe ist in Wien, wie beim VCM, offenbar eine lose Leitlinie und wird auch nicht kontrolliert. So kommt es, dass es vom Startschuss bis zur ersten Bewegung in der Mitte des ersten Startblocks beinahe eine Minute dauert und sich auf den ersten 3 Kilometern auch eine Vielzahl von Block 3/4 Startern als sich bewegende Tempohügel versuchen. Nach diesem Zickzackstart, kamen Franz, Sebastian und Peter ins Rollen und konnten sich in ihrem Zieltempo von 4:44 eingrooven. Mit dieser Pace sollte das Ziel von 32km erreicht werden.
Das Wetter hat sich im Laufe des Laufs tatsächlich verändert. Von 10 Grad, Regen ging es runter auf 6 Grad und starkem Regen.
Mit diesem Motivationspackerl am Rücken, machte der Lauf gleich doppelt Spass. Sich von diesem Gräuel der Natur nicht unterkriegend lassen, ging es für die drei tratschend und plaudernd um den Ring und bei KM10 waren die Drei gut auf Kurs. In der Playlist von Peter tummelten sich bei KM 12 – 15 FearFactory, Kataklysm und Slayer und schon wurde der schnellste Kilometer in den Asphalt gebrannt.


Einen Blick auf die Uhr später und ein wenig zurücknehmen, schon war der Prater am Programm. Die Praterallee entlang, die Halbmarathonmarke passiert und ab zum Praterstern.
Zwischenstand: Zeit – auf kurs, Gefühl – sehr gut, Wetter – fürn Zimt
KM 25 hinter Ihnen lassend bogen die 3 Läufer in Richtung Mount de Reichsbrück ab, da die Reichsbrücke nach dieser Distanz jedesmal zum Berg mutiert.
Langsam machte sich auch ein wenig Ermüdung breit, aber das Tempo wurde gut gehalten.
Kurz nach Kilometer 31 hörte man zum ersten Mal “Das Auto” von hinten und ein Zielsprint wurde angestimmt.
Nach 32,08 KM wurde Peter und Franz eingeholt, Sebastian konnte sich noch über die Brücke und durch ein Bergabstück 400m weiter retten. Mit Plätzen unter den Top400 in Wien waren aber alle sehr zufrieden und der Rücktransport konnte losgehen und war auch sehr nötig.
Die Finger kalt, bei den beiden Kurzhoslern, die Knie gut durchgefroren, war der größte Wunsch wohl eine heisse Badewanne.

Trotz der widrigen Wetterbedingungen war es wieder ein sehr feiner Event und war sicher nicht das letzte Mal.

Gratulation an alle Teilnehmer und natürlich auch an die Sieger:

Resultat Männer
1- Ivan Motorin (64,37km)
2 – David Schönherr (62,68km)
3 – Florian Neuschwander (61,59km)
Resultat Frauen
1 – Nina Zarina (53,72km)
2 – Dominika Stelmach (53,56km)
3 – Nikolina Šustić Stanković (52,97km)


Veränderte Wahrnehmung

Im aktuellen Eurowings Magazin hat Peter einen Bericht entdeckt, der einen älteren Weihnachtsbaumverkäufer portraitiert. Dieser hat als Sommerhobby, da er da ja viel Zeit hat, Ultramarathons in der Wüste. Noch vor einigen Jahren hätte dieser Artikel ein “der ist ja nicht ganz dicht” mit anschliessendem Umblättern hervorgerufen. Mittlerweile wurde der Artikel verschlungen, der Gedankengang war “coole Sache” und war gefolgt von einem erneuten Blick aus dem Fenster, ob da irgendwo schöne Berge sind, die es sich nachschlagen lohnt. Vielleicht findet sich ja zufällig ein tolles Laufgebiet. Diese Gedanken kenn auch Florian sehr gut und beide finden diessen Umstand bemerkenswert und auch sehr fein.

5 Sterne Deluxe

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LEP#058 – Back to normal – back on track

Back to normal

Back to normal oder eigentlich, zurück zum Training, heißt es nach den ersten A-Wettkämpfen des Jahres (LEP #057). Als besondere Motivationsspritze und Bonuszuckerl haben Flo und PEter diese Folge erstmals nach einem Lauf, gemeinsam, in Schweissgeruchsnähe zueinander aufgenommen und so eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen.

Stravaclub – Laufendentdecken

Kontakt zur Kilometerfresserin

Unsere Kilometerweit überlegenen Spitzenreiterin – Die 200+ Dame
Wie bereits in mehreren Sendungen angesprochen, finden sich in der Laufend Entdecken Stravagruppe viele einzigartige Menschen. Sie Streaken seit vielen Tagen/Wochen/Monaten, pushen die Höhenmeterstatistik, dass die Leserinnen vermuten müssen, dass sie eine Hütte in einer Schlucht besitzen oder Bungeerunner sind. Ganz besonders ragt aber eine Dame heraus, deren Wochenumfänge sich üblicherweise im Bereich 200 km -300 km befinden.
Natürlich interessiert uns, wie es zu diesen Umfängen kommt und welche Beweggründe es hier gibt.
Bisher sind wir allerdings in unseren investigativen Bemühungen noch am Anfang, und können nur die Eckpunkte der Läufe berichten: Regelmäßige (bis zu 2x tägliche Läufe bis 20 km), flache Streckenprofil, tageszeitflexibel)

Wir bleiben am Ball! Stay Tuned.

Zweiter Virtual Run

In der letzen Juniwoche 2019 startet der zweite Virtual Run des Laufend entdecken Podcast.
Wie beim letzten Mal, wird auch diesmal der epische Kampf um Ruhm und Ehre zwischen den Teams #teamkurzehose und #teamlangehose ausgetragen.
Egal, ob ihr Extremitätenexhibitionisten oder Beinvermummmungsspezialisten seid – es ist wieder Zeit sich zur eigenen Bestimmung zu bekennen und für das eigene Team in die Kilometerschlacht zu ziehen.
Die Regelseite, die dann auch das Scoreboard beinhaltet findet ihr hier: Virtual Run
Nun denn – rottet euch zusammen – bildet einen schlagkräftigen Trupp und zieht aus zu glorreichen Läufen.

Die aktuelle Stunde

UTWT – Ultratrail Worldtour

Die Ultratrail Worldtour, eine seit 2013 bestehende Rennserie im Ultratrail, besteht aus 20 Rennen in mehreren Kategorien.
Der Rennkalender ist grundsätzlich ähnlich dem der Formel 1/Wintersportler/etc. aufgebaut und soll den Athleten die Möglichkeit geben, sich in einem “Weltcup” zu messen.
Etwas schwierig ist der Umstand, dass es bei den einzelnen Kategorien Überschneidungen bei Renndaten gibt. Hier wäre spannend, warum das so geplant wurde. Eine Vermutung legt nahe, dass Rennen, die über ein sehr striktes Aufnahmeverfahren verfügen, mit einem Komplementärlauf ergänzt wurden bzw. im Falle des UTMB als “Bonusrace” gewertet werden.
Es wird spannend, wohin sie diese Serie entwickelt, da sich im Gesamtranking nur wenige der schillernden Personen finden bzw. diese offensichtlich eher zufällig im Punktespiegel auftauchen.
Die Zahl derer, die alle Rennen der Serie laufen, ist eher begrenzt und spiegelt unserer Meinung nach noch nicht die absolute Weltspitze wider.

Es bleibt die Frage, ob in den nächsten Jahren hier eine weitere Entwicklung des Formats stattfindet und sich Sponsoren/Werksteams in diese Serie einbringen und die Kilians Jornets und Jim Walmsleys dieser Welt sich im Rahmen einer Jahreswertun miteinander messen wollen/werden.

Offen ist natürlich auch: Wollen Trailrunner das?


Auffällig ist auf alle Fälle, dass die Berichterstattung noch auf einem sehr unterschiedlichen Niveau stattfindet. Manche Läufe, wie die inoffizielle Weltmeisterschaft des Trailsports, der UTMB, werden mittlerweile mit einem eigenen Reporterteam, Drohnen und einer Vielzahl an Kameras live gestreamt und professionell begleitet. Andere Läufe verfügen bestenfalls über ein kurzes Start/Ziel-Streaming via Youtube und möglicherweise ein Livetracking auf einer Webseite.
Hier ist auf alle Fälle viel Platz für eine Attraktivierung in Richtung Zuschauer.

Wir sind auf alle Fälle gespannt und werden das Thema weiter begleiten.
Im Zuge der Tour sind in den letzten Wochen auch direkt 3 Rennen gelaufen worden, die diesen noch etwas ausgefranzte Ansatz verdeutlichen:

UltraTrailWorldTour Race: PenyagolosaTrails

Am 14.4 fand an der Ostküste Spaniens der PenyagolosaTrails Ultratrail statt. Über 110km – 5600hm (bzw. 60km und 3300 hm) müssen sich hier die Athletinnen kämpfen.

Das Ergebnis auf der 110km Strecke (wurde im Cast falsch gesagt):

Resultat Männer
1. Ernest Ausiro
2. Cristofer Clemente Mora
3. Ramon Recatala Vera

Resultat Frauen
1. Gemma Arenas Alcazar
2. Tessa Chesser
3. Angels Centelles Cardona

UltraTrailWorldTour Race: Ultra-Trail® Mount Fuji

Kurz nach dem Panyagolosa Trails fand am 26.4-28.4 der UTMJ statt. Dieser 100-Meilen-Lauf mit 8000hm in Japan wurde bereits zum siebten Mal ausgetragen. Aufgrund der winterlichen Bedingungen musste der Kurs verkürzt werden. Glücklicherweise gab es hier keine Zwischenfälle und das Rennen konnte gut zu Ende gebracht werden.

Resultat Männer
1 – Xavier THEVENARD – XAVIER THEVENARD
2 – Jing LIANG – jing liang
3 – Loren NEWMAN – Loren David Newman

Resultat Frauen
1 – Fuzhao XIANG – fuzhao xiang
2 – Lou CLIFTON – Lou Marie Clifton
3 – Kaori ASAHARA – 浅原 かおり



UltraTrailWorldTour Race: Madeira Island Ultra-Trail®

Gleichzeitig mit dem Ultratrail Mount Fuji war der MIUT 2019 im Gange. Diesen Lauf, den Flo bereits absolviert hat ( LEP#034 und LEP#035), konnten zwei Favoriten für sich entscheiden und lassen uns mit ihren Zeiten staunend an den Tribünen stehen.

Resultat Männer
1- Francois Dhaene
2 – Diego Pazos
3 – Tim Tollefson
4 – Robert Hajnal

Resultat Frauen
1 – Courtney Dauwalther (Overall 10)
2 – Katie Schide
3 – Audrey Tanguy
5 – Jocelyne Pauly

Skalierungseffekte

Laufboom in China – manchmal stottert es noch, aber die Mächtigkeit der Bewegung und deren Umfang ist schier unglaublich. In den letzten 10 Jahren hat sich in China ein wahnsinniger Laufboom entwickelt, dem der Staat und die Organisatoren versuchen Herr zu werden. Mit Überwachung der Strecke (gegen Abkürzer und radfahrende Läufer) einer Vielzahl von Veranstaltungen und einem ausgerufenen Ziel, dem Olympiasieg, wird mit chinesischer Methode an dieses Thema herangegangen.

Wien Marathon

Wien Marathon 2019
Beim diesjährigen Wienmarathon hat Flos Schwester Kathi ihre Bestzeit um ganze 5 Minuten unter die magische 4 Stunden gedrückt.
Im Ziel war sie mit 03:55:22 und belegte somit den 52 Klassenrang.


Wien Marathon 2020 – Familie verpflichtet
Auch wenn Florian nicht müde wurde, zu bekräftigen, dass er den VCM nicht wieder laufen möchte, so gibt es immer Ausnahmen.
In diesem Fall wird zumindest beim Staffelmarathon 2020 startet, da es eine Familienstaffel geben wird.
Am Weg dorthin werden wir vom Leben und Leiden des jungen Wärters Florians berichten.

METM – Mount Everest Treppenmarathon

Ende April wurde in Sachsen auch traditionell der Mount Everest Treppenmarathon ausgetragen. Bei diesem besonderen Lauf gilt es, die Spitzhaustreppe 100 Mal zu erklimmen um auf 8848m zu kommen und somit den Mount Everest bestiegen zu haben. Die Distanz beträgt hierbei 84,390km und umfasst 39700 Stiegen aufwärts (und natürlich alle auch wieder runter).

Resultate 2019

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Bezwingerinnen ganz herzlich. Großartige Leistungen!

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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LEP#057 – 120 Meilen – Ultrapodcast

120 Meilen werden in dieser Folge besprochen und da das ein Ultraumfang ist, wurde es auch ein Ultrapodcast. Die zugrunde liegende Podcastformel kommt von Dr. Pod. Red. Endent Decken und lautet R = BM + UI + π* GWM
“Redezeit in Minuten =Besprochene Meilen  + Universelle Introkonstante + Pi * Grußwortminute”
Das ergibt für diesen Ultrapodcast eine Gesamtlänge von 124 Minuten. 

Aktuelle Folge

Konkret widmen wir uns in der Folge #057 zwei Themen. Einerseits den 100 Meilen in Istrien, denen Flo sein Wochenende geschenkt hat und andererseits der Peters Kulturreise nach Linz zum Linzmarathon.

Istria100

Wie in den letzten Folgen bereits besprochen, hat sich Flo als Frühjahrshighlight, die 100 Meilen auf Istrien vorgenommen. 
Die Eckdaten zum Lauf sind: 168km mit 6539 positiven Höhenmetern. Dabei ist der höchste Punkt auf ca. 1450hm und der längste Anstieg erstreckt sich über 800hm.
Die Coursemap findet sind hier: Coursemap bzw. untenstehend.

Das Livetracking wurde direkt auf der Seite angeboten und Peter versuchte sich im Twitterliveupdate für den Flo-Fanclub unter dem Hashtag #Istria100.

Die Anreise

Flo ist, diesesmal alleine, nach Graz gefahren und gemeinsam mit Werner Weissl, einem Teamkollegen vom Team Vegan.at nach Umag gereist, da dort das Ziel des Laufs ist.
Dort angekommen gab es die erste Überraschung. Kroatien ist um diese Jahreszeit nicht immer mit 25 Grad und Sonnenschein gesegnet.
Erste Tat war wie üblich die Registrierung und Startnummernausgabe. Dabei haben sie Thomas Bosnjak, Veranstalter des KAT100, des Hochköngimanns und Obmann der ATRA (Austrian Trailrunning Association) getroffen und mit ihm ein längeres Gespräch geführt.

Der Start

Nach einem entspannten Tag in Kroatien ging es zum Start. Beim Start begann es zum Regnen, sollte aber dem Wetterbericht zufolge wieder aufhören.

Video vom STart

Nach dem Startschuss machten sich die Läufer auf die lange Reise durch Istrien und steuerten hier als ersten Zwischenhalt “Plomin Luka” nach 15,6 km an.
Flo hat seit ca. 6 Monaten einen Stryd Wattmesser im Einsatz und wollte hier nach Watt laufen. Nachdem er sich gerne am Anfang eines Laufs alleine in sein Tempo eingroovt, hat er hier einen Flo’schen Sidestep genutzt um sich ganz auf sich und sein Tempo zu konzentrieren.

Relativ bald hat Flo wieder zu Werner aufgeschlossen. Ohne zu diesem Zeitpunkt gemeinsam zu laufen, befanden sich die Beiden immer in unmittelbarer Nähe.
So kamen sie gemeinsam in Plomin Luka nach knapp 2 Stunden angekommen und nach einer kurzen Rast ging es auf zur nächsten Etappe. Auch bei der nächsten Labestation befanden sich die beiden wieder nebeneinander. Da es nun in die Nacht ging, beschlossen die Beiden, zumindest die Nacht gemeinsam zu verbringen.

Der Berg

Ab nun ging es bergauf. Bis zur ersten Cutoff-Labe in Poklon waren es noch 16km und dazwischen befindet sich der höchste Punkt des Rennens. An dieser Stelle hätte sich auch ein genauerer Blick auf die Wetterkarte oder Schneetafeln ausgezahlt.
Entgegen der Vermutung der beiden Läufer, dass ein “bisserl Schnee” ein paar Flöckchen am Wegesrand sind, war es knöchelhoher Schnee. Zusätzlich ist man über der Baumgrenze und der Gegenwind mit geschätzten 80 km/h machte diesen Berg zur ersten großen Prüfung des Laufs.
Bei diesem Teilstück befand sich Flo an Stelle 120 im Rennen und der komprimierte Schnee in Kombination mit dem Wind machte diesen Teil herausfordernd. Auch hat sich hier #teamkurzehose als nicht optimale Wahl gezeigt.
Wer konnte das auch wissen….

