runskills

Laufschuhe an und los: runskills ist deine Lauf-Community, die dich bei Fragen rund um die Themen Training, Wettkampf, Motivation und Ernährung unterstützt. Du stehst gerade am Anfang deiner Laufkarriere, nimmst bereits an kleinen oder großen Volksläufen teil oder trainierst ambitioniert auf einen Halbmarathon oder Marathon hin? Dann bist du hier genau richtig! Die "Laufwiesel" Susi und Dennis werden dich regelmäßig mit informativen, unterhaltsamen, lehrreichen und spannenden Lauf-Themen versorgen. Dabei können die Themen genauso vielfältig sein, wie das Läuferpaar aus München – von Trainingsplanung, Laufausrüstung, Ernährungstipps, Wettkampfplanung, Marathonreisen und Gesundheit bis zu Alternativsport, Ultramarathon und Trailrunning. runskills zeigt dir wie abwechslungsreich, schön und lebensverändernd laufen sein kann. Denn: "Beim Laufen gibt es nur Gewinner." Dafür berichten sie aus ihre eigenen Lauf-Erfahrungen, greifen auf ihr Wissen als angehende Ausdauer-Coaches zurück und holen sich den ein oder anderen Experten vors Mikro. So wie die beiden selbst, ist auch der runskills-Podcast: ehrlich, authentisch, ungestellt, echt, undogmatisch und vom Herzen kommend. "We run for chocolate". Und warum läufst du?
#26 Profi-Triathlon und Elite-Uni – Interview mit Sophia Saller

Podcast-Folge #26 Profi-Triathlon und Elite-Uni – Interview mit Sophia Saller


Sophia Saller ist ehemalige Profi-Triathletin, hat in Oxford studiert und ist mittlerweile promovierte Mathematikerin – mit gerade einmal 26 Jahren. Anfang des Jahres 2020 hat sie ihre Triathlon-Karriere als beendet erklärt und arbeitet jetzt als Researcherin und Forschungsbereichsmanagerin am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.

Im Podcast-Interview erzählt uns die gebürtige Münchnerin, warum sie ihre Karriere beendet hat und wie sie ein Studium an einer der besten Universitäten der Welt und Profi-Sport unter einen Hut gebracht hat.

Wenn wir an England denken, denken wir an die Queen, Tee und viel Regen. Sophia, die über 10 Jahre dort gelebt hat, spricht mit uns über Unterschiede zwischen England und Deutschland und warum Radfahren im Straßenverkehr in England deutlich entspannter ist als hier. Und wir reden über Brot und was sie vor einem Wettkampf gerne gegessen hat.

Mit 14 Jahren zog sie nach England, mit 16 Jahren kam sie bereits zum Triathlon, mit 17 legte sie ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 ab und begann daraufhin ihr Mathematikstudium an der Oxford University. Bevor sie mit Triathlon begann, ist sie lange Zeit geschwommen. Sophia kommt aus einer sehr sportlichen Familie – ihre Mutter war Deutsche Meisterin im Marathon. Mit uns spricht sie über ihre ersten Schritte im Triathlon, wie alles mit "Swim and Run" begann und was ihr erster richtiger Triathlon war.

Falls du auch zu den Angsthasen auf dem Rennrad gehörst, solltest du dir auf jeden Falls Sophias Geschichte anhören. Sie erzählt uns, was ihr dabei geholfen hat, mehr Vertrauen zum Rad aufzubauen. Von Sophias Erfahrungen können wir alle profitieren und sie gibt uns gute Tipps für den Radeinstieg mit auf den Weg.


"Jedes mal, wenn ich stehen geblieben bin, bin ich erst mal auf die falsche Seite gefallen und auf der Straße liegen geblieben."


Wir sprechen mit ihr darüber, wie man ein Mathestudium und eine Profi-Triathlon-Karriere unter einen Hut bekommt und welche wichtige Rolle dabei ihre Uni in England gespielt hat. Sie nimmt uns mit auf eine kleine Zeitreise und berichtet uns von ihrem Sport-Uni-Alltag. Achtung Spoiler: Training und Vorlesungen spielen auf jeden Fall eine essenzielle Rolle.


"Ich war nie so oft feiern wie viele andere in Oxford. Ich hab auch nicht so viel geschlafen, wie ich vielleicht hätte sollen als Sportler."


Nach der Erfolgswelle kam die Pechsträhne

Mit einem Tritt in den Kiefer beim Schwimmen begann die Pechsträhne von Sophia. Trotz höllischer Schmerzen blieb diese Verletzung lange Zeit unentdeckt und war der Auslöser für viele Folgeverletzungen.


"Mein Unterkiefer war wirklich ein bis zwei Zentimeter nach links verschoben."


Neben einem Ermüdungsbruch, der sie zu einer Pause zwang, kam 2017 auch noch ein Radsturz dazu, bei dem sie sich ein Knochenödem im Schienbeinkopf zuzog. Bis 2019 kam Sophia von einer Verletzung in die nächste, obwohl sie immer noch das große Ziel Olympia 2020 hatte.

Neben körperlichen Problemen spielt natürlich auch das mentale eine große Rolle. Wenn man einfach nicht mehr an die Leistungen und Erfolge vergangener Tage anknüpfen kann, dann ist das vor allem auch für den Kopf schwer zu verarbeiten.

Karriereende mit 25 Jahren

Ende 2018 ging Sophia an den Olympiastützpunkt nach Nürnberg, um sich für die nächsten zwei Jahre auf Triathlon zu fokussieren. Beim Leistungstest der Deutschen Triathlon Union kollabierte sie jedoch fast nach dem Laufen. Hier wurde ihr klar, dass etwas nicht stimmt. Später stellte sich heraus, dass ihre Darmschleimhaut kaputt war, wovon höchstwahrscheinlich auch die Müdigkeit und Kraftlosigkeit kam. Obwohl sie zu diesem Zeitpunkt mit ihrer Promotion fertig war, fehlte ihr Energie. Das Ziel Olympia 2020 geriet in weite Ferne, da ihr Punkte für die Qualifikation fehlten. Sie beschloss daraufhin, Anfang des Jahres ihre Karriere zu beenden.

In der aktuellen Episode sprechen wir auch darüber, wie ihr Leben nach dem Leistungssport aussieht, warum sie Stabi plötzlich liebt und warum sie mittlerweile auch wieder bei Regen laufen geht.


Sophia über Stabi:
"Als ich angefangen hab zu arbeiten, hab ich angefangen, Spaß dran zu haben. Ich versteh's immer noch nicht ganz."


Auch wenn ihr Leben sich nicht mehr um den Leistungssport dreht, so hat sie noch ambitionierte Ziele. Sie möchte auf jeden Fall einen Halbmarathon laufen, und zwar schneller als ihr Bruder, dessen Bestzeit irgendwo bei 01:30 Stunden liegt. Einen 4er-Schnitt laufen – das würde sie gern schaffen, und wir denken, dass sie das auf jeden Fall packt!

Viel Spaß beim Hören der Folge.

Shownotes zur Folge

Hier findest du Sophia Saller

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#25 Indoor-Cycling 2.0 und Digitalisierung im Sport – Interview mit Fabian und Franz von Paceheads

Podcast-Folge #25 Indoor-Cycling 2.0 und Digitalisierung im Sport –Interview mit Fabian und Franz von Paceheads

Eine der beliebtesten Ausgleichssportarten für Läufer ist das Radfahren – egal ob unterstützend zum Lauftraining oder als Alternative, wenn man mal nicht die Laufschuhe schnüren kann. Fahrradfahren schont nicht nur den Bewegungsapparat, sondern kann mit dem richtigen Training auch die Laufleistung verbessern.
Im Sommer stellt das Radfahren in der Regel keine Probleme dar. Aber in der kalten Jahreszeit kann es schon mal zu kalt, zu nass, zu windig und überhaupt viel zu ungemütlich werden. Außerdem macht das Fahren auf nassen und glatten Straßen nicht nur keinen Spaß, sondern ist auch nicht ganz ungefährlich. Aus diesen Gründen steigen viele auf den Rollentrainer um. Warum das Fahren auf einem Rollentrainer aber noch mehr Vorteile hat, das verraten wir dir weiter unten.

Wer in diesem ganzen "Rollentrainer-Indoor-Cycling-Business" noch ganz neu ist und sich wenig bis gar nicht auskennt, für den ist diese Podcast-Folge spannend. Wir haben mit Fabian und Franz von Paceheads über die Themen Indoor-Cycling und Digitalisierung im Sport gesprochen.


Paceheads – hier kannst du Premium-Sportequipment mieten

Paceheads ist ein Anbieter für die Vermietung von Premium-Sportequipment und ist auf Indoor-Cycling spezialisiert. Damit sind sie bisher einzigartig auf dem Markt. Neben Bike-Trainern und sämtlichem Equipment wie Fahrradcomputer, Herzfrequenzmesser, Neoprenanzüge u.v.m. bieten die Paceheads-Coaches auch individuelle Trainingspläne an.

Die Grundidee der beiden liegt im Support von Ausdauerathleten. Denn gerade im Triathlon benötigt man viel Equipment, was besonders für Anfänger eine größere finanzielle Belastung darstellt. Die Möglichkeit der Leihgabe ist also eine gute und kostensparende Alternative.

"Unsere Idee bestand darin, dass wir jedem Ausdauersportler, den Support geben wollten, den er braucht. Und das auch auf einer modernen, flexiblen Art."

Heißt, wenn du dir noch nicht sicher bist, ob ein Rollentrainer für dich das Richtige ist oder du lediglich für die Wintermonate einen benötigst, dann kannst du dir über ein Abonnement ein Gerät ausleihen und es für 3 Monate testen. Gefällt dir der Bike-Trainer, kannst du ihn danach übernehmen. Andernfalls kannst du ihn zurückschicken.

>>> Hier erfährst du mehr über das Sport-Equipment im Abo.

Das Besondere an Paceheads ist die Nähe, die sie zu ihren Kunden pflegen. Neben sehr guter Beratung unterstützen sie sie auch über das Rollentraining hinaus und bieten für die Community wöchentliche Zwift-Ausfahrten an. Die geführten virtuellen Events finden Mittwoch und Sonntag statt. Wenn du Lust hast, dann schau doch mal vorbei.
Oder noch besser: Fahr gleich mit!

>>> Hier geht's zu den Zwift-Events von Paceheads.

Ein unglaublicher Boom: Radfahren und Indoor-Cycling 2.0

Vielleicht hast du es auch schon beobachtet: Seit Corona und dem Lockdown fahren plötzlich mehr Menschen Rad. Das ist in erster Linie eine tolle Sache, schließlich hält sportliche Betätigung fit. Andererseits bedeutet das aber auch, dass die Nachfrage nach Rädern und eben auch Rollentrainern steigt. Das plötzliche Interesse an den Produkten hat dazu geführt, dass viele Händler Lieferschwierigkeiten hatten. Glück hatte derjenige, der noch ein Gerät ergattern konnte. Zu den Glücklichen gehörten übrigens auch wir, denn bei uns sind gleich zwei Rollentrainer eingezogen.

"Auswertungen von Garmin-Statistiken haben gezeigt, dass im Vergleich zum April 2019 die Radfahrtaktivitäten in der DACH-Region um 87 Prozent gestiegen sind."

Zuhause auf einem Rollentrainer Fahrrad fahren – klingt für viele unter uns wenig attraktiv. Für Triathleten und ambitionierte Radler wird die Rolle meist nur als Mittel zum Zweck gesehen. Kein Wunder, denn früher waren Bike-Trainer sehr einfach und ohne viel Funktion. Man saß stumpf auf seinem Rad, starrte auf eine weiße Wand, dödelte irgendwie vor sich hin und versuchte, die Zeit rumzubringen.

Indoor-Cycling 2.0, wie es die Jungs von Paceheads nennen, ist allerdings alles andere als langweilig. Die Rollentrainer heute können deutlich mehr und lassen sich z.B. mit Apps synchronisieren. Sie sind deutlich leiser, sind portabel und insgesamt einfach smarter.
Das Fahren auf einem Rollentrainer hat dabei viele Vorteile: Es ist zum einen sicher, zeitsparend und effektiv. Durch Apps wie Zwift kannst du virtuell mit anderen fahren und dich Group-Rides und Events anschließen. Zubehör wie spezielle Ventilatoren machen das Fahren Zuhause ebenfalls deutlich angenehmer.

Am Ende ist Indoor-Cycling vor allem unterstützend zu deinem Training zu sehen. Die Ausfahrten im Freien bringen natürlich in erster Linie Spaß und Freude am Fahren. Man ist draußen an der Luft, kann neue Gegenden erkunden und trainiert aber gleichzeitig das Fahren unter realen Bedingungen. Mit den neuen Möglichkeiten, die man mittlerweile beim Training auf der Rolle hat, macht aber auch das Fahren Zuhause zunehmend Spaß.

"Am Ende ist ein hybrides Modell aus Outdoor und Indoor sicherlich wichtig, um einfach alle Fähigkeiten irgendwie zu haben."

Digitalisierung im Sport

Wir nutzen immer mehr Geräte, Software und andere Tools – von Laufuhren über Herzfrequenzmesser bis Leistungsmesser. Diese helfen uns dabei, wertvolle Daten zu sammeln, die wiederum Rückschlüsse auf unseren Leistungsstand geben. In Programmen und Apps können wir all diese Werte dann einsehen und auswerten. Doch müssen wir diese ganzen Zahlen auch lesen und interpretieren können, um dann z.B. etwas an unserem Training verändern zu können. Wem hier das Know-How fehlt, der ist mit einem eigenen Trainer sehr gut beraten.

Auf Plattformen wie Strava, Garmin, Zwift oder Instagram tummeln sich viele Sportler. Man gibt Einblicke in sein Training, dokumentiert Fortschritte und berichtet über Erfolge und Misserfolge – man gibt vieles preis und wird sichtbarer für andere. Die meisten nutzen diese Plattformen natürlich als Motivation und Inspiration. Allerdings kann auch ein gewisser Druck entstehen, wenn man sich z.B. die Erfolge anderer ansieht. Wie Fabian und Franz die ganze Entwicklung sehen, verraten sie dir in der aktuellen Podcast-Folge.

"Ich bin ja nicht besser, wenn ich einen Marathon unter 3 Stunden laufe als jemand anderes, der ihn unter 4 Stunden läuft. Wir haben beide ein Ziel und wenn wir beide unser Ziel erreicht haben, dann ist es doch cool, wenn wir abends gemeinsam irgendwie ein Bier oder einen Sekt [...] trinken und alle sind happy. Und das sind doch die Ziele, die wir mit dem Sport erreichen wollen."

Im Interview mit Franz und Fabian reden wir auch darüber, woher man weiß, welches Fahrrad auf welche Rolle passt und wie dir Paceheads dabei helfen kann. Außerdem stellen wir die Frage der Fragen: Wie laut sind die Rollentrainer eigentlich und wie kann ich Stress mit dem Nachbarn vermeiden? Pro-Tipp von unserer Seite: Auf jeden Fall vorher das Gespräch suchen und mit 'nem Bier vorbeikommen.

Viel Spaß beim Hören der Folge.

Shownotes zur Folge

Hier findest du Paceheads

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#24 Runskills-Talk – Wir stellen uns den Fragen der Community

In dieser Podcast-Folge beantworten wir Fragen aus der Community – unser erstes Podcast Q & A. Yeah!

