Ultralaufen

Mehr als Marathon.
Der Abenteurer. Norman Bücher

2017-08-08
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http://www.ultralaufen.de/podcast/norman-buecher/


Norman Bücher ist vieles, aber vor allem ist er eines: Abenteurer. Der Vortragsredner, Mentalcoach, Extremsportler und Buchautor ist vor kurzem erst von seiner letzten Expedition zurückgekehrt – einem 1030 Kilometer langen Lauf vom Schwarzen bis zum Kaspischen Meer. In nur 20 Tagen. Mit 13000 Höhenmetern und einem Ziehwagen…

Zum ersten Mal habe ich von Norman als Buchautor gehört. Abenteuer Motivation – das klingt doch spannend! Zumal ich mehr und mehr der Meinung bin, dass viele Läufer, mich eingeschlossen, kopftechnisch noch so einiges brach liegen lassen. Das wollte ich ändern – schließlich steht im nächsten Jahr der Marathon des Sables an und da werden sicher nicht nur die Beine gefragt sein. Also habe ich zugegriffen im Regal und das spannende Buch noch vor meinem Gespräch mit Norman durchgelesen. Im Wesentlichen ging es mir um seine mentalen Techniken. Aber schnell hat mich das Buch auch gefesselt durch das, was er als Sportler so alles bereits geschafft hat.

Ebenso wie Rafael Fuchsgruber, mit dem ich im letzten Podcast u.a. über seinen Little Desert Runners Club gesprochen habe, war Norman auch schon mal in der Wüste. Und zwar sehr erfolgreich! Seine letzte Tour aber ging ans Wasser. Zumindest gab’s das am Start und am Ziel. Dazwischen gab es aber einige andere Hürden zu überwinden. Darüber sprechen wir. Und darüber, wie wir unseren Kopf einschalten können, um die müden Beine zu überlisten.

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Ich hoffe, ihr habt etwas Spaß beim Hören! Und würde mich freuen, wenn ihr auf iTunes eine Bewertung oder sogar einen Kommentar hinterlasst. Vielen lieben Dank euch allen – und stets tolle Läufe, wohin sie euch auch führen mögen.
Weitere Links zu Norman Bücher

* Offizielle Webseite

* Norman auf Facebook

* Podcast mit Norman beim Running Podcast

* Norman Bücher bei Amazon

SEA2SEA, die 3. Etappe. (Foto: Carole Pipolo)

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Der Wüstenfuchs. Rafael Fuchsgruber

2017-03-08
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http://www.ultralaufen.de/podcast/rafael-fuchsgruber/


Wer in seinem Leben etwas verändern möchte und einen Tritt in den Allerwertesten braucht, dem sei das Buch „Running wild“ wärmstens an Herz gelegt. Darin beschreibt Rafael Fuchsgruber seinen Weg vom Alkoholiker zu Deutschlands erfolgreichstem Wüstenläufer. Ich sprach mit dem „Wüstenfuchs“, bevor er sich zum nächsten Rennen nach Namibia aufmacht.

Es hat einige Tage gedauert, bis wir am Ende zusammen gefunden haben. Bevor der „feine Herr Fuchsgruber“ (wie er zu diesem Namen kam, verrät er im Gespräch) aber im April mit seinem „Little Desert Runners Club“ nach Namibia aufbricht, haben wir doch noch miteinander sprechen können. Es wurde freundlich und spannend und locker und interessant und im Grunde ganz so, wie ich es mir erhofft hatte. Aber von vorn.

Die meisten werden Rafael Fuchsgruber durch sein Buch kennen, mit dem er 2015 hoch in die Buchcharts einstieg – Läufer hören eben nicht nur Podcasts zu, sie lesen auch. Und es gibt viele gute Gründe, „Running wild“ zu lesen, die Biografie eines Menschen, der sich verändert hat und andere inspiriert und motiviert, die den Wunsch nach Veränderung mit sich tragen. Aus welchem Grund auch immer.