Nachdem dieser Berg überwunden war und auch die erste Cutoff-Labe erreicht wurde, waren noch 3 kleinere Hügel über der 1000 Höhenmetergrenze zu überlaufen, bevor es zum ersten großen Downhill kam.

Down with the Sickness

Ab Kilometer 70 hat Flo mit Magenschmerzen und Unwohlsein aka. “Mir ist schlecht” zu kämpfen gehabt. Ab einer Bewegungszeit ist er hier auch auf der sensibleren Seite.
Dieses bekannte aber dennoch üble Problem, konnte wie schon in der Vergangenheit nach einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden, gab aber Anlass zu einer tieferen Analyse. Schlussendlich wird sich Flo nun der Ernährung näher widmen und nach geeigneter Verpflegung suchen.
Als erstes wird er Tailwind testen. Dieses Pulver wird in Wasser gelöst und soll als vollwertiges Nahrungsersatz dienen. Sobald er hier die Testpackung versucht hat, werden wir berichten.
Zusätzlich wird er einen Tipp der lieben Kollegen vom Laufenliebeerdnussbutter-Podcast ausprobieren und Gels in Wasser lösen.

Repairmode

Die Magenprobleme überwunden folgte ein kurzes Hoch, welches jäh von den beginnenden Zuckungen der Flo’schen Oberschenkel unterbrochen wurde. Sofort die Worte der weisen Bergziege im Ohr, wurde Salz gezückt und gehofft, dass die Störung damit behoben wird.
Augenscheinlich hat es auch geholfen und abseits kleiner Anlaufschwierigkeiten, war das Problem an dieser Stelle erledigt. 

Magen gut – Oberschenkel wieder gut – Mental wieder gut – also ab zum Ziel und alles ist toll? …. 

Dropbag

Nach 15 weiteren Kilometern und am Ende des langen Downhills haben Werner und Flo die Dropbaglabe in Buzet bei Kilometer 88,2 erreicht. Die Nacht war somit überwunden und die ersten 15 Stunden des Laufs absolviert.
Leider hatte Flo beim Öffnen seines Dropbags dem Zwischenhoch einen Kehraus mit der groben Kelle beschert.
Es fehlte unter anderem Wechselhose (in der Unterkunft) und USB-Verlängerung damit Stirnlampe und Uhr gleichzeitig geladen werden können. Unzufriedenheit machte sich breit.

Es stottert…

Nach 20 Minuten in der Labe, mit Red Bull und Gemüsesuppe gestärkt, ging es wieder auf die Strecke. Die Floberschenkel waren ein wenig hart, haben sich aber wieder erwärmt. Auf diesem Streckenabschnitt war Flo auch recht stolz, da er beim Lavaredo Ultratrail (LEP#022) von einem lieben Lauffreund gelernt hat, dass man immer trockene Socken im Rucksack haben soll. Diesen Tipp beherzigt, konnte er nach der Durchquerung dreier Flussbette die Füsse trockenlegen und so schlimme Hotspots vermeiden.
Trotzdem bemerkten die beiden Läufer am Weg nach Hum das erste Mal , dass Werner einen wesentlich besseren Tag hat und deutlich schneller könnte.
Flo hat in Hum auch Werner empfohlen, dass er alleine weiterzieht und seine gute Verfassung nutzt um eine gute Zeit zu erreichen.
Werner hat das Rennen auch als 58ster gefinisht und ist die letzten 60 Kilometer beinahe geflogen. Er hat mehr als 30 Leute im letzten Drittel überholt und war nach 27:45:28 im Ziel (Tracking). Gratulation für die Topleistung!

Kolbenreiber

Nunmehr alleine ging es für Flo auf zum letzten Drittel des Laufs. Losgelaufen mit der Idee, den Lauf in 30 Stunden zu beenden und gut durchzukommen, begann die Dekonstruktion. Die Oberschenkel zerfielen zwangen Flo dazu, die letzten Downhills Richtung Butoniga seitlich hinunter zu staffeln. Die geraden Teilstücke konnten mehr schlecht als recht gelaufen werden und bergauf, die Paradedisziplin von Flo der Lokomotive, war der letzte Lichtblick.
Hier konnte sogar noch ein Mitläufer eingesammelt werden, der bei einem späteren Geradeausstück wieder vorbeizog.
Auf den letzten Kilometern nach Butoniga schwankten die Gedanken zwischen “irgendwie finishe ich das Ding” und “tue ich mir dieses Gekrieche noch 51km an”. Erinnerungen an den MIUT (LEP#035), bei dem es in die zweite Nacht ging und Kilometerzeiten bis zu 25 Minuten am Zettel standen, kamen hoch.
Ein Anruf bei seiner Freundin und einige Minuten Reflektion in Butoniga später manifestierte sich der Entschluss, dass dies wohl nicht der richtige Tag ist.
Nach 117 Km und 20 Stunden 30 Minuten wurde das Rennen mit einem DNF beendet. (Tracking).

Learnings

In den Stunden nach der Entscheidung, beim Rücktransport und in der Unterkunft hat Flo sich Gedanken über die Gründe gemacht und direkt Learnings daraus gezogen. Neben der Erkenntnis, dass der Unterschied von 60km zu den bereits mehrfach gut gefinishten 100+km Läufen von Flo, eine noch genauere und bessere Vorbereitung bedürfen, ist es wohl auch die Erfahrung, die hier erst reifen muss.

100 Meilen verlangen Respekt und Ernsthaftigkeit. An diesen Punkten führt kein Weg vorbei.

Um eine möglichst optimale Vorbereitung für die nächsten Male zu haben, gibt es nun ein öffentliches Dokument: Checklisten
Hier sammeln wir, und gerne auch ihr, Dinge, die vorab gecheckt werden sollten und die ins Dropbag gehören.

Rennergebnis

Neben der tollen Leistung von Werner, wollen wir die Sieger des Laufs nicht unerwähnt lassen. Bei den Männern gab es lange Zeit eine gemeinsame Spitzengruppe von 4 Läufern, die sich dann auf zwei reduzierte und erst im letzten Viertel konnte sich der spätere Sieger, Kazufumi Ose absetzen.
1. Kazufumi Ose – 18 Stunden 38 Minuten
2. Gregoire Curmer – 18 Stunden 55 Minuten
3. Luca Manfredi Negri – 19 Stunden 30 Minuten

Als bester Österreicher konnte Gerhard Schiemer das Ziel erreichen. Relativ defensiv gestartet, hat er bis zum Schluss aufgeholt und konnte sich bis auf Rang 4 vorarbeiten.
4. Gerhard Schiemer – 20 Stunden 45 Minuten

Bei den Damen lag lange Zeit Frederica Boifava in Führung, wurde aber in Butoniga von Katja Kegl Vencelj überholt.
1. Katja Kegl Vencelj – 23 Stunden 16 Minuten
2. Frederica Boifava – 24 Stunden 25 Minuten
3. Dariia Bodnar – 24 Stunden 46 Minuten

Linzmarathon

Die Ansage

Peter wollte in Linz seine Bestzeit nach unten drücken und bestenfalls unter die 3 Stunden 30 Marke gelangen (5er Schnitt geht immer). Dieses ambitionierte Ziel, bedeutet das doch eine Verbesserung von mehr als 20 Minuten, im Blick, wurde dieser Marathon als das A-Ziel des Frühjahrs deklariert. Die bisherige Bestzeit von 3 Stunden 50 Minuten wurden letztes Jahr beim VCM mit Flo als Pacer in Wien gelaufen.
Umso begeisterter war er davon, dass der liebe Geordi (@Geordi2504) und Gunter (@Guracell) sich für den Linzmarathon eine neue Herausforderung ausgedacht haben. Sie nahmen sie die #fünfviertellinz vor.

#fuenfviertellinz – der Häupl-Spezial

Geordi und Gunter wollten beim diesjährigen Linzmarathon an allen Wettbewerben, Viertelmarathon, Halbmarathon und Marathon teilnehmen.
Leider war die Kommunikation mit dem Veranstalter des Linzmarathons nicht erfolgreich, da das Ziel des Halbmarathons etwas von der Marathonstrecke abseits ist und es nicht regulär ist, wieder zurückzulaufen und den Marathon zu finishen.
Also blieb nur die Möglichkeit einen 5/4 Marathon zu laufen und nach einem spritzigen Viertelmarathon in 41:xx zum Start des Marathons zu laufen und ebendiesen als Peters Begleiter zu absolvieren.
Wir hoffen, dass der Veranstalter nun das Potential erkannt hat – die Presse hat es auf alle Fälle getan und ein schönes Foto mit Gunter und Peter veröffentlicht. Leider ist Geordi hier knapp ausserhalb des Kamerawinkels.

Die Vorbereitung

Genau wie beim letzten Marathon in Wien, bei dem Peter zwei Wochen davor die WUT-Runde bis KM38 mit Florian, Sebastian (@die_bergziege) und Geordi gelaufen ist, hat er auch dieses Mal die bewährte Marathon vorm Marathontrainingstechnik angewandt.
Am Wochenende des VCM, wurde ein Marathon mit Sebastian
(@die_bergziege) und bis zur Hälfte mit Florian in Wien in Angriff genommen.
Mit diesem netten und aufbauenden Lauf wurde die Seele gestärkt und die Taperingphase konnte losgehen. Peter hat demnach die ganze letzte Woche kein Lauftraining absolviert.
Auf keinen Fall durfte aber die Superkompensation am Freitag vorm Rennen fehlen (LEP#056 – Superkompensation). Dieses Mal mit Bier als Treibstoff und da es sich so bewährt hat, haben auch Geordi und Gunter mitgemacht.

Der Renntag

Nach der Ankunft am Vortag und der Erkenntnis, dass das Auto etwas entfernt zu parken ist, da die Marathonstrecke in Linz sowohl links als auch rechts vom Hotel vorbeiführt und somit die Zufahrt bis zum späten Nachmittag gesperrt ist, wurde nochmal der Streckenplan durchgegangen, damit Peters Fans (Großes Dankeschön an dieser Stelle) auch mit minimalem Aufwand möglichst oft an die Strecke kommen konnten.

Für Begleiter und Zuschauer ist der Linzmarathon auf alle Fälle ein heisser Tipp, da man seine Läufer mit relativ wenig Aufwand 3-5 Mal anfeuern kann.

Da das Wetter in Linz im Unterschied zu den Tagen davor stark wechselhaft war, wurde die Entscheidung für #teamlangehose erst am Tag des Laufs gefällt. Am Morgen hatte es ca. 4 Grad und die Chance auf Regen war durchaus gegeben.

Der Start

Am Weg zum Start gab es durch die Shuttlebusse eine erste Linzrundfahrt. Bei der Kleiderabgabe, die einer der ganz wenigen Kritikpunkte an der Veranstaltung ist, hat es recht lange gedauert. Die Beschilderung und Organisation an dieser Stelle hat noch Luft nach oben. Mobile Aufsteller zur Reihenbildung und ein paar Leute mehr bei der Abgabe hätten einigen Leuten den ersten Stress vor dem Start erspart. Peter war hier zwar früh genug dran, aber sah beim Start noch einige Läufer, die im letzten Moment zur Startlinie gehetzt sind.

Auf der Positivseite ist auf alle Fälle die Aufteilung beim Start zu nennen. Der Lauf beginnt auf einer Autobahnbrücke und die Marathonläufer/Staffelläufer starten auf einer Seite und die Halbmarathonläufer auf der anderen Seite. Die so geschaffene Teilung, die erst nach 3 Kilometern aufgelöst wird, entzerrt das Feld spürbar und ein Stop & Go – Stau, der von vielen beim VCM kritisiert wird, wird so stark reduziert.

Peter ist direkt mit dem 3:30er Pacer gut vom Start weggekommen und bis Kilometer 2 sind Geordi und Gunter dazugestossen. Sie haben es beim Wechsel bis zum 4:15er Pacemaker geschafft und musst sich noch ein wenig durch die Läufer durchkämpfen.
Da die beiden bereits das zweite Mal bei den ersten Kilometern durchkamen, wurden sie von manchen Fans begrüßt.

Es rollt

Die ersten Kilometer ließen sich locker und gut an. Nebenbei hat Gunter, der aus Linz kommt, auch einige Sehenswürdigkeiten erwähnt, Lokalempfehlungen abgegeben und so das erste Viertel sehr kurzweilig erscheinen lassen.
Zu diesem Zeitpunkt wurde Peter beinahe etwas übermütig und hat laut über eine leichte Tempoverschärfung nachgedacht. Die erfahrenen Pacemaker haben ihn schnell eingebremst und mit dem Hinweis auf noch kommende 30 Kilometer gezähmt. Da Peter vorher schon sein Wohl und Weh in die Hände der Beiden legen wollte, gab es hier keine Gegenwehr. Auch wurde von Kilometer zu Kilometer klarer, dass der 3:30er Pacer etwas zu flott unterwegs war und bei Kilometer 15 beinahe 3 Minuten unter der anvisierten Zeit war. Bei Kilometer 15 hat Geordie erzählt, dass Gunter ihn bei seinem schnellsten Marathon (2:56:xx) an dieser Stelle in der zweiten Runde (Kilometer 37) stehenließ und davoneilte.

Halbzeit

Der Halbmarathon war durch und es ging gut. Es ging sogar sehr gut. Peter war in einem Hoch und top im Plan ging es auf die zweite Hälfte. In dieser kam auch ein wenig Wind auf, aber durch den großgewachsenen Gunter, konnte Peter seinem Erzfeind ein wenig ausweichen und sich im Windschatten positionieren.
Hier hat Gunter auch einen Zwischensprint eingelegt. Auf die Frage, warum er denn so derartig aufs Tempo drückt, kam ein “I renn vor Nickelback davon” retour. Kurz hinter den Athleten war eine Fanstand mit Musik.
Ab ging es nach Kleinmünchen, einem Stadteil von Linz, der durch Kleingärten und viel grün besticht. Da es hier ca. Kilometer 32 ist, kann man es mit der Praterallee in Wien vergleichen.

Speis und Trank

Die mitgebrachte Eigenverpflegung, gekennzeichnet mit Luftballons wurde von den Helfern gut positioniert und war immer schön zu sehen. Zusätzlich gab es bei den 9 Labestationen neben Wasser und Iso auch Cola und Bananen. Es war immer ausreichend vorhanden und manche Helfer haben sich mit ihrem Einsatz speziell hervorgetan. Eine Dame wollte einem Läufer eine Banane reichen und er konnte sie nicht festhalten. Daraufhin ist sie ihm mit einer Banane nachgesprintet, damit er auch eine Verpflegung hatte.
Zusätzlich gab es im Ziel Gebäck und Bier (sowohl mit als auch ohne Alkohol).
Ansonsten hat Peter auf die WUT-Taktik gesetzt und alle 30 Minuten ein High-5 Gel genommen. Zusammen mit den Getränken bei den Laben wurde es aber zunehmend schwieriger, da der Magen in diesem Tempo keine Lust auf derartig viel Zucker hatte. Allerdings war dann eine Taktikanpassung auch nicht mehr möglich oder sinnvoll.

Durchziehen – das Finale

Bei Kilometer 32 hat Peter auch auf die Uhr geschaut und gesehen, dass die Herzschläge schon über 176 war. Dieser war schon erheblich über den 160 bei Kilometer 10 (bei dieser Marke hatte Gunter 124). 1-2 Kilometer später war der Puls bereits auf 182. Peter hat Gunter Bescheid gegeben, dass das eine kritische Grenze ist, da ab da normalerweise 3 Kilometer bis zum Konditionstod anbrechen. Erfahren hat Gunter das Tempo bei der Labe rausgenommen und durch ein paar Schritte gehen den Puls wieder auf 165 runtergebracht. Der 3:30 Pacer hat die beiden wieder eingeholt aber war nicht weit voran. Geordi war auch nur 20 m entfernt und so war das Ziel Sub 3:30 noch in greifbarer Nähe.
Ab Kilometer 35 ist Peter nur noch den Rosa Kompressionsstutzen von Gunter nachgelaufen und hat auf “Automatic Mode” umgeschalten. Rührend hat Gunter sich hier gekümmert und mehrmals kurz das Tempo rausgenommen, dass Peter wieder ein wenig aufschliessen konnte. Sobald die Lücke geschlossen war, hat er wieder langsam das Tempo angezogen, damit nicht zuviel Zeit verloren ging.
Die letzten beiden Kilometer konnten aber mit dieser Unterstützung gut überwunden werden.
Im Ziel angekommen stand 3:28:53 auf der Uhr und das Ziel war erreicht. Glücklich und zufrieden ging es zum Finisherbier.