Wir haben alle Fragen, die uns gestellt wurden hier einmal für dich zusammengefasst:

  • Wie ernährt ihr euch? Was esst wir wann?
  • Was würdet ihr machen, wenn ihr nicht mehr laufen könntet?
  • Tipps, wie man mental durchhält, wenn man eine Sportverletzung hat und sieht, wie andere laufen?
  • Trainiert ihr getrennt? Wenn ja, wieso?
  • Was sollte ich alles zu essen für einen 40 km gechillten Trail mitnehmen?
  • Wie schafft ihr es eine so gleichmäßige Pace zu laufen?
  • Welche Übungen machst du für die Beine, um deine Ultras mit den Höhenmetern zu trainieren?
  • Habt ihr Phasen, indem ihr überhaupt keine Lust auf Laufen oder Sport habt?
  • Wie viele Trainingseinheiten und Laufkilometer habt ihr in der Woche?
  • Ich plane den Auersbergkönig zu machen. Welchen Rückweg empfehlt ihr?
    >>> Hier findet du alle Informationen zum Auersbergkönig
  • Habt ihr manchmal mit Verspannungen zu kämpfen?
  • Ernährt ihr euch vegan oder vegetarisch?
  • Habt ihr Tipps bei Laufverletzungen wie Shin Splits oder Läuferknie?
    Zu beiden Laufverletzungen haben wir zwei ausführliche Artikel geschrieben:
    >>> Hier geht's zum Läuferknie
    >>> Hier geht's zum Thema Shin Splits
  • Eure Meinung zu veganer Ernährung?
    >>> Zum Thema pflanzliche Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel gibt es eine Podcast-Folge mit Lisa Heinig von rundumpflanzlich
  • Was ist euer Lieblingsrezept?
  • Wie vermeidet ihr Überlastung bzw. Übertraining in der Ultravorbereitung?
  • Wie vereinbart ihr Training, Job und Beziehung?
  • Habt ihr Tipps, wie man die Regeneration positiv beeinflussen kann?
  • Sind immer gleiche Laufstrecken nicht irgendwann langweilig?

Shownotes zur Folge


Anzeige: Diese Podcast-Folge ist in freundlicher Zusammenarbeit mit BRAINEFFECT entstanden. Mit Mitbegründer und CEO Fabian Fölsch haben wir bereits eine Podcast-Folge zum Thema "Wie Schlaf unsere Leistungsfähigkeit beeinflusst" aufgenommen.
>>> Hier kannst du die komplette Episode noch einmal hören.

Aktuell kannst du im BRAINEFFECT-Shop 20 Prozent auf alle Einzelprodukte (kein Merchandise) mit unserem Rabatt-Code RUNSKILLS20 sparen.

Im Shop findest du u.a. auch COMPLETE AMINOS – ein Nahrungsergänzungsmittel, mit dem du essentielle Aminosäuren supplementieren kannst, die dein Körper nicht selber herstellen kann. Du deckst mit einer Portion bereits 50 Prozent deines Tagesbedarfs. Wir Läufer haben außerdem einen erhöhten Eiweißbedarf, der gedeckt werden sollte – und Aminosäuren sind der Ausgangsstoff für Proteine. Diese wiederum benötigen wir für Muskelzellen, Hormone und andere Botenstoffe. Das Gute an den COMPLETE AMINOS ist, dass sie keine tierischen Inhaltsstoffe haben und somit auch für Veganer geeignet sind.

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Weitere Links zur Folge

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#23 Ultraläuferin Judith Havers – "Es muss nur einer 'ne komische Idee haben und ich bin am Start!“

Podcast-Folge #23 Ultraläuferin Judith Havers – "Es muss nur einer 'ne komische Idee haben und ich bin am Start!“

"Dass ich heute 'n bisschen unrund durchs Leben wanke, lässt sich ganz klar auf den Alkohol von letzter Nacht schieben und nicht auf die Tatsache, dass ich meinen ersten Hundertmiler plus 61 extra-Kilometer am Stück von Celle nach Hamburg gelaufen bin."

Das müssen sogar wir kurz sacken lassen.

Und das war nicht Judiths einziges Abenteuer bisher. Aber fangen wir doch mal von vorne an.

Wir kennen Judith noch aus unseren Zeiten bei den ASICS Frontrunnern. Vor allem Dennis denkt noch gerne an den Frankfurt Marathon 2016 zurück, als er sie auf den letzten Kilometer zur Bestzeit begleitete. Die Uhr stoppte am Ende bei 03:12:12 Stunden. Judith kann also nicht nur lange rennen, sondern auch schnell. Den Halbmarathon läuft sie in 01:27:13 Stunden und die 10 Kilometer in 38:57 Minuten.

Kein Wunder also, dass Judith selbst bei den "langen Kanten" Ehrgeiz entwickelt. Die 222 Kilometer schaffte sie in unter 40 Stunden, in 39:55:18 Stunden um genau zu sein und stellte somit die Fastest Known Time (dazu unten mehr) auf dieser Strecke auf. Oder wie sie im Interview sagt: "

„Also letztendlich könnte man auch sagen, ich hab die Slowest Known Time aufgestellt. Weil ich hab überhaupt die erste Known Time aufgestellt.“

FKT – Fastet Known Time – selbstorganisierte Rennen sind im Trend

Jetzt denkst du beim Lesen vielleicht: "Fastest Known ... What?!" Was ist das überhaupt und kann das bitte mal jemand erklären?

Klar, kein Ding! Machen wir gerne.

Fastest Known Time, kurz KFT, kommt aus den USA und ist ursprünglich auf den amerikanischen Fernwanderwegen entstanden. Dabei wird eine Strecke abgelaufen, um zu schauen, wie schnell man sein kann. Eine FKT hat man jedoch erst, wenn man die schnellste bislang aufgezeichnete Zeit auf dieser Strecke läuft. Läuft man die zweitschnellste Zeit, dann ist das zwar cool, aber man wird später nicht auf der Website www.fastestknowntime.com gelistet.
Die Jagd nach Bestzeiten soll jedoch nicht abschrecken, denn bei FKT geht es vor allem um individuelle Laufprojekte – jeder kann eine eigene Route erstellen, alles wird selbstorganisiert und es gibt keinen offiziellen Startschuss. Wann du startest ist ebenfalls dir überlassen.

Eigentlich ist es genau das, was Susi und Sonja bei ihren beiden selbstorganisierten Ultras gemacht haben. Nur mit dem Unterschied, dass sie zu diesem Zeitpunkt noch nichts von FKT wussten … :D

Wenn du mehr zu Fastest Known Time wissen willst, dann lies dir den Artikel von Judith Havers auf ihrem Blog durch. Lohnt sich auf jeden Fall: https://helgaandheiniontour.com/fastest-known-time-fkt/

Über Abenteuerlust, Etappenrennen und Ultraläufe

Wenn Judith über ihre Laufabenteuer spricht, dann spürt man sofort ihre Leidenschaft, und scrollt man durch ihren Instagram-Feed, dann spiegeln ihre Bilder auch genau das wieder.
Solltest du Judith noch nicht auf Instagram folgen, dann schau bei ihr vorbei, denn dort nimmt sie uns mit auf ihre "verrückten" Reisen.

>>> Folge Judith Havers auf Instagram <<<

Apropos verrückt: Sie selbst findet gar nicht, dass das alles verrückt ist.
Deshalb haben wir uns im Podcast-Interview auch darauf geeignet, dass ihre Laufabenteuer außergewöhnlich anstatt verrückt sind.

„Ich glaub, wenn ich ne Sache zwei-, dreimal gemacht habe, dann ist schon wieder der Drive nicht mehr da.“ 

Die Liste ihrer Abenteuer ist auf jeden Fall lang:
Neben dem erst kürzlich absolvierten Heidschnuckenweg (die bereits oft erwähnten 222 km), lief sie bereits eine andere FKT und zwar beim Grünen Ring in Hamburg, der knapp 100 Kilometer lang ist.

Neben den langen Ultradistanzen, hat sie bereits auch einige Etappenrennen absolviert – darunter u.a. der legendäre Transalpine Run, den sie zwei Mal finishte und einmal sogar den 4. Platz in der Frauenteam-Wertung erreichte.

Über den Mythos TAR und wie man sich am besten auf ein so langes und forderndes Etappenrennen in den Bergen vorbereitet, sprechen wir auch in der aktuellen Folge.


Der Transalpine Run wird ja von der Plan B Event Company organisiert – eine der bekanntesten Eventagenturen im Bereich Trailrunning und Radsport.
Das Interview mit Geschäftsführerin Uta Albrecht kannst du hier auch noch mal anhören.


Im Gespräch mit Susi spricht Judith außerdem darüber, auf welchen Lauf sie sich mit Hot Yoga bei 40 Grad vorbereitet hat, wie wichtig Support bei selbstorganisierten Läufen ist und welche Rolle Instagram dabei spielen kann.

Shownotes zur Folge


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#22 Langstreckenläufer Andreas Straßner über Training, Regeneration und Nahrungsergänzungsmittel

Podcast-Folge #22 Langstreckenläufer Andreas Straßner über Training, Regeneration und Nahrungsergänzungsmittel


Andreas Straßner ist einer der besten deutschen Langstreckenläufer Deutschlands. Seine Marathonbestzeit liegt bei 02:18:50 h, 2018 gewann er den Wings For Life World Run in München und wurde weltweit Zweiter. 76,8 Kilometer schaffte er, bevor ihn das sogenannte Catcher Car einholte.


"Ich hätte eigentlich einfach weiter rennen können an dem Tag. [...] Aber das Auto kommt irgendwann und das Auto fährt schnell zum Schluss."


Nur ein Jahr später schaffte er den erneuten Sieg beim Wings For Life World Run in Brasilien. Trotz erschwerter Bedingungen durch Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und Krämpfen kam er auf beachtliche 61,25 Kilometer.
Ein erneuter Start beim WFLWR ist auf jeden Fall auch geplant. An welchem Ort er aber 2021 an der Startlinie stehen wird, möchte Andreas aktuell noch nicht verraten – so viel ist aber schon mal sicher: München wird es wahrscheinlich nicht sein.


6 Tage zwischen Marathon und Ultramarathon

Uns allen ist es schon mal passiert: Wir sind im Kalender in der Zeile verrutscht oder haben einen Termin verbummelt, weil wir ihn falsch in Erinnerung hatten. So ähnlich erging es auch Andreas. Nach den deutschen Marathonmeisterschaften in Düsseldorf sollten eigentlich 2 Wochen Pause bis zum Wings For Life World Run folgen. Zumindest dachte das Andreas. In Wirklichkeit folgte der WFLWR aber schon 6 Tage nach seinem Marathon in Düsseldorf. Nicht viel Zeit, um zu regenerieren und sich auf den nächsten Höhepunkt vorzubereiten.
Im Interview verrät uns "Straßi", wie er die wenigen Tage nutzte und wie er es schafft, zwei grandiose Laufleistungen in so kurzer Zeit abzurufen.


"Vernünftig hört sich das erst mal nicht an, 6 Tage nach dem Marathon den Wings For Life World Run zu laufen."


Nach einem Tief kommt immer ein Hoch

Es kann viele Gründe haben, warum es im Training nicht läuft – zum Beispiel aufgrund von Verletzungen, Krankheit oder auch einem Motivationstief.
Andreas ging es 2017 ähnlich. Nachdem er Dritter bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften wurde (sogar mit einer Bestzeit von 01:06 h) und die 10.000 Meter auf der Bahn in 29:44 Minuten lief, ging danach nichts mehr. Im Herbst 2017 war es dann so fatal, dass er kein vernünftiges und strukturiertes Training mehr absolvieren konnte.

Etliche Arztbesuche bescheinigten ihm, dass er körperlich kerngesund ist – keine auffälligen Blutwerte, alles ist in Ordnung.
So begann er sich mit alternativen Heilmethoden zu beschäftigen und kam aufgrund von Empfehlungen eines Freundes zu den Regulatprodukten von Dr. Niedermaier.


"Hab ab Winter 2017/2018 eben weder einen Tag Trainingsausfall, noch kleinere Verletzungen, noch sonst irgendwas verspürt."


Dr. Niedermaier Pharma – ein deutsches Familienunternehmen setzt auf die Kraft der Natur

Im Podcast-Interview erzählt uns Andreas Straßner, dass er seit Ende 2017 die Regulatprodukte von Dr. Niedermaier Pharma unterstützend zu seinem Training nimmt. Doch wer steckt eigentlich hinter Dr. Niedermaier und was hat es mit den Regulaten auf sich?

Die Dr. Niedermaier Pharma GmbH ist ein unabhängiges, deutsches Familienunternehmen mit Sitz in der Nähe von München. Sie selbst sagen, dass im Mittelpunkt des Denkens und Handeln immer die Liebe zu Mutter Natur und der Umwelt steht.


"Aus dem Leben – für das Leben – für das Lebendige!"


Expertise hat das 1939 gegründete Unternehmen in den Bereichen Fermentation, Enzymforschung und Pflanzenheilkunde. Mit naturbasierten Produkten möchten sie weltweit Menschen mit Gesundheitsproblemen helfen sowie den menschlichen Organismus unterstützen.

Kaskadenfermentation und Regulatessenz® – das steckt dahinter

Was ist fermentieren und wofür ist es gut?

Fermentieren kommt aus dem Lateinischen (fermentum) und bedeutet so viel wie Gärung. Man kann zum Beispiel Weißkraut mit etwas Wasser und Salz in einem Einwegglas einlegen, damit es gären kann. Wichtig dabei ist, dass kein Sauerstoff rankommt, ansonsten fault das Ganze. Dieser gesamte Prozess macht Lebensmittel jahrelang haltbar.

Es gibt außerdem weitere gute Gründe für Fermentation: Lebensmittel wie Tempeh und Sauerkraut können so überhaupt erst hergestellt werden, genauso wie Käse oder Joghurt. Es können weiterhin Aromen entstehen und zudem sind fermentierte Lebensmittel verantwortlich für eine gesunde Darmflora, da bei diesem natürlichen Gärungsprozess Milchsäurebakterien Obst und Gemüse kontrolliert zersetzen.


Kaskadenfermentation ist der „Königsweg" in der Fermentationstechnologie

Der Apotheker Dr. Hans Niedermaier entwickelte ein dreistufiges Fermentationsverfahren, bei dem frische Nüsse, Früchte und frisches Gemüse aus ökologischem Anbau bis auf die Molekülebene in mehreren Fermentationsstufen aufgespaltet werden. Das Resultat: die Regulatessenz®, eine flüssige Komposition aus fermentierten Enzymen, vereint mit ca. 50.000 sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien und Bestandteilen von Fermentkulturen.

Mehr Infos zur Regulatessenz® und der Kaskadenfermentation findest du hier.

Gewinne 1 von 3 Regulat-Pakete von Dr. Niedermaier Pharma

Hast du Lust, die Regulate von Dr. Niedermaier Pharma selbst einmal zu testen? Dann ist heute dein Glückstag, denn wir verlosen insgesamt 3 Pakete, bestehend aus 1x Rechtsregulat Bio, 1x Regulatpro Metabolic und 1x Regulatpro Arthro.

Rechtsregulat Bio:
- mit natürlichem Vitamin C aus der Acerolakirsche
- unterstützt die biologischen Regulierungsvorgänge in unserem Körper, wodurch das Immunsystem unterstützt wird.
- Energie in den Zellen wird erhöht
- mehr Energie, mehr Leistungsfähigkeit, gestärkte Immunabwehr

Regulatpro Metabolic:
- mit Vitaminen und Vitalstoffen
- besonders empfohlen für Sportler und Leistungsträger
- enthält 85% REGULATESSENZ®, Orangensaftkonzentrat, Magnesium, Zink, Mangan, Chrom, Vitamin C und D und die Vitaminen B1, B2, B3, B5, B6, B12
- Antioxidativer-Schutz

Regulatpro® Arthro
- unterstützt die natürliche Gelenk-, Knochen-, Bindegewebs- sowie die Faszienfunktion mit gelenknährenden Stoffen
- enthält 50% REGULATESSENZ® sowie weitere gelenknährende Vitalstoffe: Vitamin C, D3, Zink, Kupfer, Selen, Kollagen, Hyaluronsäure, Glucosamin, MSM und Glucuronolacton


Alle weiteren Produkte findest du im Shop von Dr. Niedermaier Pharma

Mit unserem Rabatt-Code RUNSKILLS20 kannst du dort übrigens 20 % sparen!