Die wenigsten werden wohl zu Ultraläufern in den Wüsten dieser Welt. Doch wer mit einem solchen Gedanken spielt, für den wäre der „Little Desert Runners Club“ sicher einer der geeignetsten Plätze, damit anzufangen. Denn der erfahrene Wüstenfuchsgruber begleitet einige Rookies bei ihrem Abenteuer. Zwar wird er im April sein eigenes Rennen in Namibia laufen, doch schon in der Vorbereitung steht er den Mitreisenden Rede und Antwort, trifft sie, hilft bei der Organisation und sorgt über seine Sponsoren für ein paar Rabatte. Und dass es eine enorme Sicherheit gibt, solch einen alten Hasen dabei zu haben, versteht sich ja ganz von selbst.

Ich habe enormen Respekt vor Rafael und seiner Entwicklung. Nicht nur hat er sein Leben erfolgreich umgekrempelt, sondern auch eine Leidenschaft für sich entdeckt, der er mit vollem Herzen und vollem Engagement nachgeht. Nicht allein für sich, sondern jetzt auch als „Reiseleiter“ für seinen erlesenen Club. Er ist nicht umsonst Deutschlands erfolgreichster Wüstenläufer – und jeder Ultra weiß, wieviel Trainingsdisziplin und Fleiß erforderlich sind, um solche Rennen nicht nur mitzulaufen, sondern dort auch zu siegen und selbst im Alter von 55 Jahren noch als Favorit gehandelt zu werden „>wie jetzt für Namibia.

Deswegen freue ich mich auch ganz besonders, dass wir über sein neues Buch sprechen konnten, das im Juli dieses Jahres erscheinen wird. Neben den Zeilen des Meisters werden dort viele andere Größen des Laufsports zu Wort kommen – und wen er dort alles für einen Beitrag gewinnen konnte, ist wahrlich beachtlich. Ich will nicht zuviel verraten – immerhin sollt ihr ja noch in den Podcast reinhören -, aber unter anderem ist der legendäre Marco Olmo dabei. Wer es noch nicht weiß: Dieser Bursche ist den Marathon des Sables bereits 21 Mal gelaufen, hat den UTMB zweimal gewinnen können und erst im letzten Jahr im Alter von 68 Jahren das Ultra Bolivia Race für sich entschieden. Noch Fragen?
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Viel Spaß beim Hören!
Weitere Links zu Rafael Fuchsgruber

* Offizielle Webseite

* Rafael auf Facebook

* Die Podcasts mit Rafael auf FatBoysRun

* Artikel über den Little Desert Runners Club bei Laufen.de

* Little Desert Runners Club – Gruppe auf Facebook

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Der Fat Boy. Philipp Jordan

2017-02-16
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http://www.ultralaufen.de/podcast/fat-boys-run-philipp-jordan/


Ihr hört Podcasts? Laufpodcasts? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr den Gast meiner heutigen Podcast-Episode schon mal gehört habt: Philipp Jordan. Mit Fat boys run betreibt er einen der bekanntesten Laufpodcasts Deutschlands.

Ich lernte Philipp letztes Jahr beim Taubertal 100 kennen. Dieser Lauf war nicht nur mein erster 100er, sondern auch seiner – beide haben wir ihn gefinisht. Darüber sprechen wir. Unter anderem. Damit ihr etwas planen könnt: Diese Episode dauert in etwa 80 Minuten, da kommen also ein paar Themen und Kilometer zusammen.

P.S. und nicht zuletzt: Ich würde mich freuen, wenn ihr euch die Zeit nehmt, meinen Podcast zu bewerten und vielleicht auch eine Rezension auf iTunes zu schreiben, damit das gute Stück noch bekannter wird. Vielen Dank euch allen!
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Philipp wurde in Bonn geboren, lebt aber mittlerweile in Utrecht. Dort findet übrigens am 19. März der Utrecht Marathon statt – der zugleich auch Treffpunkt für die Fat-Boys-Run-Hörer ist. Klingt verlockend: Denn der Wahlholländer lädt am Vorabend zu einer veganen Pastaparty ein. Wenn es denn also einen guten Grund gibt, nach Holland zu fahren – hier habt ihr ihn.

Ich mag Philipp als sehr authentischen, offenen und ehrlichen Typen, der mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält – so habe ich ihn jedenfalls kennengelernt. Witzig ist er auch noch. Hört mal rein in seine Podcasts, dann wisst ihr, was ich meine. Sehr cool sind auch seine Bilder – denn Philipp ist nicht nur Podcaster und Läufer, sondern auch Künstler. Sehr abgedrehte Sachen.