Auf alle Fälle noch zu erwähnen ist Triathlondog, der österreichischer Meister in der AK45 in 2:43 wurde – großer Respekt!

Trainingstipps

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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LEP#056 – Superkompensation

Superkompensation

Selbstlos aufopfernd hat sich Peter wieder einer neuen Trainingsmethode, der Superkompensation (Hintergrund hierzu) gestellt und diese direkt im Wettkampf getestet.

Die Stravagruppe – News

Unsere Stravagruppe ist mittlerweile auf über 80 Läuferinnen angewachsen und die brilliert durch knackige Paces und Umfänge, die von normal bis astronomisch reichen. In den letzten Wochen ist eine Läuferin hervorgestochen, die jeweils jenseits der 200km pro Woche unterwegs ist. Hier werden wir wohl das Large Extent Investigation Team aussenden.

Ebenso planen wir im Frühling ein weiteres Stravaevent. Hier wird es wieder neben den augenscheinlichen Bekenntnissen zu den Teams #teamkurzehose / #teamlangehose wohl auch eine Teamchallenge geben. Es heisst gespannt sein und sich gut vorbereiten.

Die aktuelle Stunde:

    • Candice Burt mit einem FKT Attempt auf dem Arizona Trail:
      Nachdem die Topläuferin und Race Director der bekanntesten 200+ Mile-Runs in den USA https://www.destinationtrailrun.com , Candice Burt, neulich das erste Mal den Delirious W.E.S.T. gefinisht hat, macht sie sich nun auf, den Arizona Trail in einer FKT zu bezwingen. Der Trail hat mehr als 800 km und mehr als 25.000 Höhenmeter.
      In einer Episode von Trailrunnernation erzählt sie von dem Vorhaben: Episode 419 
      Der Arizonatrail hat eine sehr informative Webseite, die einen schönen Überblick über dieses irre Vorhaben gibt.
    • Barkley Marathons 2019
      Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist der Barkley Marathon 2019 wieder in vollem Gange und dünnt das Feld der 40 Topathleten gnadenlos aus.
      Dieser Lauf, immer an oder über der Grenze des Menschenmachbaren verlangt den Läuferinnen alles ab.
      Die Route diese Jahr soll wie folgt gewesen sein Nach 3 Runden, dem sogenannten “Fun Run”, waren nur noch 6 Läufer im Feld.  Die Berichterstattung beschränkt sich auf wenige Posts aus dem Lager und einer Stelle auf der Strecke. Die aktuellste Quelle ist hier @keithdunn . Er ist vor Ort, fiebert und twittert während des ganzen Rennens mit.
      **Update nach Ende der Aufnahme**
      Es hat 2019 keinen Finisher gegeben. Am längsten im Rennen hat es Karel Sabbe gehalten. Doch auch ihn hat die Strecke im 4ten Loop abgeworfen. 
    • Final ergibt sich:
    • Karel Sabbe,  Greig Hamilton und Guillaume Calmettes haben den vierten Loop gestartet und später angebrochen.

    • Tomokazu Ihara, Jamil Coury und Johan Steene haben gemeinsam den Funrun beendet, sich dann ein gemütliches Eckchen im Camp gesucht und warten auf das nächste Jahr.

    • Zu diesem Lauf empfehlen wir die die Dokumentationen rund um das Rennen:

    • „The Barkley Marathons: The Race That Eats Its Young“ auf Netflix 
      www.netflix.com/title/80076413
    • Where dreams are going to die

Hochwechseltrail

Am ersten Juniwochenende (8.6.2019) findet an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark zum ersten Mal der Hochwechseltrail statt. Auf 2 Distanzen (15km und 46km) durchstreifen die Läuferinnen das Wechselgebiet. Aufmerksam wurde Peter beim Lindkogeltrail durch die Veranstalte und wird die Premiere dieses Laufs begleiten. Besonders angetan haben es ihm die offenbar sehr ausladenden Labestationen.

Aktuelle Folge

Lindkogeltrail

Am Sonntag, den 24.3.2019, haben sich 800 Trailrunner in Bad Vöslau getroffen, um die Saison mit einem Läufchen um und auf dem Lindkogel zu starten. In den Distanzen 10,2 km / 330hm, 22,8 km/ 900hm und 32,8km / 1300hm könnte die Frühlingsform abgetestet werden.

Neben einer schönen Auswahl des Team Vegan.at, würde Peter, der die 32,8km absolviert hat, von Matthias, einem treuen Hörer und Stravabenchmarker herzlich begrüßt. Letztgenannter hat mit einem Finish in 3:04 die Latte auf eine Höhe gelegt, für die wir wohl noch einen Pogostick und ein Trampolin brauchen um sie zu überspringen.

Der Start

Peter hat das Rennen gemeinsam mit Christoph aka. dem Trainer in Angriff genommen. Peter hat sich 2 Tage vor dem Bewerb elektrolythaltigen Getränken gewidmet. Diese haben nicht nur die Moral gehoben haben, sondern auch die Ruhephase am Tag vor dem Wettkampf erzwungen.
Wie in der Superkompensation üblich, versucht der Körper, nach einer starken Beanspruchung, nicht nur den Ursprungszustand wiederherzustellen, sondern die Leistungsfähigkeit noch etwas zu steigern.
Mit dieser Zauberwaffe im Hintergrund ging es also am Sonntag los auf den Trail. Die ersten 3 km im dicht gedrängten Feld wurde die erste Steigung gut genommen und die Beine fühlten sich gut an. Das definierte Ziel, Sub 4, schien realisitisch. Nach dieser Eingroovephase, juckten Peters Beine und er legte 2 Schritte zu. Plötzlich war Christoph nicht mehr direkt dahinter und es wurden kontinuierlich Plätze gut gemacht. Die mahnenden Worte von Christoph im Ohr “den ersten Berg nicht zu schnell angehen – sonst tut es hintenraus weh” und die ebenfalls von Christoph gesprochenen “Jerome ist irgendwo vorne, der versucht heute All-in zu gehen” Worte hinterher, kam es, wie es kommen musste. Die ersten 500 hm laufend und powerhikend nach oben, Platz für Platz nach vorne arbeiten ging es dem ersten Downhill entgegen. Und da kam er, der erste 400 hm Drop.

Der Drop

Zwischen Kilometer 6 und Kilometer 13 hiess es, ausser bei einer kleinen Zwischensteigung – “alle Regler auf wahnsinnige Geschwindigkeit” und es wurde weiter Zeit gut gemacht. In dieser Phase war Peter dem 4er-Schnitt schon sehr nahe.
Gemeinsam mit einer Gruppe von 6-8 Läufern wurden ordentlich Meter gemacht.
Bei Kilometer 14 erreichte die Gruppe die zweite Labestation und magazinierte sich für die zweite Hälfte und den großen Anstieg auf.
Noch top-motiviert und guter Dinge ging es in Richtung großer Lindkogel.

Der steinige Weg

Auf den Lindkogel respektive zum Eisernen Tor führt der steinige Weg. Der seinem Namen alle Ehre machende Pfad, zwang die Gruppe zu vielen Gehpausen und bremste das Tempo massiv. In dieser Phase konnte Peter mit der Gruppe nicht mehr mithalten und wurde um ca. 100 -200 Meter distanziert. Hier wurde offensichtlich – es fehlt noch etwas Höhenmetertraining.
Erst am eisenen Tor, waren die Batterien wieder einigermaßen geladen und der zweite große Downhill stand am Plan.

Dem Ziel entgegen

Das Gewicht nach vorn und kontrolliert den Berg hinunterfallen. Die ersten Ermüdungserscheinungen im Gepäck, aber dennoch hochmotiviert, war auch auf diesem Downhill das Tempo hoch. Auf den folgenden Kilometern konnte Peter der Gruppe wieder etwas näher kommen. Zwischen Kilometer 23 und 26 wurden die Beine bereits schwer und der Geist des Anfangstempos hat schon hinter dem einen oder anderen Baum hervorgegrinst. Dank einer kleinen Gruppe konnte ein Einbruch an dieser Stelle verhindert werden und der Modus “Lemmingmodus” wurde aktiviert.

Bei der letzten Labe noch flott einen Becher voll “sie nannten es Iso – man munkelt auch von Durchaltesockenabgeseihtesputzwasser” in den Rachen geschüttet und ab nach Hause.
Denkste!
Die letzten 6 Kilometer, teils der Strasse entlang, durch Weinberge und zum Abschluss über die Bad Vöslauer Crossstrecke fühlten sich sehr lange an. Hier konnte man noch richtig viel Zeit liegen lassen. Der Kopf und die Verweigerung der Aufgabe haben die Athleten ins Ziel getragen.
Glücklich im Ziel zu sein, war das Lächeln allerdings nicht mehr ganz so unbeschwert.

Das Fazit

Zusammenfassend war der Lindkogeltrail ein großartiger Lauf, der tolles Wetter, tolle Trails und herausragenden Wegmarkierungen glänzen konnte.
Kritik gab es vermehrt an den Labestationen, die etwas dünn ausgestattet waren und nicht die vorher ausgeschriebenen Lebensmittel vorrätig hatten. Diese Aspekte sind ärgerlich aber für die meisten Trailrunner verschmerzbar. Es soll aber auch vorgekommen sein, dass die Labestationen für die hinteren Läuferinnen kein Wasser mehr hatten. Da das ein absolutes Must-have ist, gibt es hier dringenden Verbesserungsbedarf.
Das Organisationsteam hat auf das Feedback aber sehr zeitnah reagiert und versprochen bei der nächsten Austragung die Laben auf das Niveau der Wegmarkierungen zu bringen.
Wenn sie das schaffen, gibt es definitiv 5 von 5 Schlammtretern.

Das Ergebnis

32km:
Siegerzeit: 2 h 34 min – Gabor Muhari
Zeiten aus dem Laufend Entdecken Universum:
Matthias 3 h 04 min
Jerome 3 h 30 min
Peter 3 h 40 min
Christoph 4 h 08 min
10km:
Philipp – 52 min 58 sek
Roman – 55 min 24 sek (3.AK)
Verena – 55 min 47 sek (1.AK)
Sara – 58 min 15 sek (3.AK)
Josef – 1h 28min (43. AK)

Gratulation an alle zu den großen Leistungen.

100 Miles of Istra

Florian startet am 12.4 um 16:00 bei den 100 Miles of Istria (
168km / 6539 HM ) . Für alle, die ihn virtuell verfolgen möchten, hier die Daten:
Startnummer 177 – Link zum Livetracking
Um sich optimal auf die Verfolgung des Rennens vorzubereiten empfiehlt sich der Race Guide und die Detailbeschreibung des Bewerbs.

Aktuell bereitet sich Flo mit einer intensiven Kuchen-Tapering-Phase vor. Das Training läuft nach kurzem kränkeln wieder gut und die Grundlagen sollten passen. Ob er sich hier an die Besten der 30 startenden Österreicher hängen kann, bleibt wohl offen.
Dem Trainer zufolge sollten der Zieleinlauf nach ca. 25 Stunden am 15.4. gegen 17:00 sein.
Maßgeblich werden hier auch die äusseren Faktoren sein. Die Siegerzeiten differieren in den letzten Jahren bis zu 4 Stunden.
Im allgemeinen ist der Lauf wahrscheinlich mit dem Dalmacija Ultra Trail – LEP#027 vergleichbar sein.
Verpflegungstechnisch wird auf bewährtes gesetzt und Flo wird mit High5-Gels an den Start gehen. Diese Gels haben sich bereits in vergangenen Wettkämpfen bewährt, da sie relativ dünnflüssig sind uns sich mit einem Schwupps Richtung Magen befördern lassen. Ganz nebenbei sind sie auch geschmacklich recht weit oben angesiedelt und können vollinhaltlich empfohlen werden.

Auf geht es nach Kroatien – Flo rockt das Ding!


Kontaktmöglichkeiten

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Viel Spass beim Hören!

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LEP#055 – New Record, Baby!

 

New Record, Baby!

Nach einer recht ordentlichen Aufbauphase im Winter, war es Zeit, die ersten größeren Wettkämpfe des Jahres zu bestreiten ein paar ordentliche Zeiten ins Ergebnissackerl zu packen. 

Die aktuelle Sekunde:

  • ENDE

nachdem wir uns in der letzten Folge der aktuellen Stunde sehr ausführlich gewidmet haben (ca. 1 Stunde), lassen wir die Laufwelt diesmal sich selbst überlassen. Wir gehen davon aus, dass sie sich 2 Wochen ohne uns weiterdreht und danach genauso rund oder flach ist, wie bisher. 
Wer sich hier trotzdem informieren will, dem sei folgende Seite ans Herz gelegt: Superlaufnews

Aktuelle Folge

Ab in die Schweiz – der Barcelonamarathon

Flo hat, entgegen der landläufigen Meinung und diverser Erfahrungswerte, sein Flugticket und Hotelzimmer für den Barcelonamarathon bereits Monate für das richtige Wochenende herausgesucht und auch gekauft. 
Zwar, ob des Marathonnamens “Zürich Marathon Barcelona”, verwirrt, aber zufrieden hat so sein Frühlingsmarathonwochenende in Spanien und nicht in der Schweiz gestartet. 

2 Tage die Beine vertreten und mit Sightseeing die Energietanks füllen, daneben eine Aufwärmrunde inkl. obligatorischem Verlaufen erledigen und schon kann der Raceday kommen.

Verewigt in Barcelona

Intime Begegnungen

Am Tag des Marathons wurde Flo im Aufzug von einem Hörer des Podcasts erkannt und zu einem guten Marathon angefeuert. 
Leider war die Latenz bei Flo so früh morgens noch recht hoch und er war recht kurz angebunden.

Intime Begegnungen im Aufzug

An dieser Stelle: Sorry – normalerweise ist ein Tratsch immer drin, frühmorgens ist es aber bei uns manchmal noch ein bisserl finster 🙂 Du hast auf alle Fälle noch eine Aufzugfahrt gut.

Der Marathon hat sich gut angelassen, die Startblöcke top organisiert und die angepeilte Pace konnte nicht nur gehalten werden sonder wurde vom Start weg um ein paar Sekunden unterboten. 
Auf der Seite des Barcelonamarathon findet sich für jeden Läufer ein schönes Raceprofile mit den jeweiligen 5-km Zeiten und die Silhouette der markanten Streckenpunkte: Klick here

In der ersten Hälfte musste Flo ein wenig auf die Pace achten um nicht zu schnell zu werden, hat aber mit einer Durchschnittszeit von 1:34:48 beim Halbmarathon, und seinem neu gewonnenen Mantra “Heute ist dein Tag”, einen Sub 3:10 Silberstreifen am Horizont erspäht. 

Entgegen seines in 3:15er Versuchs in Wien: Davor und  Danach hat sich dieser Tag wirklich richtig angefühlt, auch wenn Kilometer 25-30 dann etwas härter waren und das Mantra als Motivationsstütze gebraucht wurde. Noch immer auf gutem Kurs, wurden die letzten Kilometer mit einem weiblichem Lichtblick bei KM37 in Angriff genommen und nach 3:10:19 war der Spass vorbei.
Gratulation zu Platz 1044 von 13443. Top Zeit / Top Platzierung.

In 3:10 flog Flo zu seiner neuen Bestzeit.

VCM – Winterlaufserie 4

Während Flo in Spanien eine neue Bestzeit in den Asphalt gebrannt hat, wollte Peter nicht unttätig sein und ist 1:30 nach Flo am selben Tag bei der VCM Winterlaufserie gestartet. Anders als beim vorigen Mal gab es am vorigen Tag keine Vorbereitungsbiere und so war der Magen auch beruhigt. 
Bis zum Start ging zwar vieles schief (Verfahren, Regen, zu spät zur Nachmeldung, Startnummer eingerissen), aber mit ein wenig Motivation vom Teamkollegen Patrick (danke an dieser Stelle) konnte das Rennen in Angriff genommen werden.