So kannst du gewinnen:
Verrate uns einfach in den Kommentaren, was dein nächstes großes Laufziel ist. That's it!
Die Gewinner werden am 17. Juli ausgelost.

Viel Glück!

Shownotes zur Folge

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#21 Blutspenden und Laufen: Interview mit Lisa Rudolph vom Blutspendedienst

Podcast-Folge #21 Blutspenden und Laufen: Interview mit Lisa Rudolph vom Blutspendedien

Anlässlich des Weltblutspendertag am 14. Juni 2020 haben wir diese neue Podcast-Folge mit Lisa Rudolph vom Blutspendedienst aufgenommen. Wir wollen damit über das Thema Blutspende, vor allem im Zusammenspiel mit dem Laufsport berichten und mehr Menschen zur Blut- und Plasmaspende ermutigen. Nach wie vor sind Blutprodukte und Blutkonserven bei größeren Operationen, zur Behandlung bestimmter Erkrankungen oder nach schweren Unfällen unverzichtbar.

Allein in Bayern werden jeden Tag 2.000 und in Deutschland 15.000 Blutspenden benötigt. Es gibt keine künstliche Alternative zu Blutspenden, was heißt, dass ohne Blutspenden die Versorgung von Kranken und Verletzten nicht gesichert ist. Aufgrund der geringen Haltbarkeit der Blutpräparate von 42 Tagen ist ein kontinuierliches Engagement unabdingbar.

Um Blutspenden zu können, muss man volljährig und gesund und fit sein sowie ein amtliches Ausweisdokument mit Lichtbild bei sich führen.

Alle Informationen zu Zulassungskriterien, zur Überprüfung der individuellen Spendefähigkeit und zum SpendeCheck findest du hier:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/services/spende-check

Motto am Weltblutspendetag: "Sicheres Blut rettet Leben"

Gerade während der Corona-Pandemie ist es wichtig, auf den Stellenwert von Spenden aufmerksam zu machen und somit die Versorgung von z.B. Blutkonserven sicherzustellen. Deshalb ist das Motto in diesem Jahr "Sicheres Blut rettet" – denn zu den grundlegenden medizinischen Vorsorgemaßnahmen gehört die sichere Versorgung mit Blutpräparaten.

Blutspenden ist jedoch oft mit vielen Fragen verbunden, vor allem wenn man noch nie gespendet hat. Genau diese Fragen versuchen wir im Interview mit Lisa Rudolph zu klären.
Wir wollen u.a. wissen, wie eine Blutspende überhaupt abläuft, wie lange das dauert und wie viel Blut entnommen wird.

Wie läuft eine Blutspende überhaupt ab?
http://www.blutspendedienst.com/spendeablauf

Es gibt 3 verschiedene Spendearten

Wusstest du, dass es drei verschiedene Spendearten gibt? Die klassische Blutspende ist die Vollblutspende, bei der dem Spender 500 ml Blut entnommen wird. Die Blutentnahme dauert gerade einmal 10 Minuten, der Gesamtaufwand beträgt ca. 45 bis 60 Minuten.

Dann gibt es noch die Thrombozytenspende, bei der dem Spender Blut entnommen wird, aus dem ein Teil der Blutplättchen separiert wird. Die anderen Blutbestandteile werden wieder in den Blutkreislauf zurückgeführt.

Die dritte Spendeart ist die Plasmaspende, bei der dem Spender lediglich Blutplasma entnommen wird. Durch ein spezielles Plasmapheresegerät kann man das Plasma direkt vom Blut abtrennen und alle anderen Bestandteile wieder an den Spender zurückführen.

Wenn du mehr über die einzelnen Spendearten erfahren willst, dann empfehlen wir dir zusätzlich zum Podcast die Website vom Blutspendedienst:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos/spendearten?id=home%2Fblutspende%2Fspendeinfos%2Fspendearten

Blutspenden und Laufen

Menschen, die regelmäßig sportlich aktiv sind, vielleicht sogar nach einem Trainingsplan trainieren und Wettkämpfe absolvieren, sollten bei der Blutspende auf jeden Fall ein paar Dinge beachten.
Dabei sollte man aber auch unterscheiden, ob es sich dabei um Leistungs- oder Freizeitsport handelt.

Ob die Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist und ob man in unmittelbarer, zeitlicher Nähe einen Wettkampf absolvieren kann, das verrät uns Lisa im Interview. Außerdem erklärt sie, warum es sinnvoll sein kann, wenn man sich als Leistungssportler lieber auf die Thrombozyten- oder Plasmaspende konzentrieren sollte.

Kann man durch regelmäßige Vollblutspende dem Blut eigentlich beibringen, schneller rote Blutkörperchen zu bilden und damit den Sauerstofftransport zu verbessern, was wiederum zur langfristigen Leistungssteigerung führen könnte? Diese Theorie besprechen wir mit Lisa und sie erklärt auch, dass die "Nachwirkungen" einer Blutspende bei jedem individuell ausfallen können. Da das Blut weniger Kapazitäten hat, Sauerstoff zu produzieren, kann sich dies natürlich auch in der sportlichen Leistungsfähigkeit widerspiegeln.


"Blutspende ist kein Sprint. Blutspende ist Marathon.
Wir brauchen Kontinuität"

Lisa Rudolph

Die #missingtype – Kampagne

Erst wenn's fehlt, fällt's auf!
Die kontinuierliche Sicherstellung der Versorgung chronisch Kranker und Verletzter wird zu einer immer größeren Herausforderung. Aufgrund der begrenzten Haltbarkeiten von Blutpräparaten ist und bleibt kontinuierliches Engagement der Menschen im Freistaat essenziell. Um darauf aufmerksam zu machen, nutzen wir eine simple Idee mit großer Wirkung: Rund um den Weltblutspendertag am 14. Juni 2020 verzichten zahlreiche Unternehmen, Vereine und weitere Akteure auf die Buchstaben der Blutgruppen A, B, AB und O (steht für Blutgruppe null).

JETZT MITM_CHEN: www.missingtype.de
#missingtype #schenkelebenspendeblut #erstwennsfehltfälltsauf

Alle weiterführenden Informationen zur Blutspende

Blutspendetermine

Deutschlandweit: https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/
Bayern: www.blutspendedienst.com/termine (alle ohne Termin außer wöchentlicher Termin in München

Kontakt

Deutschlandweit: https://www.drk-blutspende.de
Bayern: www.blutspendedienst.com

Deutschlandweite Hotline: 0800 11 949 11
(Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz)
https://www.spenderservice.net/kontakt/anfrage

Instagram:
@drkblutspende
https://www.instagram.com/drkblutspende/
@blutspendebayern
https://www.instagram.com/blutspendebayern/

Facebook:
@blutspendebayern
https://www.facebook.com/blutspendebayern/

App für Blutspender*innen

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.deltacity.android.blutspende
iOS: https://apps.apple.com/de/app/blutspende/id391098483 

www.spenderservice.net

Weiterführende Links:

Einsatzgebiete für Blutpräparate:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos/wer-braucht-mein-blut

Mit einer Blutspende 3x helfen:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos/der-weg-meiner-blutspende

Empfängergeschichten:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos/ueberleben

Blutgruppenverteilung:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/wem-hilft-meine-blutgruppe

Blutgruppenkompatibilität:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/wem-hilft-meine-blutgruppe

Hämoglobinwert / Eisenwert:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende/haemoglobin-eisenmangel

Ernährungstipps für Blutspender:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende/ernaehrungstipps-fuer-blutspender

ReiseCheck / Wartezeiten nach Auslandsaufenthalten:
https://www.blutspendedienst.com/blutspende/services/reise-check

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#20 Bikefitting: Rad- und Körpervermessung für jedermann – Interview mit Uli Plaumann vom Radlabor in München

Podcast-Folge #20 Bikefitting:  Rad- und Körpervermessung für jedermann – Interview mit Uli Plaumann vom Radlabor in München


Bikefitting, Satteldruckanalyse, Pedalkraftanalyse – klingt alles technisch kompliziert und ist nur was für Profis?
Überhaupt nicht! Bei einem Bikefitting werden du und dein Rad vermessen und das Rad so eingestellt, wie es für dich passt. Somit kannst du über einen längeren Zeitraum bequem sitzen und die nächste Radtour noch ausgiebiger genießen. Dies ist nicht nur für ein angenehmeres Fahrgefühl wichtig, sondern beugt auch die Provokation von Problemen z.B. im Rücken vor.


„Radfahren ist ein Verschleißsport, d.h. es kommt mit der Zeit. Kann sein, dass es 10 Jahre gut läuft, und dann ist man irgendwie in dem Moment, wo das Knie quasi schon Probleme abbekommen hat – und dann tuts plötzlich weh.“


Man sagt ja, wer einmal Fahrradfahren kann, verlernt es nicht mehr. Für viele ist das Rad nicht nur ein Mittel zum Zweck, um zum Beispiel zum Einkaufen oder zur Arbeit zu fahren, sondern viele erfreuen sich auch am Fahrerlebnis. Mit dem Renner eine große Tour machen oder mit dem Mountainbike durch die heimischen Wälder – radeln ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Vor allem durch die "neuen" E-Bikes können auch ältere oder körperlich schwächere Menschen wieder in den Genuss von Radausfahrten kommen.

Für diese Menschen, sowie Hobby-Athleten und Leistungssportler, ist ein Bikefitting empfehlenswert – also eigentlich für alle, die gerne Radfahren und Freude daran haben.

Dank Bikefitting zu einem besseren Fahrgefühl und -erlebnis

In der aktuellen Podcast-Folge sprechen wir genau über dieses Thema mit Uli Plaumann vom Radlabor in München. Uli ist dort Laborleiterin und selbst passionierte Radfahrerin. Also eine absolute Expertin in Sachen Bikefitting.

Seit 2018 ist Uli im Radlabor und macht dort neben den Bikefittings auch Leistungsdiagnostiken und Trainingsbetreuung. Das Radlabor gibt es nicht nur in München, sondern hat auch Standorte in Frankfurt und Freiburg, dort wo es 1997 aus dem Olympiastützpunkt heraus entstanden ist.

Im Interview verrät sie uns, was bei einem Bikefitting genau gemacht wird, warum es besonders für Menschen, die nicht so viel Radfahren wichtig ist und warum es Sinn macht, wenn man schon vor dem Kauf seines Rads zur Neukaufberatung kommen sollte.

„Das darf nicht die Angst sein. Das höre ich nämlich auch manchmal: Ich geh lieber nicht zum Bikefitting, weil dann rauskommt, dass mein Rad gar nicht passt."




Bikefitting für Frauen – Besonderheit und Unterschiede

2018 hat Dennis beim ProAm Jedermann-Radrennen in Hannover teilgenommen. Während ich am Streckenrand stand, um Dennis anzufeuern, konnte ich beobachten, dass das Starterfeld hauptsächlich aus Männern bestand. Das fiel übrigens auch dem Moderator dieser Veranstaltung auf – im Ziel schnappte er sich ein paar der wenigen weiblichen Teilnehmerinnen und bat sie darum ein wenig Werbung für den Radsport zu machen und andere Frauen zur Teilnahme zu animieren. Man kann also sagen, dass der Radsport auch heute noch eine Männerdomäne ist.

Deshalb wollten wir im Gespräch mit Uli auch über Frauen im Radsport sprechen, um so das Thema Bikefitting für weibliche Radfahrerinnen etwas zugänglicher zu machen. Der Hauptkunde im Radlabor ist, so Uli, nämlich immer noch männlich, um die 40 Jahre alt, der sich gerade ein Rad gekauft hat und nun damit sportlich loslegen möchte.

„Auch weil Radsport an sich auch eher ne Männerdomäne ist, aber – und das finde ich ganz schön – es kommen jetzt auch immer mehr Frauen.“

Aber es tut sich was: Die Szene verändert sich und so gibt es mittlerweile extra Frauenmarken wie z.B. Liv oder spezielle Frauenlinien. Ein Grund, dass jetzt schon mehr Frauen ins Radlabor kommen, liegt mit Sicherheit auch daran, dass es mehr weibliche Mitarbeiterinnen gibt. So fällt es den Kundinnen leichter, über "Problemzonen" zu sprechen.

Im Podcast verrät uns Uli außerdem, worin der Unterschied zwischen Männern und Frauen beim Bikefitting liegt, warum man lieber auf weiche Gel-Sattel verzichten sollte und warum wir bei Radhosen am besten Typ "Presswurst" wählen sollten.

Hör jetzt in die Folge mit Uli Plaumann vom Radlabor in München rein. Viel Spaß!

Shownotes zur Folge

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#19 Der Rennsteiglauf – Ein Interview über das legendäre Kult-Rennen mit Marcus Clauder & Christoph Beetz

Podcast-Folge #19 Der Rennsteiglauf – Ein Interview über das legendäre Kult-Rennen mit Marcus Clauder & Christoph Beetz


"Diesen Weg auf den Höhn bin ich oft gegangen, Vöglein sangen Lieder.
Bin ich weit in der Welt habe ich Verlangen, Thüringer Wald nur nach dir.
"

Wer diese Zeilen gerade gesungen hat, der kennt sie: die "heimliche Hymne des Thüringer Walds". Das "Rennsteiglied" stammt von Herbert Roth und Karl Müller und wird im besten Fall immer dann gesungen, wenn man im Thüringer Wald wandern geht. Oder auch, wenn man sich zum jährlichen Rennsteiglauf im schönsten Ziel der Welt – in Schmiedefeld – trifft.
Dort tönt nämlich der Ohrwurm spätestens im Festzelt (nach dem Zieleinlauf) aus allen Boxen und hunderte Läuferinnen und Läufer tanzen auf den Tischen und singen lauthals mit.


Der Rennsteiglauf – traditioneller Landschaftslauf und Kultrennen im Osten

1973 wurde der Rennsteiglauf aus einer studentischen Bewegung heraus gestartet. Vier Studenten wollten unter sportwissenschaftlichen Aspekten wissen, wie lang man rennen kann.
Mit dem "100-km-GutsMuths-Gedenklauf" sollte dem Pädagogen Johann Christoph Friedrich GutsMuths erinnert werden. In den darauffolgenden Jahren hat sich der Rennsteiglauf zu einem Großevent entwickelt. Mittlerweile zählt die Veranstaltung knapp 16.000 Starter. Neben dem Mini-Marathon für Kids, dem Junior Cross, einer Nordic-Walking-Tour und einer Wanderung, gibt es drei Laufdisziplinen: Halbmarathon, Marathon und Supermarathon. Das ganze hat natürlich auch ordentlich Höhenmeter, denn der Rennsteiglauf findet im Thüringer Wald, also im Mittelgebirge, statt. Der Supermarathon zum Beispiel hat auf 73,9 km ca. 1.800 Höhenmeter.

Nicht nur damals zu DDR-Zeiten bekam man durch die Teilnahme am Rennsteiglauf Anerkennung, auch heute noch, ist man stolz darauf ein "Rennsteigläufer" zu sein. Wer 25 mal gestartet ist, darf sich zum Club der Traditionsläufer zählen. Ein Status, den sich übrigens viele Läuferinnen und Läufer "erarbeiten" wollen. Logisch also, dass Rennsteigläufer Wiederholungstäter sind. Davon berichtet uns auch Marcus Clauder, Geschäftsführer der Rennsteiglauf GmbH und Gesamtleiter des Rennsteiglaufs, im Interview.

„Dazu kommt eben auch, dass wir trotz der Größe ne gewisse handgemachte Atmosphäre weiter dabei haben.“

Zwischen Kloßparty und Haferschleim

Aber was macht den Rennsteiglauf so kultig?
Neben der traditionsreichen Geschichte ist es mit Sicherheit "dieses familiäre", was man vor Ort spürt, und die Herzlichkeit der über 1.700 ehrenamtlichen Helfer, die man spätestens bei der Ausgabe des legendären Haferschleims fühlt. Und um genau diesen Haferschleim ranken sich einige Mythen – das exakte Rezept zum Beispiel kennen übrigens nur wenige Menschen, die sogenannten Haferschleimbeauftragen.