#liverpool #seelst #graffiti #art #itsliverpool #igersLiverpool #beautyofthebeast #philipjordan #teddiesinspace photo by @jonnydraperfoto
Ein Beitrag geteilt von Mike Cox (@co_xy) am 26. Apr 2014 um 2:55 Uhr

Links zu dieser Episode mit Philipp Jordan

* Fat boys run. Der Laufpodcast

* läuft bei mir – Podcast mit Michael Arend

* Philipp auf Facebook

* Sehr cool: Teddies in space

* Taubertal 100

* Meine Hypnose beim Hamburg Marathon

* Rich Roll-Podcast mit Mark Allen

* Noch ein Pocast mit Philipp: Happy Day

* Und noch einer: Ungeschnitten

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Der Sandmann. Mohamad Ahansal

2017-02-13
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http://www.ultralaufen.de/podcast/mohamad-ahansal/


Letzte Woche hatte ich die besondere Ehre, mit einem der besten Wüstenläufer aller Zeiten zu sprechen: Mohamad Ahansal. Der 44-jährige Marokkaner ist fünffacher Sieger des Marathon des Sables und richtet u.a. den Trans Atlas Marathon aus.

„Wüste bringt ganz viel Ruhe. Sie ist Yoga für den Menschen.“

Mohamad Ahansal

In einem ersten Artikel habe ich einen Teil des Interviews bereits veröffentlicht. Den Rest könnt ihr euch in dieser Folge meines Podcasts anhören. Ich freue mich über Kommentare – und ich hoffe natürlich, dass ihr meinen Podcast weiter empfehlt. Vielen Dank für eure Unterstützung!
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Erfüllung eines Traums: Der Trans Atlas Marathon

Ich bin tief beeindruckt von der Natürlichkeit, Ruhe, Bescheidenheit und Freundlichkeit des Marokkaners – ihr werdet nach dem Gespräch wissen, was ich damit meine. Ganz besonders aber gefällt mir Mohamads Engagement für seine Heimat und seine Kultur. Er hat eine Schule gegründet und organisiert den Trans Atlas Marathon, der mit einem besonderen Konzept den Teilnehmern Land und Leute näher bringen soll – bei mir ist das gelungen: Ich kann es kaum erwarten, mehr über diesen Lauf zu erfahren und vielleicht selbst irgendwann einmal dort zu starten.

„I always tell children: school, school, school–first the pen and then the running shoes.“

Mohamad Ahansal (Quelle: irunfar.com)
Stationen im Leben von Mohamad Ahansal

Mohamad wuchs in Marokko in einer Familie von Wüsten-Nomaden auf. Sein Vater starb früh, im Alter von zwei Jahren. Nach seinem Tod entschied sich seine Mutter, in ein Dorf nahe der Stadt Zagora zu ziehen, um ihren Kindern eine Ausbildung in einer der dortigen Schulen zu ermöglichen.

Im Alter von 17 Jahren nahm er erstmals an einem Rennen teil – barfuß. Nachdem sein Bruder Lahcen 1991 ohne offizielle Startnummer erstmals am Marathon des Sables teilnahm, dabei entdeckt und aus dem Rennen genommen wurde, halfen Sponsoren dabei, den Brüdern offizielle Starts zu ermöglichen. Seitdem gewannen Lahcen und Mohamad 15 Mal diese legendäre Mutter aller Wüstenläufe.

Mohamad nahm bisher insgesamt 19 Mal teil und will es auch in Zukunft tun – allerdings nicht mehr, um dort zu gewinnen, sondern um jungen Läufern mit seiner Erfahrung zu helfen.

Gewinnen tut er trotzdem noch, zum Beispiel beim Silk Road Ultramarathon im Iran im letzten Jahr – hier dazu ein Bericht des deutschen Wüstenläufers Rafael Fuchsgruber, der ebenfalls teilnahm. 2016 nahm Ahansal zudem am Badwater 135 teil („The World’s Toughest Foot-Race“), musste dieses Rennen aber verletzungsbedingt aufgeben.