Viel zu schnell in einer Pace von 4:20 min/km galoppierte Peter in die erste Runde, konnte sich aber nach ein paar Kilometern in einer Gruppe von 4:20-4:25 Menschen einsortieren. Wohl wissentlich, dass das sehr ins Auge gehen kann, wurde hier gemäß dem Motto “Schau ma moi – #hueftjonix” gearbeitet. Vielleicht geht es ja auf.

Erste Runde (7km) – 30:xx – läuft….
Zweite Runde (14km) – 30:xx – läuft ….

In der dritten Runde wurde der Schritt etwas unsauber, aber die Pace konnte gehalten werden und so gab stand am Ende des Tages eine 1:32:30 am Zielzettel. Neue persönliche Bestzeit und ein fast gleichzeitiger virtueller Zieleinlauf mit Flo.  Sub 1:30 ist das nächste Ziel!  

Stolz und patschnass war es ein erfolgreicher Abschluss der Laufserie.

Gratulation auch an alle Teamkolleginnen. Patrick konnte mit einer 1:30:xx ein Spitzenrennen absolvieren und sowohl Clemens, als auch Maria in 1:26:xx haben richtig einen rausgehauen. Maria konnte ihre PB ebenfalls um mehr als 10 Minuten nach unten setzen und wurde mit Platz 2 und einem Startplatz für den VCM belohnt.

Halbmarathonsiegerinnen bei der WLS 4

Ultraibericus

Anders als beim Marathon hat sich Flo beim Ultraibericus auf alte Stärken besonnen und wusste beim Ultraibericus bis kurz vorm Rennen nicht, wie weit, wo ist es, hab ich genug Gels und ähnliches. 
Mit dieser klassischen Ultravorbereitung aus dem Hause Laufend-Entdecken ging es also ab nach Italien und rein in das Erlebnis Ultraibericus.

Kurz und knapp: es war eine Qual! Von etwaigen superschnellen Zeiten hat sich Flo schnell verabschiedet und bald war klar, dass die oberste Devise lautet: “finishen”. Optimalerweise mit einem Daylight Finish.
Nach einem langen, gefühlt ewigen, Tag hat Flo den Ultraibericus in 8:50:30 bezwungen.

Die ebenso gestarteten Patrick und Robert haben ebenso gefinisht und konnten sich über Zeiten von Patrick: 7:25:33 und Robert: 9:39:24 freuen.

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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LEP#054 – Die Laufwelt erwacht

Die Laufwelt erwacht schnell, laut und brutal. Nachdem wir in den letzten Folgen über das Wintertraining, die Zwischensaison und schöne, entspannte Winterabende berichtet haben, sieht man in der aktuellen Stunde, wie lange, hart und spannend das Laufjahr 2019 bereits beginnt.

Feedback

In der LEP #052 haben wir Sabrina Lederele fälschlich als VIzemeisterin erwähnt. So Sorry. –
Sie ist österreichische Meisterin im 24h lauf 2018 und Vizestaatsmeisterin auf 100km. Vielen Dank für den aufmerksamen Hörer, der uns hier berichtigt hat.

Die aktuelle Stunde:

# hueftjonix

Der aus diversen Formaten ( FatboysRun Podcast, Trailmagazin, etc.) bekannte Läufer und Trainer Michael Arend kämpft diesen Winter mit Achillessehnenproblemen und hat deshalb zum Teil auf alternativen Trainingsmethoden umgeschwenkt. Er hat das mit einem eleganten #hueftjonix quittiert und genau diese Einstellung zeichnet unserer Meinung nach ambitionierte und passionierte Sportlerinnen aus. Auch Leistungsträgerinnen überspannen manchmal den Bogen und finden sich in Situationen, die so nicht geplant waren. Die Einstellung, wie mit diesen Situationen umgegangen wird und die Überlegungen “was kann ich tun, um mich bestmöglich fit zu halten” zeugen hier von einer ganz speziellen Einstellung. Passt auf euch auf und hört auf eure Körper – geht schnell und dann heisst es #hueftjonix . Wir wünschen Michael an dieser Stelle alles erdenklich Gute.

Top 10 Ultrarunnerinnen 2018

Das Ultrarunningmag: hat vor einigen Wochen die Top Ten der Ultrarunnerinnen 2018 gekürt. Die creme de la creme gibt sich in diesem Listing ein Stelldichein und wir gehen auf ein paar der Athletinnen ein bzw. haben auch schon in anderen Folgen über manche gesprochen:

Platz 9 Katie Schide hat den MIUT gewonnen. An diesen Lauf hat Flo auch schöne Erinnerungen: MIUT – LEP #035

Platz 8 Link zu erwähntem Run Rabbit Run  – Video: How to Run 100 Miles

Gewonnen haben Courtney Dauwalther und Jim Walmsley.
Mit denen werde wir wohl noch viel Freude haben

Hongkong 100

Der HK100 fand am 19.1.2019 statt und hat die Ultra-Trail World Tour 2019 eingeläutet
Toller lauf, tolle Bilder, der definitiv auf der Bucketlist steht. Dieser Lauf ist sicher eine Reise wert und wir freuen uns schon darauf in einer noch in ferner Zukunft liegenden Folge über das Erlebnis zu berichten

Delirious W.E.S.T. 200

Delirious W.E.S.T. 200 — Im Februar 2019 wurde in Australien der Delirious 200 abgehalten und es scheint so, als ob 200 Meilen die neuen 100 Meilen sind. Einige bekannte Namen, unter anderem Candice Burt, Läuferin, Race Director von drei 200 Meilen Läufen ( Tahoe 200, Bigfoot200 and Moab 240) und Host des Humans of Ultrarunning Podcasts, haben hier mitgemacht und gefinisht. Candice Burt hat sich auch gleich die Damenwertung geholt und wurde hinter Dion Leonard und Kay Bretz hervorragende Dritte.

Badwater 2019

Beim diesjährigen Badwater Ultramarathon, einem der härtesten , Ultramarathons, hat der Enzersfelder – Christian Magadits . Wir wünschen ihm viel Erfolg bei dieser riesen Herausforderung und dem wundervollen Erlebnis.

World Marathon Challenge

7 Marathons / 7 Kontinente / 7 Tage: Erneut hat der Ausnahmeathlet Michael Wardian diese Challenge gewonnen. Ganz nebenbei hat er am Weg zwischen zwei Marathons auf dem Flughafen auch ein Interview mit Candice Burt für Humans of Ultrarunning geführt und wirkt dabei sehr entspannt.

Die Siegerin der World Marathon Challenge 2016, Becca Pizzi, war bei unserem Podcastkollegen Sascha aka. Trailrunnersdog im Podcast zu Gast: Link zur Folge. Spannende Einblicke in ein extremes Event.

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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LEP#053 – Interview mit Trail.Cafe: Keine Zeit – keine Ausrede

Interview mit Trail.Cafe

In dieser Folge zu Gast ist ein treuer und begeisterter Hörer – Marcus  aka. trail.cafe .
Er ist euch unter diesem Namen auch ein Begriff aus dem Twitteruniversum.

Vor einigen Folgen hat er uns Feedback gegeben und wir durften erfahren, wie er zum Laufen gekommen ist und was ihn antreibt.Wir fanden das so spannend, dass wir ihn als Interviewgast haben wollten und Trailator, dem Trailgott sei Dank, auch bekommen haben.

Wer ist Marcus?

Marcus ist ein rotschopfiger Deutscher, der in Garmisch Partenkirchen wohnt und dort mit Familie sein Leben geniesst.

Viele Läufer beginnen ihre Laufkarriere klassisch mit Leichtathletik in der Kindheit/Jugend oder durch den Wunsch abzunehmen. Manch einer möchte so eine Sucht bekämpfen und findet neue Befriedigung im Sport.

Ganz anders Marcus. Sein Beginn war Pragmatismus. Schon immer ging er gerne in die Berge und bezwang schon den einen oder anderen 4000er. So auch den Grand Paradiso, dessen Schönheit wir euch nicht vorenthalten möchten. Damit war Marcus auch glücklich und zufrieden.

Ausblick auf den Grand Paradiso.
(Foto: Trail.Cafe)

Vom Wandern zum Laufen

Da im Lebenslauf von Marcus plötzlich ein weiterer Kopf auftauchte, wurde die Zeit für ausgedehnte Wanderungen knapp. Anstelle sich nun dem Extremsport Couching hinzugeben, hat Marcus ganz pragmatisch festgestellt, dass man auch in wenig Zeit viele Strecken zurücklegen kann, wenn man sich schneller bewegt. Mit der Unterstützung seiner Frau konnte er nun in den letzten Jahren einige Stunden in das Training stecken und sich nun laufend einen Ausgleich schaffen und so seine Strecken und Höhenmeter absolvieren.

Begünstigt durch die Umgebung in seiner Heimat kann er im Winter auch sein zweites Hobby, das Tourenschigehen ausleben.

Jede Abfahrt wird genossen. (Foto: Trail.Cafe)

Tourengehen – das dauert doch lange, oder?

Nicht, wenn man auch hier wieder kreativ ist. So haben die Standardrunden 20min Anfahrt und danach jeweils 400m Aufstieg + Abfahrt zu bieten. Je nach Zeitbudget werden 1 oder mehrere Runden absolviert und so können auch 2 oder 3 Stunden gut genutzt werden.

Ein Sprunggott am Weg nach unten. (Foto: Trail.Cafe)

Und die Kinder?

Die kommen mit. Je nach Tour, Sport und Kindesalter im Brustgeschirr oder in der Kraxe  ( z.B zu finden bei Bergzeit ). Es gäbe auch trailtaugliche Kinderwägen, die Marcus aber zu unflexibel und globig sind.

 

Und wie sieht es mit der Leistung aus?

Die Frage nach der Leistungsorientiertheit bzw. ob Marcus hier überhaupt Ambitionen hat, kann recht einfach beantwortet werden. Michael Arend, bekannt aus dem einschlägigen Podcast FatBoysRun und dem Trailmagazin, ist sein Trainer und schreibt die Trainingspläne.
Demnach ist eine gewisse Leistungs- und Leidensfähigkeit durchaus gegeben.

Auch war der erste Wettkampf mit dem GGUT – 50k gleich eine richtige Herausforderung.
Nicht nur die Strecke und die Veranstaltung waren hier richtig knackig, sondern auch die Endzeit von 7 Std. 33 Min.

Nicht nur das finishen, sondern auch die sehr gute Zeit verdienen hier höchsten Respekt.

Zielfoto des GGUT 2018 – 50k

 

Nervst er nun die ganze Familie damit, oder machen die nun alle mit?

Hier ist wohl die ganze Familie gefangen und von Bergen fasziniert. Diese Begeisterung spiegelt sich neben den Hobbies und Touren auch in den geplanten Events wider.

Blut geleckt – voll eingedeckt

Nach der erfolgreichen Ultrapremiere hat sich Marcus direkt die Jahresplanung 2019 mit einer reine großartiger Events versüsst.

Los geht es mit dem Innsbruck Alpine Trailrunning Festival. Gemeinsam mit einem marathonerfahrenen Kollegen, der aber ein Bergfrischling, wird er Anfang Mai Tirol unsicher machen. Aus gut informierten Kreisen haben wir gehört, dass auch einige Andere aus dem #twitterlauftreff und aus der Laufendentdeckenhörerschaft vor Ort sind.
Da würden wir uns ja über ein Foto freuen.

Ein Monat später geht es direkt weiter nach Italien, zum Cortinatrail und wundervollen 48km durch die Dolomiten. Flo hat hier auch bereits mehrere Starts hinter sich und schwärmt regelmäßig von der unglaublichen Schönheit dieser Landschaft.

Nach einer kurzen Regenerationsphase im Juli, hat er auc im Sommer mit dem Pitztal Alpine Glacier P60  ein richtig feines Event eingebaut. Auch hier ist die Umgebung und der Genuss der umliegenden und zu durchschreitenden Natur atemberaubend. Wer noch ein Augustzuckerl sucht, sollte sich das mal ansehen.

 

Welche Läufe stehen noch auf der Bucketlist?

Die 75km des Swiss Canyon Trail wollen irgendwann bezwungen werden und der Beiname Trail de’l Absinthe bringt wohl auch noch den einen oder anderen auf den Geschmack.

 

Wir bedanken uns nochmal herzlich bei Marcus für das Interview und seine Ausführungen.

Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass man auch mit wenig Zeit und Familie nicht nur seine Hobbies ausleben kann, sondern auch noch Topleistungen bringen kann.

 

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LEP#052 – Das Rennen endet erst im Ziel

Das Rennen endet erst im Ziel

Endlich ganz im neuen Jahr angekommen widmen wir uns neben den aktuell im deutschsprachigen Laufuniversum stattfindenden Läufen auch den neuesten Geschehnissen rund um den UTMB, dem Versuch 800m in Weltrekordmarathonpace zu laufen und dem innigsten Kampf, den ein Läufer kämpfen kann.

Die aktuelle Stunde:

24h Stunden WM in Albi (Südfrankreich)

Am 26.Oktober startet die 24h – Lauf WM in Südfrankreich. Bei diesem ruhmreichen Event wird auch Österreich vertreten sein. Bereits qualifiziert ist unsere Teamkollegin Sabrina Lederle (österreichische 24h-Meisterin 2018).
Die Qualifikationskriterien und entsprechende Informationen zu dieser Veranstaltung findet ihr unter:

Falls sich nun jemand motiviert sieht, die Qualifikations zu bestreiten oder gar bei der WM zu starten, freuen wir uns über Feedback. Wir würden die Road to 24h gerne begleiten.

14 Tage am Laufband

Bei diesem Event geht es um den Weltrekordversuch von Rainer Predl.
Mit 9,2,2019 startet Rainer Predl seine Resie auf einem Laufband in Gänserndorf. Er wird innerhalb von 14 Tagen versuchen, möglichst viele Kilometer auf Selbigen zurückzulegen.
Wer interessiert ist oder sich ein Herz fassen möchte, findet hier die Informationen und die Möglichkeit, einen Teil der Zeit mit Rainer Predl zu verbinden.
Einige Hörer dieses Podcasts werden sich hier als Begleiter beteiligen und der tristen Eintönigkeit eines Fitnessstudios in Gänserndorf ein wenig Lebensfreude einhauchen.
Der Reinerlös des Versuchs wird an den Verein Pfotenhilfe ( https://www.pfotenhilfe.org/ ) gespendet.

  • Alle Informationen zum Event: https://www.rainerpredl.com/14-tage-am-laufband-weltrekordversuch/
  • Anmeldungsmöglichkeit für die Begleitbänder/räder: https://www.rainerpredl.com/14-tage-am-laufband-weltrekordversuch/begleitlaufband-rad/
  • Facebookevent zu dem Versuch: https://www.facebook.com/events/190020271715001/

Das Thema der Leidensfähigkeit und der Stärkung der mentalen Kräfte, wird im Trailrunnernationpodcast mehrfach besprochen. Ans Herz gelegt sei hier die Folge 414 – Suffering .
Ebenso ist das Buch Can’t hurt me von David Goggins eine Leseempfehlung, die den einen oder anderen Abend sinnvoll gestalten kann.

Die Auseinandersetzung mit Monotonie, die gezielte Eliminierung einzelner Sinne und das Ausloten der Fähigkeiten von Menschen wird auch im Trailrunnernation-Podcast Relying on Myself – Taking the Mental Side of Training to the Extreme veranschaulicht.

Wer nun mit einer Treadmill anbandln will, der kann sich zum Beispiel ein günstiges Teil hier organisieren: https://www.roguefitness.com/trueform-runners

Rodgau 50

Diesen Lauf haben wir nur aus der Ferne und per Twitter verfolgt.
Auf alle Fälle empfehlenswert ist der Blogbeitrag von Ludwig: http://lilablog.de/rodgauultra2019/ und die Folge #LL100K-2 

Aktuelle Folge

Feedback

  • Vegane Hundefellmütze (Folge 50)

    Erster Teil der Hundefellmütze

  • Warme hände – (Folge 51) Empfehlung  – Handschuhe von The Heat Company  (Danke Martin).