„Dann noch ein bisschen anderes Zeug, wo uns beiden selber keiner verrät, was da wirklich drinnen ist. Da drauf steht die Todesstrafe.“

Neben dem Haferschleim (der übrigens an jeder Verpflegungsstelle anders schmecken soll) sind es vor allem die vielen lokalen Produkte, die den Rennsteiglauf von anderen Events unterscheidet. Am Abend vor dem Wettkampf gibt es keine Pastaparty, sondern eine Kloßparty. Statt Coca Cola gibt es Vita Cola, Bier kommt aus Bad Köstritz. Die Gründe dafür sind simpel: Kurze Transportwege, man unterstützt sich gegenseitig und die Gäste lernen die Produkte aus Thüringen kennen.

„ Bei uns wurde nunmal nun nicht die Pasta erfunden, sondern - Gott sei dank - die Klöße“

Kein 48. GutsMuths Rennsteiglauf in diesem Jahr

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen im Frühjahr leider alle Großveranstaltungen abgesagt werden. Darunter auch der Rennsteiglauf. Die 48. Auflage des größten Crosslaufs in Europa findet also erst 2021 statt. Im Gegensatz zu anderen Organisatoren, haben sich die Veranstalter des Rennsteiglaufs dazu entschieden das Event nicht auf den Herbst zu verschieben. Im Podcast-Interview verrät uns Marcus, warum dies so beschlossen wurde, wie so eine Entscheidung überhaupt getroffen wird und erklärt uns, was mit den Startgeldern passiert.

„Nach dieser Sitzung war eigentlich klar: Wir dürfen aus einem Selbstverständnis heraus nicht stattfinden.“

#RENNSTEIGLÄUFERatHOME

Trotz Absage macht der Rennsteiglauf weiter. Unter dem Motto #RENNSTEIGLÄUFERatHOME sollen sie die Läuferinnen und Läufer weiter in Bewegung bleiben, zu sportlichen Leistungen motiviert werden und zeigen, dass sie auch ohne Rennsteiglauf die Leidenschaft am Wandern, Nordic Walken und Laufen nicht verlieren.

Die Aktion, die sich Christoph – Social Media Verantwortlicher und "Fuchs für Alles" – und seine Kollegen ausgedacht haben, findet vom 08. Mai bis 07. Juni statt. Das Schöne daran: Auch wer nicht gemeldet ist, kann sich für diese Aktion noch anmelden und im oben genannten Zeitraum teilnehmen. Bei #RENNSTEIFLÄUFERatHOME läuft jeder für sich in seinem Revier und unter Berücksichtigung der behördlichen Auflagen, die Originalstrecke ist von der Aktion ausgeschlossen. Wer sich über das Meldeportal angemeldet hat, bekommt seine Startnummer zugeschickt. Diese trägt man am Tag seines "Wettkampfs", macht ein Fotos von sich und lädt dieses zusammen mit der Aufzeichnung seines Laufes auf der Website hoch. Im Anschluss bekommt man eine Urkunde per E-Mail und alle Supermarathonis, die möchten, bekommen ihr Finisher-Shirt nach Hause geschickt.
Außerdem werden unter allen Teilnehmern Preise verlost.

Es geht in diesem Jahr sicher nicht um Bestzeiten, sondern um das gesund loslaufen und um das Gesund wieder heimkommen.“

>>> Hier geht's zur Anmeldung von #RENNSTEIGLÄUFERatHOME

Im Podcast-Interview sprechen Marcus und Christoph u.a. über die Faszination Rennsteiglauf, warum es eine Kloß- anstatt eine Pastaparty gibt und aufgrund welcher Bestimmungen eine Verschiebung in den Herbst nicht möglich ist.

Shownotes zur Folge

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#18 Mit Herzschrittmacher zum Ironman: Katharina Blach im Interview

Podcast-Folge #18 Mit Herzschrittmacher zum Ironman: Katharina Blach im Interview


Katharina Blach ist gerade einmal 25 Jahre alt und bereits ein Iron-Girl. Du hast richtig gelesen. Katha hat im Sommer 2019 den Ironman in Hamburg gefinisht.
Nur noch mal kurz für alle, die die Zahlen einer Langdistanz nicht auf dem Schirm haben: Das sind 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Ein "Once-In-A-Lifetime-Ding" für viele Hobby-Triathleten und Triathletinnen. Allein die Tatsache, so ein Rennen anzugehen, gebührt höchste Anerkennung – wenn man das Ganze dann aber noch unter "erschwerten" Bedingungen absolviert, dann bleibt man wohl fast sprachlos zurück.

Aber fangen wir von vorn an: Kennengelernt haben wir Katha im Jahr 2014 auf Instagram. Sie hatte sich auf den New York City Marathon vorbereitet und ihr Training sowie ihren Laufalltag auf ihrem Account @running_katha festgehalten. Da wir offensichtlich die gleichen Interessen hatten – nämlich Laufen – haben wir uns ausgetauscht und sind seitdem in regelmäßigen Kontakt.

"Von Magersucht zu Marathon"

Ihr Instagram-Profil lief damals noch unter dem Motto "Von Magersucht zu Marathon", denn Katha hatte trotz Essstörung den Traum vom Marathon. Ein großes Ziel für ein junges Mädchen, denn zu diesem Zeitpunkt war sie noch keine 20 Jahre alt.

Katha liebt das Laufen. Das merkt man auf ihrem Profil und wenn sie darüber spricht:

"Ich bin dann am 4. Mai 2014 meinen ersten Marathon gelaufen und seitdem: ganz große Hamburg Liebe. Und seitdem bin eigentlich auch beim Marathonlaufen geblieben."

Sie kämpfte sich aus der Krankheit zurück und erfüllte sich den Traum vom Marathon-Zieleinlauf in Hamburg. Der Beginn einer großen (Lauf-) Liebe.

"Vom Herzschrittmacher zum Ironman"

Nach dem Hamburg Marathon folgte noch der New York City Marathon und ein weiterer in der Hansestadt 2015. Bis zu diesem Zeitpunkt verlief alles "nach Plan" – bis Kathas Herzleistung immer schlechter wurde.
Von jetzt auf gleich bekam sie keine Luft mehr, hatte Atemnot und ihr Ruhepuls lag gerade einmal bei 35.

Katha ist zwar mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen, konnte bis zu diesem Zeitpunkt aber gut damit leben. Dies änderte sich jedoch schlagartig und ihr musste ein Herzschrittmacher eingesetzt werden, den sie nicht akzeptierte.
Das Herz ist doch ein Muskel, den man trainieren kann. Wozu braucht man dann also einen Herzschrittmacher? Ihr Dickkopf – wie sie selbst sagt – hat ihr dabei geholfen, dass der Arzt ihr im Sommer 2017 das GO zur Entnahme dieses Herzschrittmachers gab.

"Ok, ich will den Schrittmacher nicht mehr. Ich trainier mein Herz jetzt so stark bis ihn nicht mehr brauche."

Nach der Entnahme des Herzschrittmachers bekam sie jedoch eine Herzmuskelentzündung, die Katha für ein halbes Jahr komplett rausnahm. Kein Sport mehr. Nur noch liegen und ausruhen.

Erst Anfang 2018 stieg sie dann wieder ins Training ein, begann mit dem Lauftraining und hielt weiterhin an ihren Triathlonzielen fest. Nach einigen kleineren Events, einer Olympischen Distanz und einer Mitteldistanz im Sommer war für Katha klar: Ich möchte eine Langdistanz finishen. Und wo? Natürlich in Hamburg.

"Alle haben gesagt: Du bist viel zu jung, und das mit dem Herz, und du hast viel zu wenig Erfahrung und überhaupt, das kannst du doch nicht machen."

Ein neuer Herzschrittmacher 66 Tage vor dem Ironman

Mit ihrem großen Ziel vor Augen trainierte Katha hart und verbesserte ihre Laufleistung enorm. Doch immer, wenn es nach Plan läuft, scheint bei Katha etwas zu passieren. Und so kam es, dass sie sich nach einem langen Lauf plötzlich übergeben musste und keine Luft mehr bekam. Das Ergebnis: 9,5 Wochen vor dem Ironman wurde ihr ein neuer Herzschrittmacher eingesetzt – der Traum von der Langdistanz schien ausgeträumt.

Im Podcast-Interview spricht Katha darüber, wie die ganze Geschichte ausging und ob sie beim Ironman in Hamburg an den Start gehen konnte.

#fürdanielzumironman

Katha ist definitiv ein Stehaufmännchen bzw. -frauchen und hat in ihren jungen Jahren wahrscheinlich schon mehr erlebt als manch anderer. Doch es gibt Schicksale, die liegen ihr – im wahrsten Sinne des Wortes – sehr am Herzen. So die Geschichte vom kleinen Daniel, der seit knapp 500 Tagen (Stand heute 29.03.2020) auf ein Spenderherz wartet. Daniel ist gerade einmal 2 Jahre alt und verbringt sein ganzes Leben im Krankenhaus.
Die Geschichte des kleinen Kämpfers hat sie so bewegt, dass sie ihre nächste Langdistanz für Daniel absolvieren möchte.

Unter dem Hashtag #fürdanielzumironman macht sie auf Daniels Schicksal auf Instagram aufmerksam und möchte im Juni erneut in Hamburg beim Ironman starten – für ihn.

Der Ironman Hamburg steht dieses Jahr allerdings auf der Kippe. Aufgrund der Corona-Pandemie ist aktuell noch nicht klar, ob das Event im Juni überhaupt stattfinden wird.

Für Katha steht jedoch jetzt schon fest: Sie wird eine Langdistanz absolvieren. Und wenn sie das alleine durchzieht. Ohne Event. Ohne Zuschauer. Ohne Helfer. Ohne Zeitnahme. Einfach für sich. Und natürlich für Daniel.

Die komplette Geschichte kannst du dir jetzt in der aktuellen Podcast-Folge anhören. Dort spricht Katha über ihren Weg zum Ironman, die vielen Stolpersteine, die sie dabei überwinden musste, ihre Motivation und erklärt, warum sich jeder mit dem Thema Organspende auseinandersetzen sollte.

Shownotes zur Folge

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#17 Off-Topic: Patagonien – Eine Reise ans Ende der Welt: Reisetipps und Top-Sehenswürdigkeiten

Patagonien ist eine Region in Südamerika und liegt im Westen in Chile und im Osten in Argentinien. 

Susi berichtet in der aktuellen Podcast-Folge über ihre Reise ans Ende der Welt und gibt euch Reisetipps, wenn ihr einen Trip dorthin plant.
Neben den Highlights, die man unbedingt gesehen haben muss, bekommt ihr auch ausreichende Informationen über Bedingungen vor Ort, was für oder gegen eine Gruppenreise spricht und über Land und Leute.

#16 Profi-Triathlet Jan van Berkel schwört auf Low Carb – "Essen ist Teil meines Jobs."

Jan van Berkel ist Profi-Triathlet aus der Schweiz. Er gewann 2018 und 2019 den Ironman Switzerland und wurde dieses Jahr beim Ironman auf Hawaii Elfter. Dort lief er die viertschnellste Marathonzeit in 02:46 Stunden. Ein Erfolg, den er u.a. auch seiner Ernährungsumstellung auf Low Carb vor knapp 2 Jahren zu verdanken hat. Seitdem konnte er seine Laufzeit über die Marathondistanz um 10 bis 15 Minuten verbessern. Eine steile Entwicklung, die uns natürlich neugierig gemacht hat, an welchen Stellschrauben Jan hinsichtlich seiner Ernährung gedreht hat.
Im Interview stand er uns Rede und Antwort und hat uns auf seine sympathische und ehrliche Art in seine “Geheimnisse” eingeweiht.
Ob die Low-Carb-Ernährung auch was für uns Hobbyathleten ist, auf was man achten muss, wie sozial verträglich das Ganze ist, welche positiven Effekte die Ernährungsform auf seine Leistung hat und ob er wirklich tutti completti auf Kohlenhydrate verzichtet, das erfährst du in der aktuellen Folge.

Shownotes und Links zur Folge:


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Die Blogbeitrag zur Folge findest du hier: 


#15 Laufen für den guten Zweck und dabei Medaillen verdienen – Interview mit Daniel von Crowdlauf

Podcast-Folge #14 Laufen für den guten Zweck und dabei Medaillen verdienen – Interview mit Daniel von Crowdlauf


Dieser Moment, wenn du die Ziellinie überquerst und im Anschluss für deine Leistung mit einer Medaille belohnt wirst – unbeschreiblich!
Für viele Läuferinnen und Läufer ist eine Medaille mehr als nur ein Stück Metall. Es ist ein Erinnerungsstück an viele Trainingsstunden, viele Laufkilometer und an den Tag des Wettkampfes. Man trägt eine Medaille mit Stolz, denn man hat etwas erreicht und darf dies natürlich auch zeigen.

Crowdlauf hat sich dieses Thema auf die Fahne geschrieben. Sie stellen Sportmedaillen her, die kreativ und einzigartig sind. Optisch unterscheiden sie sich stark von den klassischen, die du wahrscheinlich von Laufveranstaltungen kennst. Sie sind nicht nur in ihrem Design außergewöhnlich, sondern auch in ihrer Haptik. Wer schon eine Crowdlauf-Medaille besitzt, der weiß, wovon wir sprechen.

So funktioniert Crowdlauf

Zu den Medaillen gibt es außerdem sogenannte Virtual Runs, die auf ein bestimmtes soziales oder ökologisches Thema aufmerksam machen.
Das Konzept ist also ganz einfach: Du bestellst dir eine Medaille zu einem Thema, was dir besonders am Herzen liegt, wie z.B. den Schutz der Bienen, gehst laufen und lädst anschließend dein Bild mit der Medaille auf den sozialen Netzwerken (Instagram oder Facebook) hoch und sprichst über das Projekt. So machst du nicht nur auf das Thema aufmerksam, sondern hilfst auch Crowdlauf bekannter zu werden.

>>> Hier kannst du dir alle aktuellen Kampagnen ansehen und unterstützen!

Was uns natürlich schon immer interessiert hat, ist die Frage: Wie schafft es Crowdlauf, so tolle und schöne Einzelstücke an Medaillen herzustellen?
Um dieser und noch weiterer Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir mit Daniel – einem von zwei Gründern von Crowdlauf – ein Interview geführt und ihn ein bisschen dazu ausgequetscht.

Im Gespräch mit Daniel werfen wir einen Blick zurück auf die Anfänge von Crowdlauf, wie die Idee dazu überhaupt entstanden ist, was eine Facebook-Werbeanzeige damit zu tun hat und mit welcher Kampagne alles begann.

Zu Beginn war natürlich nicht klar, ob und wie das Projekt Crowdlauf ankommen würde. Es war ein Sprung ins kalte Wasser, denn in Deutschland gab es zu dieser Zeit keine Mitbewerber. Wer sollte also wissen, dass sich irgendjemand Medaillen für den guten Zweck kaufen würde. Doch tatsächlich schien das Glück auf der Seite von Daniel und Robert zu sein, denn durch eine bekannte Laufbloggerin (Namen verraten wir natürlich erst im Podcast) wurde der entscheidende Stein ins Rollen gebracht und sorgte somit für die ersten Medaillenverkäufe.

Ein Blick hinter die Kulissen von Crowdlauf

Coole Medaillen produzieren, sie auf etwaige Fehler überprüfen, händisch verpacken und zur Post bringen, die Website und Social Media Auftritte pflegen, neue Ideen für Spendenkampagnen sammeln: Das alles klingt nach sehr viel Arbeit und wir wollten von Daniel wissen, wie man sich die Arbeit hinter den Kulissen vorstellen muss. Wer kümmert sich um was? Wie viele Mitarbeiter gibt es? Wie kalkuliert man die Menge an Medaillen? Und wie viel Zeit nimmt Crowdlauf eigentlich zeitlich in Anspruch? In der aktuellen Podcast-Folge wollen wir genau das wissen.