Neben diverser Lauforganisationen hält er auch Vorträge und organisiert mit seinem Bruder Trekking-Touren durch Marokko. Außerdem bietet er Trainings-Camps in der Sahara an – ich wüsste nicht, bei wem ich lieber trainieren würde…
Links zu Mohamad Ahansal

* Mohamads Profil auf Facebook

* Organisation des Ultra Trail Morocco Eco Sahara – UTMESWikipedia

* Webseite der Ahansal Brothers

* Webseite Ahansal Trekking in Marokko

* Tolles Porträt von Mohamad Ahansal auf irunfar.com

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Podcast Pilot: Darauf läuft alles hinaus

2017-02-01
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http://www.ultralaufen.de/podcast/podcast-ul001/


Aller Anfang ist schwer – aber starten muss es irgendwann einmal. Heute ist kein schlechterer Zeitpunkt als morgen oder sonstwann, daher habe ich mir einfach mal das Mikro gegriffen und losgelabert. Willkommen beim Ultralaufen-Podcast!

Was erwartet euch? Ich erzähle ein wenig über mich und verrate, was euch in den nächsten Wochen und Monaten alles bevorsteht – sofern es so läuft, wie ich es mir erhoffe. Bedeutet: Heute gibt es zunächst eine Solo-Folge, die als Pilot dient. Sie ist nicht aus Eitelkeit entstanden, sondern aus der schlichten Notwendigkeit heraus, mal zu testen, wie das alles so funktioniert. Müsst ihr nicht hören, könnt ihr aber. Vielleicht wollt ihr es sogar?

Okay: Der Klang ist noch nicht so, wie ich es mir vorstelle. Ich nehme in einem zwar stillen, aber auch leeren Raum auf und musste ganz schön mit Audacity nacharbeiten, um den Hall rauszukriegen. Was meint ihr: Erträglich? Für Tipps bin ich natürlich dankbar.

Aktuell ist der Podcast bei podcast.de verfügbar und bei Soundcloud (siehe oben). Am liebsten wäre es mir natürlich, ihr würdet meinen Podcast auf iTunes abonnieren.

Und in Zukunft heißt es dann: Interviews mit den wirklich interessanten Leuten. Mit euch zum Beispiel. Und dem Wüstenfuchs Rafael Fuchsgruber, dem mehrfachen Sieger des Marathon des Sables, Mohamad Ahansal, oder Ultra-Laufcoach Anna C. Hughes, die ebenfalls bereits den Marathon des Sables gefinished hat. We can do it.
Podcast-Shownotes

* FatBoysRun-Podcast

* Rich-Roll-Podcast

* beVegt-Podcast

* Rafael Fuchsgruber: Running Wild. Vom Partykönig zum Extremläufer

* Burgwald-Marathon – mein Laufbericht von 2016

* Taubertal 100 – mein Laufbericht von 2016

* Marathon des Sables – meine Packliste für 2018

* Webseite von Laufcoach Anna C. Hughes

Foto: Bill Selak (CC BY-ND 2.0)

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Up to come: der Ultralaufen.de-Podcast

2017-01-24
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Wie so viele andere Läufer habe ich hin und wieder Stöpsel in den Ohren: Doch statt Musik sind es meistens Gespräche, denen ich während des Trainings besonders gern lausche. Gerade auf den langen Läufen höre ich mittlerweile fast immer Podcasts, darunter vor allem die von Rich Roll, Katrin & Daniel von BeVegt sowie Philipp „FatBoysRun“ Jordan, den ich beim Taubertal100 kennenlernen durfte.

Warum, dachte ich mir, nicht auch einen eigenen Podcast starten?

Keine Ahnung, worauf ich mich da einlasse. Aber die Arbeit daran beginnt jetzt. Mit dieser Kategorie in diesem Blog. Gespräche werde ich mit Skype und Supertintin aufnehmen oder aber mit Zencastr. Das ist der Plan.

Wie oft werdet ihr mich hören können? Gute Frage. Ich bleibe erst einmal vorsichtig und gehe davon aus, dass ich zunächst eine Show im Monat machen kann. Mit wem ich starte? Wohl mit mir selbst. Damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt. Könnt ihr hören, müsst ihr nicht. Für mich wird es ein erster Test. Und ich hoffe, ihr habt Spaß daran. Wenn ihr wissen wollt, wann’s losgeht, tragt euch doch einfach in meinen Newsletter ein.

Foto: Patrick Breitenbach (CC BY 2.0)

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