UTMB – Unsere Technik Macht Blödsinn

Da Florian sich gemeinsam mit der Bergziege, Geordie und Michelle für den UTMB qualifiziert haben, waren wir alleam 10.Jänner sehr gespannt, wie denn das Auslosungsergebnis aussieht.
Zu unser aller Überraschung  wurden von der gemeldeten Vierergruppe, die entweder ganz oder gar nicht gezogen wird, zwei Leute gezogen und zwei nicht.
Nach etwas Verwirrung und einiger Kommunikation mit dem Veranstalter stellte sich heraus, dass es “a technical problem” gab und die beiden Gezogenen nur die Möglichkeiten hätten, als Einzelstarter anzutreten oder zurückzutreten und im Topf fürs nächste Jahr zu bleiben.
Da es als Gruppenaktivität geplant war ist der UTMB 2019 nun für alle Geschichte und Alternativen werden gesucht.
Ideen, Vorschläge und tolle Events sind jederzeit willkommen.

Leichtathletikmeeting – 800m All Out

Die Kulisse eines Stadions ist immer beeindruckend.

Wie bereits in mehreren Folgen besprochen, hat Peter den Drang verspürt (oder wurde motiviert) sich der Strecke von 800 m zu widmen, mit dem Ziel, diese Distanz in einer Pace von 2:54 min/km zu absolvieren. Nachdem der erste Versuch vor dem Jahreswechsel verletzungsbedingt ins Wasser gefallen ist, hat “der Trainer” die Idee geboren, doch beim ERIMA-Athletics  Meeting anzutreten. Furcht- und Schamlos erfolgte die Anmeldung und gemeinsam mit Sebastian und unserem Fanclub, wurde das Dusika-Stadion in Wien gestürmt.

Nachdem wir Läufe auf EM-Niveau gesehen haben, wart es mit dem Übermut nicht mehr ganz so weit, aber frei nach dem Motto #hueftjonix , wurde nun durchgezogen.
Hier das Video des Laufs

Am Ende des Tages war es leider keine 2:54 sondern eine 3:00 aber das Ziel ist in Schlagdistanz.
Leider wurde Peter aus uns nicht bekannten Gründen disqualifiziert und
Sebastian hat die 2:54 genau getroffen und den Lauf 4 auch für sich entschieden. Gratulation an dieser Stelle.

Wintertrail

Als Vierertruppe  (Florian, Peter, Sebastian, Philipp) wurde auch der Vienna Winter Trail absolviert. Dieser Traillauf am Rande Wiens über wahlweise 12 oder 24 km findet Anfang Jänner statt und erfreut sich hoher Beliebtheit. Die Startplätze waren innerhalb von 24 Stunden ausgebucht und das topmotivierte Feld brach um 10:00 in ein Winterwonderland auf.
Mit bis zu Hüfthohen Schneeverwehungen, eisigen Passagen, noch zu ziehenden Spuren und traumhaften Bedingungen war dieser Lauf ein wahrer Genusslauf (er ist auch offiziell kein Wettkampf, sondern ein Erlebnislauf für 2er-Teams).

Das Triathleten/Spartan-Gespann im Windschatten haben Florian und Peter die Pace hoch gehalten und mit Ausnahme einer kleinen Waldklettereinlage (siehe Foto), die dem Fehlen des Weges geschuldet war, konnten alle gut Meter machen.

Kurz vor der Wende bei KM12 konnte sich Team Laufend Entdecken um ca. 100m absetzen. Durch ein motiviertes Durchlaufen durch die Labe und dem Willen zum Sieg hat sich die AllTerrainCrew wieder herangekämpft.
Nachdem Philipp sich höchst sportlich verhalten hat und uns auf eine Abzweigung aufmerksam gemacht hat, hat sich unsere Vierergruppe stabil auf den Weg zum Ziel gemacht. Es wäre ein schönes gemeinsames Einlaufen geworden.
Wäre….
Da musste doch tatsächlich ein Triathlet den Versuch eines Ausbruchs wagen und hat mit einer 3:xx Pace den Rest seinen Schneestaub schlucken lassen. Wir sahen nur seine kleiner werdende Silhouette am Horizont.
Nur noch zu dritt tappelten wir über die Abschlussrunde auf der Laufbahn und ins Ziel. Zu unserer Verwunderung war dort kein Sebastian zu sehen. Einige Minuten später konnte Raketenrudi eingefangen werden und es hat sich bewiesen, dass Triathleten keine Orientierungsläufer sind. Da hat er sich doch glatt bei der letzten Kurve verlaufen und den Weg zum Ziel nicht gefunden.

Das Rennen endet halt doch erst im Ziel.

Hier noch ein die Links zur Einlaufliste und dem Fotoalbum des Laufs

Winterlaufserie 2 – Dixielove

Flott Flott…drück aufs Tempo

Ende Jänner hat Peter im Rahmen der Winterlaufserie des VCM erneut die Beine im Wiener Prater geschwungen. Es hat sich wiedermal gezeigt, dass in gewissen bereichen Lernkurven nicht besonders steil sind und vorabendliche Eskapaden sich nicht optimal auf den läuferischen Organismus auswirken. Mit einem Zehnerblock für das Dixie im Startbereich waren die Vorzeichen für die angepeilten 21km nicht die Besten.
Nochmal schnell bei der angesagten Pace von Nadine verhört und ab ging die Laube. Viel zu schnell und im Infight mit dem Schliessmuskel wurden 14km in einer 4:35/4:40 er Pace abgespult.

Danach war definitiv Schluss und bereits in Schräglage Richtung dem Dixie (liebevoll Dora getauft) noch flugs das Metall geholt und ab zur Aftershow.
Für das nächste Mal hat er sicher was gelernt……

Hart erkämpft….

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LEP#051 – Trainingsupdate oder die Blutgraetsche zum Erfolg

Trainingsupdate oder die Blutgraetsche zum Erfolg

Was machen die beiden Helden denn so im Winter? Was treibt sie um und wohin geht die Reise?
Haben sie eine geheime Trainingswunderwaffe gefunden?  In dieser Folge geht es um den aktuellen Jahresstart und die Vorbereitungen auf die Höhepunkte der Frühjahrssaison.

Die aktuelle Stunde:

12 Stunden von Langenzersdorf

Die 12 h von Langenzersdorf  finden in diesem Jahr am 27.04.2019 am angestammten Ort  statt.  Mit einer neuen Organisation will dieser familiäre Event im Wiener Umland wieder durchstarten . Angeboten werden  3/6/12h um den örtlichen See und vielleicht gibt es hier ein auch ein Laufendentdecken-Team.

Österreichichische Ultraläufe

Bereits mehr als 30 Ultraläufe finden pro Jahr in Österreich statt und bieten dem Ultralaufherz eine breite Palette an Laufveranstaltungen für jeden Geschmack.
Anfang und Ende des Jahres finden im Burgenland am Neusiedlersee statt und fordern die Athleten nicht nur köperlich mit Wind und Wetter sondern auch mental durch die doch recht gleichförmige Landschaft.
Im Jahreskreis tummeln sich aber Stundenläufe, Trailruns und Strassenläufe in verschiedenen Schwierigkeits- und Geländegraden sowie verschiedenster Länge. Zusätzlich locken auch  alkoholgeschwängerte Genussläufe, wie der Biertrail im Mühlviertel und der Blaufränkisch Ultra unseres lieben Geordie.


Bei letzterem werden wir dieses Jahr am Start sein und mal zeigen wo der Winzer die Trauben holt.

Lessons from the edge

Ryan Sandes und Ryno Griesel sind eine neue FKT (Fastest know Time) am Great Himalayan Trail aufgestellt. Die beiden professionellen Ultraläufer zeigen hier sehr intime Details der Reise und ihres Zustands währendessen.

Neben der Distanz und dem Rahmen der FKT ist hier die Auseinandersetzung mit dem Tod und dem eigenen Ich sehr anschaulich. Wie sieht die Lebenseinstellung eines Menschen aus, der eine derartige Reise auf sich nimmt.

Neue FKT quer durch Nepal

Ultrahumans – Menschen die perfekten Ausdauerläufer

Was können Menschen eigentlich gut? Ultralaufen!
Mehrere Artikel erklären, warum Menschen die optimalen Langstreckenläufer sind.

  • https://slate.com/culture/2012/06/long-distance-running-and-evolution-why-humans-can-outrun-horses-but-cant-jump-higher-than-cats.html
  • https://www.theguardian.com/science/blog/2018/mar/14/why-humans-are-optimised-for-endurance-running-not-speed
  • Wikipediaeintrag

Schmerzen

Welche Schmerzen sind gute Schmerzen und welche Schmerzen sollten wir besser vermeiden?

Sollen sie uns nur alarmieren?

WIEVIEL KOSTET DER FISCH?

H.P.Baxxter verrät es uns im Interview

Allerdings war der dann auch nochmal im Angebot:

 

Aktuelle Folge

Rückblick auf den Marcothon. Florian hat ja den Dezember gestreakt und erzählt von seiner Erfahrung. Hat er es geschafft? Hört selbst.
Peter hat im Dezember wiedermal herumgebummelt und sich dem Alternativtraining gewidmet. Dabei hat er für sich auch eine Streakvariante entdecken. Während des Genusses des Schnaufcasts hat er entdeckt, dass Endurange hierfür bereits einen Namen gefunden hat “Enduthon”.

Da Florian und Peter gelernt haben, dass Dehnen, Yoga und Coreübungen wichtig sind und widmen sich mittels kurzem Plausch über Sonnengrüsse und ihren liebsten Coreübungen und dem Kettlebelltraining.

Zu den Sonnengrüssen haben die tolle  Bevegtmenschen bereits einen Spitzenartikel verfasst, den wir hier direkt verlinken.

Peter ist ein wenig auf die Hometrainer hineingekippt und wird sich hier wohl mit Zwift und einem entsprechenden Smarttrainer die Wintersaison versüssen.

Stadtturm Korneuburg

Peter hat im Dezember seinen bislang kürzesten Wettkampf bestritten und sich in 35 Sekunden auf einen Turm gewuchtet. Grosser Respekt an die Feuerwehrmänner, die hier mitgemacht haben.

Peter sucht auch nach warmen Handschuhen – Über Empfehlungen mittels der untenstehenden Kanäle würde er sich gar sehr freuen.

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LEP#050 – Wie weit ist es schon gekommen?

Wie weit ist es schon gekommen mit diesem Podcast und dem/den Protagonisten?

50 mal laufend Entdecken, 50 mal Geschichten vom und um das Laufen. Zum Jubiläum ein kurzer Blick zurück aber vor allem, wie es sich für Ausdauersportler gehört, ein Blick nach vorne mit neuen Zielen, kleinen Veränderungen und viel Spaß und Freude bei den Gedanken an künftige Erlebnisse, Misse- und Heldentaten.

Die aktuelle Stunde:

Eine Neuerung ist die aktuelle Stunde, in der wir uns Themen widmen möchten, die entweder neulich geschehen sind oder die wir kürzlich entdeckt haben.

Camille Herron

Diesmal Camille Herron und ihre großartige Leistung beim Desert Solstice Invitational

Besonders erwähnenswert ist hier auch die Verpflegungsstrategie mit Taco Bells und Bier.

Sie war bereits früher auffällig und bemerkenswert:

Erwähnt wird auch Zach Bitter, der auch einen beeindruckenden Track Record hat.

Karl Egloff

Ein weiterer großartiger Athlet ist Karl Egloff, ein Schweizer in Ecuador, der mehrere Rekorde von Kilian Jornet gebrochen hat und zusätzlich den Speedrekord am Elbrus hält. Somit hält er 3 der Seven Summits Speedrekorde.
Abseits der großen Sponsorenverträge hat er als Bergführer und Mountainbikeprofi gearbeitet und ist erst in den letzten Jahren bekannter geworden.

 

Aktuelle Folge

Rückblick auf die bisherigen 50 Folgen. Wie begann alles? Florian erzählt, wie er zum Laufen kam und wie der Podcast entstand. Nachzuhören in LEP Folge 001.

Plötzlich gab es am deutschsprachigen Podcastuniversum, neben dem Schnaufcast, Laufenliebeerdnussbutter und  Trailrunning Podcast eine Perle aus dem schönen Österreich.

Nach einiger Zeit wurde der Podcast durch einen zweiten Protagonisten ergänzt und geht nun bereits ins dritte Jahr

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LEP#049 – Back to Future

Back to Future

Das Jahr ist fast um und die Jahresendfolge ist da.

Wie geht es dem Bein?

Zu Beginn gibt es einen kurzen Statusbericht von Peters linken Bein. Das ist wieder beinahe ausgeheilt und darf nun wieder etwas belastet werden. Trotzdem muss weiter gedehnt und gezielt trainiert werden. Von nix kommt ja nix.
Darum heisst es – Terrabänder raus, Blackroll am Boden und ab und zu ins Fitnessstudio.

 

2019 Jahresplanung – Die Frühjahrssaison

Nach dem kurzen Gesundheitscheck geht es aber hauptsächlich um die Saison 2019. Konkret um die Planung der Frühjahrssaison.
Hier stehen neben kleineren Volksläufen, die spontan eingeschoben werden, einige gemeinsame Läufe, wie der Wintertrail  am 12.1 am Programm.
Beim Wintertrail werden 24 km mit 800 hm in einem 2er Team bewältigt.

Ende Jänner findet rund um den Neusiedlersee der 24h Burgenland Extrem am 25.1. statt. Es ist noch nicht fix, ob Peter hier startet und auch nicht in welcher Länge (60 oder 120 km ). Florian hat auf alle Fälle im Plan, dort zu sein und zu crewen. 

Danach wird sicher der eine oder andere Lauf der  Winterlaufserie oder des Eisbärcups  mitgenommen. Hier kann flexibel während des Laufs entschieden werden, ob 7 / 14 oder 21 Kilometer gelaufen werden sollen. In jedem Fall ist die Strecke eine 7km Schleife durch den Wiener Prater.

Grundsätzlich dienen diese Läufe als Vorbereitung der ersten Höhenpunkten der Saison.
Den Beginn macht hier Florian mit dem Barcelonamarathon am 10.3 .
Er will hier nebst einem schönen Wochenende auch seine Bestzeit angreifen und im besten Fall die 3h15 unterbieten.

Am 16.3 startet Florian auch direkt beim Ultrapericus in Italien. Hier geht es über 65km mit Christoph aka. der Trainer. Genaueres zu diesem Lauf liefern wir nach, wenn wir jemand gefunden haben, der uns die italienische Webseite übersetzt 🙂 .

Als nächstes wird es Mitte April spannend, wenn Florian die 100 Meilen – Istrien angeht. Er wird die Strecke sicher rocken und wir werden hier in der Vorbereitung eine Sonderfolge einschieben.

Am selben Wochenende startet Peter beim
Linzmarathon am 14.4 und wird hier ebenfalls auf seine PB losgehen. Als A-Ziel stehen die 3h35 am Zettel. Ebenfalls am Start sind Vienna Running aka @Geordi2504(bekannt unter anderem aus Folge 043), der Laufhase Guracell und CiclistaRosa. Vielleicht folgen ja noch einige und es gibt ein schönes Treffen.

Kurz danach findet der Wings for Life Run am 5.5. statt. Hier stehen für Peter 30km am Programm. Unter Umständen ist Florian beim Innsbruck Alpine Trailrunning Festival am 4.5.

Gemeinsam werden Florian und Peter den Veitscher Grenzstaffellauf am 29.6 in Angriff nehmen. Hier sind ca. 54km mit 2000 hm zu bewältigen.
Wenn es zeitlich möglich ist, steht die ganze Serie, bestehend aus Ötscher Trailmarathon am 25.5 dem Veitscher Grenzstaffellauf am 29.6  und dem Kainacher Bergmarathon am 4.8  an.

Ebenfalls im Juni findet der Mozart 100 statt. Für Florian sollen es die 63 km sein. Peters Teilnahme steht noch in den Sternen bzw. ist hier das Novarock Festival .

Im Juli ist auf alle Fälle der Blaufränkisch Ultra fix im Stundenplan eingetragen. 30 Weinschenken wollen im Laufe von 77km besucht werden.

Mit etwas Losglück geht es für Florian, gemeinsam mit @Geordi2504 und @die_bergziege dieses Jahr zum UTMB (170km – 10000 hm).

Ab der Jahreshälfte ist es noch etwas vage. Für diese Zeit wird es im späten Frühjahr 2019 sicherlich noch eine spezielle Folge geben.

Wir wünschen euch einen schönen Jahreswechsel. Bleibt uns gewogen.