"Und dann geh ich jeden Tag um 15 Uhr einen kleinen Spaziergang zum Briefkasten und schmeiß die Bestellungen da rein. Also, das ist eigentlich ganz romantisch – die Idee."


Ein sehr wichtiges Thema ist natürlich der Spendengedanke. Neben den Medaillen, die du kaufen und auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen kannst, gibt es die sogenannten Virtual Runs, mit denen du in einem bestimmten Zeitraum für den guten Zweck läufst und Kilometer sammelst.

Wenn du also eine Idee hast, welche Organisation noch Unterstützung gebrauchen kann, dann kannst du Crowdlauf gerne deine Vorschläge einschicken:

>>> Du kennst eine gemeinnützige Organisation, die Hilfe braucht? Dann schreib hier eine Nachricht.

"… weil wir gesagt haben, wir wollen Crowdlauf freihalten von irgendeinem Leistungsprinzip.
Es ist eigentlich egal, ob jemand an einem Wochenende 5 km läuft oder ob jemand – was neulich der Fall gewesen ist – am Wochenende dreimal einen Halbmarathon gelaufen ist …"


Das Prinzip von Crowdlauf, um bekannter zu werden, ist recht simpel: Sie setzen auf die Gruppe – also die Crowd. Durchs Teilen auf Social Media, um über bestimmte Themen zu sprechen, soll das Projekt noch bekannter werden. Alles passiert und wächst also rein organisch.
Welche Projekte dabei die Nase vorn haben und am besten laufen, was die Jahreszeit mit dem Erfolg von Kampagnen zu tun hat und welche Medaille so groß war, dass sie nicht mal mehr in die Versandtasche passte, erfährst du in dieser Episode.

"Mir persönlich liegt es ja sehr am Herzen, dann auch noch viel, viel stärker in diese Community-Richtung zu gehen. Dass wir nicht nur als Medaillendealer – wie uns einige nennen – auftreten, sondern dass da noch viel mehr kommt, in Richtung persönliche Kontakte."


Gutschein-Code für runskills-Hörer

Wenn du nun auch Lust auf eine originelle Medaille hast und für den guten Zweck laufen möchtest, dann haben wir für deine erste Bestellung einen Gutschein-Code von Daniel erhalten.

Mit dem Code runskills sparst du 10 % auf deine erste Crowdlauf-Medaille.
Crowdlauf freut sich natürlich, wenn du deinen Lauf mit deiner Medaille auf den sozialen Netzwerken (Instagram oder Facebook) postest und über das Projekt sprichst. So hilfst du ihnen, dass sie bekannter werden.

Shownotes zur Folge

Hier findest du alle Links zu Crowdlauf

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#14 "Das war das Jahr der DNFs" – Unser persönlicher Jahresrückblick 2019

In der heutigen Folge lassen wir das Jahr 2019 noch einmal Revue passieren, werfen einen Blick auf unsere (Lauf-)Highlights und sprechen natürlich auch über Momente, die für uns nicht so gut liefen.


Achtung, die Folge ist lang geworden ;-)

Wir durchleben in dieser sehr persönlichen Podcast-Folge noch einmal alle Höhen und Tiefen und nehmen euch mit auf die Reise der letzten Monate.

Zwischen privaten und beruflichen Erfolgen, haben wir natürlich auch jede Menge Lauferfolge zu feiern, die wir mit euch teilen wollen. Aber nicht nur Siege, Medaillen und Bestzeiten gehören zum Leben dazu, sondern auch Niederlagen, Verletzungen und DNFs. 

Wir schauen zurück und sprechen über folgende Läufe:
- Zugspitz Ultratrail
- UTML 112 km 
- Buff Epictrail in den Pyrenäen
- Allgäu Kult Triathlon
- Hannover Triathlon
- Berlin Marathon
- Chicago Marathon
- Mayrhofen Ulktras
- Pitztal Ultratrail
- London Marathon

Susi wird euch auf ihre Gefühlsachterbahn mitnehmen, als sie sich den 6. Stern bei den World Marathon Majors in London geholt hat.

Außerdem nehmen wir euch mit hinter die Kulissen von runskills und tauchen noch einmal in die vielen Projekte ein, die wir in diesem Jahr gestartet haben. Dazu zählen:
- der Marathon-Workshop im April in Österreich
- der Online-Kurs Mission Marathon

Für 2020 geben wir auch schon ein paar Einblicke und verraten euch, welche Projekte wir im kommenden Jahr geplant haben.

#13 „Wir nehmen uns selbst sehr wichtig.“ – Interview mit Mentaltrainerin und Autorin Klara Fuchs

Podcast-Folge #13: „Wir nehmen uns selbst sehr wichtig.“ – Interview mit Mentaltrainerin und Autorin Klara Fuchs

Von der Bloggerin zur Unternehmerin: Klara Fuchs ist eine alte Häsin im Online-Business. 2013 startete sie ihren Fitness- und Triathlonblog, um dort eine Art digitales Trainingstagebuch zu führen. Heute ist Klara nicht nur erfolgreiche Unternehmerin, sondern auch Autorin, Podcasterin, diplomierte Mentaltrainerin und Triathletin.

Im Interview mit Susi spricht sie über ihre sportliche Laufbahn, ihre Triathlonanfänge und wie alles mit einem Aquathlon begann. Sie erzählt, wie sie mit nur 16 Jahren ihre Heimat verließ, um in eine Sportschule zu gehen, gibt Einblicke in den Leistungssport im Jugendalter, berichten vom Druck, der auf den jungen Athletinnen und Athleten lastet und was das im Umkehrschluss mit den Jugendlichen macht.
Auch wenn Olympia immer irgendwie ein Traum war, so konnte Klara in Wettkämpfen nie das abrufen, was sie im Training gelernt hatte. Hinzu kam eine Essstörung, weil sie dachte, sie müsse noch dünner sein für den Sport. Und so kam sie das erste Mal mit dem Thema Mentaltraining in Berührung.

„Hey, die trainieren schon 10 Jahre länger als ich, deshalb sind sie schneller als ich. Relativ logisch.“

Mit knapp 20 Jahren hat sie den Triathlon (vorerst) an den Nagel gehangen. Zu diesem Zeitpunkt war sie übertrainiert, wie sie heute selbst sagt. Ganz untätig blieb sie aber nicht und so begann Klara neue Sportarten auszuprobieren – Crossfit, Krafttraining und Boxen waren einige davon.

Doch so ganz konnte sie den Triathlon nicht hinter sich lassen.
Spulen wir ein paar Jahre vor. 2018: 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen – das sind exakt die Distanzen, die man bei einem Halb-Ironman (Ironman 70.3) zurücklegen muss. Die Motivation für den Ironman 70.3. kam aus ihrer damaligen Situation heraus – sie fühlte sich ausgelaugt und war auf der Suche nach einem neuen Ziel, einer neuen Herausforderung. Und Klara ist Wiederholungstäterin. Er vor Kurzem hat sie den Ironman 70.3 in Schweden gefinisht. Sie selbst sagt über dieses Rennen: "Heute war's hart und definitiv out of the comfort zone. […] Was für eine Erfahrung!" Ob das ihre letzte Halbdistanz war und wie sie zu einer Langdistanz steht, das alles verrät sie dir in der aktuellen Podcast-Episode.

Von der Bloggerin zur Unternehmerin

Als Klara ihren Blog damals startete, wusste noch niemand – nicht einmal sie selbst – welche Türen ihr dieser einmal öffnen würde.
Sie verrät im Interview, was Schweden mit der Entstehung des Blogs zu tun hat, wie alles begann und wie die Blogger-Szene zur damaligen Zeit im deutschsprachigen Raum aussah.

„Wow, werde ich jemals auch so eine Leggings kriegen? Dann hab ich’s geschafft!“

Mit ihrem Blog bekam sie 2015 sogar einen Preis: "Österreichs bester Fitnessblog – Gewinnerin Madonna Blogger Award".
Man muss – ohne Zweifel – einiges richtig machen, um einen Award zu bekommen, und dennoch bestaunte sie zu Beginn mit großer Bewunderung die ausländischen Blogger-Kollegen und stellte sich selbst die Frage, ob sie jemals auch so erfolgreich sein kann.
Wir können sagen: Ja, das kann und ist sie!
Die Tatsache, dass sie seit Jahren im Blogger-Business tätig ist und sich mittlerweile ihr eigenes Unternehmen aufgebaut hat, spricht natürlich für sie und ihre Arbeit. Über Leggings-Anfragen ist sie längst hinaus …

„Ich hab’s wirklich gemacht – und da bin ich eigentlich auch recht stolz drauf, dass ich das behaupten kann – dass ich’s wirklich gemacht hab, weil ich eine Leidenschaft dafür gehabt hab und nicht das Business im Vordergrund war.“

Nachdem Klara sich auch vermehrt mit anderen Blogger-Kollegen ausgetauscht hat, begann sich ihr reiner Fitnessblog zu wandeln – hin zu mehr Business und strategischem Denken. So hat sich auch ihr Hauptmedium, mit dem sie ihre Message verbreitet, geändert. Mittlerweile gibt sie auf ihrem Podcast Foxi Mind ihre Tipps und Expertise weiter.

Neben ein paar auserwählten Kooperationen, die sie mit passenden Unternehmen eingeht, liegt ihr Fokus aktuell auf ihrem Online-Kurs Project Me Academy, indem es hauptsächlich um die Themen Mentaltraining und Stress geht.
In diesem Jahr ist auch ihr erstes eigenes Buch Powerful Mind erschienen, indem sie sich mit den Themen Selbstliebe und Selbstbewusstsein beschäftigt. Weiterhin hält sie Vorträge und gibt Workshops – alles zu den Themen NLP, Mentaltraining und Persönlichkeitsentwicklung.

Über Gelassenheit im Sport, Horrorszenarien im Kopf und das richtige Umfeld

Auch in der aktuellen Podcast-Folge geht es um die Bedeutsamkeit von Mentaltraining und Klaras Arbeit in diesem Bereich.

„Selbstbewusstsein und Gelassenheit sind wohl die zwei wichtigsten Dinge, die mir geholfen haben an mich zu glauben, zu mir zu finden und erfolgreich zu werden.“

Wir klären die Frage, was die beiden Schlagworte „Selbstbewusstsein“ und „Gelassenheit“ mit Sport zu tun haben, wie man mit Niederlagen umgeht und mit welchen Techniken wir im Sport genau das sein können (nämlich gelassen und selbstbewusst).
Und kann man Gelassenheit überhaupt trainieren, wenn man sie nicht hat? Spielt das Alter dabei eine Rolle oder ist vielleicht ein ganz anderer Faktor maßgeblich dafür verantwortlich?

„Da muss man einfach unterscheiden lernen. Ich bin nicht meine Leistung. Ich bin mehr.“

Wir alle kennen das Gefühl von Nervosität – bei dem einen ist diese mehr, bei einem anderen ist sie weniger intensiv. In manchen Fällen ist die Aufregung vor einem Wettkampf aber so hoch, dass die Betroffenen nicht mal mehr an der Startlinie stehen können. Was man dagegen tun kann?
Sich vor allem auf sich selbst fokussieren und auf das, was man selber beeinflussen kann, wie z.B. die Atmung.

„Ich muss meine Aufmerksamkeit bewusst steuern lernen. Dann hab ich’s geschafft.“

Die Angst verletzt zu sein, nicht beim großen Wettkampf mitlaufen zu können oder eine Einheit zu "versemmeln" – solche Gedanken kennen wir wahrscheinlich alle. Aber was, wenn uns dieses negative Denken so beeinflusst, dass unser Training und unsere Leistungsfähigkeit darunter leiden? Klara gibt uns Tipps wie man mit Ängsten und Nervosität umgeht.

„Wir malen uns im Kopf das ganze Horrorszenario aus, was ja in 99, % der Fälle nicht auftritt.“

Und für alle, die beim Thema Selbstbewusstsein und Selbstliebe noch Unterstützung brauchen, gibt es die Project Me Academy, der 5 Wochen Online-Kurs, indem man lernt, wie man besser mit Stress umgeht.
Weitere Themen sind:

  1. Wie man zu sich selbst findet. Wer bin ich? Wer ist mein wahres Ich?
  2. Loslassen und Glaubenssätze ändern.
  3. Ziele setzen. Was will ich mit meinem Leben machen? Du lernst, proaktiv zu handeln.
  4. Kommunikation. Die innere Sprache und die Kommunikation mit anderen Menschen.

Alle weiteren infos findest du unter:
www.projectmeacaedemy.com

Gewinne Klaras Buch
"Powerful Mind"

Wenn du mehr zu den Themen Mentaltraining, Selbstbewusstsein, Motivation, Fitness und Training erfahren möchtest, dann hast du jetzt die Möglichkeit exklusiv das Buch Powerful Mind zu gewinnen.

Was du tun musst? Verrate uns in den Kommentaren, warum du das Buch gerne lesen möchtest und mit etwas Glück landet es vielleicht bald bei dir im Bücherregal.

Das Gewinnspiel geht bis zum 03. November um 23:59 Uhr.
Der/Die Gewinner/innen werden per E-Mail benachrichtigt.
Viel Glück!

Shownotes zur Folge

Hier findest du alle Links zu Klara Fuchs

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#12 Wie Schlaf unsere Leistungsfähigkeit beeinflusst – Interview mit Fabian Foelsch von Braineffect

PODCAST-FOLGE #12 WIE SCHLAF UNSERE LEISTUNGSFÄHGKEIT BEEINFLUSST – INTERVIEW MIT FABIAN FOELSCH VON BRAINEFFECT

Schlafen. Wir machen es alle. Trotzdem ist vielen Menschen noch nicht bewusst, welche wichtige Rolle Schlaf tatsächlich für unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und unsere Gesundheit spielt.

“Ich glaube, das ist eins der am meist unterschätzten Themen überhaupt: Schlaf und Regeneration.”

In der aktuellen Podcastfolge widmen wir uns deshalb dem großen Thema Schlaf und welche Bedeutung guter und langer Schlaf auf unsere Leistungsfähigkeit hat. Dazu haben wir einen Schlafexperten befragt, der sich mit dem Thema seit seinem 15. Lebensjahr befasst und sich außerdem mit Schlafoptimierung und Biohacking beschäftigt – Fabian Fölsch.


ÜBER FABIAN FÖLSCH UND BRAINEFFECT

Fabian Fölsch ist Mitbegründer der Firma Braineffect, eine Marke, die sogenanntes Performance Food verkauft. Er selbst sagt, dass sie mit ihren Produkten die mentale Leistungsfähigkeit von Menschen optimieren wollen und ihnen dafür Lösungen anbieten. Die Zielgruppe ist dabei breit gefächert: vom Profiathleten, über den Alltagshelden im Büro bis zum Hobbysportler.

Wir wollten der Sache natürlich auf den Grund gehen und haben im Interview nachgehakt, was man sich unter dem Begriff “Performance Food” vorstellen muss, wo der Unterschied zu Nahrungsergänzungsmitteln liegt und wie sich Braineffect von der Konkurrenz abhebt.
Denn eins ist klar: Anbieter solcher Produkte gibt es wie Sand am Meer. Was macht Braineffect also anders?

In seiner Jugend betrieb Fabian Leistungssport (Leichtathletik) und machte aufgrund von Übertraining schmerzliche Erfahrung mit Verletzungen.
Er selbst nannte sich “Trainingsweltmeister”, das heißt – ganz klar – viel Training, wenig Regeneration. Durch eine Studie, auf die er durch seinen Vater aufmerksam gemacht wurde, begann er sich dann mit den Themen Ernährung, Schlaf und Regeneration auseinanderzusetzen und welchen enormen Einfluss diese auf unsere Leistungsfähigkeit haben.

Sein Wissen und seine Erfahrungen hat er jetzt mit uns im Podcast geteilt, denn wenn einer weiß, wie man richtig schläft, dann er.


WAS IST SCHLAF?

Hinlegen. Augen zu. Aufwachen.
Wie anfangs bereits erwähnt ist für viele der Schlaf immer noch ein passiver Prozess. Das dem nicht so ist, erklärt uns Fabian:

“Schlaf ist ein hochaktiver Prozess, der bei uns stattfindet.”

Wir leben eher in einer “Übertrainingsgesellschaft” als in einer “Untertrainingsgesellschaft”, das heißt, wir trainieren tendenziell zu viel und gönnen uns zu wenig Pausen – also auch zu wenig Schlaf. Dass wir hier von Profiathleten lernen können, zeigt er uns u.a. am Beispiel von Roger Federer, der täglich 10,5 Stunden schläft. Wir Sportler brauchen Schlaf, um zu regenerieren – das Bewusstsein, was viele Profis bereits haben, fehlt uns Hobbyathleten häufig.

Im Gespräch klären wir außerdem, was es für unterschiedliche Schlafzyklen gibt, was in den einzelnen Phasen passiert und wie man diese optimieren kann, um besser zu regenerieren.

Am Beispiel unserer Schlafdaten, die wir über unsere GPS-Uhr aufzeichnen, gibt uns Fabian Anhaltspunkte über unsere Schlafqualität.
Mindestens ein Part von runskills hat da nämlich auf jeden Fall noch Optimierungsbedarf …

“Wer weniger schläft ist früher tot.”

In der Podcast-Episode verrät uns Fabian 3 Punkte, auf die wir Läufer in Bezug auch Schlaf achten sollten.

SCHLAFOPTIMIERUNG UND TIPPS FÜR EINEN BESSEREN SCHLAF

Wir alle haben die Möglichkeit unseren Schlaf und die Qualität unseres Schlafes zu tracken – sei es mit einem Activity Tracker, einer Laufuhr oder ganz klassisch über ein handgeschriebenes Schlaftagebuch. Anhand dieser Daten können wir unseren Schlaf und die Schlafzyklen auswerten und optimieren.

Wir klären mit Fabian, woran es liegen kann, dass man unter Schlafproblemen leidet und welche Rolle Melatonin dabei spielt.

Außerdem gehen wir noch genauer auf die 3 Tipps von ihm ein, was wir tun können, um besser zu schlafen.
Diese sind:

  • 1. Welche Routinen brauche ich?
  • 2. Wann lege ich am besten mein Training?
  • 3. Wie sollte mein optimaler Schlafrhythmus sein?

Wer für Wettkämpfe gerne mal um die halbe Welt reist, der hat eventuell mit Jetlag zu kämpfen. Jetlag ist eine Störung im Schlaf-Wach-Rhythmus, der vor allem nach Langstreckenflügen in eine andere Zeitzone auftritt. Man spricht auch von einem “Desynchronisierungsproblem” der inneren Uhr zur äußeren Uhr.
Wir haben uns von Fabian Tipps geben lassen, was wir bei Jetlag am besten machen sollten und er stellt in diesem Zusammenhang ein Produkt aus der Braineffect-Familie vor: Sleep.

>>> Hier findest du alle Infos zum Sleep-Produkt <<<

LERCHE ODER EULE?

Du hast dich schon immer gefragt, warum es einigen Läuferinnen und Läufern scheinbar superleicht fällt, morgens um 5 Uhr laufen zu gehen?!
Du selbst kommst nämlich nie vor 8 aus dem Bett und trainierst am liebsten am Abend nach der Arbeit?!

Tadaa! Herzlichen Glückwunsch, du bist mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit Typ Eule!

Wenn du dich jetzt fragst: “Hä”? Eule? Lerche? Was soll das alles?
Dann hat Fabi die Auflösung für dich. Er erklärt dir, was man sich unter dem Begriff “Chronotyp” vorstellen muss und wie du herausfindest, ob du nun eher ein “Early Bird” oder ein “Late Bird” bist.

5 TIPPS, UM DEINEN SCHLAF ZU VERBESSERN

Am Ende der Folge gibt dir Fabian Fölsch noch Tipps, wie du allgemein deinen Schlaf optimieren kannst:

  • Wie bestimme ich die optimale Anzahl der Schlafzyklen für mich?
  • Wie wichtig ist unsere Schlafumgebung?
  • Was können negative Auswirkungen sein, wenn wir späte Sporteinheiten machen?
  • Was sollten wir vor dem Schlafen gehen lieber nicht essen?
  • Gibt es weitere Tipps, die unseren Schlaf positiv beeinflussen und somit unsere Leistung steigern?

GEWINNE 1 VON 2 
“LÄUFER-SURVIVAL”-PAKTEN VON BRAINEFFECT

Wenn dich die Folge neugierig auf die Produkte von Braineffect gemacht hat, dann hast du nun die Möglichkeit 1 von 2 “Läufer-Survival”-Paketen zu gewinnen. In dem Paket enthalten sind (siehe Banner):

  • Recharge
  • Recover
  • Sleep
  • Kickbar

Dazu möchten wir von dir wissen, welcher Tipp dir aus der aktuellen Podcastfolge mit Fabian am besten geholfen hat! 
Schreib es einfach in die Kommentare und mit etwas Glück gewinnst du ein Paket.

Das Gewinnspiel geht bis zum 13. Oktober um 23:59 Uhr.
Der/Die Gewinner/innen werden per E-Mail benachrichtigt.
Viel Glück! 


>>> Hier geht’s zum Onlineshop von Braineffect: Code*  RUNSKILLS20

* Mit dem Code RUNSKILLS20 sparst du 20 % bei deiner Braineffect-Bestellung auf Einzelprodukte. Du kannst den Gutschein-Code einmal einlösen. Er gilt nicht für Merchandise und Bundles.

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#11 Interview mit Uta Albrecht von der Plan B event company: "Du weißt nie, wie der Läufer tickt."

Podcast-Folge #11 Interview mit Uta Albrecht von der PLAN B event company GmbH

Trailrunning ist im Trend. Das Laufen im Gelände – egal ob im Mittelgebirge oder in den Alpen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder also, dass die Trail-Veranstaltungen mittlerweile für jedes Leistungsniveau Läufe anbieten, sodass Rookies und Profis auf ihre Kosten kommen. Was aber genau hinter der Organisation solcher Wettbewerbe steckt, können viele von uns nur erahnen.
Damit wir einen unvergesslichen Tag in den Bergen haben können, top versorgt und verpflegt sind und am Ende mit Erinnerungen fürs Leben zurückkehren, sind viele, viele Menschen im Hintergrund für uns tätig.
Angefangen bei der Streckenführung, über die Verpflegung bis zum Thema Sicherheit, braucht es viele Hände. 

Wenn du schon mal bei einem Trail-Event dabei warst, dann bist du an dem Name "Plan B" sicherlich nicht vorbei gekommen.
Denn die "Plan B event company" – wie sie richtig heißt – ist im deutschsprachigen Raum eine sehr bekannte Eventagentur, die Trailrunning- und Radsport-Veranstaltungen organisieren. Sie sind nicht nur verantwortlich für die Konzeption, das Sponsoring, das Teilnehmermanagement, sondern auch für die Pressearbeit, Kommunikation und Logistik.

In der aktuellen Podcast-Folge dreht sich deshalb alles um die Dinge, die sich hinter den Events abspielen. Und da wir selbst begeisterte Trailläufer sind, die bereits bei einigen Events am Start gewesen sind, wollten wir einmal hinter die Kulissen schauen und mit den Menschen sprechen, die für die Organisation unserer Veranstaltungen verantwortlich sind.
Wir haben deshalb mit Uta Albrecht gesprochen, eine von drei Geschäftsführern der Plan B event company GmbH.

„Ich finde auch, wenn man dann oben auf so einem Peak ist, man schaut so in die Weite, die Ferne. Dann merkt man erst mal wie klein man als Menschlein ist. Dem Himmel irgendwie ein Stück näher. Das ist manchmal wirklich hochemotional, wenn man da oben ist.“

Bekannt ist Plan B vor allem in der Trailrunning-Szene. Unter anderem gehen folgende Events auf die Kappe von Plan B:

Seit 16 Jahren arbeitet Plan B nun schon mit einem festen Team von 10 Mitarbeitern an der Realisierung von Trail- und Radevents. Wir sprechen mit Uta unter anderem darüber, wie viel Manpower man für die Durchführung eines Events benötigt und woher die Leute kommen, die mithelfen-

„Bei uns gibt es dieses Volunteering nicht, was drüben ja in den USA ist. Da ist das ja Gang und Gebe. Das gibts bei uns eben nicht. Bei uns wird jeder Zeit bezahlt, der sich als Helfer bei uns bewirbt.“

Wenn Plan B für eine Sache bekannt ist, dann auf jeden Fall für die perfekte Verpflegung während des Laufs und im Zielbereich. 
Als wir das erste Mal bei einem Event von Uta und ihrem Team dabei waren, hat uns vor allem das reichhaltige "Buffet" umgehauen. Es ist für jede Vorliebe etwas dabei – sei es süß, herzhaft oder salzig. 
Uta verrät uns deshalb auch, was die Top-3-Lebensmittel sind, die einfach immer gehen und wie sich die Verpflegung in den Jahren verändert hat, besonders in Hinblick auf Unverträglichkeiten …

„Du weißt auch nie, wie der Läufer tickt. Wir haben dann wirklich Jahre, da gehen die Bananen ohne Ende. Und dann kommt ein Jahr – egal ob das Wetter gut oder schlecht ist  – das weiß ich nicht, wie viel Bananenbrei ich danach noch machen soll, weil einfach keiner Bananen gegessen hat.“

Wenn du die Geschichte von Susi mitverfolgt hast, dann weißt du, dass sie dieses Jahr beim Zugspitz Ultratrail über die 100 km an den Start gehen wollte. Daraus wurde jedoch nichts, weil der Wettbewerb aufgrund von schlechter Wettervorhersage auf die 60-km-Distanz verkürzt wurde. Die Nachricht der Streckenänderung kam am Vortag gegen Nachmittag. Natürlich saß die Enttäuschung tief, denn schließlich hat man sich ja auf dieses Event die letzten Monate vorbereitet.

>>> Über den Zugspitz Ultratrail und ihr DNF hat Susi vor Kurzem eine Podcast-Folge aufgenommen.
Hier kannst du noch mal in die Episode reinhören.<<<

Nichtsdestotrotz war es die richtige Entscheidung von Plan B, die aber im Vorfeld in den sozialen Netzwerken teilweise stark kritisiert wurde.
Ein Thema, über das wir auch mit Uta gesprochen haben, denn Shitstorm geht auch an ihr nicht spurlos vorbei – selbst nach jahrezehntelanger Erfahrung.

Sie gibt uns außerdem Einblicke, wie Entscheidungen bezüglich Streckenänderungen getroffen werden, wer daran alles beteiligt ist und welcher Rattenschwanz da dranhängt.

Und auch diesmal haben wir die Fragen der Hörer mit im Gepäck gehabt: 
Welche Rolle spielt das Thema Nachhaltigkeit? Was unternimmt Plan B, damit die Events umweltfreundlicher werden? Wir sprechen natürlich auch über das Thema Medaillen und warum Uta aus einem großen Fehler gelernt hat, sie gibt uns einen Ausblick auf kommende, neue Veranstaltungen und du erfährst, was es mit dem Wassermelonenschneidemesser auf sich hat.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Reinhören!

#10 Interview mit Lisa Heinig: "Man muss das Lebensmittel als Ganzes betrachten."

Podcast-Folge#10 Interview mit Ernährungsberaterin Lisa Heinig: "Man muss das Lebensmittel als Ganzes betrachten."

Diese Podcast-Folge steht ganz im Zeichen des großen Oberthema Ernährung.

Gerade für uns Sportler ist eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise essenziell, um nicht zur leistungsfähig zu sein, sondern auch schneller zu regenerieren.

Durch das Sportpensum steigt zum Beispiel unser Bedarf an Makro- und Mikronährstoffen. Und genau darum soll es in der heutigen Podcast-Episode gehen: Nährstoffe.

Und weil es einfach Menschen gibt, die auf diesem Gebiet deutlich mehr Skills haben als wir, haben wir uns eine Interviewpartnerin vors Mikro geholt, die eine Expertin im Bereich Ernährung ist.

Lisa Heinig ist Ernährungsberaterin und "Planted Based Chef" in ihrem eigenen Unternehmen "rundumpflanzlich".
2011 hat sie die pflanzenbasierte Ernährung für sich entdeckt und gibt nun ihr Wissen an andere Menschen weiter. Dabei unterstützt sie ihre Klienten, diese Ernährungsform in ihren Alltag zu integrieren und die daraus resultierenden positiven Vorzüge kennenzulernen.

Einer ihrer wichtigsten Werte ist die Arbeit fernab von Diäten und starren Ernährungsplänen. Sie möchte ihre Klienten auf dem Weg zurück zu einem entspannten Essverhalten begleiten und gemeinsam mit ihnen eine Ernährung finden, die zur Person passt und die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt.

Ihre Vision ist, die Menschen für das Thema zu begeistern und ihnen zu zeigen, wie bunt und vielseitig die pflanzliche Ernährung ist und wie leicht man sie umsetzen kann.

Und diese Begeisterung hat sie bereits bei uns und den Teilnehmern des Marathon-Workshop entfacht. Beim Workshop im April war Lisa unsere Küchenfee und hat uns 3 Tage lang mit pflanzlichen Köstlichkeiten versorgt. Egal ob Selfmade-Pizza oder Schokoaufstrich – die Gerichte waren vielfältig und vor allem eins: verdammt lecker!

Nährstoffe für Läufer

Wenn wir laufen, dann läuft auch unser Stoffwechsel auf Hochtouren. Wir verbrauchen demnach nicht nur Kalorien, sondern auch wichtige Vitamine und Nährstoffe. Grund genug, um uns einmal genauer mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Lisa erklärt uns, was Nährstoffe eigentlich sind, warum sie für uns alle eine wichtige Rolle spielen und wie wir sie zuführen können.
Denn tatsächlich gibt es Vertreter innerhalb der Mikronährstoffe, die wir über die Ernährung zuführen müssen, weil unser Körper diese nicht selbst synthetisieren kann.

"Energielieferant Nr. 1 ist das Kohlenhydrat. Wenn man sich schon alleine anschaut, was in der menschlichen Muttermilch steckt, dann ist die auch maßgeblich aus Kohlenhydraten aufgebaut und weniger aus Protein."

Nährstoffmangel, Symptome und Supplements

Wie macht sich ein Nährstoffmangel bemerkbar? Was können Symptome sein?

Wir lernen, dass man die Fragen gar nicht so pauschal beantworten kann, denn die Symptome können oft ähnlich sein und lassen sich nicht direkt einem bestimmten Nährstoffmangel zuordnen. Haarausfall oder brüchige Nägel bei Frauen kann z.B. auf ein Zinkmangel hinweisen, sollte aber dennoch beim Arzt abgecheckt werden.

Allgemein empfiehlt es sich, ein Mal im Jahr ein großes Blutbild machen zu lassen, um einen Mangel zu erkennen oder im besten Fall auszuschließen.
Auf welche Nährstoffe wir uns testen lassen sollten, das verrät uns Lisa im Interview.

„Supplemente ersetzen in keinster Weise eine solide Ernährung.“

Dennoch kann man prophylaktisch – gerade als Veganer – zwei wichtige Nährstoffe supplementieren. Welche das sind und warum eines davon auch für Mischköstler interessant ist, erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge.

Wie decke ich meinen Proteinbedarf?