Planning of the first 6 months of 2019

Erwähnungen

Bewertungen, Kontakt und Abomöglichkeiten

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LEP#048 – Roadwarrior vs. Baumschmuser

Der ewige Kampf: Roadwarrior vs. Baumschmuser

“Roadwarrior, auch Strassenläufer oder Egoellbogeneinzelkämpfer haben ja keinen Blick für das Schöne. Denen geht es ja nur um Sekunden und Platzierungen. ”
“Diese Baumschmuser und Wanderer nennen sich Läufer, bewegen sich aber kaum schneller als Grossonkel Klaus am Weg zum Berggasthaus. ”

So oder so ähnliche Aussagen hat sicher schon der eine oder andere Läufer gehört. In dieser Folge beleuchten wir die verschiedenen Lauftypen und welche Ansätze uns aufgefallen sind.

So gibt es den Tempobolzer aus dem Leichtathletikverein, der an seiner Technik feilt um die letzte Sekunde rauszuholen.
Genauso gibt es die landschaftsgeniessenden Bergwanderer, die die Wanderschuhe gegen Laufschuhe ausgetauscht haben, aber noch immer die Schönheit der Natur suchen.
Die meditativen 24h-Rundenläufe bedürfen einem ganz speziellen Mindset und sind für die einen unglaublich langweilig, für die anderen ein spiritueller Weg.
Die Kulisse eines großen Stadtmarathons ist wahrlich unterschiedliche, wie die einsame Nacht in den Bergen oder die pulstreibenden Kilometer eines Berglaufs / Skyrace.

Ist jemand besser? Gibt es hier einen richtigen Läufer und falsche Läufer?
Wir glauben nicht. 

Fazit

In unserem Fazit sind wohl diejenigen der komplettesten Läuferinnen, die sowohl Straßenläufen in allen Distanzen, als auch höhenmetergespickte Trails in ihrem Trainings- und Wettkampfkalender unterbringen.

Das wichtigste ist aber in allen Längen, Lagen, Geschwindigkeiten und Untergründen, der Spass an der Sache und das Bewusstsein, dass jeder, der sich laufend fortbewegt ein Läufer ist.

Also raus aus dem Heim und rein in die Laufschuhe – Habt Spass!

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LEP#047 – Sonderfolge 1. Virtual Run

Die Fakten zum Virtual Run

Zuerst die Fakten:

Vom 19. – 25. November 2019 haben sich viele Mutige virtuell zusammengefunden und in 4 Kategorien gegeneinander gekämpft. Man konnte in einen der zwei Lager für den Sieg kämpfen, entweder schloss man sich #TeamKurzeHose oder #TeamLangeHose an. Die Kategorien waren: Meiste Kilometer/Höhenmeter, schnellster Kilometer und schönste Hose.

Ergebnis Virtual Run – Die Gewinner

Es war ein harter Wettkampf mit großartigen Leistungen und begeistertetn Teilnehmern. Es hat uns jeder getaggte Lauf besonders gefreut.
Desweiteren gratulieren wir den glücklichen Gewinnern sehr herzlich:

  Sieger in der Kategorie Kilometer Svn Kswttr
  Siegerin in der Kategorie Höhenmeter Katharina Kimmel
  Schnellster Kilometer in 3:07 Peter Nicolas
  Schönste Hose geht an Thomas Plank

Als Belohnung für eure Leistung bekommt ihr euer ganz persönliches Finisher T-Shirt von https://finishertshirt.com/

Wir werden hier nicht gesponsert, sondern ein Zuschauer hat uns die Möglichkeit gegeben, eure Leistungen auf ganz besondere Weise zu belohnen. Danke dafür!

Für die Gewinner:
Ladet eure Läufe auf Finishershirt.com hoch und tragt den Stravanamen in die Kommentarbox ein, Ihr erhaltet dann einen Code, der euch das Shirt um 100% rabattiert.
Zusätzlich erhalten die Gewinner ein Überraschungspaket des Laufendentdecken-Podcasts.

Für alle Teilnehmer:
Ladet eure Läufe auf Finishershirt.com hoch und tragt den Stravanamen und Laufendentdeckenpodcast in die Kommentarbox ein, Ihr erhaltet dann einen Code, der euch das Shirt auf 26,20€ rabattiert.

Fazit

Es war ein spannender Wettkampf und hat uns riesig Spass gemacht. Auf Twitter wurde des öfteren über die Wahl der richtigen Hose diskutiert. Danke an Alle für die Teilnahme. Wir hoffen auf eine zweite Ausgabe und freuen uns über Feedback und Anregungen.

 

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LEP#046 – Das fehlende Warum / stryd Running

In der heutigen Podcast Folge widmen wir uns zwei Themen: Zuerst sprechen wir über Peters fehlende Motivation und weshalb ein fehlendes Warum hier vielleicht die Wurzel des Problem sein könnte. Andererseits möchten wir noch über die ersten Eindrücke des stryd Geräts sprechen und wie Power das Training verändern könnte.

Das fehlende Warum

Nach dem großen Erfolg beim WUT (#44) ist bei Peter etwas der Faden verloren gegangen. Florian hat in diesem Bereich schon einige Erfahrungen gesammelt und kann von dem ein oder anderem “Post Ultra Blues” erzählen. Vieles wurde schon ausprobiert,  einiges hat funktioniert / einiges nicht. Peter und Florian sprechen über diese Erfahrungen und was ihm möglicherweise helfen könnte.

Erwähnung
Talk Ultra Folge 162: Brutal Claire Smith und ihre Erfahrungen beim Decathlon. 

stryd running

Seit neuersten benutzt Florian stryd. Basierend auf dem Buch “Running with Power” wird über die Vorteile von Laufpower gesprochen und die ersten Erfahrungen mit dem Gerät geteilt.

Strava Virtual Race

Zum Abschluss haben wir noch über unseren Stravaclub gesprochen und möchten alle einladen, bei unserem ersten virtual Race dabei zu sein. Wir werden in der Woche vom 19.11-25.11 einen virtuellen Lauf austragen, in dem ihr für das #Teamlangehose oder das #Teamkurzehose antreten könnte (oder natürlich #teamkeinehose).

Wir werden die Kategorien Meiste Kilometer, meiste Höhenmeter, schnellster Kilometer, schönste Hose und kürzeste Hose haben und die Gewinner bekommen ein Laufendentdecken-Überraschungspaket.

Also tretet dem Club bei und lasst uns gemeinsam die Beine und Hosen schwingen.

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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LEP#045 – Hinterhofcommunity in finanziellen Noeten

Big Backyard Ultra

In einem Hinterhof in Tennessee versammeln sich 70 Athleten um einen Mann mit Holzfällerhemd und Vollbart. Neben ihm steht seine Bulldogge Big.

Am 20.10.2018 begann der Big Backyard Ultra. Ein Ultramarathon der besonderen Art.
Als Last-Man-Standing-Event ist es ein besonderes Format eines Ultramarathons.
Jede Stunde startet ein Rennen über 4.16667 Meilen. Jeder Teilnehmer hat für diese Strecke 60 Minuten Zeit. Die restliche Zeit der Stunde haben die Teilnehmer für Pause/Verpflegung etc.

In der Beschreibung des Events auf Ultrasignup spricht Lazerus Lake, der Veranstalter dieses Ultras und des Barkley Marathon davon, dass es ein “Race to the Death” ist.

In diesem Jahr hat sich das Rennen über 67 bzw. 68 Runden, sprich mehr als 280 Meilen , hingezogen und war ein spannender Zweikampf zwischen Johan Steene (Instagram)und Courtney Dauwalter (Facebook).

Wir besprechen das Rennen, den Ausgang und Einstellung und Entbehrungen der Athleten und die Förderung verschiedener Sportarten.

Zu diesem Rennen haben wir ein paar Berichte und Links zusammengetragen.

Johan Steene nimmt uns mit auf eine Runde  inklusive einer Einführung in die Regeln.
Und hier geht es zu den Resultaten und ein paar Statistiken.
Abschliessend noch ein schönes Review von IRun4Ultra, eine Anekdote von Andy Emerson und ein Video des Gingerrunners

 

Im Zuge unserer Berichterstattung unterhalten wir uns auch über Andrea Mayr, das österreichische Marathonteam und Christoph Strasser.

Strava Virtual Race

Zum Abschluss haben wir noch über unseren Stravaclub gesprochen und möchten alle einladen, bei unserem ersten virtual Race dabei zu sein. Wir werden in der Woche vom 19.11-25.11 einen virtuellen Lauf austragen, in dem ihr für das #Teamlangehose oder das #Teamkurzehose antreten könnte (oder natürlich #teamkeinehose).

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LEP#044 – WUT 2018 / Wir sind jetzt große Ultras

WUT 2018 ist Geschichte. Über viele Folgen (43 / 42 ) hinweg haben wir uns mit diesem feinen Lauf, in den Wäldern um Wien, beschäftigt und nun war es endlich soweit. Peter & Florian durften beide Ihren weitesten Lauf finishen. Für Peter ging es über 1 Runde und 55 Kilometer ins unbekannte Ultraland, auf der anderen Seite betrat Florian mit 3 Runden bzw. 100 Meilen (160 Kilometer) absolutes Neuland. Um dem ganzen die besondere Würze zu geben, haben wir uns einen speziellen Gast eingeladen: den schneller und wunderschönen @Geordi2504. Seinen WUT 2018 Bericht findet ihr auf seinem Blog vienna-running.eu (unbedingt lesen!). Wie es uns genau ergangen is und was wir so erlebt haben, hört Ihr in dieser Folge. Viel Spass!

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LEP#043 – Letzte Gedanken vor dem WUT

Der WUT rückt mit großen Schritten näher. Wir haben zwar schon viel über diesen kleinen, aber feinen Lauf gesprochen, trotzdem wollen wir ihn noch einmal aufgreifen und die finale Vorbereitung besprechen. Was ist in den letzten Wochen, vor unserem jeweils längstem Laufwettbewerb, alles passiert? Sind Problem aufgekommen? Wenn ja, wie haben wir sie gelöst? Viele Fragen auf die wir versuchen eine Antwort zu geben.

Gemacht haben wir das teilweise beim letzten langen Lauf mit dem schnellen Vienna Running aka @Geordi2504. Eine feine 25km Runde, die bei uns als “Kaltenleugebener Reib’n” bekannt ist. Die perfekte Gelegenheit letzte Infos auszutauschen und die Strategie für Samstag zu besprechen. Ein bisschen Aufnehmen durfte dabei natürlich nicht fehlen. Wir hoffen die Qualität ist besser, als beim letzten Mal und man versteht alle diesmal gleich gut. Feedback gerne über unsere Facebook Seite, per Twitter oder auch direkt hier im Beitrag.

Allgemeine WUT – Info

Das Höhenprofil des #WUT

– 100 Meilen: 6 Punkte. Wird gelaufen von Florian und @Geordi2504
– 55 km: 3 Punkte. Wird gelaufen von Peter.

Der #WUT ist auch hier ein gültiger Qualifikationspunktelauf (ITRA und UTMB):

 

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LEP#042 – Die UTMB-WUT-Runde – going Ultra

Folge 042 des Laufend Entdecken Podcasts wurde direkt von der Laufstrecke aufgenommen.
Wir, Florian und Peter, sind auf der Strecke des #WUT-Wienerwaldultratrail unterwegs. Wir testen das Equipment, die bereits angebrachte Beschilderung und unsere aktuelle Form.

Gearcheck vor dem Testlauf

Um dem ganzen ein heroisches Flair zu verpassen, wird der gerade stattgefundene #UTMB analysiert. Wir sprechen über die verschiedenen Taktiken, das Favoritensterben und die Leistungen bekannter Athleten.

UTMB: Eliteläufer und ihr Sterben

Zusätzlich haben wir uns auch die Frage gestellt, warum Topathleten öfter ausscheiden, als in den hintern Reihen anzukommen. Hat es etwas mit dem Sponsor zu tun? Verausgaben Sie sich so sehr, dass ein langsames Finish nicht möglich ist? Brechen Sie nur ab, wenn es sonst nicht mehr geht? Geht es um das Image?
Was unterscheidet Topathleten von anderen und wie ticken sie?

UTMB – Livestream

Beim UTMB 2018 gab es mit den Ausfällen von Kilian Jornet, Jim Walmsley, Zack Miller und vielen mehr ein wahres Gemetzel in den Elitereihen.

UTMB: Die Sieger

Gewonnen hat dennoch ein Favorit – Xavier Thévenard. Neben seiner herausragenden Leistung und unglaublichen Pace haben vorallem der Rumäne Robert Hajnal und Florian “Trailbeard” Grasel für die Überaschungen in den Top 10 gesorgt.

Bei den Damen gab es wie bei den anderen UTMB-Bewerben (OCC, CCC, …) eine wahnsinnig knappe Entscheidung und Francesca Canepa hat nur fünf Minuten vor Uxue Fraile Azpeitia und weitere sieben Minuten vor Jocelyne Pauly gesiegt. Allesamt knapp über 26 Stunden.

Die Ergebnisse aller UTMB-Rennen gibt es hier: UTMB-Results

Da dieser Lauf für ganz viele Läufer das ultimative Ziel ist, haben wir auch über die Qualifikationsmethodik gesprochen. Für alle Interessierten – Hier der Link.

Der WUT und die Vorbereitung

Das Höhenprofil des #WUT

Der #WUT ist auch hier ein gültiger Qualifikationspunktelauf (ITRA und UTMB):
– 100 Meilen: 6 Punkte
– 110 km: 5 Punkte
– 55 km: 3 Punkte

Die Anmeldung nimmt auch Fahrt auf und es werden kontinuierlich mehr Starter: Anmeldung.

Ganz nebenbei wurde auch die Marathonmarke bei diesem Lauf überschritten und Peter hat somit seinen ersten Lauf über Marathonlänge erledigt.

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LEP#041-ViennaTrailrun – Wo ist Maria?

3. Vienna Trailrun

Am 19.8.2018 ging der 3. Vienna Trailrun über die Bühne. Mit einem Teilnehmerlimit von 550 Personen ist es zwar bereits eine größere Veranstaltung, bleibt aber dennoch ein wenig familiär.

Rückblick auf den 2. Vienna Trailrun 2017

Konzentriert vor dem Start

Die Veranstaltung

Auch dieses Jahr, war das Team Vegan.at mit mehr als 10 Startern vertreten. Es wurden entweder der Light Trail über 6.4 km mit 290 HM oder der Classic Trail mit 14km und 590 HM absolviert.
Da die Strecke direkt am Wiener Stadtrand liegt, ist sie vielen bereits bekannt und sie wissen, wo sie Gas geben können.

Mit Volldampf voraus aka. die drei Damen vom Grill

Das Ergebnis

Die Ergebnisse des Vienna Trailrun findet ihr hier: Ergebnis
Mit den Plätzen 49 und 50 und einer Zeit von 1:21:59 sind wir gut unter dem Ziel 1:30 geblieben.

Weitere Finisher:

Classic Trail – 14km:
Patrick Johannes Klug : 1:18:15
Sebastian Resl: 1:18:28
Bernhard Hauer: 1:19:29
Verena Haller: 1:24:52
Christoph Fuhrich – 1:27:48
Katharina Kimmel:  1:49:15
Johannes Kimmel: 1:53:53
Nina Schrödl: 2:00:46

Light Trail:
Fritz Schölein – 35:56
Nikolaus Hnizdo – 39:45
Lola König – 43:14
Jeannine Vodicka – 58:01

Im Ziel des Vienna Trailruns

Bei diesem Wettkampf steht definitiv der Spass und die Freude am Laufen im Vordergrund. Ein Lauf für die Motiviation.  Wir wollten in dieser Folge hautnah an einer Veranstaltung dran sein.

Darum wurde dieses Mal das Lavalier Mikrofon von Rode SmartLav+ getestet. In Kombination mit einem Mobiltelefon liefert das Teil eine großartige Qualität ab, ist total handlich, kann überall (Shirt, Brustgurt vom Laufrucksack, etc.) angebracht werden und ist definitiv eine Empfehlung.

Abgesehen von diesem sehr zu empfehlenden Sommerlauf, sind wir beide in der Vorbereitung auf den #WUT – Wienerwaldultratrail. Dieser findet am 29.9.2018 – 30.9.2018 vor den Toren Wiens statt.

Florian wird den TITAN-WUT seinen ersten 100 Meilen Lauf absolvieren (3 Runden á 55km und 5700 HM) und Peter den DIAMANT-WUT seinen ersten Ultratrail (1 Runde mit 55 km und 1900HM).  Die Vorfreude ist bei beiden groß.