Zum Thema Proteine und pflanzliche Ernährung gibt es jede Menge Mythen. Ein Mythos besagt, dass man es mit rein pflanzlicher Ernährung nicht schaffen kann, seinen Proteinbedarf zu decken – vor allem nicht als Sportler bzw. Läufer. Genau aus diesem Grund, macht die weltbekannte "Proteinfrage" auch in unserem Podcast keinen Halt.

Du erfährt im Gespräch mit Lisa, was die Hauptproteinquellen sind, wie wir nun unseren Eiweißbedarf ausreichend decken, worauf es letztendlich beim pflanzlichen Protein ankommt und klären die Frage, ob pflanzliches Protein wirklich schlechter ist, als tierisches.

Über Öle, Fette und Chips

Im Gespräch mit Lisa hören wir das erste Mal das Wort "Rauchpunkt" und erleben gleich einen Aha-Moment. So viel können wir schon mal verraten: Natives Olivenöl gehört nicht in die erhitzte Pfanne.

Wir erfahren, welchen Stellenwert Öle in unserer Ernährung haben, wie viel wir davon konsumieren sollten und warum man auf hochwertige Öle zurückgreifen soll.

Trotz all der gesunden Ernährung müssen wir natürlich nicht auf Chips verzichten – denn Naschen und Schnabulieren gehören ja auch irgendwie dazu. Am Ende ist wichtig, dass man das Lebensmittel als Ganzes betrachtet und sich bewusst macht, dass z.B. Chips nicht auf dem Baum wachsen.

"Hinterfragen, inwieweit wurde das, was ich jetzt vor mir liegen hab, verarbeitet, sodass es jetzt die Form hat, die es hat."

Gewinne einen Ernährungsstatus Basis-Check mit Lisa Heinig

Am Ende haben wir noch ein kleines Schmankerl für dich, denn Lisa verlost einen Ernährungsstatus Basis-Check im Wert von 235,00 € an einen glücklichen Gewinner oder eine glückliche Gewinnerin

Der Basis-Check ist für alle interessant, die sich unsicher sind, ob ihre aktuelle Ernährung ausgewogen ist; für alle, die einen Nährstoffmangel haben und diesen mit einer gezielten Auswahl passender Lebensmittel und deren Zubereitungskombinationen beheben möchten; oder für diejenigen, die sich im Bereich der pflanzlichen Ernährung noch nicht richtig informiert fühlen und unsicher sind.

Alle weiteren Infos zum Ernährungsstatus Basis-Check bekommst du hier:
http://rundumpflanzlich.de/ernaehrungsstatus-basis-check/

Wenn du jetzt sagst: "Hey, das ist ja genau das Richtige für mich.", dann schreib uns in die Kommentare, was bei dir aktuell die größte Herausforderung in Sachen Ernährung ist.

Das Gewinnspiel geht bis zum 31. Juli, 23:59 Uhr.
Der*Die Gewinner*in wird von uns per Mail benachrichtigt.

Viel Glück!

Shownotes zur Folge:

Hier findest du Lisa Heinig:

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#9 DNF beim Zugspitz Ultratrail und was ich daraus gelernt habe

PODCAST-FOLGE#9: DNF BEIM ZUGSPITZ ULTRATRAIL UND WAS ICH DARAUS GELERNT HABE.

In dieser Podcast-Folge spreche ich, Susi, über mein DNF (“Did not finish”) beim Zugspitz Ultratrail und was ich daraus gelernt habe.

Nachdem mich nach dem Lauf eine Welle positiver Nachrichten erreicht hat, musste ich einfach diese Podcast-Folge aufnehmen – ungeskriptet, einfach von der Leber weg. 
Denn ich möchte nicht nur ausführlich meine Erlebnisse mit dir teilen, sondern auch über meine Learnings sprechen, die ich aus diesem Tag mitgenommen habe.

“Ich war richtig heiß auf die 100.”

Der Zuspruch aus der Community sowie meine Reflektion auf diese Erlebnisse haben dazu beigetragen, dass ich meinen Blick auf die Situation geändert habe: Mache aus negativen Gedanken positive!

“Ich war mental stark: “Ich steige hier aus. Ich bin ein Gewinner und kein Verlierer!”

Obwohl 6 Monate hartes Training, sowohl körperlich als auch mental, hinter mir liegen, kann ich der ganze Sache nun etwas positives abgewinnen, denn habe ich die Eier gehabt und hab mich für meinen Körper und meine Gesundheit entschieden. Und auch das zeigt eben mentale Stärke und Größe. 

“Eine Entscheidung zu Gunsten seines Körpers zu fällen, ist immer ein Gewinn!”

Mit dem Zugspitz Ultratrail habe ich jetzt natürlich noch eine Rechnung offen. Das heißt, ich komme wieder! Allein schon wegen dieser Landschaft – ob es die 100 km werden? Das weiß ich aktuell noch nicht!

Da ich mir nach dem ZUT keine weiteren Ziele setzen wollte, ist mein Sommer nun relativ wettkampfleer. Und deshalb hatte ich auch schon Zeit, um neue Pläne zu schmieden: Aber ob ich überhaupt noch einen 100-km-Lauf anvisiere und welche Läufe jetzt schon sicher in meinem Kalender stehen, das verrate ich dir in dieser Folge.

Außerdem spreche ich auch darüber, warum mich diese Erfahrung für den anstehenden Marathon-Kurs “Mission Marathon” gestärkt hat. Denn mir ist nun noch klarer geworden, was ich den Teilnehmern vermitteln will und wo wir alle noch etwas lernen können. 

Die mentale Stärke und auch der Umgang mit Rückschlägen spielen eine riesige Rolle – nicht nur beim Ultralaufen, sondern auch beim Marathonlaufen. Deshalb lade ich dich ein, mit mir gemeinsam den Marathon-Weg zu gehen.

WAS IST DER ONLINE-KURS “MISSION MARATHON”?

  • Mission Marathon” ist ein Kurs, der sich darauf konzentriert, Marathon-Rookies und Anfänger auf ihrem Weg zum Finish zu unterstützen und zu begleiten.
  • Der Kurs greift Kernprobleme der angehenden Marathonis auf und löst sie.
  • “Mission Marathon ist dein Fahrplan bis ins Ziel!

BEI “MISSION MARATHON” WIRST DU …

  • … dank eines strukturierten Trainingsplans dein Zeitmanagement optimieren und dadurch mit mehr Gelassenheit trainieren können.
  • … lernen, wie eine optimale Vorbereitung aussieht und wie du dadurch gesund und mit Spaß trainierst.
  • … lernen, wie wichtig Alternativsport, Stabitraining, Mobility und Lauf-ABC sind und wie du eine Routine dafür findest.
  • … durch den gemeinsamen Austausch motiviert und bekommst neue Impulse, die dich im Training pushen.
  • … entspannter und mit mehr Sicherheit auf den Marathon trainieren können, weil du für die gesamte Vorbereitungsphase einen Ansprechpartner hast. Nämlich mich 🙂
  • … Fehler im Training vermeiden und die Chance auf ein unvergessliches Marathon-Finish deutlich erhöhen.
  • … dein Wissen in Bezug auf das Marathontraining ausbauen, was dir auch in Zukunft weiterhelfen wird.

SO FUNKTIONIERT “MISSION MARATHON”

  • Start: 30. Juni 2019
  • 13-Wochen-Online-Kurs (ABER: kein anonymer Selbstlernkurs!)
  • Grundgerüst: persönlicher Trainingsplan (Laufeinheiten, Alternativtraining, Mobility und Stabi beinhaltet)
  • Live-Sessions für Fragen und Feedback am Anfang der Woche
  • Arbeitsmaterialien (Audio-, Video-, PDF-Format)
  • Facebook-Gruppe

Wenn du Teil des Online-Kurs sein möchtest, dann melde dich jetzt hier an:
www.runskills.de/mission-marathon


SHOWNOTES ZUR FOLGE:

Den TV München Beitrag zum Zugspitz Ultratrail findest du hier:


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#8 Interview mit Physiotherapeutin Kerstin Klink: „Das Cool-down wird unterschätzt.“

PODCAST-FOLGE #8 INTERVIEW MIT PHYSIOTHERAPEUTIN KERSTIN KLINK: „DAS COOL-DOWN WIRD UNTERSCHÄTZT.“

Anzeige: Dieses Projekt ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der Ludwig Artzt GmbH entstanden.

Kerstin Klink ist Physiotherapeutin und Erfinderin der Behandlungshilfe Klimmi. Ihre eigene Physiopraxis liegt direkt an der Biermeile Eckersmühlen bei der weltbekannten Triathlonveranstaltung Challenge Roth. Bei ihr gehen – gerade zu dieser Zeit – die Profis ein und aus. Wenn uns also jemand Tipps zur besseren Regeneration und Verletzungsprophylaxe geben kann, dann sie.

„Die Sportler sollten viel mehr auf ihr Gefühl hören. Auch in der Regeneration.”

In der aktuellen Podcastfolge sprechen wir mit Kerstin über Faszien und warum wie ihnen viel mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, stellen ihre Erfindung – den Klimmi – vor und lassen uns die besten Tipps für eine schnelle Regeneration geben. 

ÜBER FASZIEN, FASZIENBEHANDLUNG UND WARUM EIN NUDELHOLZ KEINE ALTERNATIVE IST

Spätestens, wenn man sich intensiver mit Alternativtraining neben dem Laufen beschäftigt, stößt man auf den Begriff “Faszien”. 
Irgendwie haben wir ihn alle schon mal gehört – aber wissen wir wirklich, was dahinter steckt und welche große Rolle die Faszien in unserem Läuferleben spielen? Im Interview mit Kerstin sprechen wir über dieses umfangreiche Thema: Was sind Faszien überhaupt und warum ist es wichtig, diese zu pflegen?

Sie gibt uns außerdem die Antworten auf die wohl meist gestellten Fragen:

  • Wie oft sollten wir eigentlich die Faszienrolle benutzen?
  • Kann man bei der Anwendung etwas falsch machen?
  • Wie “rolle” ich richtig?
  • Wie können wir Faszienverklebungen vorbeugen?

Außerdem erfährst du, warum ein Nudelholz keine Alternative zur Faszienrolle ist und was die kleinste Rolle der Welt mit Wein zu tun hat.

AUS DER NOT HERAUS GEBOREN: 
DER ARTZT VITALITY KLIMMI

Aufgrund von Schmerzen in der Hand und einer Daumensattelgelenksarthrose suchte Kerstin Klink nach einem unterstützenden Tool, was sie bei der Arbeit verwenden kann. Allerdings mussten alle Tools in der Hand gehalten werden, was bei ihrer Erkrankung nicht möglich war. Mit Knetgummi bewaffnet, begann sie zusammen mithilfe ihres Therapeutenteams eine geeignete Form zu entwickeln. Aus der Not heraus entstand dann der Klimmi.

Nachdem die grobe Form stand, entwickelte Kerstin in ihrer heimischen Küche die ersten Prototypen aus Silikonkautschuk. Um es zu professionalisieren und auch im medizinischen Bereich verwenden zu können, musste allerdings ein neues Material her: medizinisches Silikon, welches auch bei Babybeißringen verwendet wird.

Den ersten Einsatz hatte der Klimmi dann in Kerstins Praxis, bis er dann bei ihren Kollegen landete, die ebenfalls unter Beschwerden litten. So war die Idee geboren, den Klimmi in die große weite Welt zu bringen.

In Zusammenarbeit mit der Ludwig Artzt GmbH wurden dann größere Stückzahlen des Klimmi produziert und zusätzlich in der Sportbranche vertrieben.

DER KLIMMI: DAS KLEINE FASZIEN-TOOL ZUR REGENERATION UND ENTSPANNUNG

Das kleine, neuartige Faszien-Tool namens Klimmi soll die Therapeutenhand entlasten und kann in der Selbstanwendung zur Regeneration und Entspannung beanspruchter Beinmuskulatur verwendet werden.

Der Klimmi unterscheidet sich von anderen Faszien-Tools vor allem durch seine Größe. Er ist klein und passt somit in jede Tasche – auf Reisen also unschlagbar und könnte somit die große Faszienrolle ersetzen.

Für uns Läufer empfiehlt sich die Anwendung vor allem für die Beine, sprich für die Waden, Oberschenkel oder bei der Behandlung des Läuferknies. Aber auch für Leute, die viel am Laptop arbeiten, kommt der Klimmi – z.B. am Unterarm – zum Einsatz.

Wie man den Klimmi selbst anwendet und warum man ihn auch beim Wettkampf dabei haben sollte, erklärt uns Kerstin in der aktuellen Podcast-Folge.

TIPPS ZUR REGENERATION: COOL-DOWN, KÜHLGELS UND HEISSE BADEWANNEN

Die Regeneration nach einer sportlichen Einheit läuft durch unseren Organismus nahezu von allein ab. Um aber schneller wieder ins Training einsteigen zu können, können wir unsere Regeneration unterstützen und dadurch beschleunigen.
Aber wie macht man das am besten? 
Mit uns spricht Physiotherapeutin Kerstin über die besten Methoden für eine schnelle Regeneration und was besser ist – ein heißes Bad oder doch eher die Eistonne.

„Das Cool-down wird unterschätzt“


STAY COOL MIT KÜHLGEL

Für alle, die sich ein Bad in der Eistonne nur schwer vorstellen können, gibt es eine deutlich angenehmere Alternative: Kühlgels.
Diese trägt man, vorzugsweise nach der sportlichen Einheit, lokal auf die betroffene Stelle auf. Durch den kühlenden Effekt wird ein Gegenreiz erzeugt, der u.a. bei Zerrungen und Muskelkrämpfen hilft. Außerdem ist Kälte schmerzlindernd und hilft gegen Schwellungen.

Kerstin empfiehlt uns in der aktuellen Podcast-Folge das Kühlgel Biofreeze, was den Vorteil hat, dass es im Vergleich zu Eis angenehmer und doppelt so effektiv ist. Da es bei Eis zu Hautreizungen und zu Taubheitsgefühlen kommen kann und man die betroffene Stelle ruhig halten muss, eignen sich praktisch abgepackte Kühlgels deutlich besser und lassen sich so auch in der Sporttasche transportieren.

Biofreeze besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Kampfer (aus der asiatischen Medizin kommend, wirkt u.a. entspannend auf die Muskulatur), Menthol (kühlende, juckreiz- und schmerzlindernde Wirkungen) und Kräuterextrakten. Dadurch, dass es fettfrei und keine Öle oder Wachse enthält, bildet es keine Flecken auf der Kleidung.

Wir haben Biofreeze u.a. im Starterbeutel des New York City Marathon gehabt. Dennis erzählt im Podcast, dass er es während des Marathons in New York bei Kilometer 32 seine Waden damit eingerieben hat, um die Verspannungen rauszubekommen. Du kannst das Kühlgel folglich also auch während des Trainings, davor oder danach anwenden.

STATISCHES DEHNEN ODER MOBILISATION: WAS IST BESSER?

Der Mythos “Dehnen” ist wohl mindestens genauso alt, wie der Laufsport an sich. Meinungen dazu, können dabei aufgrund von Erfahrungswerten sehr stark auseinandergehen. Wir haben mit Kerstin genauer über dieses Thema gesprochen und sie erklärt uns, warum sie Mobilisation dem statischen Dehnen vorzieht, besonders in Hinblick auf eine rege Durchblutung und den damit verbundenen Abtransport von Abfallstoffen.

Evolutionsbedingt haben wir Menschen teilweise verlernt, unseren Instinkten zu folgen. Dazu gehört z.B. auch das ausgiebige Strecken und Mobilisieren. Warum wir uns dabei ein Beispiel an unseren Haustieren nehmen sollten und wieso man für die Mobilisation nichts weiter als einen Türrahmen braucht, darüber sprechen wir im Interview.

Und auf die Frage, ob man Mobilisation auch gänzlich aus dem Trainingsplan streichen kann, hat Kerstin vorab schon mal eine Antwort parat:

„Jemand der sich nie die Zähne putzt, kann auch keine Karies bekommen. Aber ich würde mich nicht darauf verlassen.“ 

REGENERATION IST DAS ZAUBERWORT

Viel hilft nicht immer viel. Wer viel trainiert und sich dabei immer wieder an seine Grenzen pusht, der wird nicht zwangsläufig besser. Dabei können wir wohl alle von Profiathleten lernen, denn die verordnen sich regelmäßig Pausen. Diese sind nämlich genauso wichtig, um besser zu werden, wie ein abwechslungsreiches Training.

„Nur ein regenerierter Körper kann optimale Leistung erbringen. Wenn ich besser werden will, muss ich regelmäßig Pausen einlegen.“

SHOWNOTES ZUR FOLGE:

Physiotherapeutin Kerstin Klink 

Ludwig Artzt GmbH

Artzt Produkte

#7 Interview mit Mentaltrainerin Daniela Dihsmaier: „Der Kopf macht den Unterschied.“

Podcast-Folge #7 Interview mit Daniela Dihsmaier: "Der Kopf macht den Unterschied"

Daniela Dihsmaier ist systemischer Coach, Sport Mental Coach und Diplom Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie hat außerdem Weiterbildungen in den Bereichen Hypnose und Ernährungs- und Gesundheitstraining.

Seit 2014 hat sie ihr eigenes Unternehmen namens "Freiwasser". Dort betreut sie Profiathleten und Amateure zu den Themen Leistungsfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung. 
Im Interview spricht sie mit uns unter anderem über ihre Arbeit als Mentalcoach, gibt uns Tipps, wie wir in besonderen Situationen mental stark sein können, beantwortet Follower-Fragen und verrät uns, warum wir alle von Profiathleten lernen können.

"Der große Unterschied zwischen Amateur und Profi: der Profi gibt sich Regeneration und der Amateur, der arbeitete super hart und geht nach Hause und trainiert super hart.

Unsere Strategie in schwierigen Situationen: „Wie gehe ich damit um?“

2005 wurde ein Messer zum Verhängnis von Daniela. Das Ergebnis: ein durchtrennter Nervus Ulnarus im linken Handgelenk. Leider erkannte man dies erst viel zu spät und somit waren die Heilungschancen nicht gut. Daniela nahm sich ihrer Situation an und begann 2005 mit Triathlon, um Arthrose vorzubeugen und die Muskulatur zu erhalten. 2008 und 2009 folgte dann jeweils ein Ironman-Finish. Im Jahr 2009 wurde sie sogar 5. Frau gesamt und 1. Deutsche, weshalb potentielle Produkt-Sponsoren auf sie aufmerksam wurden.

Doch ihre Geschichte ging turbulent weiter. Der Arztbrief bringt ihre damalige gesundheitliche Situation auf den Punkt: "Dem Teufel von der Schippe gesprungen." …

Nervosität vor dem Start, Übelkeit kurz vor dem Zieleinlauf, Angst vor Wettkämpfen oder auch die Panik vor dem Longrun – alles Situationen, die viele Läufer von uns kennen. Daniela verrät uns im Gespräch, was wir in solchen Momenten machen können, warum wir in unseren Gedanken eine 8 atmen sollten und wieso ein YMCA-Tanz zu mentaler Stärke führt.

"Es geht eben nicht nur darum, dich über dein Limit zu bringen, sondern es geht auch darum, dir was zurückzugeben."

Mentaltraining ist für Daniela kein "Tschakka, du schaffst es." Bei ihr geht es um viel mehr, denn sie betrachtet das Thema ganzheitlich und hilft den Athleten dabei, mit inneren Hürden umzugehen und sie für die Herausforderungen außerhalb ihrer Komfortzone zu wappnen. Und dies beschreibt sie auch ausführlich und sehr anschaulich erklärt in ihrem Buch "Brutal Mental: Mentale Stärke ist mehr als nur Siegerdenken". 

"Der große Unterschied zwischen Amateur und Profi: der Profi gibt sich Regeneration und der Amateur, der arbeitete super hart und geht nach Hause und trainiert super hart."

Im Buch findest du viele Übungen und Fallbeispiele, die dir helfen werden deine mentale Stärke noch mehr auszubauen. Und zwar nicht nur im sportlichen Bereich.

„Es gibt keinen leichten, easy Weg auf dem Weg zur besonderen Herausforderung.“

#6 Interview mit Isabell Groß von Run Munich Run: "Ich habe Blut geschmeckt."

Isabell Groß betreibt zusammen mit ihrer Lauffreundin Laura den gemeinsamen Running-Blog runmunichrun.
Auf Instagram (@run_munich_run), Facebook (Run Munich Run) und dem Blog (runmunichrun)schreiben die beiden über ihr Leben als Läuferinnen und wollen andere ebenfalls vom Laufsport begeisterten und andere motivieren.

In der heutigen Podcast-Folge steht uns Isa Rede und Antwort, spricht über das Laufen und das Leben als Laufblogger, erzählt von ihre Zeit bei den Mädels der "Garde des FKK", stellt sich den knallharten Community-Fragen und spielt mit uns das legendäre Bullshit-Bingo. Und wer bei runskills im Interview ist, geht natürlich nicht ohne Aufgabe nach Hause  

Isa war schon immer irgendwie sportlich. Nach einem Kirmes-Besuch entschied sie sich dazu, dem Gardetanz beizutreten. Als Funkenmariechen konnte sie über 3 Minuten lang ans Limit gehen und trainierte sogar selbst den Nachwuchs. Ihr Steckenpferd: der Spagat. Dieser wird übrigens auch in der heutigen Podcast-Episode eine große Rolle spielen, denn Isa stellt sich einer ganz besonderen Challenge … #staytuned

Isa ist das Funkenmariechen "mit Rüschenschlübbi drunter".

Im Studium begann sie dann mit dem Joggen, um "nicht komplett zu verfetten". Mit ihrer Freundin rannte sie die ersten 3 Kilometer in 18 Minuten – "danach ging nix mehr".

Lauftraining, Pace und Intervalle waren für sie zu dieser Zeit noch absolute Fremdworte und sie lief einfach so nach Gefühl. Völlig unstrukturiert lief sie ihren ersten Halbmarathon in einer beachtlichen Zeit von 02:00:33 h. Durch viel "Trial and Error" lief sie noch den ein oder anderen Wettkampf bevor sie sich nach dem dritten Halbmarathon 2013 für die Marathondistanz entschied. Für das Training nahm sie sich ein Jahr Zeit, ging dann regelmäßig zum "Club der Töchter" – einer Laufcrew in München – und lernte dort Laura kennen. Beide hatten damals das Ziel "Marathon" und fingen so gemeinsam an zu trainieren. Und da man bei langen Dauerläufen sehr viel Zeit zum quatschen hat, entstand die Idee einen gemeinsamen Instagram-Account anzulegen. Facebook und der Blog folgten bald.

"Ich habe Blut in meinem Mund geschmeckt."

Nach dem ersten Marathon kam sie dann das erste mal mit richtigen Lauftraining in Berührung. Ihre erste Erfahrung mit Intervallen beschreibt sie liebevoll mit: "Ich habe Blut in meinem Mund geschmeckt".

Aus ihren Fehlern hat sie gelernt und hat am Ende der Folge hat sie auch einen Tipp für alle Laufanfänger da draußen. 

Im Interview verrät sie außerdem, woher diese unbändige Liebe zu Medaillen kommt, was ihre Top-5-Laufevents sind, warum Schmiedefeld das schönere Ziel als New York hat und spricht mit uns über ihre Ziele für 2019. Außerdem erfährst du endlich. was es mit dem berühmten Mittelfingermittwoch auf sich hat.

Wenn auch du vom Laufen begeistert werden möchtest und Isa und Laura auf dem Weg zu ihrem nächsten Wettkampf folgen willst, dann schau unbedingt bei den beiden vorbei:


Shownotes zur Folge:

Folge Isa und Laura von Run Munich Run auf den Sozialen Netzwerken:

Isas Top-5-Laufevents:

 


 

 Folge runskills auf den Sozialen Netzwerken:

 

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#5 Aquaphobie, Erwachsene Nichtschwimmer und Triathlon-Träume

In Folge #5 des runskills-Podcast spricht Dennis das erste Mal ausführlich über seine Aquaphobie, das Leben als Nichtschwimmer im Erwachsenenalter und erzählt, was er alles macht, um sich seinen Traum vom Triathlon zu erfüllen.

In der Schule hatte Dennis lediglich in der 3. Klasse Schwimmunterricht und hat weder das Seepferdchen, noch das Deutsche Jugendabzeichen absolviert. Schwimmen war nie ein Thema, auch nicht im Familienurlaub. Ein traumatisches Erlebnis mit 12 Jahren sorgte dafür, dass Dennis mit dem Schwimmen und offenen Gewässern für sich persönlich abgeschlossen hatte. Das Fachwort dafür ist "Aquaphobie" und bedeutet, dass die Betroffenen Angst vor Wasser oder Gewässern haben.

"Da war ein Schamgefühl, dass man nicht richtig schwimmen konnte und, dass man Angst hatte vor Wasser."

Erst 16 Jahre später, mit 28 Jahren, erlebte Dennis seinen zweiten "Schlüsselmoment". Durch die Teilnahme in der Staffel an diversen Triathlon-Veranstaltungen, wo er den Laufpart übernahm, überkam ihn in der Wunsch, dieses Erlebnis irgendwann mal komplett selbst zu erleben. Der Traum vom Triathlon war geboren.

"Was soll's?! Du bist 28 – bist alt genug – und warum solltest du nicht von deinen Ängsten erzählen, denn schlimm ist es nicht. Denn jeder hat Ängste."

Er sprach über seine Ängste und Bedenken, vertraute sich Freunden und Bekannten an, und begann damit seine Aquaphobie zu bekämpfen. Dennis bekam nicht nur aktive Hilfe sondern wurde auch mental bestärkt, es einfach zu tun!

"Jetzt hast du ein fixes Datum. Jetzt musst du es können."

Im August meldete er sich für einen Kraulkurs für Anfänger auf Lanzerote an. Bis Ende November musste er also seine Angst vor dem Wasser in den Griff bekommen haben und zumindest wieder sicher im Wasser sein. Also begann er regelmäßig in die Schwimmhalle zu gehen und übte die Basics im Kinderbecken.

"Es waren mal gute Momente, mal ganz, ganz schlimme Momente, wo ich aus dem Wasser kam und nur geheult habe und dachte: Ich pack das nie."

Im Kraulkurs auf Lanzerote wurde er dann von erfahrenen Schwimmtrainern betreut und konzentrierte sich 7 Tage lang aufs Schwimmen und Kraulen. Mit einem Plan und Coaches schaffte er es tatsächlich seine ersten 50 Meter zu Kraulen.

Seitdem ist er drangeblieben, geht weiterhin regelmäßig Schwimmen, trainiert nach Plan und hat sich für 2019 ein großes Ziel gesetzt … Welches Ziel das ist, was er bis dahin alles erreichen will und wie auch du es schaffst, Ängste zu überwinden und motiviert zu bleiben, auch wenn es schwer wird, verrät er in der heutigen Podcast-Folge.

Shownotes zur Folge:

 

#4 New York Marathon – Der größte Marathon der Welt

New York Marathon – die Facts:

  • der New York Marathon findet am 03. November 2019 statt
  • Online-Anmeldung für das Losverfahren und die garantierte Startnummer ist vom 14.01. bis 14.02.2019
Alle Infos zur Strecke, Anmeldung etc. findest du auch hier: https://www.tcsnycmarathon.org

Alle Infos zu den Quali-Zeiten findest du hier.

Den Streckenverlauf kannst du dir bei dieser Runfographic anschauen.

Marathonreise über Ali Schneider:

Tipps für deine Marathonreise:


  • So planst du deine Laufreise
  • Das gibt es zu beachten, wenn du im Ausland laufen möchtest
  • So kommst du an einen Marathon-Startplatz 
  • Diese Kosten kommen auf dich zu
  • Die bekanntesten Marathon-Reiseveranstalter in Deutschland auf einem Blick
  • "Reisehacks": So kannst du Geld bei Flügen und Unterkünften sparen
  • Weitere Tipps wie du auf deiner Marathonreise Geld sparen kannst

Alles zu den sechs großen Marathons der Welt ("Abbott World Marathon Majors") findest du hier:


Die runskills-Community:


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#3 Chicago Marathon – Strecke, Infos, Anmeldung

Chicago Marathon – die Facts:

  • der Chicago Marathon findet am 13. Oktober 2019 statt
  • seit dem 23.10.2018 kann man sich für die garantierte Startnummer (Quali-Zeit) bewerben
  • ab 30.10.2018 ist die Bewerbungsphase für den Lostopf geöffnet
  • alle Anmeldungen gehen bis zum 29.11.2018, 2 PM Ortszeit
Alle Infos zur Strecke, Anmeldung etc. findest du auch hier: https://www.chicagomarathon.com

Chicago-Marathon – die Qualizeiten:


AK 16 – 29: Männer 03:05:00 / Frauen 03:35:00
AK 30 – 39: Männer 03:10:00 / Frauen 03:40:00
AK 40 – 49: Männer 03:20:00 / Frauen 03:50:00
AK 50 – 59: Männer 03:35:00 / Frauen 04:20:00
AK 60 – 69: Männer 04:00:00 / Frauen 05:00:00
AK 70 – 79: Männer 04:30:00 / Frauen 05:55:00
AK 80+: Männer 05:25:00 / Frauen 06:10:00

Alle Quali-Zeiten findest du auch hier: 

Tipps für deine Marathonreise:


  • So planst du deine Laufreise
  • Das gibt es zu beachten, wenn du im Ausland laufen möchtest
  • So kommst du an einen Marathon-Startplatz 
  • Diese Kosten kommen auf dich zu
  • Die bekanntesten Marathon-Reiseveranstalter in Deutschland auf einem Blick
  • "Reisehacks": So kannst du Geld bei Flügen und Unterkünften sparen
  • Weitere Tipps wie du auf deiner Marathonreise Geld sparen kannst

Alles zu den sechs großen Marathons der Welt ("Abbott World Marathon Majors") findest du hier:


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#2 Ultramarathon laufen – Der Weg ist das Ziel

In dieser Folge sprechen wir über das Ultramarathon laufen.

Im Interview stellt sich Susi den Fragen von Dennis und berichtet dabei über ihren Weg vom Marathon zum Ultramarathon und gibt Tipps, wie du dich auf deinen ersten Ultra vorbereitet solltest.

Außerdem beantworten wir folgende Fragen:
  • Wie trainiert man für einen Ultramarathon?
  • Welches Equipment braucht man?
  • Wie motiviert man sich auf so einer langen Distanz?
  • Wie verpflegt man sich während des Laufs?
  • Welche Läufe eignen sich gut für Rookies?
Hier findest du folgende Links, du den im Podcast genannten Produkten:

Lauf-Events:

Rucksäcke:

Bücher:

#1 Die besten Motivationshacks fürs Laufen

Für unsere erste Podcast-Episode haben wir uns aus dem Frage-Pool der Community bedient und dabei kam diese Frage am häufigsten:

"Wie motiviert ihr euch regelmäßig zu laufen und dranzubleiben?"

Wir fanden das Thema "Motivation" perfekt als Aufhänger für den Start des runskills-Podcast, denn für alles was wir machen, brauchen wir nämlich genau das: Motivation.


Wir haben Episode 1 in 5 Teile gegliedert:


1. Motivationskiller: Was sind die häufigsten Ursachen für null Bock?

2. Die besten Motivationstipps fürs Laufen.

3. Wie motiviert man sich im Wettkampf?

4. Wie bleibt man auch nach einem Wettkampf motiviert?

5. Unsere persönliche und krasseste Motivationsgeschichte.


Diese Motivationshacks werden dir helfen, am Ball zu bleiben und auch an schweren Tagen die Laufschuhe zu schnüren.


Dranbleiben kann so einfach sein, wenn du diese einfachen Tipps befolgst.