Erwähnte Läufe in der Folge:
Tor des Geants
Tortour de Ruhr 
Zugspitz Ultratrail

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LEP#040 – Der GGUT und der Carbonraketenmann

Diese Folge widmet sich voll und ganz den Erlebnissen beim GGUT – Großglockner Ultratrail. Neben einem Rennbericht werden auch das Training, die Rennstrategie und die Ernährung bei dem Rennen beleuchtet.

Großglockner 2018

Florian erzählt, wie sein Wochenende gelaufen ist, ob er gut vorbereitet war, wie sich das Rennen gestaltet hat, wo er richtig Spass hatte und wo es auch bergab ging.

Was unterscheidet dieses Rennen von den bisherigen, wo war Florian positiv überrascht und welche Entscheidungen sind in einem Rennen dieser Qualität richtig hart?

Darüberhinaus werden andere Aspekte eines solchen Abenteuers, wie Ernährung, Training, Renntaktik angesprochen und ein Ausblick auf die nächsten Wochen gegeben.

Links zu den besprochenen Rennen:

Hier der Link zum Ergebnis des GGUT:
Results GGUT 2018

Die Startnummern der erwähnten Teilnehmer:

110km:

    #teamultrakitty:
  • Sebastian Haboeck – 191
  • Christian Engelhardt – 317
  • Team Vegan.at:

    • Werner Weissl – 33
    • Florian Kimmel – 200

    75km:

      Team Vegan.at
  • Patrick Johannes Klug – 1128
  • Robert Berger – 1148
  • Christoph Feigl – 1147
  • Der Link zu den verwendeten Energy Gels:

    High 5 Iso Gels

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    LEP#039 – Geschichten vom Großglockner

    Heute möchten wir viele Geschichten vom Großglockner erzählen. Einerseits wird uns (wie in letzter Folge angekündigt) Peter von seinem Erlebnis Großglockner Berglauf erzählen., andererseits erfahren wir die letzten Neuigkeiten von Florian bezüglich der GGUT Vorbereitung.

    Peter Großglocknerlauf

    Peter berichtet von seinen Qualen und wo er für den nächsten Anlauf noch Verbesserungen sieht. Falls Ihr schon immer Lust auf diesen Lauf hattet, ist das hier der perfekter Einblick.

    Von einem kurzen Lauf auf den Großglockner schwenken wir dann um zu einem Langen drumherum. Florian berichtet über die letzten Wochen seiner Vorbereitung auf den GGUT und wie es Ihm derzeit so geht. Darüberhinaus werden die Ziele für dieses Monster besprochen und ein genauer Blick auf Zeiten der letzten Jahre geworfen.

    Falls ihr Florian am Freitag den 27. August 2018 verfolgen wollt, hier gibts alle Informationen.

    Links zu den besprochenen Rennen:

    Hier der Link zu Florians Livetracking:
    Live Tracking

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    LEP#038 – Großglocknerlauf und Veitscher Grenzstaffellauf

    Wir hoffen die letzte Folge hat euch gefallen und es macht Spass uns beim quatschen zuzuhören. Heute wollen wir in unsere zweite Folge einsteigen und über 2 Dinge reden:

    Veitscher Grenzstaffellauf

    Auf der einen Seite berichtet Florian über seine Teilnahme beim Veitscher Grenzstaffellauf. Wie schon in vielen früheren Podcastfolgen erwähnt, ist für Florian der GGUT (GroßGlocknerUltraTrail) das nächste große Ziel. Als Vorbereitung, und erster großer Testlauf,  hat er sich den Veitscher Grenzstaffellauf ausgesucht. Wie ist es ihm dabei ergangen und welche Fehler hat er gemacht? Was hat er gelernt und welche Schlüsse können daraus gezogen werden? Über all dies und noch viel mehr, sprechen wir unteranderen in der heutigen Folge.

    Großglocknerlauf

    Gleichzeitig haben wir die Folge einen Tag vor dem Großglocknerlauf aufgenommen. Dieser Lauf bezeichnet sich als Mythos und ist einer der großen Klassiker in der Berglaufszene. Mit 13km und über 1300 HM ein echtes Biest. Wir wollen kurz über den morgigen Tag und Peters Ziele quatschen.

    Links zu den besprochenen Rennen:

    Links zu den besprochenen Gels/Riegeln:

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    LEP#037 – Hallo Peter

    Nach 36 Folgen alleine ins Mikrofon reden, war es an der Zeit etwas zu ändern. Aus einem Podcaster wurden zwei, deshalb erstmal: Hallo Peter.
    Was Peter? Wer ist das nun?

    Von Anfang an. Als Podcast-Konsument präferiere ich ein Dialog über einem Monolog. Das hat aus meiner Sicht mehr Dynamik und ist irgendwie viel lustiger. Trotzdem hab ich bis jetzt einen Podcast im Monolog produziert, irgendwie ein Widerspruch – oder? Ein Umstand der mich irgendwie nicht glücklich gemacht hat. Schön länger war der Gedanke da, hier etwas zu ändern.

    Deshalb hab ich mir einen Partner geholt und wir werden zukünftig versuchen euch zu zweit bei euren Läufen, Autofahrten oder wo immer ihr den Podcast hört, zu unterhalten. Damit ihr Peter besser kennen lernt, haben wir uns in dieser Folge genau dieser Frage gewidmet – Wer ist Peter überhaupt? Wir hoffen, ihr habt Spass beim zuhören.

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    Links aus der Folge:

    Vienna Trailrun
    Tierschutzlauf
    Winterlaufserie
    Wien Marathon

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    LEP#036 – Wie geht’s mir eigentlich?

    Wie geht’s mir eigentlich? Das is eine berechtigte Frage. Gut soweit, würde ich sagen. Ich weiß es ist schon länger her, seitdem wir uns das letzte Mal gehört haben. Das liegt einerseits daran, dass ich nicht so viel trainiert hab und etwas im Post-Ultra Modus bin/war und andererseits weil ich noch ein bisschen Madeira verkraften musste. Madeira? Von was redest du hier eigentlich? Wer es nicht weiß, der hört sich schnell die letzte Episode an. Jetzt klar? Perfekt.
    Kurzum, ich habe nicht ganz so viel körperlich gemacht, sondern mich mehr der emotionalen Aufarbeitung des MIUT gewidmet. War auch genug Arbeit. Gleichzeitig möchte ich mit euch noch meine nächsten Rennen besprechen. Die wären

    Und wie mein Ansatz sich, bei diesen 2 Läufen, von den anderen unterscheidet. Spannend!

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    LEP#035 – MIUT 2018

    Der MIUT 2018 ist mittlerweile Geschichte und nach der ausführlichen Vorbereitungsfolge folgt nun der ausführliche Rennbericht. Soviel möchte ich hier vorweg nehmen, es war sehr hart. Neben den schier unglaublichen Daten (115 km / 7200 HM), sind es die Stiegen, die einem zusätzlich die Kraft aus den Beinen saugen. Auch hat das schlechte Wetter, genauer gesagt 5 Stunden Regen, hat nicht dazu beigetragen, dass es leichter wurde. Alles in allem ein Biest von einem Rennen.

    Jedoch spreche ich diesmal nicht alleine ins Mikrophon, sondern hab mir meinen Laufpartner Basti (besser bekannt auf Twitter unter @die_bergziege) geschnappt. Wir haben die übliche Nachbesprechung diesmal vor dem Aufnahmegerät gemacht, um euch dran teilhaben zu lassen. Wir hoffen das dabei ein authentischer Rennbericht entstanden ist.

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    LEP#034 – Vorbereitung Madeira Ultra Trail

    Madeira Ultra Trail heißt der nächste große Ultra. Seit dem Dalmacija Ultra Trail ist durchaus schon etwas Zeit vergangen, jedoch ist viel seither passiert. Es wurde vor allem trainiert und das ganz anders als letztes Jahr.

    Daten

    Dieses Jahr bin ich bereist 1141 km gelaufen mit 50.000 Höhenmeter (letzter Jahr insgesamt (!) 57.000). 83 Einheiten wurden – bis jetzt – für den Madeira Ultra Trail absolviert. 8 davon waren Marathon oder länger. 1x 56km – 1x 50km – 4x 46km – 2 x 42 km. Das is schon ne ganz schöne Hausnummer.

    In dieser Folge möchte ich euch euch einerseits einen Einblick in mein Training geben, andererseits auch erzählen wie ich das Unterfangen Madeira Ultra Trail logistisch so angeh.

    Falls ihr noch mehr Fragen habt, immer her damit. Ich beantworte euch fast alles 😉

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    LEP#033 – Eure Fragen, meine Antworten

    Vor einigen Tagen hab ich euch auf Instagram aufgefordert mir ein paar Fragen für eine neue Folge zu schicken. Es hat mich sehr gefreut, als einige reingekommen sind und ich sie euch in dieser Folge beantworten kann.

    Fragen:

    #1 Wie gehe ich meinen ersten Ultra an? Was gibt es bei den Vorbereitungen beachten? Und auf was soll ich während des Laufens beachten?

    #2 Was gehört unbedingt in den Rucksack? Was ist unnötig?

    Falls ihr noch mehr Fragen habt, immer her damit. Ich beantworte euch fast alles 😉

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    LEP#032 – Du läufst aber nicht, wenns so kalt is, oder?

    Du läufst aber nicht, wenns so kalt is, oder? – Diese Frage hab ich in den letzten Tagen sehr oft beantworten müssen. Lustigerweise hab ich sie mir selber aber nie gestellt. Warum? Für mich ist klar, dass wenn ich am 28. April beim MIUT auf der Startlinie stehen will, muss ich bei (so gut wie) jedem Wetter trainieren. Es interessiert dort keinen, dass es im Februar 2-3 Wochen wirklich kalt war. Deswegen verkürzt mir keiner das Rennen oder nimmt Höhenmeter raus. Über die Jahre hab ich mir dieses “Mindset” angeeignet “Tue was notwendig ist” und genau über das möchte ich dieses Mal mit euch sprechen. Beziehungsweise meine Sicht der Dinge darlegen und so ein bisschen den Unterschied zwischen “normalen” Läufern und den verrückten ambitionierten Läufer erarbeiten. Ich hoff es gefällt euch.

    Linkliste

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    LEP#031 – Yoda

    Bereits in Episode 30 hab ich mein neues Lieblingszitat von Yoda benutzt, welches lautet “The greatest teacher, failure is” (Der größte Lehrer Versagen is). Über Wochen hat mich dieses Zitat nicht mehr losgelassen und zum Nachdenken angeregt. Wieso haben wir soviel Angst vor dem scheitern? Fehler sind Chancen einen Veränderungsprozess herbeizuführen, wieso können wir das nicht so sehen? Dieser negative Blick auf seine eigenen Fehler erzeugt (oft/manchmal) eine Unzufriedenheit in Menschen.

    Gleichzeitig sieht man auch oft, wie Leute diesen Ärger, über ihre Unzufriedenheit, an andere Menschen auslassen. In einer Episode des Rich Roll Podcasts ging es um genau so eine “Unzufriedenheit” eines Menschen mit der Ultraläuferin Mirna Valerio. REI hat dazu ein schönes kleines Youtube Video gemacht. Artikel zu der Folge (+Video) findet ihr hier.

    Das alles hat mich zum Nachdenken inspiriert, deshalb möchte ich diese Gedanken mit euch teilen.

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    LEP#030 – Ziele 2018

    In Episode 29 des Podcasts hab ich das Jahr 2017 Revue passieren lassen und mit euch das Jahr gemeinsam aufgearbeitet. Nachdem wir den Blick nun ausführlich nach hinten gerichtet haben, wollen wir diesmal nach vorne schaun und die Ziele & Herausforderungen 2018 besprechen.

    Rennen 2018

    Als ich kürzlich den neuen Star Wars gesehen hab, Episode 8 “The Last Jedi”, ist mir folgendes Zitat von Yoda im Gedächnis geblieben: “The greatest teacher, failure is” (Der größte Lehrer Versagen is). 

    Yoda hatt da natürlich vollkommen recht. Auch, wenn dieses Jahr viel positives passiert ist, gab es auch einige Fehler die gemacht wurden und ich möchte mit euch besprechen, was ich aus diesen gelernt hab und wie ich sie in Zukunft vermeiden will. Ganz getreu meiner These aus LEP #005, in der ich kurz über das Prinzipt “Inspect and Adapt” gesprochen hab.

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    LEP#029 – Rückblick 2017

    Nach einem aufregendem Jahr 2017 ist es für mich an der Zeit meinen persönlichen Rückblick 2017 mit euch zu teilen. Persönlich bin ich ein großer Fan dieser Jahreszeit, da einem das neue Jahr einen gewissen Neuanfang bietet. Neuanfänge sind auch gleichzeitig ein guter Zeitpunkt zu reflektieren, dadurch kann man aus vergangenen Fehler lernen und es in Zukunft einfach besser machen. Deshalb hab ich mir mein Mikrophon geschnappt und diesen Prozess mit euch geteilt. Ich lass nicht nur mein Laufjahr revue passieren, sondern gehe auch auf mein Jahr der Selbstexperimente ein. Hört einfach selbst rein.

    Lesetips:

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    LEP#028 – New York City Marathon

    Dieser New York City Marathon is wohl schon etwas ganz besonders. Ich hatte schon 2014, zu meinem 30. Geburtstag, einmal das Vergnügen die Magie dieses Laufes zu erleben, deshalb war es etwas ganz besonderes, diese Atmosphäre noch einmal zu genießen.

    Aber alles der Reihe nach. Nachdem ich mir beim Dalmacija Ultra Trail ein DNF (hier zum nachlesen/hören) geholt hab, hieß es regenieren und fertig werden für den New York City Marathon. Wie hab ich das gemacht? Wie gut/schlimm steht es um meine Fersenverletzung?  Und wie sehr hat das mein Rennen beeinflusst? Das alles sind Punkte die ich mit der heutigen Folge ansprechen will. Darüber hinaus will ich euch mitnehmen auf meine Reise “New York City Marathon” und an dem einzigartigen Erlebnis teilhaben lassen. Viel Spass!

    Video

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    LEP#027 – DNF Dalmacija Ultra Trail

    Heute soll es um das “DNF Dalmacija Ultra Trail” gehen.

    Aber zuerst: Sind schon wieder 3 Wochen vorbei? Nein, oder? Eigentlich war mein Ankündigung alle 3 Wochen zu posten, aber ich konnte mir diese hier nicht nehmen lassen. Bevor meine ganzen Erinnerungen verschwinden, wollte ich sie mit euch besprechen.

    Nachdem wir in Folge 26 die Vorbereitung für den Dalmacija Ultra Trail besprochen haben, heißt es heute das Rennen selbst zu besprechen. Ich möchte diesen Podcast in 3 Teile unterteilen. Zuerst die unmittelbare Vorbereitung, dann das Rennen selbst und zu guter Letzt die Nachwirkungen.

    Ich hoffe euch stört die Unterbrechung meines 3 Wochen Zykluses nicht und habt Spass mit der Folge!

    Die Strecke

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    LEP#026 – Vorbereitung Dalmacija Ultra Trail

    Nachdem die letzte Folge schon wieder über ein Monat her ist und ich eigentlich Besserung versprochen hab, war es wieder Zeit für eine neue Folge. Das Thema heute soll “Vorbereitung Dalmacija Ultra Trail” sein. Aber auch mehr als das, denn es soll nicht nur um die direkte Vorbereitung, sondern auch um die Höhen und (vorallem) Tiefen in so einem Training, gehen. Es ist leicht, über die guten Seiten des Laufens zu sprechen, aber es scheint nicht immer nur die Sonne. Manchmal muss man ein Training ausfallen lassen, oder sich eingestehen, dass man leicht verletzt ist. Wie es mir so die letzten Wochen gegangen ist, könnt ihr hier hören!

    Wichtige Links aus der Episode:
    Wester States 100
    Madeira Ultra Trail
    Live Tracking für Dalmacija Ultra Trail

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    LEP#025 – Sommerloch

    Die Laufmotivation hat Pause gemacht und mir ein ausgiebiges Sommerloch beschehrt. Nach einem starken Halbjahr mit Läufen beim Wien Marathon, Transvulcania und beim Lavaredo Ultra Trail fehlte der letzte Funken Motivation. Der Flow in den Läufen fehlte ein bisschen und es ging nicht mehr so leicht von der Hand, wie gewohnt. Das zu realisieren ist nicht immer so einfach, denn man will so trainieren, wie man meint man könnte und nicht wie man aktuell in der Lage ist. Das Frustriert dann natürlich noch mehr und die Spirale fangt sich zum drehen an. Wodurch man irgendwann jenen Punkt ereicht, an dem man sagt: “Jetzt reichts, ich muss was ändern”. Für mich war das Ende Julia/ Anfang August. Hört euch aber die ganze Geschichte selbst an!

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    LEP#024 – Was hab ich beim Laufen über das Leben gelernt?

    In den letzten Wochen habe ich mich ganz intensiv, um meine Läufe und deren Vor- bzw. Nachbereitung gekümmert. In dieser Folge möchte ich wieder zurück zu meinen Wurzeln kommen und mich auf ein ganz bestimmtes Thema konzentrieren (wie in den Ursprungen bei Folge LEP#003 – Trainingsplan, brauch ich das ? bzw. LEP#004 – Movitation vs. Inspiration).

    Aber um was soll es eigentlich gehen? Ich möchte mit euch heute die Frage besprechen, was hab ich beim Laufen über das Leben gelernt? Man hört oft, dass ein Marathon/Ultramarathon einen verändert und man als andere Mensch, von dieser Erfahrung, zurückkommt. Warum ist das so? Was sind es für Dinge die man hier lernt, die man auch im “normalen” Leben anwenden kann? Ich hab hier über die Jahre einige Punkte für mich gefunden und die möcht ich hier und heute mit euch teilen.

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    LEP#023 – Die Zeit danach

    Die Zeit danach ist nicht immer einfach. Besonders nach einem großen Wettkampf, wie dem Lavaredo Ultra Trail (Episode 22), kann es zu einer Post-Wettkampf-Depression kommen. Was nun? Da arbeitet man monatelang nur auf das erreichen dieses einen Zieles hin und dann ist alles vorbei. Kommt mir manchmal so vor wie Weihnachten als Kind. Da freut man sich Tage lang nur auf diesen einen Abend, damit dieser Zauber dann in wenigen Minuten wieder vorbei ist. Zugegeben, der Zauber hat hier fast 25 stunden angehalten, aber der Vergleich passt trotzdem, find ich. Man muss sich nicht nur körperlich, sondern vorallem auch mental von solchen Strapazen erholen. Wie mach ich das? Hört selbst rein.

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    LEP#022 – Lavaredo Ultra Trail 2017

    Nach dem Transvulcania ging es am 22.06.2017 nach Cortina D’Ampezzo zum Lavaredo Ultra Trail 2017. Die längste Strecke meiner bisherigen Ultra Karriere warteet auf mich. 120 Kilometer und ca 5800 HM waren dabei zu bewältigen. An erster Stelle stand ganz klar durchkommen. Jedoch war eine Zeit unter 26 Stunden das zweite Ziel und damit extra Motivation. Warum? Weil ich dann berechtigt wäre meinen Namen in die Lotterie für den  Western States 100 zu werfen. Die Anspannung war natürlich gross. Zum Glück musste ich dieses Abenteuer nicht selbst in Angriff nehmen. Der liebe Sebastian und ich haben uns zusammen getan, um dieses Biest eines Rennens gemeinsam zu bewältigen. Wie ist es uns dabei genau ergangen? Hört doch selbst rein!

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    LEP#021 – Freizeitstress

    In LEP#10 (Regeneration) hab ich bereits über die Wichtigkeit von Ruhephasen gesprochen. Aber manchmal lassen es die äußeren Umstände einfach nicht anders zu und man muss etwas kreativ werden. Ich will nicht immer nur “gscheit” daherreden, sondern euch auch mal mit konkreten Beispielen füttern. In meinem Fall handelte es sich um klassichen Freizeitstress. Diese Woche war eine gewissen Ausnahmesituation und ich musste gut planen, um mein geplantes Training unter zu bekommen. Ich möchte mit euch darüber sprechen, wie ich das geschafft hab und auf was man aufpassen sollte. Ich hoffe ihr könnt euch ein paar wertvolle Tipps für euer Training holen. Hört aber selbst rein!

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    LEP#020 – Ultralauf-Kompass, LUT2017, Patreon und mehr

    Neue Woche, neuer Podcast. Die heutige Folge will ich in drei Teile teilen (Eigenwerbung/LUT2017 / Ultralauf-Kompass)

    Zuerst ein bisschen Werbung in eigener Sache. Da möcht ich auf die Wege hinweisen wie ihr mich unterstützen könnt. Zum Beispiel über Patreon oder auch einfach darüber den Podcast über Mund zu Mund Porpaganda zu bewerben.

    Danach will ich einen kleinen Ausblick auf den Lavaredo Ultra Trail geben. Was mich so erwartet und was alles zur Vorbereitung dazu gehört. Warum es manchmal doch ein wenig komplizierter ist, an einem langen Ultra teilzunehmen?

    Zu guter letzt hatt mich das Buch “Ultralauf-Kompass” und die Frage “Warum geht man eigentlich so viel beim “ultra laufen””? dazu inspiriert meine Gedanken mit euch zu teilen. Der Unterschied zwischen Trail Ultras und Zeitrennen und wie sich die Herangehensweise unterscheidet!

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    LEP#019 – Transvulcania 2017

    Ich hab es ja schon des öfteren erwähnt, nun war es endlich soweit. Meine Belohnung für das Anstrengende Wien Marathon Training (zu hören in Folge: 006, 008, 012 und schließlich 016) war der Transvulcania Ultra Marathon 2017. Kurz zu den Daten: 74km / 4300 HM und einer der brutalsten Downhills (2400 negative HM in 18km). Stattgefunden hat das Ganze auf der wunderschönen Insel La Palma (Kanarische Inseln). Ich hab mich bereits einige Tage davor aufgemacht, um den Flair dieser atemberaubenden Insel aufzusaugen und zu genießen. Ehrlich gesagt auch, um ein bisschen am Strand zu liegen 😉

    Am Samstag hatte das Faulenzen dann aber ein Ende. Früh am Morgen klingelte der Wecker und ich machte mich auf, um die Insel vom Süden beginnend bis in den Norden laufend zu entdecken. Ein großer anstrengender Spass, aber hört selbst rein. Offizielles Ergebnis & Splits findet ihr hier.

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    LEP#018 – #Breaking2

    Nike hat mit seinem Projekt #Breaking2 (Link), am Samstag den 06.05.2017, versucht die magische Schallmauer von 2:00 beim Marathon zu durchbrechen. Wie vielleicht viele hier schon wissen ist es sich knapp nicht ausgegangen – 2:00:25. Wahsinns Leistung! Man hat hier über mehrere Monate versucht alles aus den Athleten rauszuholen. Dabei hat man an jedes kleine Detail versucht zu denken. Man hat extra neue Schuhe und passende Ausrüstung entwickelt. Sogar die optimale Strecke hat man wochenlang erkundschaftet. Schließlich ist es die alte Formel 1 Strecke in Monza geworden. Alles wurde beleuchtet, um die perfekten Bedingungen, für die Athleten,  zu schaffen. Jedoch ist dieses Projekt nicht überall auf Gegenliebe gestoßen. Gerade in meiner Twitter Timeline hat es einige kritische Stimmen gegeben.  Ich möchte hier und heute meine Sicht der Dinge mit euch besprechen. Warum ich diesem Projekt nur positives abgewinnen kann. Aber hört selbst rein!

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    LEP#017 – Der erste Triathlon

    Dieser Tage jagt ein Wettkampf den nächsten, nach dem Erlebnis Wien Marathon (LEP#016), von vor einer Woche, folgte am Sonntag der erste Triathlon. Klingt jetzt vielleicht tragischer als es ist – da nämlich “nur” die Sprintdistanz: 500m Schwimmen – 10km Rad – 3km Laufen. Das is auch ne Woche nach dem Marathon drinnen. Anders als letzte Woche mit weit aus weniger Vorbereitung, aber hört selbst rein wie es mir so ergangen ist!

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    LEP#016 – Wien Marathon, warum nicht alles nach Plan gelaufen ist

    Am Sonntag war es nun endlich soweit – Wien Marathon! Der krönende Abschluss des Projekts Sub 3:15. Es ist sich nicht ganz ausgegangen (nett gsagt), aber trotzdem möcht ich das Training ein bisschen revue passieren lassen und mit euch besprechen, was gut bzw. nicht so gut gelaufen ist. War es trotzdem ein Erfolg oder eher ne totale Katastrophe? Hört rein!

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    LEP#015 – Muss es immer ein Wettkampf sein?

    Rennen hier, Rennen da. Oft hat man das Gefühl alles dreht sich in der Laufwelt nur um den nächsten Wettkampf. Trainingspläne werden gekauft/geschrieben und man opfert viel Zeit für das nächste große Ziel, das nächste Rennen. Kann man aus diesem Hamsterrad auch ausbrechen? Können nicht selbst geplante Abenteuer genauso Spass machen? Die Wahrheit liegt bekanntlich in der Mitte:). Hört selbst rein was ich zu dem Thema sonst noch so zum sagen hab…

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    LEP#014 – Sind wir nicht alle ein bisschen verrückt?

    Als Läufer, grad als Ultraläufer, bekommt man schon öfters die Frage gestellt, warum man sowas eigentlich tut? Was ich dann oft raushör ist: is schon a bissl verrückt, oder?
    Schon öfters hab ich mir diese Frage, bei einem Lauf natürlich ;), selbst gestellt und konnte sie noch nie so wirklich 100%ig beantworten. Mit euch möchte ich in dieser Episode heute  ein bisschen über das Thema sprechen. Warum finde ich, dass wir Ultraläufer sehr verrückte Züge haben, aber warum finde ich es auch gar nicht so schlimm. Warum extrem sein manchal notwendig ist um Balance zu schaffen!

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    LEP#013 – Allerlei

    Einmal mal das Mikrofon einschalten und ohne Plan vor mich hinquatschn. Was dabei rauskommt ist ein bisschen was von allem – Allerlei halt 🙂 Vom aktuellen Status des Selbstexperiments über andere Dinge die mir einfach so in den Kopf geschossen sind. Ich nehm euch mit auf eine Folge der spontanen Art..

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    LEP#012 – Der Marathonwahnsinn

    Der Marathonwahnsinn ist im vollen Gange. Schön länger gabs jetzt kein Update mehr über meine aktuelle Marathonvorbereitung. In dieser Folge möchte ich die letzten paar Wochen kurz aufarbeiten und euch erzählen durch welche Höhen und Tiefen ich so gegangen bin. Es läuft nicht immer alles nach Plan, aber hört selbst rein..

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    LEP#011 – Technik und andere Hilfsmittel

    Man liest immer von GPS Uhr da, Strava hier und neuerste Schuhtechnik da. Da bekommt man das Gefühl es braucht schon relativ viel Technik, um einen Fuss vor den anderen zu setzen. Braucht es das wirklich? Ich möchte in dieser Episode kurz zusammenfassen was ich für sinnvoll halte und wovon ich sagen würde: brauch ich unbedingt.

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    LEP#010 – Regeneration

    Regeneration sollte genauso am Trainingsplan stehen wie Intervalle und Dauerläufe. Doch meistens opfern wir Aspekte wie Schlaf gern, um überhaupt trainieren zu können. Ist das gut? Warum sollte Regeneration genauso Teil eines Traininingsplans sein? Hört selbst!

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    LEP#009 – Schuhe, Schuhe, Schuhe

    Jetzt hab ich schon wahnsinnige 8 Folgen hinter mir und noch kein einziges Mal über Schuhe gesprochen. Muss ich schnell ändern. Deswegen möcht ich in dieser Folge meinen Senf zum Thema abgeben. Hört einfach selbst rein!

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    LEP#008 – Marathontraining die Zweite

    Heut soll es wieder mal etwas um mein aktuelles Marathontraining gehen. Bereits in LEP#006 hab ich über die ersten zwei Wochen berichtet und die Schwierigkeiten die ich damals hatte. Hört hier selbst, wie es mir seitdem ergangen ist. Viel Spass.

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    LEP#007 – Jahr der Selbstexperimente

    Dieses Jahr ist für mich das „ Jahr der Selbstexperimente “. Was hab ich mir da schon wieder überlegt? Wie ihr in einer meiner vergangen Folgen erfahren habt, bin ich kein Freund der üblichen Jahresvorsätze: Mehr Sport, Gesünder essen, etc. Trotzdem hab ich mir Ende des Jahre Gedanken gemacht meine eingespielten Gewohnheiten etwas verändern zu wollen. Da hab ich mich dann wieder an einen Artikel auf bevegt.de erinnern, in dem Katrin und Daniel über ihr „Jahr der Selbstexperimente“ (Titel schamlos geklaut) berichtet hatten. Dort haben Sie sich 12 Herausforderungen gesucht und jede davon 1 Monat lang ausprobiert. Super Idee, dachte ich mir.

    Hört also selbst, was ich mir jedes Monat im Jahr 2017 vorgenommen hab und wie es mir die ersten zwei Monate damit ergangen ist.

    ” Jahr der Selbstexperimente ” im Detail:

    Jänner: Kein Alkohol
    Februar: Kein Smartphone
    März: Nichts Kaufen außer Lebensmittel
    April: Meditation
    Mai: Glutenfrei
    Juni: Kein Internet Zuhause
    Juli: Jeden Tag lesen
    August: 80/10/10 ernähren
    September: Tagebuch
    Oktober: Krafttraining jeden Tag
    November: Kein Sitzen am Arbeitsplatz
    Dezember: Jeden Tag Laufen

    Hier der Bevegt.de Artikel: https://www.bevegt.de/selbstexperimente-gewohnheiten/

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    LEP#006 – Die ersten zwei Wochen Marathontraining

    Heut etwas unstrukturiert und ohne Plan möcht ich euch einfach von meinen ersten zwei Wochen Marathontraining erzählen. Dabei will ich mit euch darüber reden was gut lief und was ich noch verbessern kann? Wie schaut mein kluges gequatsche der letzten zwei Folgen in der Praxis aus. Hört rein und habt Spass!

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    LEP#005 – Fehler – Warum man nie genug davon machen kann

    Fehler zu machen ist nicht beliebt. Es wird als unangenehm empfunden und deswegen mit allen MItteln vermieden. Warum ist das so? Warum sieht man nicht das positive in Fehlern? Oftmals lässt man hier Wachstumspotential einfach ungenutzt. Weil mich diese Fragen schon länger quälen, möchte ich meine Sicht der Dinge mit euch besprechen. Es sind Fragen wie, wie gehe ich mit Fehlern um? Und mache ich um sie in Zukunft zu verhindern?

    Ein kurzer Ausschnitt der Dinge, die ich im Podcast angesprochen hab.

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    LEP#004 – Motivation vs. Inspiration – Unterschiede verstehen und Potential maximal nutzen

    Ich glaub einer der am meist gestellten Fragen, die man als Sportler jeder Art gestellt bekommt, ist die der Motivation. Frage wie: Wie machst du das? Wie motivierst du dich dafür? Ich möcht hier mal meine Sicht auf die Dinge dalegen, dazu will ich kurz ausholen und den Unterschied zwischen Inspiration vs. Motivation ausarbeiten und wie man beides strategisch richtig, zu seinem Vorteil, nutzen kann.

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    LEP#003 – Trainingsplan, brauch ich das überhaupt

    Weil zuerst ausführlich über Vergangenheit und Zukunft gesprochen wurde, wollen wir uns in der heutigen Folge der Gegenwart widmen. In dem Zug will ich ein bisschen die verschiedenen Seiten der Trainingsplanung besprechen. Brauch ich überhaupt sowas wie nen Trainingsplan? Wenn ja, warum? Wenn nein, was sind die Alternativen? Ich hoff ihr könnt ein bisschen was für euch und euer Training mitnehmen.

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    LEP#002 – Jahresausblick 2017 (Marathon, Transvulcania, LUT und mehr)

    Und dann waren es zwei. Nachdem wir uns das letzte Mal etwas über die Vergangenheit unterhalten habem, soll es diesmal um die Zukunft gehen. Genauer gesagt um einen läuferischen Jahresausblick 2017. Weiters sprech ich auch ein bisschen darüber warum ich mir einzelne Rennen ausgesucht und welche Ziele ich dort hab. Hört rein!

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    LEP#001 – Die Geburt eines neuen Podcast

    Schon länger schlummert der Wunsch eines eigenen Podcasts in mir. Deshalb soll dies hier die Geburt meines neuen Podcast sein. Ich hab mir einfach ein Mirko geschnappt und mal drauf los gequatscht.

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